Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

„Bundesnotbremse“ laut Verfassungsgericht rechtens

Donnerstag, 25. November 2021 - 07:15 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In unserem Corona-Ticker halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem aktuellsten Stand.

Die wichtigsten Informationen kompakt zusammengefasst:

  • In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Steinfurt durchschnittlich 222,0 (-32,1) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 30. November)
  • Im Kreis Steinfurt sind bisher 346 Menschen mit oder an Corona verstorben (Stand: 30. November lt. Landeszentrum Gesundheit NRW)
  • Klinikum Rheine: Besucher brauchen 2Gplus-Nachweis

Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Danach gelten ab dem 24. November 2021 unter anderem die Einführung von 2G- und 2G-plus-Regeln sowie Kapazitätsbegrenzungen bei Veranstaltungen. Die Coronaschutzverordnung gilt einstweilen bis zum 21. Dezember 2021.

Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:

Einführung von 2G-Regeln im Kultur- und Freizeitbereich: Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind. Darunter fallen Besuche von Museen, Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, zoologischen Gärten, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen. Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt ebenso unter diese Regelung wie touristische Übernachtungen oder die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen oder Friseurbesuche).

2G-plus-Regel in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen: Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können. Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Gleiche Regelung gilt für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

Ergänzung der 3G-Regelungen: Im Bereich von nicht freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben bestehende 3G-Regelungen erhalten und werden auf weitere, bisher nicht zugangsbeschränkte Angebote ausgedehnt. Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung.

Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5.000 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen.

Kontrolle und Überprüfung der aufgestellten Regelungen: Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber. Im Rahmen angemessener Stichproben ist ein Abgleich der Nachweise mit dem amtlichen Ausweisdokument vorzunehmen, welches Besucher von Einrichtungen oder Veranstaltungen bei sich führen müssen. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreiber überprüfen zu können.

Regelungen für Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler: Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

Weitergehende Maßnahmen in Abhängigkeit von der Hospitalisierungsinzidenz und regionalem Infektionsgeschehen: Besonderem regionalen Infektionsgeschehen oder einer hohen Belastung der regionalen Krankenhäuser können die zuständigen Behörden mit zusätzlichen Maßnahmen entgegenwirken. Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz beim Überschreiten einer Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der in Bezug auf Covid-19 in ein Krankenhaus aufgenommene Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) von sechs weitergehende Schutzmaßnahmen nötig werden. Sinkt die Hospitalisierungsinzidenz wieder unter drei, werden Schutzmaßnahmen dagegen wieder zurückgenommen.

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Die aktuellen Verordnungen für NRW:

Corona-Schutzverordnung ab dem 24. November 2021

Bußgeldkatalog zur Corona-Schutzverordnung (41 kB)

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

Dienstag, 30. November

10.34 Uhr. Die neue Corona-Variante Omikron hat nicht nur das politische Tagesgeschehen, sondern auch den Aktienmarkt im Griff. Nach skeptischen Aussagen des Moderna-Chefs Stephane Bancel zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron stieg am Dienstag die Nervosität der Anleger spürbar. Der Dax sank im frühen Handel um 1,04 Prozent auf 15.121,83 Punkte.

10.28 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 10.390 auf 10.180 (Stand: 30. November) gesunken. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich in dem Zeitraum von 152.228 auf 152.877 erhöht.

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 1.400 (1.400), insgesamt Infizierte 20.084 (19.924), Verstorbene 297 (297), Genesene 18.400 (18.200)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 760 (770), insgesamt Infizierte 7.844 (7.806) Verstorbene 104 (104), Genesene 7.000 (6.900)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.500 (1.400), insgesamt Infizierte 21.626 (21.394) Verstorbene 456 (453), Genesene 19.600 (19.600)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 790 (780), insgesamt Infizierte 12.431 (12.344), Verstorbene 138 (138) Genesene 11.500 (11.400)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.200 (2.400), insgesamt Infizierte 42.192 (42.192) Verstorbene 1.042 (1.042), Genesene 38.900 (38.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.700 (1.800), insgesamt Infizierte 24.535 (24.535), Verstorbene 346 (346), Genesene 22.500 (22.300)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.300 (1.300) insgesamt Infizierte 16.652 (16.547), Verstorbene 280 (279), Genesene 15.100 (15.000)

Gesamtzahl: aktuell Infizierte 10.180 (10.390), insgesamt Infizierte 152.877 (152.228), Verstorbene 2.795 (2.790), Genesene 139.900 (139.000)

9.38 Uhr. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstagmorgen über die Legitimität der - im Frühjahr beschlossenen und in Juni ausgelaufenen - „Bundesnotbremse“ entschieden. Nach Ansicht der Richter in Karlsruhe waren die bundeseinheitlichen Regelungen (Schulschließungen, Ausgangssperren etc.) zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Grundgesetz vereinbar. „Das Bundesverfassungsgericht hat die Maßnahmen anhand der allgemein für sämtliche mit Grundrechtseingriffen verbundenen Gesetze geltenden verfassungsrechtlichen Anforderungen geprüft. Danach waren die hier zu beurteilenden Kontakt- und selbst die Ausgangsbeschränkungen in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie mit dem Grundgesetz vereinbar; insbesondere waren sie trotz des Eingriffsgewichts verhältnismäßig“, heißt es in einer am Dienstagmorgen veröffentlichten Pressemitteilung des Gerichtes.

9 Uhr. Die aktuellen Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen aus dem Kreis Steinfurt.

  • Altenberge: 14 (14)
  • Emsdetten: 65 (68)
  • Greven: 134 (130)
  • Hopsten: 32 (33)
  • Hörstel: 66 (66)
  • Horstmar: 25 (26)
  • Ibbenbüren: 215 (211)
  • Ladbergen: 24 (24)
  • Laer: 31 (31)
  • Lengerich: 176 (182)
  • Lienen: 86 (86)
  • Lotte: 88 (87)
  • Metelen: 35 (35)
  • Mettingen: 61 (60)
  • Neuenkirchen: 58 (55)
  • Nordwalde: 19 (18)
  • Ochtrup: 118 (121)
  • Recke: 58 (59)
  • Rheine: 282 (284)
  • Saerbeck: 14 (15)
  • Steinfurt: 135 (136)
  • Tecklenburg: 29 (30)
  • Westerkappeln: 35 (35)
  • Wettringen: 31 (29)

8.21 Uhr. Heute wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder telefonisch über die Krise beraten. Konkrete Vorgaben über ihren Handlungsspielraum erhofft sich die Politik von den ersten grundsätzlichen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu den Freiheitsbeschränkungen in der Corona-Pandemie, die am Vormittag in Karlsruhe veröffentlicht werden.

8.09 Uhr. Impfen, boostern, logistisch aufrüsten: Der Kreis Steinfurt will die aktuelle Corona-Welle brechen, aber aktuell fehlt es an Impfstoff und an Kapazitäten. [+]

7.43 Uhr. Blick auf das Corona-Geschehen in Deutschland: Erstmals seit Wochen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut gibt am Dienstag einen Wert von 252,2 an (Vortag: 252,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.753 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen des RKI-Dashboards hervor. Vor genau einer Woche waren es 45.326 Ansteckungen gewesen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 388 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 309 Todesfälle gewesen.

7.15 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Dienstag erheblich gesunken – von 254,1 auf 222,0 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Montag, 29. November

18.22 Uhr. Immer häufiger wird der Vorschlag geäußert, dass auch Apothekerinnen und Apotheker Impfungen gegen das Corona-Virus durchführen sollten, um das Impftempo zu steigern. In Pilotregionen gibt es das beispielsweise schon für die Grippeimpfung. Die Apothekenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter erhalten eine Schulung und dürfen dann entsprechend die Impfung verabreichen. Frederik Schöning, Apotheker aus Rheine und Sprecher der Apothekerschaft im Kreis Steinfurt, hat im Gespräch mit unserem Medienhaus erläutert, ob und wie dies umzusetzen wäre. [+]

18.03 Uhr. „Für den Amateursport in Nordrhein-Westfalen gilt die 2G-Regelung“, verkündete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vergangenen Dienstag. Drei Tage später wurde aus 2G eine verschärfte Version der 3G-Regel: Zu den Geimpften und Genesenen gesellten sich die Getesteten. Voraussetzung für die Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb im Amateursport ist ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Unter anderem oblag es den Heimvereinen im Amateurfußballbereich, die Spieler und Besucher auf die Kriterien hin zu kontrollieren. Unser Medienhaus hat sich bei einigen Vereinsvertretern umgehört. [+]

17.36 Uhr. Weil die Corona-Infektionszahlen massiv zugenommen haben, priorisiert der Kreis Steinfurt seine Ermittlungstätigkeiten: Zukünftig werden zunächst ausschließlich die Kontakte von Infizierten in deren häuslichem Umfeld sowie besonders gefährdete Personen in den Blick genommen. Dies sind unter anderem Bewohnerinnen und Bewohner sowie Bedienstete von Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern und sonstigen medizinischen Einrichtungen, Patientinnen und Patienten mit schweren Grundkrankheiten und einem somit erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Hierzu gehören ebenfalls Ausbruchssituationen im Rahmen sogenannter „superspreading events“. Das teilte die Kreisverwaltung am Montagabend mit.

17.12 Uhr. Eine Lehrkraft der Edith-Stein-Schule Rheine wurde positiv auf Corona getestet. Das teilte die Stadtverwaltung am frühen Montagabend mit. Hinweise zur durch das Gesundheitsamt veranlassten Quarantäne liegen nicht vor.

17.01 Uhr. Aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie fällt das für den 11. Dezember geplante Düsseldorfer Weihnachtssingen aus. Das teilte der Veranstalter D.Live am Montag mit. Da bei der Veranstaltung „Besucherinnen und Besucher und das gemeinsame Singen im Mittelpunkt stehen“, hätten sich zu viele Unsicherheiten ergeben, sagte Manager Gregor Eßer. Außerdem habe sich der Anstieg der Neuinfektionen negativ auf die Kartenvorverkäufe ausgewirkt. Vor rund 5.000 Besuchern sollten mehrere Musiker in einer Halle auftreten. Die bereits gekauften Karten sollen nun erstattet werden.

16.29 Uhr. Zu allen Gottesdiensten an Heiligabend der evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen/Wettringen ist eine Anmeldung über die Homepage erforderlich. Das teilt Pastor Dietrich Wulf in der Übersicht der geplanten Gottesdienste und Veranstaltungen bis zum Ende des Jahres mit. Zur Zeit gelte die 3G-Regel in den Gottesdiensten. Alle angekündigten Gottesdienste finden unter den dann jeweils gültigen Corona-Schutzvorschriften statt, schreibt Wulf weiter. Nachweise über Genesung oder Impfstatus sowie ein tages-aktueller Testnachweis seien vorzulegen.

16.03 Uhr. Der Sozialverband VdK in Neuenkirchen sagt wegen der Corona-Lage seine für den 12. Dezember geplante Weihnachtsfeier ab. Das teilte der Vorsitzende „mit großem Bedauern“ mit. Über neue Termine des VdK werde er rechtzeitig informieren.

15.37 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit 15 Covid-Patienten versorgt, von denen zwei invasiv beatmet werden müssen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor. Ob sich darunter auch eingeflogene Patienten aus Bayern oder Sachsen befinden, geben die Zahlen nicht her.

14.42 Uhr. Schon vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz wird es nach Informationen der „Welt“ am morgigen Dienstag ein Gespräch der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem künftigen Kanzler Olaf Scholz (SPD) geben. In der Telefonschalte soll die morgige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Bundesnotbremse besprochen werden. Das Bundesverfassungsgericht wird am Dienstag erstmals in der Hauptsache eine Entscheidung über die Corona-Bundesnotbremse veröffentlichen. Die Karlsruher Richter wollen dabei klären, ob und inwieweit der Gesetzgeber zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Bevölkerung zu Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen verpflichten sowie Schulschließungen veranlassen darf.

14.13 Uhr. Der Vorstand des Schützenvereins Tie-Esch sagt den für den 4. Dezember geplanten Nikolausempfang ab. Der Gesetzgeber lasse diese Veranstaltung zwar grundsätzlich zu, aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen sowie den Empfehlungen des RKI, hat sich der Vorstand nach eigenen Angaben dennoch zu diesem Schritt entschlossen. Der Vorstand wird die Nikolaustüten am Samstag, 4. Dezember ab 17 Uhr an alle Kinder, die auch im vergangenen Jahr eine Tüte erhalten haben, verteilen. Die geplante Verlosung wird in kleinem Kreis durchgeführt.

13.32 Uhr. Nach einem zeitweisen Stopp wegen der Omikron-Variante nimmt die Fluggesellschaft British Airways ihre Flugverbindungen nach Südafrika wieder auf. Bereits am Montag sollten die ersten Flüge in das Land wieder abheben, wie ein Sprecher der Airline der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte. Für gestrandete Passagiere ist damit die Rückreise wieder möglich. In Großbritannien aber wartet auf sie eine zehntägige Hotel-Quarantäne.

13.11 Uhr. Die Inzidenzen in der Region bewegen sich am Montag zwischen 135,8 (Stadt Osnabrück) und 358,4 (Emsland).

12.43 Uhr. Die 100 zusätzlichen Termine einer Impfaktion in Emsdetten, die am Montagvormittag bekannt gegeben wurden (siehe Ticker-Eintrag von 10.30 Uhr), sind inzwischen alle vergeben.

11.52 Uhr. Der Spielausschuss des Schachverbandes Münsterland hat eine Unterbrechung des Ligabetriebs (Senioren) bis zunächst 31. Dezember beschlossen. Nachdem bereits vor einigen Tagen eine Mannschaft im Schachbezirk Borken/Steinfurt ihren Wettkampf wegen der steigenden Coronazahlen abgesagt hatte, wurden für die kommenden Spieltage weitere Absagen oder Bitten um Verlegung an den Verband herangetragen. „Eine geregelte Fortsetzung des Spielbetriebs erscheint uns nicht mehr möglich“, teilte der Verband mit. Wie es mit der Saison 2021/2022 weitergehen wird, stehe noch nicht fest.

11.24 Uhr. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: „Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein.“ Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen. Schon jetzt würden Intensiv-Patienten früher „als medizinisch vertretbar“ auf Normalstationen verlegt werden, erklärte Gaß.

10.30 Uhr. Die Impf-Aktion der Stadt Emsdetten und der Praxis Kamp/Bilecen im Rathaus am Sternschnuppenmarkt-Wochenende wird ausgeweitet. Ab etwa 11 Uhr werden am Montag rund 100 neue Termine freigeschaltet.

10.26 Uhr. Die aktuellen Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt.

  • Altenberge: 14 (15)
  • Emsdetten: 68 (72)
  • Greven: 130 (128)
  • Hopsten: 33 (33)
  • Hörstel: 66 (64)
  • Horstmar: 26 (30)
  • Ibbenbüren: 211 (202)
  • Ladbergen: 24 (26)
  • Laer: 31 (34)
  • Lengerich: 182 (186)
  • Lienen: 86 (85)
  • Lotte: 87 (82)
  • Metelen: 35 (33)
  • Mettingen: 60 (58)
  • Neuenkirchen: 55 (54)
  • Nordwalde: 18 (16)
  • Ochtrup: 121 (123)
  • Recke: 59 (57)
  • Rheine: 284 (288)
  • Saerbeck: 15 (14)
  • Steinfurt: 136 (145)
  • Tecklenburg: 30 (30)
  • Westerkappeln: 35 (34)
  • Wettringen: 29 (31)

10.18 Uhr. Mit einer Vorschlagsliste zur schnelleren Bewältigung der Corona-Pandemie hat sich der Mittelstandsverband BVMW an die amtierende und die künftigen Bundesregierung gewandt. Die Zehn-Punkte-Agenda sieht unter anderem eine Impfpflicht und eine zügig einberufene Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vor, wie der Verband am Montag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

9.49 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Freitag bis Montag von 10.140 auf 10.390 gestiegen (Stand: 29. November). Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich in dem Zeitraum von 150.198 auf 152.228 erhöht. Im Kreis Steinfurt gibt es 101 Corona-Neuinfizierte. Gestern waren es 127, am Montag vor einer Woche 74

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 540 (510), insgesamt Infizierte 7.486 (7.394), Verstorbene 131 (130), Genesene 6.800 (6.800)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 1.400 (1.500), insgesamt Infizierte 19.924 (19.673), Verstorbene 297 (295), Genesene 18.200 (17.900)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 770 (730), insgesamt Infizierte 7.806 (7.671) Verstorbene 104 (104), Genesene 6.900 (6.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.400 (1.400), insgesamt Infizierte 21.394 (21.257) Verstorbene 453 (453), Genesene 19.600 (19.400)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 780 (800), insgesamt Infizierte 12.344 (12.152), Verstorbene 138 (137) Genesene 11.400 (11.200)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.400 (2.200), insgesamt Infizierte 41.192 (41.691) Verstorbene 1.042 (1.040), Genesene 38.800 (38.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.800 (1.700), insgesamt Infizierte 24.535 (24.069), Verstorbene 346 (345), Genesene 22.300 (22.000)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.300 (1.300) insgesamt Infizierte 16.547 (16.291), Verstorbene 279 (278), Genesene 15.000 (14.800)

Gesamtzahl: aktuell Infizierte 10.390 (10.140), insgesamt Infizierte 152.228 (150.198), Verstorbene 2.790 (2.782), Genesene 139.000 (137.300)

9.22 Uhr. Die Ausbreitung der neu entdeckten Omikron-Variante des Coronavirus sorgt weltweit für Beunruhigung. Um die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren, hat Großbritannien für heute ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen, wie die britische Regierung mitteilte.

9.04 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit aktuell bei 3,84 (Vortag: 4,13). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

8.20 Uhr. Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab im Kanzleramt könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen. Nach den Worten von FDP-Chef Christian Lindner soll das ständige Bund-Länder-Gremium in der neuen Woche starten, SPD-Chefin Saskia Esken nannte auf Twitter „in Kürze“ als Zeithorizont. An der Spitze des Krisenstabes soll ein Bundeswehr-General stehen.

7.45 Uhr. Die Corona-Zahlen in Deutschland: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen des RKI-Dashboards hervor. Vor genau einer Woche waren es 30.643 Ansteckungen gewesen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle.

7.27 Uhr. Die Menschen in Rheine lassen sich offensichtlich impfen, was das Zeug hält. Die verschiedenen Impfangebote an mehreren Stellen der Emsstadt wurden am Wochenende fleißig genutzt. [+]

7.15 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Montag wieder gestiegen (+7,3) und liegt nun bei 254,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen.

Sonntag, 28. November

20 Uhr. Bei der bisher größten Aktion zur Verlegung von Intensivpatienten sind am Wochenende knapp 50 Schwerkranke aus den Ländern Bayern, Thüringen und Sachsen in andere Bundesländer gebracht worden. Die Verlegung im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems dient der Entlastung von Intensivstationen in den drei von der vierten Corona-Welle besonders hart getroffenen Bundesländern. Die Situation auf den Intensivstationen in den Corona-Hotspots wird von Medizinern als dramatisch beschrieben.

18 Uhr. Am ersten Adventswochenende starteten mancherorts die Weihnachtsmärkte in Zeiten der Corona-Pandemie. Aber (noch) nicht überall. Ein Überblick:

  • Lange mussten die Veranstalter bangen, doch dann gab die Stadt das „Go!“ – der „Emszauber“ in Rheine beginnt! Allerdings kann die weihnachtliche Veranstaltung nur unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts stattfinden. Organisatoren und Gäste zeigen sich damit zufrieden. [+]
  • Auch der traditionsreiche Nikolausmarkt Wettringen fand nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder statt. Auch vor einem drohenden Lockdown hat dieser Markt bei strengen Kontrollen nach der 2G-Regel am Wochenende die Besucher angezogen. [+]
  • Der Sterntalermarkt in Neuenkirchen war in dieser Woche abgesagt worden. Aufgrund der sich aktuell zuspitzenden Corona-Lage, der Empfehlungen von Politik und Robert-Koch-Institut sowie den Auflagen der neuen Coronaschutzverordnung, sah sich der Verkehrsverein Pro Neuenkirchen nicht in der Lage, die Veranstaltung durchzuführen. Zudem hatten mehrere Marktbeschicker und Teilnehmer ihr Kommen abgesagt.
  • Der Sternschnuppenmarkt im Emsdetten soll am ersten Dezember-Wochenende stattfinden, allerdings mit anderem Konzept. So gelten etwa 2G und Maskenpflicht. [+]

17.17 Uhr. In den Gebäuden und Einrichtungen der Stadt Rheine gilt mindestens die 3G-Regel. Wie Sprecherin Michaela Hövelmann auf Anfrage unseres Medienhauses erklärt, erstreckt sich die breitere 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) vor allem auf drei Bereiche: Angebote und Veranstaltungen der berufsbezogenen Bildung, politische Bildung und Integrationskurse. Insbesondere gilt die 3G-Regelung damit auch für das Rathaus, bzw. den Bürgerservice. Damit geht die Stadt sogar über die Corona-Schutzverordnung hinaus, die keine Regelungen für Verwaltungsstellen vorschreibt. Aber, so schreibt Hövelmann: „Mit der Zielsetzung, das Infektionsrisiko zu reduzieren, wird auch hier die 3G-Regelung für den Zutritt angewendet.“ Daneben habe man sich an zahlreichen anderen Städten orientiert. Ausnahmen gibt es nur bei dringenden Hilfeleistungen oder wenn dem Besucher ansonsten drastische und unmittelbare Nachteile entstehen. Die 2G-Regelung gilt insbesondere im Bildungsbereich – dort aber nur unter bestimmten Umständen. Die wichtigste Änderung: Ab sofort kommen nur noch Geimpfte und Genesene in die Stadtbibliothek. In der VHS und Musikschule wird differenziert, da auch hier Integrationskurse angeboten werden. Insbesondere bei Fitness-, Sprach-, Koch- oder Musikkursen gilt dann aber 2G.
Auch für den Besuch im Emsdettener Rathaus gelten ab Montag, 29. November, neue Regeln. Der Zutritt ist nur noch genesenen, geimpften oder getesteten Personen gestattet (3G; Test nicht älter als 24 Stunden). Es steht nur noch der Eingang am Rathausplatz zur Verfügung. Hier werden die entsprechenden Nachweise und der Lichtbildausweis der Besucher kontrolliert, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt. Um zu verhindern, dass es zeitweise aufgrund von Wartezeiten zu einer Ansammlung von Personen kommt, bittet die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger dennoch, weiterhin vorab Termine zu vereinbaren. Insbesondere der Zugang zum Bürgerbüro ist weiterhin nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Stadt Emsdetten.

17 Uhr. Um etwas gegen einen Anstieg der Corona-Infektionen und eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu unternehmen, starten die Niederlande am Sonntag mit einem abendlichen Lockdown. Ab heute müssen Geschäfte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs spätestens um 17 Uhr schließen. Die verschärften Maßnahmen gelten zunächst für drei Wochen und beinhalten einige weitere Regeln. Ob sie Erfolg haben und zu einer spürbaren Senkung der Infektionszahlen beitragen, soll Mitte Dezember geprüft werden.

16.09 Uhr. Der von Corona-Beschränkungen geprägte Auftakt des Adventsgeschäfts hat vielen Einzelhändlern nur einen vergleichsweise mäßigen Umsatz beschert. Eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter seinen Mitgliedern zeigt, „dass nur 20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind“, wie der Verband am Sonntag mitteilte.

15.21 Uhr. In Anbetracht der weiterhin steigenden Infektionszahlen und wegen des Appells des Bundespräsidenten, Kontakte weiter einzuschränken, sagte die Radsportabteilung vom Emsstern Rheine das am 5. Dezember geplante Cross-Rennen um den Weser-Ems-Cup ab. „Wir haben uns nun schweren Herzens dazu entschieden“, sagte Rennsportwart Christian Lau. Auch die aktuelle Anmeldezahl von aktuell nur 43 Starterinnen und Startern habe zu der Entscheidung beigetragen.

15 Uhr. Blick in die Krankenhäuser des Kreises Steinfurt. Auf den Intensivstationen im Kreis müssen seit einigen Tagen so viele Covid-Patienten versorgt werden wie seit Mai nicht mehr. Insgesamt gibt das Divi-Intensivregister für Sonntag einen Stand von 14 Covid-19-Patienten aus, beatmet werden müssen davon zwei.Gestern gab es zwölf Covid-Patienten, von denen ebenfalls zwei beatmet wurden, vor einem Monat waren es drei Patienten, die alle beatmet werden mussten.

14 Uhr. Neu auftretende Varianten werden von der WHO anhand des griechischen Alphabets benannt. Für Omikron übersprang die UN-Gesundheitsbehörde aber zwei Buchstaben. Es gehe darum, Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden.

12.37 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit aktuell bei 4,13 (Vortag: 4,32). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

12.28 Uhr. „Ich versuche, das rational zu sehen, doch manchmal überkommt mich die Wut“, erzählt die 63-jährige ehemalige Pflegerin. Wieder wurde ihr Operationstermin verschoben, immer noch hat sie keine Perspektive, wann es soweit sein könnte. Was bleibt, sind die Schmerzen und die psychische Belastung. Die 63-Jährige wartet - wie immer mehr Menschen in Deutschland - auf einen Operationstermin, weil die Kliniken mit der Vielzahl an Covid-Patienten auf den Intensivstationen ausgelastet sind und deshalb sogenannte planbare Operationen verschieben. Bundesweit sind nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft bereits drei Viertel aller Kliniken nicht mehr im Normalbetrieb und müssen OPs aufschieben.

12 Uhr. Blick auf die Inzidenzen in der Region: Die Werte unserer Nachbar-Kreise und Städte liegen aktuell zwischen 135,2 (Stadt Osnabrück) und 365,7 (Emsland).

11 Uhr. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich angesichts der dramatischen Corona-Lage in Deutschland gegen Fußball-Spiele in vollen Stadion ausgesprochen. „Ich finde es hochproblematisch, was wir beim Fußball sehen“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

10.23 Uhr. Um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, schließt Israel seine Grenzen für Ausländer. Diese und weitere Beschränkungen beschloss das Coronavirus-Kabinett laut israelischen Medienberichten am Samstagabend. Die neuen Beschränkungen sollen an diesem Sonntagabend in Kraft treten. Derzeit ist demnach in Israel ein Omikron-Fall bestätigt, sieben Fälle werden untersucht. Bis auf Weiteres erwartet Einreisenden eine – je nach Impfstatus – drei bis siebentägige Isolation oder eine Quarantäne im „Coronavirus-Hotel“.

10 Uhr. Die aktuellen Corona-Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie den weiteren Kommunen aus dem Kreis Steinfurt.

  • Altenberge: 15 (20)
  • Emsdetten: 72 (69)
  • Greven: 128 (125)
  • Hopsten: 33 (35)
  • Hörstel: 64 (60)
  • Horstmar: 30 (28)
  • Ibbenbüren: 202 (206)
  • Ladbergen: 26 (26)
  • Laer: 34 (33)
  • Lengerich: 186 (187)
  • Lienen: 85 (78)
  • Lotte: 82 (79)
  • Metelen: 33 (30)
  • Mettingen: 58 (51)
  • Neuenkirchen: 54 (50)
  • Nordwalde: 16 (15)
  • Ochtrup: 123 (105)
  • Recke: 57 (55)
  • Rheine: 288 (289)
  • Saerbeck: 14 (9)
  • Steinfurt: 145 (149)
  • Tecklenburg: 30 (30)
  • Westerkappeln: 34 (39)
  • Wettringen: 31 (29)

9 Uhr. Die bislang mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bislang nicht schwer erkrankt. Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium.

8.55 Uhr. Die Evangelische Jakobi-Gemeinde feiert am 1. Adventssonntag um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jakobi-Kirche. Hier wird auch die neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt, Rita Hufschmidt eingeführt. Eine Anmeldung für die 3G-Veranstaltung war bereits bis zum 25. November erforderlich. Die Kirche weist darauf hin, dass der Testnachweis allerdings höchstens 24 Stunden alt sein darf. Des Weiteren herrscht Maskenpflicht während der gesamten Dauer. Das Kirchcafé, das eigentlich im Anschluss stattfinden sollte, fällt aufgrund der Corona-Situation allerdings aus. Das Gleiche gilt für den Gottesdienst in der Samariter-Kirche in Mesum am 1. Advent. Die Frauen vom Frauenkreis bieten aber selbstgemachte Plätzchen und Marmelade sowie Adventskränze im Gemeindehaus zum Verkauf an. Der Erlös ist für eine Kindersuppenküche in Rumänien bestimmt.

8.48 Uhr. Im Kreis Steinfurt wurden am Sonntag 127 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Gestern waren es 238, vor einer Woche 216, vor einem Monat 91.

8.41 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 446,7 an.Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 444,3 gelegen, vor einer Woche bei 372,7 (Vormonat: 130,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 44.401 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen des RKI-Dashboards hervor. Vor genau einer Woche waren es 42.727 Ansteckungen gewesen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 104 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 75 Todesfälle.

8.35 Uhr. Die im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus hat Deutschland erreicht. In München wurde die als besorgniserregend eingestufte Variante nach Angaben des Max-von-Pettenkofer-Instituts bei zwei Reisenden nachgewiesen, die am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen waren. Die Behörden in Hessen untersuchen den Fall eines weiteren Reiserückkehrers aus Südafrika, bei dem laut Sozialministerium ein „hochgradiger Verdacht“ vorliegt.

8.30 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt am Sonntag bei 246,8 (Vortag: 255,7). Vor einer Woche lag der Wert bei 213,7, vor einem Monat bei 79,0.

Samstag, 27. November

18 Uhr. Um dem rasanten Anstieg der Corona-Neuinfektionen zu begegnen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. „Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren“, heißt es in einer heute veröffentlichten Stellungnahme.

17.30 Uhr. Ungeachtet der steigenden Corona-Inzidenzen haben sich am ersten Adventssamstag viele Menschen zum Einkaufen in die Innenstädte begeben. Der Handelsverbandes Deutschland (HDE) gab sich optimistisch, dass trotz vielerorts geschlossener Weihnachtsmärkte und einiger Einschränkungen gute Geschäfte zu erzielen seien. In der Essener Innenstadt herrschte am Samstag reger Betrieb. Dabei trugen viele Menschen auch im Freien freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz. Aus anderen Städten wurden ebenfalls teils volle Einkaufsstraßen gemeldet.

16.30 Uhr. Mit drastischen Warnungen blicken Mittelstand und Handel angesichts steigender Corona-Infektionszahlen auf einen möglichen neuen Lockdown. „Müssten Betriebe und Einzelhandel im so wichtigen Weihnachtsgeschäft erneut zwangsweise schließen, hätten wir den wirtschaftlichen Super-Gau: Ganze Branchen wären betroffen, und sehr viele mittelständische Unternehmen würden einen erneuten Lockdown wirtschaftlich nicht überleben,“ sagte der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Markus Jerger, der Deutschen Presse-Agentur.
Auch nach Einschätzung von Volkswirten führender Finanz- und Wirtschaftsinstitute steht der deutschen Wirtschaft ein harter Winter bevor. „Nach dem sommerlichen Konjunkturboom dürfte es zum Jahreswechsel allenfalls noch für ein Mini-Wachstum reichen“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

16 Uhr. Was für die USA schon gilt, könne sich ausweiten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet weltweit weitere Einschränkungen für ungeimpfte Fluggäste. „Diesen Trend sehen wir weltweit. Für Geimpfte und Genesene wird die globale Freiheit erhalten bleiben“, sagte Spohr der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) am Samstag.

14 Uhr. Der Neuenkirchener Initiativkreis Südafrika berichtet, dass bei der Partnergemeinde in Outshoorn die Corona-Pandemie gravierende Folgen hat. Im Township wurde ein streng überwachter Lockdown angeordnet. „Das war für viele Menschen sehr tragisch. Sie leben oft mit zehn bis 15 Personen in einem winzigen Township Haus“, hieß es in einem Bericht während der Versammlung. Dazu entfiel die Arbeit als Taglöhner mit Einkommen. Sehr schnell war kein Geld für Ernährung mehr vorhanden. „Viele hungerten in den eigenen vier Wänden, die Verzweiflung nahm massiv zu“, berichtete der ISA auf seiner Jahreshauptversammlung. [+]

13 Uhr. Um 17.23 Uhr kommt aus Richtung Ladbergen ein heller Airbus und setzt auf der finsteren Rollbahn des Flughafens Münster/Osnabrück auf: Unter großem öffentlichen Interesse wurden am Freitag erstmals sechs Covid-19-Patienten von Bayern ins Münsterland gebracht. [+]

12.49 Uhr. Blick auf die Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser: Aktuell werden 12 Covid-Patienten intensivmedizinisch versorgt. Zwei von ihnen werden beatmet. Gestern waren elf Patienten, von denen einer beatmet wurde, vor einer Woche lagen vier Corona-Patienten auf den Intensivstationen, auch da musste einer beatmet werden.

12.37 Uhr. Eigentlich wollte der Frauenchor Cantus Reni heute, 27. November, vor der Emsgalerie singen. Doch das Konzert unter dem Motto „Sternenglanz und Seelenbalsam“ fällt aufgrund der aktuellen Corona-Lage aus. „Das Konzert wird aber mit Gewissheit in 2022 nachgeholt“, heißt es im Pressetext.

11.52 Uhr. In Bezug auf den hessischen Sozialminister berichten mehrere Medien aktuell, dass die neue Omikron-Variante des Coronavirus wahrscheinlich in Deutschland angekommen sei. Der Grünen-Politiker Kai Klose hatte dies am Samstag auf Twitter mitgeteilt. „Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden gestern Nacht mehrere für Omicron typische Mutationen gefunden. Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.“

11.50 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region bewegen sich am Samstag zwischen 124,8 (Stadt Osnabrück) und 338,1 (Emsland).

11.30 Uhr. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Corona-Lage als „äußerst dramatisch“ bezeichnet und Bund und Länder zu schärferen Maßnahmen aufgefordert. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Unser Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen, die Infektionszahlen steigen ungebremst. Eine weitere, möglicherweise noch gefährlichere Virus-Variante ist in Südafrika erstmals aufgetreten. Volle Fußballstadien und Großveranstaltungen gehen in dieser kritischen Phase der Pandemie nicht und setzen ein vollkommen falsches Signal.“

10.40 Uhr. Die aktuellen Corona-Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen aus dem Kreis Steinfurt

  • Altenberge: 20 (13)
  • Emsdetten: 69 (71)
  • Greven: 125 (111)
  • Hopsten: 35 (33)
  • Hörstel: 60 (56)
  • Horstmar: 28 (26)
  • Ibbenbüren: 206 (195)
  • Ladbergen: 26 (25)
  • Laer: 33 (26)
  • Lengerich: 187 (184)
  • Lienen: 78 (69)
  • Lotte: 79 (69)
  • Metelen: 30 (28)
  • Mettingen: 51 (50)
  • Neuenkirchen: 50 (45)
  • Nordwalde: 15 (13)
  • Ochtrup: 105 (98)
  • Recke: 55 (44)
  • Rheine: 289 (259)
  • Saerbeck: 9 (9)
  • Steinfurt: 149 (141)
  • Tecklenburg: 30 (25)
  • Westerkappeln: 39 (38)
  • Wettringen: 29 (30)

10.20 Uhr. Der Piks gegen das Coronavirus ist in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mittlerweile Routine, das Engagement unverändert hoch. Um der wachsenden Nachfrage nach der Corona-Impfung weiter gerecht zu werden, bieten mehr als 100 Praxen in Westfalen-Lippe jetzt extra Impftage in der Vorweihnachtszeit an. An allen vier Samstagen im Advent öffnen die Ärztinnen und Ärzte dafür zusätzlich ihre Praxen – sowohl für Erst- und Zweitimpfungen als auch für die Auffrischung (sofern die zweite Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt). In Rheine nehmen folgende Praxen an der Aktion teil:

  • Samstag, 27. November: Kinder- und Jugendarztpraxis Nadine Albermann, Felsenstraße 3, 12 bis 15 Uhr, ohne Anmeldung, solange der Impfstoff reicht
  • An den weiteren Samstagen (4., 11. und 18 Dezember): Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Rheine, Frankenburgstraße 32, jeweils 8 bis 12.30 Uhr, ohne Terminvereinbarung. Das MVZ bietet zudem an drei weiteren Mittwochen (8., 15. und 22. Dezember, jeweils 16 bis 20.30 Uhr) offene Impfaktionen ohne Anmeldung an.
    | www.corona-kvwl.de/advents-impfen

9.31 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit aktuell bei 4,32 (Vortag: 4,37). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

9.22 Uhr. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht angesichts der vierten Corona-Welle und dem Auftauchen einer möglicherweise besonders gefährlichen neuen Virusvariante von weitergehenden Einschränkungen aus.„Tatsächlich ist das Infektionsgeschehen aggressiver als gedacht“, sagte er in den ARD-„Tagesthemen“ am Freitagabend. Zwar hätten die Maßnahmen gewirkt, die Kontakte gingen etwas zurück. „Aber es ist noch nicht da, wo es sein müsste, und es wird auf jeden Fall notwendig werden, dass wir nachschärfen, Lauterbach geht von weiteren Corona-Einschränkungen ausdavon gehe auch ich aus.“

9 Uhr. Am Samstag gibt es im Kreis Steinfurt 238 Corona-Neuinfizierte. Gestern waren es 230, vor einer Woche 188 und vor einem Monat 74. Eine weitere Person in mit oder an Corona gestorben.

8.30 Uhr. Die Corona-Lage in Deutschland bleibt angespannt: Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 444,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 438,2 gelegen, vor einer Woche bei 362,2 (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67.125 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards wiedergeben. Am Freitag hatte die Zahl der Ansteckungen bei 76.414 gelegen, vor genau einer Woche waren es 63.924 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 303 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 248 Todesfälle.

8.19 Uhr. Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen und einer neuen Virusvariante im südlichen Afrika wachsen die Sorgen vor einem schweren Pandemieverlauf in diesem Winter in Deutschland.Die Bundesregierung beschränkt von Sonntag an die Einreise aus Südafrika und sieben weiteren afrikanischen Ländern. Städte und Gemeinden forderten schärfere Maßnahmen gegen das Virus. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnte vor der Entstehung noch gefährlicherer Varianten des Coronavirus.

8 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Samstag auf einen neuen Höchstwert von 255,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen.

Zu den älteren Meldungen:

Leserkommentare
Norbert Berning 09.10.202121:44 Uhr

Zur heutigen Meldung von 14.15 Uhr:

„Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 103 Intensivbetten zur Verfügung. Von ihnen sind 90 belegt.“

Während die erste Zahl monatelang in etwa gleich geblieben ist, hat sich die zweite Zahl in den letzten Wochen stetig erhöht – früher waren es beständig um die 70 herum. An den wenigen „mit/an“-Coronafällen, aktuell sind es drei, kann es nicht liegen – was ist es dann? Das könnte die Zeitung ja vielleicht mal erforschen, ein derartiger Anstieg ist schließlich keine Bagatelle, erst recht nicht gleich zu Beginn der kalten Jahreszeit.

Norbert Berning 01.06.202113:35 Uhr

Zur Meldung von 7.45 Uhr über mutmaßlichen Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren:

Das "- doch die potenziellen Stellen dafür wiegeln alle ab. Die Kommunen und ihre Gesundheitsdienste lehnen es ebenso ab, die Kontrollen zu übernehmen, wie die Kassenarzt-Vereinigungen." ist doch ein Armutszeugnis, oder?

Ich meine: Wenn das Kreisgesundheitsamt schon auf eine personelle Datenerfassung der Getesteten Wert legt, um jeden "positiven" Fall in seine Klauen zu bekommen, dann sollte es diese Daten auch zur (stichprobenartigen) Überprüfungen nutzen, ansonsten betreibt es nur Rosinenpickerei.

Und sollte dazu aus dem "Fuchsbau" der Einwand kommen, dafür habe man nicht genug Personal, so sage ich mal: Ihr habt für "Corona" nach euren eigenen Angaben ca. 350(!) Leute mit Kontaktnachverfolgungen u. a. in Arbeit - davon sollte man schon einige priorsiert für die vorerwähnten Kontrollzwecke einsetzen können.

Zumal man nicht behapten kann, dass die Kontaktnachverfolgungen das virale Geschehen nennenswert beeinflussen: im Herbst und Winter gehen die Zahlen rauf, im Frühjahr und Sommer wieder runter, wie letztes Jahr auch und wie überhaupt bei allen Erkältungsviren...

Also, Herr Dr. Sommer & Herr Dr. Fuchs: Übernehmen Sie!

Norbert Berning 31.05.202115:55 Uhr

Aus der Meldung von 15 Uhr zur Rückkehr zum Präsenzunterrricht (Inzidenz mittlerweile unter 35):

1) Die Masken- und Testpflicht gilt dabei aber weiter.

2) „Wir nutzen die letzten Wochen vor den Sommerferien, um den Schülerinnen und Schülern ein wichtiges Stück Normalität zurückzugeben.“

Finde den Fehler...

Norbert Berning 24.02.202122:54 Uhr

Aus dem Blog der Allgäuer Zeitung:

„Die Zahl der Grippe-Infektionen verharrt in Deutschland auf einem äußerst niedrigen Niveau. Für die zweite Februarwoche wurden dem Robert Koch-Institut nur 16 bestätigte Influenza-Erkrankungen gemeldet.

In der laufenden Grippesaison ist die Zahl der bekannten Grippe-Kranken damit auf 414 in Deutschland gestiegen. "Im Vorjahr um diese Zeit waren bis zur 6. Meldewoche mehr als 140-mal so viel labordiagnostisch bestätigte Influenzavirusinfektionen an das RKI übermittelt worden", so das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht zur Influenza. Damals waren zu dieser Zeit 58.065 Fälle bekannt. Es werde "bisher von einer Zirkulation von Influenzaviren auf einem extrem [!] niedrigen Niveau in der Saison 2020/21 ausgegangen", so das Institut.“

„Auch weltweit werde über eine ungewöhnlich niedrige Influenza-Aktivität berichtet, die deutlich unter den Ergebnissen im vergleichbaren Zeitraum der Vorjahre liegt, so das RKI weiter.“

Das soll lt. RKI in Deutschland an der verstärkten Grippeimpfung im Herbst 2020 und am„harten Lockdown“ und dem Maskentragen & Abstandhalten liegen, so wird es zumindest suggeriert – aber diese Maßnahmen hat es weltweit nicht gleichermaßen gegeben, zumal der Verbreitungsweg der Coronaviren grundsätzlich auch allen anderen Viren offensteht; daher bleibt es bei der derzeit plausibelsten Schlussfolgerung, dass SARS Co-2 im wesentlichen schlicht durch sein höheres Ansteckungspotenzial (geringere Vorimmunität der Bevölkerung) die klassischen Influenzaviren ausgebremst hat.

Norbert Berning 29.01.202121:58 Uhr

Zum aktuellen Impfstoff-Streit und nach der Offenlegung des Vertrages mit der EU ein Passus aus dem Statement des CEO von AstraZeneca (übersetzt):

„(...) Wir haben gesagt, dass wir unser Bestes geben werden. Der Grund, warum wir das gesagt haben, ist, dass Europa zu dieser Zeit mehr oder weniger zur gleichen Zeit wie Großbritannien beliefert werden wollte, obwohl der Vertrag [mit der EU erst] drei Monate später unterzeichnet wurde. Also haben wir gesagt ‚Okay, wir werden unser Bestes geben, wir werden es versuchen, aber wir können uns dazu vertraglich nicht verpflichten, da wir [im Geschäft mit der EU] drei Monate hinter Großbritannien zurückliegen‘.“

Oder kürzer: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – z. B. dann, wenn man keine Zicken macht, weil man das Gewünschte möglichst billig haben will wie offenbar die Ursula und ihre Laienschar; damit hat man im Geschäftsleben schnell das Nachsehen.

Aber die Briten haben dieses Spiel als alte Geschäfts- und Seemacht ja immer noch ganz gut drauf – Treffer, versenkt.

<< < 1 2 > >> 

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.