Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

Diskussion über einrichtungsbezogene Impfpflicht

Dienstag, 17. Mai 2022 - 09:39 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In unserem Corona-Ticker halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem aktuellsten Stand.

Die wichtigsten Informationen kompakt zusammengefasst:

  • In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Steinfurt 360,6 (-64,9) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 24. Mai)
  • Im Kreis Steinfurt sind bisher 480 Menschen mit oder an Corona verstorben (Stand: 24. Mai lt. LZG NRW)
  • Die einrichtungsbezogene Impfpflicht wird in der Bundespolitik erneut diskutiert

Die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen ist an die Vorgaben des Bundesinfektionsschutzgesetzes angepasst worden. Damit werden die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erheblich reduziert. Sowohl die bisherigen 3G- und 2Gplus-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen. Bestehen bleiben Masken- und Testpflichten in besonders sensiblen Bereichen wie etwa Arztpraxen oder Krankenhäusern.

  • Gibt es noch eine Maskenpflicht? : Ja, aber ab 3. April 2022 deutlich eingeschränkt. Draußen muss keine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen werden. Drinnen wird das Tragen einer Schutzmaske weiterhin empfohlen. Eine Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht weiterhin für folgende Bereiche: Öffentliche Verkehrsmittel (Busse und Bahnen, Schülerbeförderung); Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (Krankenhäuser, Dialyseeinrichtungen, Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen); Obdachlosenunterkünfte; Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.
  • Gibt es eine Testpflicht?: Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Gleiches gilt – dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen – unter anderem auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften sowie Strafvollzugsanstalten. Die Beschäftigten dort müssen sich im Regelfall zweimal in der Woche testen lassen, dort behandelte, betreute oder untergebrachte Personen bei der Aufnahme. Besucherinnen und Besucher müssen ihr negatives Testergebnis jerweils vor dem Betreten vorlegen.Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?: Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen. Die neue Corona-Schutzverordnung hat zudem zwei Anlagen, die aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen zusammenfassen - eine richtet sich an Privatpersonen, die andere an Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr.

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

Dienstag, 24. Mai

7.26 Uhr. Kurz vor der Veröffentlichung des ungekürzten Untersuchungsberichts über illegale Lockdown-Partys in der Downing Street setzen neue brisante Fotos Premier Boris Johnson unter Druck.

6.53 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Dienstag weiter gesunken – und das deutlich: von 425,5 auf 360,6. Das ist der niedrigste Wert seit dem 13. Januar.

Montag, 23. Mai

18 Uhr. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen geht wahrscheinlich in die Verlängerung. „Bei der Maskenpflicht im ÖPNV sollte es aus unserer Sicht stets eine bundeseinheitliche Verfahrensweise geben“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Düsseldorf am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Solange der Bund die Maskenpflicht im Flugverkehr und überregionalen Schienenverkehr aufrechterhalte, sollte das auch für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelten, der nicht an Landesgrenzen Halt mache. Das Ministerium beobachte das Infektionsgeschehen weiter sehr genau und werde rechtzeitig über eine neue Corona-Schutzverordnung und eventuelle Neuerungen informieren, Maskenpflicht im NRW-Nahverkehr bleibt wohl bestehenergänzte der Sprecher.

17 Uhr. Zwei Jahre Zwangspause haben die Tanzgarden des FC Vorwärts Wettringen hinter sich, in denen – bedingt durch Corona – das Training ausgesetzt werden musste und kaum Auftritte möglich waren. Auf dem Sommerfest am Heimathaus konnten sie endlich wieder zeigen, welche Vielfalt diese große Abteilung des Sportvereins mit mittlerweile rund 150 Kindern und Jugendlichen bietet. [+]

16.44 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Freitag bis Montag von 36.500 auf 31.720 (Stand: 23. Mai) gesunken.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 920 (1.100), insgesamt Infizierte 31.763 (31.647), Verstorbene 178 (178), Genesene 30.700 (30.400)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 3.300 (4.000), insgesamt Infizierte 136.617 (136.436), Verstorbene 443 (442), Genesene 132.800 (132.000)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 2.300 (2.600), insgesamt Infizierte 67.771 (67.584), Verstorbene 138 (138), Genesene 65.300 (64.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 3.700 (3.900), insgesamt Infizierte 71.403 (71.302), Verstorbene 568 (568), Genesene 67.200 (66.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 5.100 (6.700), insgesamt Infizierte 93.249 (92.834), Verstorbene 206 (206), Genesene 88.000 (86.000)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 9.400 (10.300), insgesamt Infizierte 162.078 (161.833), Verstorbene 1.326 (1.326), Genesene 151.400 (150.200)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 4.500 (5.100), insgesamt Infizierte 146.202 (145.912), Verstorbene 480 (479), Genesene 141.200 (140.300)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 2.500 (2.800) insgesamt Infizierte 87.341 (87.182), Verstorbene 346 (346), Genesene 84.500 (84.100)

Gesamtzahl: aktuell Infizierte 31.720 (36.500), insgesamt Infizierte 796.424 (794.730), Verstorbene 3.685 (3.683), Genesene 761.100 (754.600)

15.17 Uhr. Weiterhin werden auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt vier Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Eine Person wird invasiv beatmet, meldet das Divi-Intensivregister. Von den 103 verfügbaren Intensivbetten sind aktuell 92 belegt.

13.37 Uhr. Die deutsche Wirtschaft steuert laut einer Umfrage des Ifo-Instituts trotz des Kriegs in der Ukraine und Problemen mit den Lieferketten nicht auf eine Rezession zu. Im Mai hat sich die Stimmung in den Unternehmen überraschend erneut aufgehellt. Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, sieht zwar in den Lockerungen der Corona-Beschränkungen und der kräftigen Erholung im Dienstleistungssektor ein Gegengewicht zur sinkenden Industrieproduktion. Die Aufhellung des Ifo-Geschäftsklimas sollte demnach aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Industrie weiter unter der Null-Corona-Politik Chinas sowie unter kriegsbedingten Lieferproblemen leiden dürfte.

12.02 Uhr. In Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz aktuell bei 326,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit Abstand der höchste Wert liegt mit 700,7 weiter im Kreis Heinsberg vor, die niedrigste Inzidenz hat Oberhausen mit 171,8.

10.43 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist leicht auf 3,30 gesunken. Gestern meldete das Landeszentrum Gesundheit NRW eine Hospitalisierungsinzidenz von 3,36. Sie gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Am Montag vor einer Woche stand sie bei 4,11.

9.28 Uhr. Der ADAC in NRW rechnet am kommenden langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende mit vielen Staus auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. „Es gibt praktisch keine Corona-Einschränkungen mehr für den Urlaubsverkehr. Wenn die hohen Spritpreise und Lebenshaltungskosten der Reiselust keinen Dämpfer verpassen, wird sich das Stauniveau der Zeit vor Corona annähern“, sagte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold am Montag.

8.45 Uhr. In Stadt und Landkreis Osnabrück sind aktuell die niedrigsten Inzidenzen in der Region zu finden: 286,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen meldet die niedersächsische Großstadt aktuell. Am höchsten ist die Inzidenz im Emsland mit 524,7.

7.40 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken – auf 425,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Allerdings hat der Kreis Steinfurt über das Wochenende keine Neuinfektionen an das Landeszentrums Gesundheit NRW übermittelt, so dass heute mit Nachmeldungen zu rechnen ist.

7.02 Uhr. Die Belegung in den Akut-Krankenhäusern der Stiftung Mathias-Spital Rheine im Kreis Steinfurt – Klinikum Rheine und Klinikum Ibbenbüren – befindet sich aktuell an der Kapazitätsgrenze. Das teilte der Vorstand der Mathias-Stiftung auf Anfrage mit. [+]

Sonntag, 22. Mai

17.27 Uhr. Das Corona-Impfmobil macht am Mittwoch, 25. Mai, und Dienstag, 7. Juni, jeweils von 10 bis 17.30 Uhr auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums K+K im Zentrum von Spelle Station. Möglich sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen nach den Empfehlungen der Stiko. Auch Kinderimpfungen ab fünf Jahren sind möglich, heißt es in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde. Mitzubringen sind Personalausweis, gegebenenfalls der Impfausweis sowie nach Möglichkeit die unterschriebene Einwilligung und der Anamnesebogen. Mehr Informationen und Formulare sind abrufbar unter: www.emsland.de

16.32 Uhr. Der Blick auf die aktuellen Inzidenzen in den Bundesländern zeigt einen Schwerpunkt in den nördlichen und westlichen Bundesländern. Mit 505,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist Schleswig-Holstein das Bundesland mit der höchsten Inzidenz, in Brandenburg, Sachsen und Thürigen werden die niedrigsten Werte gemeldet.

14.55 Uhr. Unverändert ist die Lage auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt: Laut Divi-Intensivregister werden aktuell vier Covid-19-Infizierte intensivmedizinisch versorgt, eine Person wird invasiv beatmet. Von den 103 verfügbaren Intensivbetten sind aktuell 80 belegt.

12.15 Uhr. Wann ist die Coronapandemie überstanden? Zu dieser Frage gibt es verschiedene Szenarien. Prof. Dr. Malte Thießen, Medizinhistoriker und Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, gibt aus historischer Sicht eine Antwort. [+]

10.42 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzentwicklung in der Region: Überall, mit Ausnahme der Stadt Münster, ist die Inzidenz gesunken oder gleichbleibend. Mit 563,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weist das Emsland derzeit den höchsten Wert aus, die niedrigste Inzidenz hat die Stadt Osnabrück.

9.27 Uhr. Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert von Bund und Ländern rechtzeitige Planungen für die Corona-Strategie im Herbst mit besonderem Augenmerk auf Kinder und Jugendliche. „Die Zeit drängt“, sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur. „Spätestens die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 2. Juni muss die Weichen für einen sicheren Betrieb von Schulen und Kitas stellen.“ Kinder hätten wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe Schutzmaßnahmen ertragen und einen großen Solidarbeitrag geleistet. „Wir sind verpflichtet, den Kindern jetzt etwas zurückzugeben.“

8.37 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 431,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Das ist ein Rückgang um 11,6, allerdings hat die Kreisverwaltung seit gestern keine Neuinfektionen an das Landeszentrum Gesundheit NRW gemeldet. NRW-weit liegt die Inzidenz an diesem Sonntag bei 335,3.

Samstag, 21. Mai

16.13 Uhr. Dr. Christian Eggersmann, Ärztlicher Direktor am Mathias-Spital, schildert in seinem Video-Rückblick, dass die Zahl Krankenhaus-Patientinnen und -Patienten die Covid-positiv sind, auf rund ein Drittel gesunken sei. In den Kliniken der Mathias-Stiftung werde jeder Patient bei der Aufnahmen mit einem PCR-Test getestet. Zu Beginn des Frühlings habe man kontinuierlich 80 bis 100 Infizierte gleichzeitig in den Krankenhäusern der Stiftung gehabt. 10 bis 15 Prozent hiervon seien tatsächlich Covid-erkrankt gewesen, die anderen waren aus anderen Gründen im Krankenhaus. Die Zahl der Positiven sei nun auf 28 gesunken. Das Virus sei aber immer noch da, betonte Eggersmann und sagt mit Blick auf Freizeitgestaltungsmöglichkeiten: „Ich glaube, man kann vieles wieder machen, soll aber verantwortungsvoll damit umgehen.“ Sich vor Treffen zu testen sei beispielsweise eine gute Idee.

14.52 Uhr. Die Deutsche Messe AG sieht sich nach den schweren Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie auf dem richtigen Kurs. 2022 werde das Defizit mit rund 52 Millionen Euro zwar auch aufgrund fehlender Zusatzeinnahmen deutlich höher als im Vorjahr ausfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Jochen Köckler, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. „Insgesamt aber liegen wir im Plan und sind zuversichtlich, unser Geschäft bis zur Mitte des Jahrzehnts nachhaltig profitabel zu machen.“

13.33 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten, die auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt behandelt werden, ist seit gestern um zwei auf vier gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor. Damit hat sich der Anteil der Covid-Infizierten an verfügbaren Intensivbetten auf 3,88 Prozent erhöht.

11.57 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich zu Freitag wieder gestiegen – auf 3,58. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Gestern lag dieser Wert bei 3,40, am Samstag vor einer Woche mit 4,71 lag er allerdings noch deutlich höher.

10.35 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region: Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim sind diese aktuell im Vergleich mit dem angrenzenden Münsterland und Osnabrücker Land am höchsten: 672,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zählte das Emsland, 641,8 die Grafschaft Bentheim. Am geringsten ist die Inzidenz im Landkreis Osnabrück mit 333,0.

9.21 Uhr. Eine pandemiebedingte Regelung zur Beschränkung der Einwanderung von Mexiko in die USA bleibt vorerst bestehen. Ein Richter aus dem US-Bundesstaat Louisiana ordnete an, dass die Regelung, die nach den Plänen der Regierung von Präsident Joe Biden am kommenden Montag hätte auslaufen sollen, zunächst in Kraft bleibt. Der Rechtsstreit über die umstrittene Regelung ist damit noch nicht beigelegt: Das US-Justizministerium kündigte umgehend an, die Entscheidung des Richters anzufechten, und argumentierte, es sei angesichts der aktuellen Pandemie-Lage nicht mehr gerechtfertigt, die Beschränkung aufrechtzuerhalten.

8.37 Uhr. Trotz Bestätigung durch das Bundesverfassungsgericht bringt die Union eine Aussetzung der Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen ins Gespräch. Zwar sei die Teil-Impfpflicht unter den Bedingungen einer gefährlichen Virusvariante geboten, erklärte Unions-Fraktionsvize Sepp Müller. „Angesichts der milderen Verläufe durch Omikron und der nach wie vor vielen offenen Fragen bei der praktischen Umsetzung muss aber geprüft werden, ob die einrichtungsbezogene Impfpflicht noch angemessen und verhältnismäßig ist“, betonte er. Zu den Umsetzungsfragen werde die Unionsfraktion eine parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung stellen. „Fallen die Antworten weiter unbefriedigend aus, werden wir uns als Union für eine Aussetzung der Impfpflicht ernsthaft mit der Ampel unterhalten“, so Müller.

7.48 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz weiter gesunken – auf 443,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW. Gestern lag dieser Wert noch bei 465,2, am Samstag vor einer Woche bei 738,3.

Zu den älteren Meldungen:

 

Leserkommentare
Norbert Berning 09.10.202121:44 Uhr

Zur heutigen Meldung von 14.15 Uhr:

„Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 103 Intensivbetten zur Verfügung. Von ihnen sind 90 belegt.“

Während die erste Zahl monatelang in etwa gleich geblieben ist, hat sich die zweite Zahl in den letzten Wochen stetig erhöht – früher waren es beständig um die 70 herum. An den wenigen „mit/an“-Coronafällen, aktuell sind es drei, kann es nicht liegen – was ist es dann? Das könnte die Zeitung ja vielleicht mal erforschen, ein derartiger Anstieg ist schließlich keine Bagatelle, erst recht nicht gleich zu Beginn der kalten Jahreszeit.

Norbert Berning 01.06.202113:35 Uhr

Zur Meldung von 7.45 Uhr über mutmaßlichen Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren:

Das "- doch die potenziellen Stellen dafür wiegeln alle ab. Die Kommunen und ihre Gesundheitsdienste lehnen es ebenso ab, die Kontrollen zu übernehmen, wie die Kassenarzt-Vereinigungen." ist doch ein Armutszeugnis, oder?

Ich meine: Wenn das Kreisgesundheitsamt schon auf eine personelle Datenerfassung der Getesteten Wert legt, um jeden "positiven" Fall in seine Klauen zu bekommen, dann sollte es diese Daten auch zur (stichprobenartigen) Überprüfungen nutzen, ansonsten betreibt es nur Rosinenpickerei.

Und sollte dazu aus dem "Fuchsbau" der Einwand kommen, dafür habe man nicht genug Personal, so sage ich mal: Ihr habt für "Corona" nach euren eigenen Angaben ca. 350(!) Leute mit Kontaktnachverfolgungen u. a. in Arbeit - davon sollte man schon einige priorsiert für die vorerwähnten Kontrollzwecke einsetzen können.

Zumal man nicht behapten kann, dass die Kontaktnachverfolgungen das virale Geschehen nennenswert beeinflussen: im Herbst und Winter gehen die Zahlen rauf, im Frühjahr und Sommer wieder runter, wie letztes Jahr auch und wie überhaupt bei allen Erkältungsviren...

Also, Herr Dr. Sommer & Herr Dr. Fuchs: Übernehmen Sie!

Norbert Berning 31.05.202115:55 Uhr

Aus der Meldung von 15 Uhr zur Rückkehr zum Präsenzunterrricht (Inzidenz mittlerweile unter 35):

1) Die Masken- und Testpflicht gilt dabei aber weiter.

2) „Wir nutzen die letzten Wochen vor den Sommerferien, um den Schülerinnen und Schülern ein wichtiges Stück Normalität zurückzugeben.“

Finde den Fehler...

Norbert Berning 24.02.202122:54 Uhr

Aus dem Blog der Allgäuer Zeitung:

„Die Zahl der Grippe-Infektionen verharrt in Deutschland auf einem äußerst niedrigen Niveau. Für die zweite Februarwoche wurden dem Robert Koch-Institut nur 16 bestätigte Influenza-Erkrankungen gemeldet.

In der laufenden Grippesaison ist die Zahl der bekannten Grippe-Kranken damit auf 414 in Deutschland gestiegen. "Im Vorjahr um diese Zeit waren bis zur 6. Meldewoche mehr als 140-mal so viel labordiagnostisch bestätigte Influenzavirusinfektionen an das RKI übermittelt worden", so das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht zur Influenza. Damals waren zu dieser Zeit 58.065 Fälle bekannt. Es werde "bisher von einer Zirkulation von Influenzaviren auf einem extrem [!] niedrigen Niveau in der Saison 2020/21 ausgegangen", so das Institut.“

„Auch weltweit werde über eine ungewöhnlich niedrige Influenza-Aktivität berichtet, die deutlich unter den Ergebnissen im vergleichbaren Zeitraum der Vorjahre liegt, so das RKI weiter.“

Das soll lt. RKI in Deutschland an der verstärkten Grippeimpfung im Herbst 2020 und am„harten Lockdown“ und dem Maskentragen & Abstandhalten liegen, so wird es zumindest suggeriert – aber diese Maßnahmen hat es weltweit nicht gleichermaßen gegeben, zumal der Verbreitungsweg der Coronaviren grundsätzlich auch allen anderen Viren offensteht; daher bleibt es bei der derzeit plausibelsten Schlussfolgerung, dass SARS Co-2 im wesentlichen schlicht durch sein höheres Ansteckungspotenzial (geringere Vorimmunität der Bevölkerung) die klassischen Influenzaviren ausgebremst hat.

Norbert Berning 29.01.202121:58 Uhr

Zum aktuellen Impfstoff-Streit und nach der Offenlegung des Vertrages mit der EU ein Passus aus dem Statement des CEO von AstraZeneca (übersetzt):

„(...) Wir haben gesagt, dass wir unser Bestes geben werden. Der Grund, warum wir das gesagt haben, ist, dass Europa zu dieser Zeit mehr oder weniger zur gleichen Zeit wie Großbritannien beliefert werden wollte, obwohl der Vertrag [mit der EU erst] drei Monate später unterzeichnet wurde. Also haben wir gesagt ‚Okay, wir werden unser Bestes geben, wir werden es versuchen, aber wir können uns dazu vertraglich nicht verpflichten, da wir [im Geschäft mit der EU] drei Monate hinter Großbritannien zurückliegen‘.“

Oder kürzer: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – z. B. dann, wenn man keine Zicken macht, weil man das Gewünschte möglichst billig haben will wie offenbar die Ursula und ihre Laienschar; damit hat man im Geschäftsleben schnell das Nachsehen.

Aber die Briten haben dieses Spiel als alte Geschäfts- und Seemacht ja immer noch ganz gut drauf – Treffer, versenkt.

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