Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

Alle Grafiken im Überblick

Heute, 27. November 2022 - 08:42 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In unserem Corona-Ticker halten wir Sie über die Entwicklung mit aktuellen Grafiken auf dem neuesten Stand. Schwerpunktmäßig blicken wir auf den Kreis Steinfurt unter anderem mit den Städten Rheine und Emsdetten und den Gemeinden Neuenkirchen und Wettringen. Aber auch die Region, die Grafschaft Bentheim, das Emsland, Stadt und Landkreis Osnabrück, Münster und das Münsterland haben wir im Blick.

Die wichtigsten Informationen kompakt zusammengefasst:

  • In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Steinfurt 188,4 (-4,2) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 27. November, laut RKI)
  • Im Kreis Steinfurt sind bisher 523 Menschen mit oder an Corona verstorben (Stand: 27. November, lt. RKI)
  • Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt aktuell bei 7,20 (Stand: 25. November, laut LZG.NRW)
  • Übersicht über die Teststellen in der Umgebung

Hinweis zur Datenlage an Wochenenden:

Seit dem 25. Juni 2022 kann die Übermittlung von SARS-CoV-2-Fällen durch die Gesundheitsämter samstags, sonntags und an Feiertagen an das Landeszentrums Gesundheit (LZG) entfallen. Das LZG leitet an diesen Tagen nach eigenen Angaben auch keine Daten an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter. Die ausstehenden Übermittlungen werden am jeweils darauffolgenden Arbeitstag nachgeholt.

Die Corona-Meldelage für Nordrhein-Westfalen und seine Kreise und kreisfreien Städte wird entsprechend samstags, sonntags und an Feiertagen nicht mehr aktualisiert. An Wochenenden kann unser Ticker deshalb lediglich bedingt mit aktuellen Daten und Grafiken versehen werden. Hiervon ist auch der Montag betroffen, da mit der neuen Daten- und Übermittlungslage erst montags die Zahlen vom Samstag zuvor „nachgeholt“ werden müssen. Mit aktuellen Inzidenzen und Fallzahlen kann deshalb immer erst dienstags gerechnet werden. Für die Darstellung der Sieben-Tage-Inzidenz greifen wir an diesen Tagen auf Berechnungen des RKI zurück, die aber ebenfalls aufgrund der fehlenden Wochenenddaten unvollständig sind, wie es auf dem RKI-Dashboard heißt.

Ergänzend zu den Bundesregelungen schreibt die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen ab dem 27. Oktober vor:

  • In Innenräumen gilt bis auf weiteres keine generelle Maskenpflicht. Dies gilt auch für Schulen und Kindertageseinrichtungen. Für Schulen bleibt es bei einer Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske).
  • Die Maskenpflicht im ÖPNV (medizinische Maske) bleibt wie bisher erhalten.
  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch für Beschäftigte in Einrichtungen, in denen der Bund für Besucherinnen und Besucher eine bundesweite FFP-2-Maskenpflicht vorschreibt (Arztpraxen und ähnliche medizinische Behandlungseinrichtungen). Auch dies entspricht den bisherigen Landesregelungen.
  • Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen bestehen.
  • In allen Fällen, in denen sich die Maskenpflicht aus der Landesverordnung ergibt, ist demnach weiterhin wenigstens eine medizinische Maske erforderlich. Auch die bekannten Ausnahmen für Kinder und in bestimmten Situationen (notwendige Nahrungsaufnahme, Einsatzsituationen, Gehörlosenkommunikation etc.) bleiben bestehen.
  • Die meisten Testpflichten, die bisher in der Landesverordnung geregelt waren (v.a. für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen), ergeben sich künftig direkt aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes. Ergänzend bleiben die Landesregelungen zu Testpflichten in staatlichen Unterbringungseinrichtungen und im Strafvollzug etc. (mit den bisherigen Ausnahmemöglichkeiten für immunisierte Personen) bestehen.
  • Für immunisierte Beschäftigte in Pflegeheimen und Krankenhäusern regelt die Landesverordnung eine Ausnahme von den Testpflichten des
  • Bundes; hier sind wie bisher zwei Selbsttests pro Woche ausreichend. Auch für räumlich abgetrennte Krankenhausambulanzen und kurzfristige Einrichtungsbesuche ohne Kontakt zu Bewohnerinnen/Bewohnern oder Patientinnen/Patienten gelten wie bisher in Nordrhein-Westfalen Ausnahmen von der Testpflicht.

Hier die wichtigsten Werte grafisch aufbereitet:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet an. Hier sehen Sie den zeitlichen Verlauf dieses Wertes:

Die Hospitalisierungsinzidenz NRW gibt an, wie viele Personen von 100.000 Einwohnern binnen einer Woche aufgrund einer Corona-Infektion in eine Klinik eingewiesen werden.

Wie hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region? Diese Karte gibt einen Überblick. Je stärker das Rot ist, umso höher ist im Vergleich die Inzidenz.

Die Pandemie erfasste auch den Kreis Steinfurt wellenartig. Einen Überblick über den Verlauf im Kreis Steinfurt bietet folgende Grafik. Die roten Balken zeigen dabei die sich aktuell bereits in Isolation befindlichen Infizierten, die gelben Balken die Neuinfizierten.

Diese Grafik zeigt im zeitlichen Verlauf auf, wie viele Intensivbetten im Kreis Steinfurt verfügbar, wie viele belegt sind und wie hoch der Anteil an Covid-19-Patienten ist. Außerdem gibt sie einen Überblick, wie viele Covid-19-Patienten invasiv beatmet werden.

Im Laufe der Pandemie sind auch im Kreis Steinfurt Personen mit oder an dem Virus verstorben. Die Grafik gibt eine Übersicht über die täglich gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Von Heinsberg bis Höxter, von Minden-Lübbecke bis Euskirchen: Folgende Karte zeigt die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten von Nordrhein-Westfalen:

Das aktuelle Infektionsgeschehen ist bundesweit mitunter höchst unterschiedlich. Wie die Sieben-Tage-Inzidenz in den 16 Bundesländern sich derzeit darstellt, zeigt folgende Grafik:

Genau wie die Sieben-Tage-Inzidenzen sind auch die Impfquoten in den Bundesländern höchst unterschiedlich. Folgende Karte bietet einen Überblick:

Zu den älteren Meldungen:

 

Leserkommentare
Norbert Berning 03.12.202017:01 Uhr

(Teil 1 von 2)

Zitat, heutige Meldung von 9.48 Uhr:

„Anfang November: Knapp einen Monat ist es bereits her, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) seine Empfehlung dafür anpassen mussten, welche Personen noch getestet werden sollen. Wenn (...) innerhalb eines Tages mehr als 22.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet wurden, könnte der Anteil der Meldungen nicht die tatsächlichen Infektionen abbilden.“

Am 11. Nov. gab das RKI – wohl auf Weisung des vorgesetzten Bundesministeriums für Gesundheit, denn das RKI ist ja letztendlich auch nur eine Behörde – die neue Teststrategie bekannt: Zu testen sind Personen mit Kontakt zu bereits bekannten Infizierten und sonst nur noch Personen mit Symptomen – alles andere läuft nun über Schnelltests, deren „positive“ Ergebnisse dann auch nicht mehr in die offizielle Statistik eingehen.

Darüber hinaus gibt es weitere Gründe, warum die Gesundheitsämter nicht alle Infizierten erwischen und daher wegen der zwangsläufig hohen Dunkelziffer keineswegs behaupten können, das Infektionsgeschehen an sich unter Kontrolle zu haben oder wenigstens entscheidend beeinflussen zu können:

1.) Nicht jeder Infizierten gibt all seine Kontakte an.

2.) Die sog. Sensitivität, also wieviele von den vom Virus Befallenen tatsächlich als solche detektiert werden, ist beim PCR-Test mit ca. 70 bis 80 Prozent nicht sonderlich hoch – da schlüpfen zuviele durch.

Eine Ahnung von dem, was sich gerade beim Coronavirus abspielt (und warum uns dieser wohl noch den ganzen Winter hindurch bis ins Frühjahr begleiten wird) bekommt man eher mit dem Blick über den Tellerrand, so auf die Seite „WHO Flumart Outputs“...

https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=10

(für Beginn und Ende des gewünschten Zeitraums die Woche und das Jahr passend anklicken, dann den Button „Display report“)

... die deutlich anzeigt, dass die Grippe seit dem Frühjahr (etwa 17. KW) kaum noch auftritt – weltweit.

Norbert Berning 03.12.202017:00 Uhr

(Teil 2 von 2)

Stattdessen haben wir es seitdem mit dem Coronavirus Sars-CoV 2 zu tun, dessen Kurve nun jenen Verlauf nimmt, den man sonst von der Grippe kennt: Abschwellen im Frühjahr, dann die leichte Erhöhung (bisher die Sommergrippe), die von Politik & Medien vorzeitig zur „zweiten Welle“ hochgejazzt wurde, bevor es nun seit einigen Wochen wieder richtig nach oben geht.

Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn mal wieder über die „Wirksamkeit“ von politischen Maßnahmen, die offensichtlich von so manchem Großhirn „light“ ersonnen wurden, die Rede ist.

Ingrid Passade 01.12.202014:02 Uhr

Es ist sehr erfreulich, wenn die Zahl der Infizierten in Rheine zurück geht. Doch ich erlebe immer wieder, daß sich die Leute nicht an die Abstandsregeln halten und das Einkaufen ohne Einkaufswagen erlaubt wird. Gestern war ich bei einem hiesigen Discounter und packe die Ware auf das Band. Ein älterer Mann zwängt sich an mir vorbei , hat eine CD in der Hand und bezahlt bei der Kassiererin, er steht direkt vor ihr. Ein Hinweis hätte sie ihm geben können.

Norbert Berning 18.11.202022:32 Uhr

Zum aktuellen Hype-Thema Impfstoffe:

Bisher gibt es zu den Test-Impfungen nur Mitteilungen der beteiligten Unternehmen, aber noch keine Arbeiten, die in wissenschaftlich üblichen Peer-Reviews begutachtet worden sind. Experten bemängeln u.a.:

- dass die mit dem neuartigen mRNA-Impfstoff (derzeit BNT162b2 und mRNA-1273) verbundene Injektion von Gen-Bestandteilen Langzeitfolgen haben kann, die man noch nicht kennt,

- dass dieser Impfstoff nur bei sogenannnten Immunkompetenten (also Menschen ohne Immundefekt, altersbedingte Immunschwäche, Unterdrückung des Immunsystems durch Stress u.a.) eine ausreichende bzw. überhaupt eine Immunreaktion bewirken und somit bestimmte Risikogruppen gar nicht schützen kann,

- dass die Daten zu allgemein gehalten sind, z. B. gesonderten Aussagen über Ergebnisse in verschiedenen Alters- und Risikogruppen fehlen.

Dazu ein Statement auf achgut.com von heute:

„Es ist eine Unart, ungeprüfte, einseitig dargestellte Zwischenergebnisse (Wirksamkeit zeigen, aber kein Risikoprofil) zu veröffentlichen, letztlich eine Werbemaßnahme der Hersteller zulasten der wissenschaftlichen Seriosität, die bei der Arzneimittelentwicklung (das sind immer Menschenversuche) dringend geboten ist.“

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