Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

Alle Grafiken im Überblick

Heute, 2. Februar 2023 - 07:35 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In unserem Corona-Ticker halten wir Sie über die Entwicklung mit aktuellen Grafiken auf dem neuesten Stand. Schwerpunktmäßig blicken wir auf den Kreis Steinfurt unter anderem mit den Städten Rheine und Emsdetten und den Gemeinden Neuenkirchen und Wettringen. Aber auch die Region, die Grafschaft Bentheim, das Emsland, Stadt und Landkreis Osnabrück, Münster und das Münsterland haben wir im Blick.

Die wichtigsten Informationen kompakt zusammengefasst:

  • In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Steinfurt 116,2 (-0,9) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 2. Februar, laut LZG NRW)
  • Im Kreis Steinfurt sind bisher 528 Menschen mit oder an Corona verstorben (Stand: 2. Februar, lt. LZG NRW)
  • Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt aktuell bei 5,92 (Stand: 2. Februar, laut LZG NRW)
  • Übersicht über die Teststellen in der Umgebung

  • Ab dem 1. Februar 2023 endet in NRW die Pflicht, sich im Falle einer Infektion fünf Tage in häusliche Isolation zu begeben. Auch die Pflicht zum Tragen einer Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln entfällt ab dem 1. Februar. Die Landesregierung empfiehlt positiv Getesteten, in Innenräumen außerhalb der Wohnung mindestens eine medizinische Maske zu tragen.
  • Auch in Schulen und Kitas in NRW entfällt ab dem 1. Februar 2023 die fünftägige Isolationspflicht. Es kann hier weiter freiwillig eine Maske getragen werden. Wer krank ist, so die Landesregierung, sollte keine Schule oder Kita besuchen.
  • Krankenhäuser und Pflegeheime dürfen ab dem 1. Februar mit einem positiven Test für fünf volle Tage nicht betreten werden. Für Beschäftigte gilt hier weiterhin ein Tätigkeitsverbot bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses. Beschäftigte in Arztpraxen müssen weiter mindestens eine medizinische Maske tragen.

Hier die wichtigsten Werte grafisch aufbereitet:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet an. Hier sehen Sie den zeitlichen Verlauf dieses Wertes:

Die Hospitalisierungsinzidenz NRW gibt an, wie viele Personen von 100.000 Einwohnern binnen einer Woche aufgrund einer Corona-Infektion in eine Klinik eingewiesen werden.

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region? Diese Karte gibt einen Überblick. Je stärker das Rot ist, umso höher ist im Vergleich die Inzidenz.

Die Pandemie erfasste auch den Kreis Steinfurt wellenartig. Einen Überblick über den Verlauf im Kreis Steinfurt bietet folgende Grafik. Die roten Balken zeigen dabei die sich aktuell bereits in Isolation befindlichen Infizierten, die gelben Balken die Neuinfizierten.

Diese Grafik zeigt im zeitlichen Verlauf auf, wie viele Intensivbetten im Kreis Steinfurt verfügbar, wie viele belegt sind und wie hoch der Anteil an Covid-19-Patienten ist. Außerdem gibt sie einen Überblick, wie viele Covid-19-Patienten invasiv beatmet werden.

Im Laufe der Pandemie sind auch im Kreis Steinfurt Personen mit oder an dem Virus verstorben. Die Grafik gibt eine Übersicht über die täglich gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Von Heinsberg bis Höxter, von Minden-Lübbecke bis Euskirchen: Folgende Karte zeigt die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten von Nordrhein-Westfalen:

Das aktuelle Infektionsgeschehen ist bundesweit mitunter höchst unterschiedlich. Wie die Sieben-Tage-Inzidenz in den 16 Bundesländern sich derzeit darstellt, zeigt folgende Grafik:

Genau wie die Sieben-Tage-Inzidenzen sind auch die Impfquoten in den Bundesländern höchst unterschiedlich. Folgende Karte bietet einen Überblick:

Zu den älteren Meldungen:

 

Leserkommentare
Norbert Berning 09.10.202121:44 Uhr

Zur heutigen Meldung von 14.15 Uhr:

„Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 103 Intensivbetten zur Verfügung. Von ihnen sind 90 belegt.“

Während die erste Zahl monatelang in etwa gleich geblieben ist, hat sich die zweite Zahl in den letzten Wochen stetig erhöht – früher waren es beständig um die 70 herum. An den wenigen „mit/an“-Coronafällen, aktuell sind es drei, kann es nicht liegen – was ist es dann? Das könnte die Zeitung ja vielleicht mal erforschen, ein derartiger Anstieg ist schließlich keine Bagatelle, erst recht nicht gleich zu Beginn der kalten Jahreszeit.

Norbert Berning 01.06.202113:35 Uhr

Zur Meldung von 7.45 Uhr über mutmaßlichen Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren:

Das "- doch die potenziellen Stellen dafür wiegeln alle ab. Die Kommunen und ihre Gesundheitsdienste lehnen es ebenso ab, die Kontrollen zu übernehmen, wie die Kassenarzt-Vereinigungen." ist doch ein Armutszeugnis, oder?

Ich meine: Wenn das Kreisgesundheitsamt schon auf eine personelle Datenerfassung der Getesteten Wert legt, um jeden "positiven" Fall in seine Klauen zu bekommen, dann sollte es diese Daten auch zur (stichprobenartigen) Überprüfungen nutzen, ansonsten betreibt es nur Rosinenpickerei.

Und sollte dazu aus dem "Fuchsbau" der Einwand kommen, dafür habe man nicht genug Personal, so sage ich mal: Ihr habt für "Corona" nach euren eigenen Angaben ca. 350(!) Leute mit Kontaktnachverfolgungen u. a. in Arbeit - davon sollte man schon einige priorsiert für die vorerwähnten Kontrollzwecke einsetzen können.

Zumal man nicht behapten kann, dass die Kontaktnachverfolgungen das virale Geschehen nennenswert beeinflussen: im Herbst und Winter gehen die Zahlen rauf, im Frühjahr und Sommer wieder runter, wie letztes Jahr auch und wie überhaupt bei allen Erkältungsviren...

Also, Herr Dr. Sommer & Herr Dr. Fuchs: Übernehmen Sie!

Norbert Berning 31.05.202115:55 Uhr

Aus der Meldung von 15 Uhr zur Rückkehr zum Präsenzunterrricht (Inzidenz mittlerweile unter 35):

1) Die Masken- und Testpflicht gilt dabei aber weiter.

2) „Wir nutzen die letzten Wochen vor den Sommerferien, um den Schülerinnen und Schülern ein wichtiges Stück Normalität zurückzugeben.“

Finde den Fehler...

Norbert Berning 24.02.202122:54 Uhr

Aus dem Blog der Allgäuer Zeitung:

„Die Zahl der Grippe-Infektionen verharrt in Deutschland auf einem äußerst niedrigen Niveau. Für die zweite Februarwoche wurden dem Robert Koch-Institut nur 16 bestätigte Influenza-Erkrankungen gemeldet.

In der laufenden Grippesaison ist die Zahl der bekannten Grippe-Kranken damit auf 414 in Deutschland gestiegen. "Im Vorjahr um diese Zeit waren bis zur 6. Meldewoche mehr als 140-mal so viel labordiagnostisch bestätigte Influenzavirusinfektionen an das RKI übermittelt worden", so das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht zur Influenza. Damals waren zu dieser Zeit 58.065 Fälle bekannt. Es werde "bisher von einer Zirkulation von Influenzaviren auf einem extrem [!] niedrigen Niveau in der Saison 2020/21 ausgegangen", so das Institut.“

„Auch weltweit werde über eine ungewöhnlich niedrige Influenza-Aktivität berichtet, die deutlich unter den Ergebnissen im vergleichbaren Zeitraum der Vorjahre liegt, so das RKI weiter.“

Das soll lt. RKI in Deutschland an der verstärkten Grippeimpfung im Herbst 2020 und am„harten Lockdown“ und dem Maskentragen & Abstandhalten liegen, so wird es zumindest suggeriert – aber diese Maßnahmen hat es weltweit nicht gleichermaßen gegeben, zumal der Verbreitungsweg der Coronaviren grundsätzlich auch allen anderen Viren offensteht; daher bleibt es bei der derzeit plausibelsten Schlussfolgerung, dass SARS Co-2 im wesentlichen schlicht durch sein höheres Ansteckungspotenzial (geringere Vorimmunität der Bevölkerung) die klassischen Influenzaviren ausgebremst hat.

Norbert Berning 29.01.202121:58 Uhr

Zum aktuellen Impfstoff-Streit und nach der Offenlegung des Vertrages mit der EU ein Passus aus dem Statement des CEO von AstraZeneca (übersetzt):

„(...) Wir haben gesagt, dass wir unser Bestes geben werden. Der Grund, warum wir das gesagt haben, ist, dass Europa zu dieser Zeit mehr oder weniger zur gleichen Zeit wie Großbritannien beliefert werden wollte, obwohl der Vertrag [mit der EU erst] drei Monate später unterzeichnet wurde. Also haben wir gesagt ‚Okay, wir werden unser Bestes geben, wir werden es versuchen, aber wir können uns dazu vertraglich nicht verpflichten, da wir [im Geschäft mit der EU] drei Monate hinter Großbritannien zurückliegen‘.“

Oder kürzer: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – z. B. dann, wenn man keine Zicken macht, weil man das Gewünschte möglichst billig haben will wie offenbar die Ursula und ihre Laienschar; damit hat man im Geschäftsleben schnell das Nachsehen.

Aber die Briten haben dieses Spiel als alte Geschäfts- und Seemacht ja immer noch ganz gut drauf – Treffer, versenkt.

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