Kreis Steinfurt

Bahnreisende mit Pfefferspray verletzt

Polizei veröffentlicht Personenbeschreibung der Täterin

Mittwoch, 13. Oktober 2021 - 12:16 Uhr

von Newsdesk

Foto: dpa

Die Polizei sucht nach einer unbekannten Täterin, die im Zug auf der Strecke zwischen Münster und Enschede mehrere Fahrgäste zunächst beleidigt und dann mit Pfefferspray verletzt hat. Anschließend versuchte sie, den Geschädigten zwei Handtaschen zu entreißen. Als dies nicht gelang, flüchtete die Frau am Bahnhof Steinfurt-Borghorst in unbekannte Richtung.

Strecke Münster-Enschede

Die Täterin war nach Angaben der Polizei zunächst am Montagabend um kurz nach 19 Uhr am Hauptbahnhof Münster mit weiteren Gästen in den Zug Richtung Enschede gestiegen. Auf der Zugfahrt verhielt sie sich Zeugenaussagen zufolge bereits sehr auffällig und unruhig.

Zwischen den Haltestellen Nordwalde und Borghorst ging sie zu den vier Geschädigten im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die in einer Sitzgruppe mit vier Plätzen saßen. Dort belästigte und beleidigte die Unbekannte die Jugendlichen. Nach mehreren Aufforderungen der Geschädigten, dies zu unterlassen, zog die Frau kurz vor der Ankunft am Borghorster Bahnhof ein Sprühgerät mit einem Reizstoff - ersten Erkenntnissen zufolge Pfefferspray - aus ihrer Handtasche und besprühte damit die vier Jugendlichen. Dabei versuchte die Täterin, die Handtaschen von zwei Geschädigten an sich zu reißen.

Als ein weiterer, 28-jähriger Fahrgast eingreifen wollte, sprühte die Unbekannte auch ihm Pfefferspray ins Gesicht. Schließlich ließ sie die Handtaschen los, verließ den Zug am Bahnhof Borghorst und flüchtete in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung

Die unbekannte Frau wird wie folgt beschrieben: Sie war etwa 20 Jahre alt, hatte kurze Haare und trug eine schwarze Kunstfell-Jacke sowie eine schwarze Jogginghose. Sie führte eine braune Handtasche mit sich. Die hinzugerufene Polizei fahndete im Nahbereich nach der Täterin, jedoch ohne Erfolg.

Nun sucht die Polizei mögliche weitere Geschädigte sowie Zeugen, die von dem Vorfall etwas mitbekommen haben oder die Hinweise auf die Frau beziehungsweise auf ihren Fluchtweg geben können. Zeugenhinweise werden entgegengenommen bei der Bundespolizei in Münster, die in dem Fall die weiteren Ermittlungen aufgenommen hat: Telefon 0251 / 974370.

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