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Jobwelt

Pluspunkt Ehrenamt

Tipps für die Erwähnung

Donnerstag, 25. Januar 2018 - 16:31 Uhr

von Jens Kampferbeck

Foto: Busche

Die DLRG informiert gerne zum Ehrenamt.

Wer eine oder mehrere ehrenamtliche Aktivität/en nachweisen kann, hat bei Bewerbungen Vorteile. Auch kleine Unterschiede können Vorteile bringen und Bewerberinnen und Bewerber für besonders begehrte Berufe aus der Masse herausheben. Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHT) erwarten Unternehmen von Bewerbern neben fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten auch persönliche Kompetenz. Ehrenamtliche Tätigkeiten können handfeste Nachweise von Eigeninitiative, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit sein und sollten deshalb Erwähnung im Lebenslauf finden. Wer Erfahrungen im Ehrenamt gesammelt hat, kann oft Teamkollegen besser motivieren und Konflikte ausgleichen. Um bei einer Bewerbung positiv aufzufallen, müssen diese Kenntnisse nicht unbedingt durch Tätigkeiten im Umfeld des angestrebten Berufs erworben worden sein. Ehrenämter in Kirchen, Sozialvereinen oder Tagesstätten können sogar mögliche Lücken im Lebenslauf füllen. Zu große Brüche oder lange Phasen der Arbeitslosigkeit lassen sich damit jedoch nicht verdecken. Schwierig kann es bei politischem Engagement werden. In einigen Branchen könnte die Erwähnung hinderlich sein, weil manche Unternehmen bei politischen Aktivitäten eher skeptisch sind.

Für die Aufzählung freiwilliger Tätigkeiten empfiehlt es sich, nur wenige Ämter zu erwähnen. Die Frage des Personalchefs, ob dann noch genug Zeit für die Arbeit bliebe, wäre absehbar und berechtigt. Bei aller Begeisterung für Ehrenämter dürfen handfestere Kriterien wie Praktika, Weiterbildung, Netz- und Sprachkenntnisse nicht verblassen.

Hobbys sollten nur erwähnt werden, wenn daraus positive Rückschlüsse auf die Kompetenzen gezogen werden können. Extremsportarten werden kritisch gesehen.


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