Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

29. Kalenderwoche 2021

Sonntag, 18. Juli 2021 - 09:01 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 25. Juli

18 Uhr. Grünen-Parteichef Robert Habeck und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach halten es für richtig, vollständig gegen Corona Geimpften ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder mehr Möglichkeiten im Alltag einzuräumen. „In dem Moment, wo allen Menschen ein Impfangebot gemacht worden ist, sieht Solidarität so aus: Man muss sich nicht impfen lassen, aber kann nicht damit rechnen, dass alle anderen auf ihre Freiheit verzichten, weil man sich nicht hat impfen lassen“, sagte Habeck den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

17.43 Uhr. Die Lage auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt bleibt unverändert: Nach wie vor wird ein Corona-Patient behandelt. Dieser muss beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

15.48 Uhr. Da die Bundesregierung die Niederlande wieder als Hochinzidenzgebiet eingestuft hat, gelten ab Dienstag, 27. Juli, geänderte Regeln für die Einreise nach Deutschland:

  • Anmeldepflicht vor der Einreise im digitalen Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de).
  • Quarantänepflicht für zehn Tage. Frühestens nach fünf Tagen kann die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis beendet werden. Ausnahmen gelten für geimpfte und genesene Personen. Sie müssen sich nicht in Quarantäne begeben, wenn sie den Nachweis ihrer Impfung oder Genesung über das Einreiseportal übermitteln.
  • Nachweispflicht: Schon bei der Einreise muss jeder Reisende einen Nachweis über ein negatives Testergebnis, eine vollständige Impfung oder eine Genesung von einer Infektion mit dem Coronavirus mitführen. Dies ist auch in Form des digitalen COVID-Zertifikats möglich. Die Testabnahme darf bei einem Schnelltest höchstens 48 Stunden, bei einem PCR-Test höchstens 72 Stunden zurückliegen.
  • Für das Grenzgebiet gelten einige Erleichterungen. So sind Grenzpendler und Grenzgänger, die aus beruflichen Gründen, wegen ihres Studiums oder Schulbesuchs regelmäßig ein- und ausreisen, von Anmelde- und Quarantänepflichten befreit. Außerdem müssen sie sich nur zweimal wöchentlich testen lassen; dies kann auch nach der Einreise (etwa am Arbeitsplatz) geschehen.
  • Für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden und für den Besuch enger Verwandter von höchstens 72 Stunden besteht ebenfalls keine Anmelde- und Quarantänepflicht. Allerdings muss in diesem Fall schon bei der Einreise ein Nachweis über Test, Impfung oder Genesung mitgeführt werden.

14.10 Uhr. In unserer Region reichen die Sieben-Tage-Inzidenzen am Sonntag von 7,2 (Kreis Warendorf) bis 23,3 (Grafschaft Bentheim).

12.25 Uhr. Auf dem Syntagma-Platz in Athen demonstrierten mehrere tausend Menschen gegen die Corona-Impfpflicht in Griechenland. Nach Krawallen setzt die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein. 25 Menschen wurden vorübergehend festgenommen.

11.06 Uhr. Ein Überblick über die aktuellen Zahlen in Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen.

10 Uhr. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) hat es in Deutschland zuletzt 1387 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gegeben. Das sind 95 mehr als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zweieinhalb Wochen und liegt laut RKI am Sonntagmorgen bei 13,8. Die NRW-Inzidenz ist mit 17,1 noch etwas höher.

9.16 Uhr. Für den Kreis Steinfurt sind am Sonntag 15 Corona-Neuinfizierte gemeldet worden. So viele wie zuletzt am 4. Juni. Der Überblick:

9 Uhr. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Menschen zur Corona-Impfung aufgerufen und mögliche Einschränkungen im Herbst für Ungeimpfte angekündigt. Es gebe zwei Argumente für die Impfung, sagte Braun der „Bild am Sonntag“. Die Impfung schütze zu 90 Prozent vor einer schweren Corona-Erkrankung. „Und: Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte.“ Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält unterdessen sogar eine Impfpflicht im weiteren Kampf gegen die Corona-Krise für denkbar.

8.30 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist weiter gestiegen und liegt am Sonntag bei 13,2.

Samstag, 24. Juli

18 Uhr. Fast 50 Prozent in Deutschland vollständig geimpft: Die Quote der vollständig gegen Corona Geimpften stieg in Deutschland dem RKI zufolge auf 49,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens eine Impfdosis haben demnach 60,8 Prozent der Bevölkerung verabreicht bekommen. Am Freitag wurden 517.470 Dosen gespritzt.

16 Uhr. Die Inzidenzen steigen wieder und Berliner Forscher rechnen sogar mit einer vierten Welle im Herbst: Corona ist noch lange nicht überwunden. Justus Stampa ist Assistent der Geschäftsführung im Betreuungszentrum St. Arnold, er blickt zurück und zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind gut durch die Krise gekommen“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Betreuungszentrum habe es in der gesamten Zeit nur einen Corona-Fall gegeben. [+]

15 Uhr. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters wird auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt aktuell ein Covid-Patient behandelt, der auch beatmet werden muss.

13.20 Uhr. Die Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen klettert ungebremst weiter nach oben. Am Samstag verzeichnete das Robert Koch-Institut für NRW 16,8 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Freitag: 16,2). Der Wert wächst kontinuierlich seit dem 9. Juli und liegt auch über der bundesweiten Inzidenz (13,6). Deswegen gilt ab Montag wieder die Landesinzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch strengere Infektionsschutzmaßnahmen mit überregionaler Bedeutung - auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen. Landesinzidenzstufe 1 bedeutet unter anderem generelle Maskenpflicht in Innenräumen, Flächenbegrenzungen im Einzelhandel sowie strengere Auflagen bei Kontaktbeschränkungen und Mindestabständen.

Foto: Land NRW

12.24 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region bewegen sich aktuell zwischen 6,5 (Kreis Warendorf) und 21,9 (Grafschaft Bentheim).

11.52 Uhr. Bei der Veröffentlichung der täglichen Fallzahlen in Brasilien am Freitagabend (Ortszeit) nannte das Ministerium in Brasília 108.732 neue Fälle. Der plötzliche Anstieg kam dadurch zustande, dass der Bundesstaat Rio Grande do Sul seine über 500 Tage gesammelten Corona-Daten aktualisiert und mehr als 64.000 neue Fälle auf einmal übermittelt hatte. Am Vortag hatte Brasilien etwa 50.000 neue Fälle registriert. Insgesamt haben sich im größten Land Lateinamerikas damit bislang mehr als 19,6 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

10.37 Uhr. Angesichts der wachsenden Zahl der gegen das Coronavirus geimpften Menschen hat sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) für angepasste Bewertungskriterien in der Corona-Politik ausgesprochen. „Wir schauen natürlich auch mit Sorge auf die steigenden Infektionszahlen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Dennoch sagt die Inzidenz heute viel weniger über die Gefahr einer Erkrankung und die mögliche Belastung des Gesundheitssystems aus als noch vor einem halben Jahr, weil immer mehr Menschen geimpft werden.“

10 Uhr. Die Zahlen der aktuell Infizierten in Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen im Überblick:

9.17 Uhr. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek fordert Erwachsene auf, sich gegen Corona impfen zu lassen – auch aus Solidarität gegenüber Kindern und Jugendlichen. „Gerade jetzt, wo die Infektionszahlen wieder ansteigen, sollten sich möglichst alle Erwachsenen mit den Kindern und Jugendlichen solidarisch zeigen, indem nicht geimpfte Personen die Impfangebote wahrnehmen“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Karliczek argumentiert: „Für die jüngeren Kinder ist kein Impfstoff zugelassen, für die Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren wird keine Impfung empfohlen. Darum: Je weniger das Virus unter den Erwachsenen zirkuliert, desto weniger kann es auch für die Jüngeren zu einer Gefahr werden. Auch Kinder und Jugendliche können schwer erkranken, und wir wissen auch noch zu wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen.“

9 Uhr. Die Zahl der Neuinfizierten im Kreis Steinfurt liegt am Samstag bei neun. Gestern waren es sieben, vor einer Woche 13.

8.23 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt seit zweieinhalb Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen lag sie bei 13,6 – am Vortag betrug der Wert 13,2 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1919 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.35 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1608 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Tote gewesen.

8.12 Uhr. Die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm befürchtet wegen der steigenden Infektionszahlen und einem erneut drohenden Unterrichtsausfall an den Schulen von Herbst an erhebliche wirtschaftliche Langzeitfolgen. Der Ausfall an Wirtschaftsleistung durch Bildungsverluste könnte nach Berechnungen bis zum Ende des Jahrhunderts in die Billionen gehen, sagte Grimm der Deutschen Presse-Agentur.

8 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Samstag leicht gesunken und liegt aktuell bei 10,7. Der Verlauf im Überblick:

Freitag, 23. Juli

18 Uhr. Nichts ist einfach, wenn alles anders ist – Corona. Nichts ist einfach, wenn man kurz davor steht, die höchste Hürde des jugendlichen Lebens meistern zu müssen: Die Prüfung am Ende der Ausbildung. So wundert nicht, dass man bei „Lernen fördern“ in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt hat, in Corona-Zeiten mit all den Einschränkungen die Prüfungen der Azubis so gut wie möglich vorzubereiten. Viel digitales Lernen und wenig Praxis mussten unter einen Hut. [+]

17.30 Uhr. Der aktuelle Stand der Impfkampagne: Nachdem am Montagabend laut Daten des Robert-Koch-Institutes feststand, dass mindestens 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft worden sind, hat sich bis zum Wochenende nicht viel mehr getan. Aktuell steht dieser Wert bei 60,6 Prozent, in Nordrhein-Westfalen sind bisher 63,9 Prozent mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Bundesweit wurden zudem 48,5 Prozent aller Menschen bereits vollständig geimpft, in NRW sogar über die die Hälfte der Einwohner (50,5).

16.59 Uhr. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat heute grünes Licht gegeben für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Moderna bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl eine Erweiterung der Zulassung, der in der EU bisher erst ab 18 Jahren eingesetzt werden darf. Das Nutzen des Impfstoffs überwiege die Risiken. Die finale Entscheidung muss nun noch von der Europäischen Kommission gefällt werden. Dies gilt aber als Formsache.

16.16 Uhr. Die Bundesregierung hat ganz Spanien und die Niederlande in der Pandemie zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag in Berlin mit. Damit gilt für Einreisende oder Reiserückkehrer eine zehntägige Quarantänepflicht für alle, die nicht geimpft oder von Corona seit bis zu sechs Monaten genesen sind. Bei Hochinzidenzgebieten kann ein vorgelegter Negativtest erst nach fünf Tagen von der Quarantänepflicht befreien.

15.54 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt wird unverändert weiterhin ein Covid-Patient behandelt, der nach Angaben des Divi-Intensivregisters auch beatmet wird.

15.02 Uhr. Kurz vor der Eröffnungsfeier der olympischen Sommerspiele in Tokio haben die Organisatoren 19 weitere Corona-Fälle im Zusammenhang mit Olympia veröffentlicht. Das ist der bisherige Höchstwert seit Beginn der Erfassung der Tests am 1. Juli. Damit stieg die Zahl der positiven Tests auf insgesamt 106. Wie das Organisationskomitee in dem am Freitag veröffentlichten Tagesbericht bekanntgab, gehören zu den Betroffenen drei Athletinnen oder Athleten, die nicht aus Japan kommen. Namen oder Herkunftsländer werden vom Organisationskomitee nicht genannt.

14.16 Uhr. Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven bietet nun auch Eltern, die ihre Kinder im Alter von zwölf bis einschließlich 15 Jahren impfen lassen möchten, eine Möglichkeit der Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Die Gelegenheit zur Impfung besteht nach Angaben der Kreisverwatung ab sofort sonntags und mittwochs zu den regulären Öffnungszeiten des Impfzentrums – erstmals somit am Sonntag, 25. Juli. An diesem Sonntag hat das Impfzentrum letztmals von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Ab Montag, 26. Juli, gelten tägliche Öffnungszeiten von 14 bis 20 Uhr. Für die Impfung der Kinder ist es erforderlich, dass alle Sorgeberechtigten der Impfung zustimmen. Bei Verhinderung eines Sorgeberechtigten ist zumindest eine schriftliche Einwilligung dieser Person notwendig. Zunächst erfolgt am Impfzentrum eine ausführliche medizinische Beratung und Aufklärung durch einen Kinderarzt. Bleiben die Eltern bzw. Sorgeberechtigten danach bei der Einwilligung, erfolgt die Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Mitzubringen sind Impfpass, Versichertenkarte und ein Ausweisdokument aller Vorsprechenden. In Kürze werden auch Terminbuchungen für diese Altersgruppe möglich sein und über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung freigeschaltet.

13.31 Uhr. Wer wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne musste, hat laut Gerichtsurteil keinen Anspruch auf eine Nachgewährung von Urlaubstagen. Das entschied das Arbeitsgericht Bonn, wie es am Freitag mitteilte.

12.52 Uhr. Apotheken in ganz Deutschland können nach dem Hack eines Servers weiterhin keine Corona-Impfzertifikate ausstellen. Es stehe noch nicht fest, wann die Zertifikate in Apotheken wieder erhältlich seien,teilte eine Sprecherin des Deutsche Apothekerverbands (DAV) am Freitag mit.

12.05 Uhr. Im vergangenen Jahr sind in NRW 3,3 Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der drei Jahre zuvor. Die Zunahme gehe vor allem auf einen Anstieg in der Altersgruppe ab 80 Jahre zurück. Es sei unwahrscheinlich, dass das Ansteigen nicht coronabedingt sei, sagte ein Sprecher des Landesamtes IT.NRW.

11.50 Uhr. Seit heute gilt eine neue Coronaschutzverordnung in NRW. Wir stellen das Dokument wie immer im oberen Bereich dieses Tickers zum Download zur Verfügung. Die wenigen Änderungen in der neuen Verordnung sind zur besseren Übersicht gelb hinterlegt.

11 Uhr. Nur geringfügig haben sich die Sieben-Tages-Inzidenzen in unserer Region seit gestern verändert. Der höchste Wert mit jetzt 28,4 wird weiter aus der Grafschaft Bentheim gemeldet, das Emsland liegt bei 12,8. Die aktuelle Lage in der Übersicht:

10.45 Uhr. Der aktuelle Anstieg der Corona-Fallzahlen geht bundesweit vor allem auf die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen zurück. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) in einer neuen Lagebewertung.

9.23 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • In Altenberge: 8 Personen (6)
  • In Emsdetten: 10 Personen (9)
  • In Greven: 4 Personen (3)
  • In Hörstel: 2 Personen (2)
  • In Ibbenbüren: 4 Personen (3)
  • In Ladbergen: 1 Person (1)
  • In Lengerich: 5 Personen (5)
  • In Lotte: 2 Personen (2)
  • In Metelen: 1 Person (0)
  • In Mettingen: 2 Personen (2)
  • In Ochtrup: 3 Personen (2)
  • In Recke: 4 Personen (4)
  • In Rheine: 17 Personen (17)
  • In Saerbeck: 3 Personen (3)
  • In Steinfurt: 5 Personen (5)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (2)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (3)
  • In Wettringen: 1 Person (1)

In Hopsten, Horstmar, Laer, Lienen, Nordwalde und Neuenkirchen gibt es demnach aktuell keine Infizierten in Isolation.

9.01 Uhr. Der TV Jahn, Rheines größter Sportverein, hat während der Pandemie 1.500 Mitglieder verloren. Das sagte Präsident Stefan Gude in einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Brockmeier. Problematisch für den Verein: Mit der Wiederaufnahme des Angebots seien die vollen Kosten da, aber die Einnahmen sind durch den Mitgliederschwund noch deutlich geringer. Deshalb hoffen die Vertreter auf finanzielle Unterstützung. [+]

8.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Donnerstag auf Freitag 472 auf 497 (Stand: 23. Juli, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 17 (12), insgesamt Infizierte 5.408 (5.402), Verstorbene 113 (113), Genesene 5.300 (5.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 90 (90), insgesamt Infizierte 14.054 (14.047), Verstorbene 261 (261), Genesene 13.700 (13.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 40 (30), insgesamt Infizierte 5.669 (5.661), Verstorbene 98 (98), Genesene 5.500 (5.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 40 (40), insgesamt Infizierte 15.569 (15.562) Verstorbene 414 (414), Genesene 15.100 (15.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 70 (70) insgesamt Infizierte 8.315 (8.306) Verstorbene 121 (121) Genesene 8.100 (8.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 120 (120), insgesamt Infizierte 31.856 (31.848) Verstorbene 984 (984), Genesene 30.800 (30.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 80 (80), insgesamt Infizierte 17.145 (17.138), Verstorbene 331 (331), Genesene 16.700 (16.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 40 (30) insgesamt Infizierte 11.768 (11.758), Verstorbene 250 (250), Genesene 11.500 (11.500)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 497 (472) insgesamt Infizierte 109.784 (109.722) Verstorbene 2.572 (2.572), Genesene 106.700 (106.600)

8.07 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) prüft nun auch Impfaktionen in Berufsschulen. „Minister Laumann findet die Idee, Impfungen an Berufsschulen anzubieten, die von Über-16-jährigen besucht werden, durchaus sinnvoll“, sagte ein Ministeriumssprecher der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). Gesundheits- und Schulministerium befänden sich bereits in Gesprächen. Für Gymnasien und Gesamtschulen seien solche Aktionen nicht geplant. Das Schulministerium betonte, dass vollständig geimpfte Schüler nach den Sommerferien von der Testpflicht befreit sind: „Die aktuelle Coronabetreuungs-Verordnung regelt: Eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses gleich“, hieß es aus dem Ministerium von Yvonne Gebauer (FDP). Schüler ohne Impfung oder durchgemachte Infektion müssen sich dagegen weiter zweimal in der Woche in der Schule testen lassen.

7.22 Uhr. Viele Menschen hierzulande sind schon geimpft, aber Geschichte ist die Corona-Pandemie damit noch längst nicht. Im Gegenteil: Für die kühleren Monate mahnt das Robert Koch-Institut viele Schritte an.

6.53 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Freitag ganz leicht von 11,6 auf 11,8 gestiegen.

Donnerstag, 22. Juli

18.21 Uhr. In Zusammenarbeit der Arztpraxis Dr. Kamp und Dr. Bilecen hat die Stadt Emsdetten für die kommende Woche eine unkomplizierte Impfaktion in Emsdetten organisiert.

18.06 Uhr. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz bereits über 10 liegt – warum ist der Kreis oder die Stadt dann immer noch bei Inzidenzstufe 0? Das fragen sich jeden Tag viele Menschen. Die Bezirksregierung Münster hat dazu eine Grafik erstellt, die den Überblick erleichtern soll. Wir haben zudem mit Rheines Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks über die aktuelle Entwicklung in der Emsstadt gesprochen. [+]

Foto: Bezirksregierung Münster

17.22 Uhr. Aufgrund einer Sicherheitslücke hat der Deutsche Apothekerverband temporär das Erstellen digitaler Impfzertifikate über das Apothekenportal gestoppt. Wie der Verband informiert, habe das „Handelsblatt“ mithilfe gefälschter Dokumente einen Fake-Apothekeninhaber in das Portal eingeschleust. Nun werden die Gastzugänge für Nicht-Verbandsmitglieder erneut überprüft.

17.04 Uhr. Die EU-Kommission hat 120 Millionen Euro für elf neue Forschungsprojekte zur Bekämpfung des Coronavirus und seiner Varianten zugesichert. Die Gelder stammen aus dem EU-Programm „Horizont Europa“, wie die Behörde mitteilte. An den Projekten seien mehr als 300 Forschungsteams aus 40 Ländern - darunter auch Deutschland - beteiligt. Viele der Projekte dienen dazu, klinische Prüfungen für neue Therapien und Impfstoffe zu unterstützen. Andere wiederum werden sich mit dem Austausch von Daten, Fachwissen und Forschungsressourcen beschäftigen.

16.42 Uhr. In die von der Hochwasserkatastrophe gezeichneten Gebiete sollen Zehntausende Corona-Impfdosen geliefert werden. Das Bundesgesundheitsministerium habe den betroffenen Ländern zusätzlichen Impfstoff angeboten, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Berlin mit. Damit könnten niedrigschwellige Impfangebote vor Ort gemacht werden. Rheinland-Pfalz habe dieses Angebot bereits angenommen und erhalte 23.400 zusätzliche Impfdosen Biontech. Sie sollen durch mobile Teams zum Beispiel dort verimpft werden, wo die Arztpraxen aufgrund des Hochwassers schließen mussten, hieß es. Neben Impfstoff sollten bei Bedarf auch Masken, Tests und Medikamente geliefert werden.

16 Uhr. Nach fast eineinhalb Jahren Corona-Pause hat vor der Sommerpause ein virtuelles Treffen der Flüchtlingspaten stattgefunden, bei dem es allerlei Neuigkeiten gab. Nicht nur, dass mittlerweile ein neuer Bürgermeister in der Runde begrüßt werden konnte, so gab es auch allerlei Erfreuliches aus den Reihen der Paten zu berichten. [+]

15.02 Uhr. In den Krankenhäusern des Kreises wird aktuell – genau wie gestern – ein Covid-Patient intensiv-medizinisch behandelt und beatmet. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

14 Uhr. Die momentane niedrige Corona-Inzidenz sowie die malteserinternen Vorgaben sorgen dafür, dass die Malteser in Rheine nach der langen Corona-Pause wieder Angebote in Präsenz realisieren können. So dürfen bereits wieder Dienst- und interne Fortbildungsabende für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an der Unterkunft unter den gegebenen Hygieneregeln stattfinden. [+]

12.55 Uhr. China stellt sich gegen Pläne der WHO einer Labor-Inspektion in der zentralchinesischen Metropole Wuhan auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus. China könne einen solchen Plan nicht akzeptieren, sagte Zeng Yixin, Vizeminister von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, am Donnerstag. Er sei überrascht gewesen, als er die neuen Pläne der WHO studierte. Der Fokus auf einen möglichen Laborausbruch zeuge von einer arroganten Haltung gegenüber der Wissenschaft. Auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus hatte die WHO vergangene Woche in einem Brief an die Mitgliedsländer eine neue ständige Arbeitsgruppe angekündigt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte zudem, dass neben der Untersuchung von Wildtieren und Tiermärkten im chinesischen Wuhan, wo das Virus Ende 2019 zum ersten Mal aufgetaucht war, auch die dortigen Labore inspiziert werden müssen.

12.30 Uhr. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 12,2. Vom Robert-Koch-Institut werden 1.890 Neuinfektionen und 42 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus binnen 24 Stunden gemeldet.

11.05 Uhr. NRW ermöglicht die Impfung von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren und unter Beachtung der geltenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das meldet die Landesregierung. Derzeit empfiehlt die STIKO beim Robert Koch-Institut die Impfung gegen das Coronavirus für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausschließlich bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder bei einem regelmäßigen Kontakt zu Personen mit erhöhtem Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können.

10.35 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in unserer Region bewegen sich heute zwischen 4,3 in Warendorf und 24,1 in der Grafschaft Bentheim. Die aktuelle Lage in der Übersicht:

10.12 Uhr. Die Vorbereitungen für das dreitägige „kleine“ Lager für alle sechs- bis zehnjährigen Kinder laufen nach der kurzfristigen Freigabe der Stadtwerke Steinfurt aufgrund der neuesten Corona-Schutzverordnungen des Landes NRW bereits auf Hochtouren. Das Zeltlager findet in diesem Jahr von Freitag, 6. August, bis Sonntag, 8. August, statt. In diesem Jahr geht es nach Burgsteinfurt in das Freibad. Traditionell werden die Leiter und Kinder mit dem Fahrrad fahren und in Burgsteinfurt drei Tage Spiel, Spaß und Spannung erleben. [+]

9.37 Uhr. Zusätzliche Impfmöglichkeiten sollen die Menschen in den Hochwasser-Gebieten von Nordrhein-Westfalen vor der Ausbreitung des Coronavirus schützen. „Wir haben allen Gesundheitsämtern gesagt, sie kriegen zusätzlich auch Impfstoff von Johnson & Johnson, den man ja nur einmal impfen muss und der sich deshalb in dieser Situation auch besonders gut eignet“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag im WDR.

9.08 Uhr. Die aktuellen Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt:

  • In Altenberge: 6 Personen (5)
  • In Emsdetten: 9 Personen (5)
  • In Greven: 3 Personen (3)
  • In Hörstel: 2 Personen (2)
  • In Ibbenbüren: 3 Personen (3)
  • In Ladbergen: 1 Person (1)
  • In Lengerich: 5 Personen (6)
  • In Lotte: 2 Personen (2)
  • In Mettingen: 2 Personen (2)
  • In Ochtrup: 2 Personen (2)
  • In Recke: 4 Personen (4)
  • In Rheine: 17 Personen (17)
  • In Saerbeck: 3 Personen (4)
  • In Steinfurt: 5 Personen (5)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (2)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (3)
  • In Wettringen: 1 Person (0)
  • Keine Infizierten gibt es in Neuenkirchen, Nordwalde, Metelen, Lienen, Laer, Horstmar und Hopsten

8.26 Uhr. Das Landesprogramm „Neustart miteinander“ wendet sich an eingetragene Vereine, die in diesem Jahr eine öffentliche Veranstaltung unter Einhaltung der jeweils geltenden Corona-Schutzmaßnahmen planen. Die Organisation und Durchführung einer ehrenamtlich getragenen öffentlichen Veranstaltung im Jahr 2021, die das Gemeinwesen stärkt, kann mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, grundsätzlich bis maximal 5.000 Euro, unterstützt werden, teilt die Stadt Rheine mit. Zuwendungsfähige Ausgaben sind zum Beispiel Raum- und Technikmieten, Honorare, Ordnungsdienst, Catering, Werbung oder Gema-Gebühren. Je Verein kann nur ein Antrag gestellt werden, dem unter anderem ein Auszug aus dem Vereinsregister sowie die Zustimmung der Stadt zur geplanten Veranstaltung beigefügt werden muss. Die Veranstaltung muss bis zum 31. Dezember durchgeführt werden. Anträge können bis zum 30. November 2021 ausschließlich im Online-Förderportal (www.heimatfoerderung.nrw) gestellt werden.

8 Uhr. Für Donnerstag sind im Kreis Steinfurt neun Corona-Neuinfizierte gemeldet worden. Die Übersicht:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 12 (14), insgesamt Infizierte 5.402 (5.401), Verstorbene 113 (113), Genesene 5.300 (5.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 90 (80), insgesamt Infizierte 14.047 (14.037), Verstorbene 261 (261), Genesene 13.700 (13.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 30 (20), insgesamt Infizierte 5.661 (5.653), Verstorbene 98 (98), Genesene 5.500 (5.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 40 (30), insgesamt Infizierte 15.562 (15.556) Verstorbene 414 (414), Genesene 15.100 (15.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 70 (70) insgesamt Infizierte 8.306 (8.295) Verstorbene 121 (121) Genesene 8.100 (8.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 120 (110), insgesamt Infizierte 31.848 (31.841) Verstorbene 984 (984), Genesene 30.700 (30.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 80 (70), insgesamt Infizierte 17.138 (17.129), Verstorbene 331 (331), Genesene 16.700 (16.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 30 (40) insgesamt Infizierte 11.758 (11.758), Verstorbene 250 (250), Genesene 11.500 (11.500)

Gesamtzahl: aktuell Infizierte 472 (434) insgesamt Infizierte 109.722 (109.670) Verstorbene 2.572 (2.572), Genesene 106.600 (106.600)

7.31 Uhr. Borussia Dortmund will dazu beitragen, das zuletzt schleppende Impftempo im Land zu erhöhen. Ab heute an können sich die Fans des Fußball-Bundesligisten im heimischen Stadion gegen das Coronavirus impfen lassen. Als Anreiz wird ein Spaziergang durch das Stadion und ein Foto mit dem DFB-Pokal geboten.

7.11 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt hat sich von Mittwoch auf Donnerstag nicht geändert. Sie liegt weiterhin bei 11,6. Die Entwicklung im Überblick:

Mittwoch, 21. Juli

18.02 Uhr. Mehr als vier Millionen Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das bedeutet für viele Kinder etwa den Verlust eines Elternteils. Nun gibt es dazu eine Hochrechnung. Rund 1,1 Millionen Kinder weltweit haben laut einer Studie als Folge der Corona-Pandemie mindestens ein Elternteil oder ein für sie sorgendes Großelternteil verloren.

17.04 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt wird derzeit weiterhin ein Covid-Patient behandelt, der auch beatmet werden muss. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

16.33 Uhr. Eine Impfung gegen das Corona-Virus ist für alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren am Freitag, 23. Juli, zwischen 14 und 18 Uhr in Ibbenbüren möglich. Mobile Impfteams des Impfzentrums des Kreises Steinfurt sind dann im Rathaus, Alte Münsterstraße 16, um mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (ab 16 Jahren) sowie Johnson und Johnson (erst ab 18 Jahren), eine weitere Impfmöglichkeit zu schaffen. Die Stadt Ibbenbüren stellt für diese mobile Impfaktion das Foyer im Erdgeschoss des Rathauses zur Verfügung, teilte die Kreiverwaltung mit. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich und auch nicht möglich. Impfwillige müssen neben dem erforderlichen Lichtbildausweis auch den Impfausweis vorlegen, sofern dieser vorhanden ist. Für die bei BioNTech/Pfizer notwendige zweite Impfung wird ein Termin nach vier Wochen geplant. Daneben wird das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück ab Montag, 26. Juli, seine Öffnungszeiten ausweiten. Eine Impfung kann dort von montags bis sonntags – auch ohne Termin - von 14 bis 20 Uhr erfolgen. Personen, die weiterhin einen Termin buchen möchten, können einen solchen über das Terminbuchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung im Internet unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800/11611702 vereinbaren.

15.50 Uhr. Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können sich am Freitag, 23. Juli, zwischen 14 und 18 Uhr in Ibbenbüren impfen lassen. Mobile Impfteams des Impfzentrums des Kreises Steinfurt sind dann im Rathaus, Alte Münsterstraße 16, um mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (ab 16 Jahren) sowie Johnson und Johnson (erst ab 18 Jahren), eine weitere Impfmöglichkeit zu schaffen. Dies teilt der Kreis in einer Presseinformation mit. Die Stadt Ibbenbüren stellt für diese mobile Impfaktion das Foyer im Erdgeschoss des Rathauses zur Verfügung. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Eine vorherige Anmeldung sei nicht erforderlich und auch nicht möglich so die Mitteilung. Impfwillige müssten neben dem erforderlichen Lichtbildausweis auch den Impfausweis vorlegen, sofern dieser vorhanden ist. Für die bei BioNTech/Pfizer notwendige zweite Impfung wird ein Termin nach vier Wochen geplant.

  • Daneben wird das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück ab Montag, 26. Juli, seine Öffnungszeiten ausweiten. Eine Impfung kann dort von montags bis sonntags – auch ohne Termin - in der Zeit von 14 bis 20 Uhr erfolgen. Personen, die weiterhin einen Termin buchen möchten, können einen solchen über das Terminbuchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung im Internet unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800/11611702 vereinbaren.

15.10 Uhr. Die Bundesregierung hat die bestehenden Corona-Regeln für Einreisende bis zum 10. September verlängert und Erleichterungen bei der Quarantäne-Pflicht verabschiedet. Das geht aus einem Kabinettsbeschluss zur Einreiseverordnung hervor, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Die aktuellen Regeln zur Einreise nach Deutschland unter Pandemiebedingungen hätten regulär nur noch bis zum 28. Juli gegolten. Die nun beschlossene Änderung der Quarantäne-Regeln sieht vor, dass vollständig Geimpfte, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, künftig ihre Quarantäne vorzeitig beenden können, wenn sie nachweisen, dass ihr Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist.

14.14 Uhr. Gesundheitsminister Jens Spahn hat vor einem drastischen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gewarnt. Im September schon könne die Marke von 400 und im Oktober die von 800 überschritten werden, wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetze, sagte Spahn. Alle miteinander müssten sich die Frage stellen, „wollen wir das passieren lassen“. Man habe derzeit schon eine sehr schnelle Steigerung der Infektionszahlen. Das Robert-Koch-Institut hatte am Mittwoch die Sieben-Tage-Inzidenz mit 11,4 beziffert, nach 10,9 am Dienstag. Der sogenannte R-Wert, der angibt, wie viele andere Menschen eine Infizierte oder ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liege über dem kritischen Wert von eins, sagte Spahn. „Jetzt im Juli wird entschieden, wie die Situation im Herbst sein wird.“ Man müsse alles tun, um die Zahlen möglichst niedrig zu halten, etwa durch eine konsequente Nutzung der Schutzmasken.

13.52 Uhr. Ein in der Coronavirus-Krise beschlossener Härtefallfonds könnte nach den Worten von Finanzminister Olaf Scholz erweitert werden für Unternehmen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Der SPD-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin, der Fonds solle so umgebaut werden, dass er für Flutopfer nutzbar sei. Das sei die Diskussion, die derzeit geführt werde. Zuvor hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine Pauschale von bis zu 10.000 Euro für Unternehmen vorgeschlagen, die von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands und der Corona-Krise betroffen sind. Im März hatten Bund und Länder in der Corona-Krise einen milliardenschweren Härtefallfonds beschlossen. Der Fonds hat früheren Angaben zufolge ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Der Bund stellt den Ländern einmalig Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro zur Verfügung, die Länder steuern den gleichen Betrag bei. Die Härtefallhilfen sollen den Ländern auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit zur Förderung von Firmen geben, die im Ermessen der Länder eine solche Unterstützung benötigen.

13.13 Uhr. Nach dem Coronavirus-Lockdown stürzt die Hochwasserkatastrophe Hoteliers, Gastwirte und Campingplatzbetreiber in betroffenen Regionen in die nächste Krise. „Für die Gastgeber, die nach dem langen Lockdown nun im schlimmsten Fall ihre Existenzgrundlage verloren haben, ist es eine absolute Katastrophe“, berichtete Michelle Schwefel, Geschäftsstellenleiterin des Deutschen Ferienhausverbandes. Insbesondere die Regionen im ländlichen Raum seien dringend auf den Tourismus angewiesen. „Das ganze Ausmaß der Flut und die Effekte auf den Tourismus lassen sich derzeit allerdings noch nicht abschätzen“, sagte Schwefel. Unklar sei wie viele Beherbergungsbetriebe von der Flut betroffen seien und wie viele Urlauber aktuell ihre Reise nicht antreten könnten. Die Vulkaneifel und die Moselregion sind beliebte Urlaubsziele.

12.33 Uhr. Mehr als vier Millionen Menschen sind bisher weltweit an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das bedeutet für viele Kinder etwa den Verlust eines Elternteils. Nun gibt es dazu eine Hochrechnung. Rund 1,1 Millionen Kinder weltweit haben laut einer Studie als Folge der Pandemie mindestens ein Elternteil oder ein für sie sorgendes Großelternteil verloren. Diese Hochrechnung gelte für den Zeitraum März 2020 bis April 2021, berichten Forscher um Seth Flaxman vom Imperial College in London im Fachjournal „The Lancet“. Rechne man weitere im Haushalt wohnende ältere Angehörige noch hinzu, hätten sogar mehr als 1,5 Millionen Kinder eine Betreuungsperson verloren.

12 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in unserer Region gehen weiterhin überwiegend nach oben. Besonders betroffen bleibt die Grafschaft Bentheim (29), das untere Ende markiert der Kreis Warendorf (6). Hier die tagesaktuelle Lage in der Übersicht:

11.20 Uhr. Das Land NRW unterstützt Vereine mit bis zu 15.000 Euro, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanziell stark belastende oder existenzbedrohende Situation geraten sind. Förderanträge für das Sonderprogramm „Heimat" können noch bis zum 31. Juli und ausschließlich online gestellt werden. Das entsprechende Formular steht unter https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat zur Verfügung. Dort sind auch weitere Informationen zu finden.

11.05 Uhr. Im Kampf gegen eine vierte Corona-Welle gelten in Frankreich verschärfte Regeln. Die Welle könne „sehr hoch“ ansteigen, warnt Regierungssprecher Gabriel.

10.40 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 5 Personen (3)
  • In Emsdetten: 5 Personen (6)
  • In Greven: 3 Personen (4)
  • In Hörstel: 2 Personen (1)
  • In Ibbenbüren: 3 Personen (4)
  • In Ladbergen: 1 Person (1)
  • In Lengerich: 6 Personen (6)
  • In Lotte: 2 Personen (2)
  • In Mettingen: 2 Personen (2)
  • In Ochtrup: 2 Personen (1)
  • In Recke: 4 Personen (5)
  • In Rheine: 17 Personen (14)
  • In Saerbeck: 4 Personen (4)
  • In Steinfurt: 5 Personen (7)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (0)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (3)

  • Keine infizierten Personen werden gemeldet aus Neuenkirchen, Wettringen, Nordwalde, Metelen, Lienen, Laer, Horstmar und Hopsten

10.20 Uhr. Die Zahl der Infizierten in Isolierung hat sich im Kreis Steinfurt seit gestern auf 66 (+3) erhöht. Für Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sieht der Trend so aus:

09.42 Uhr. In der Stadt Münster, lange Zeit so etwas wie ein Musterschüler in Sachen Neuinfektionen, gilt seit heute wegen steigender Infektionszahlen nun wieder die Inzidenzstufe 1 (bisher: Inzidenzstufe 0). Damit werden einige Schutzvorkehrungen wieder leicht verschärft, u.a. im Bereich Diskotheken, Sport oder auch im privaten Bereich bei Partys. Grund ist die Sieben-Tage-Inzidenz, die inzwischen stabil seit mehreren Tagen über 10 liegt. Die neu eingeführte Inzidenzstufe 0 gilt für Kreise und kreisfreie Städte sowie für das Land, wenn der Inzidenzwert an fünf Tagen hintereinander bei höchstens 10 liegt. Da in diesem Zahlenbereich schon sehr kleine Infektionsausbrüche relevante Schwankungen verursachen können, erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erst, wenn der Wert von 10 wieder acht Tage hintereinander überschritten wird. Es erfolgt eine Höherstufung ab dem übernächsten Tag. Wird eine Inzidenz von 35 (Inzidenzstufe 2) oder 50 (Inzidenzstufe 3) an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, tritt die jeweils nächste Stufe in Kraft. Auch diese verschärften Regeln gelten dann ab dem übernächsten Tag. Werden die Inzidenzgrenzen von 50, 35 und 10 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten die gelockerten Regeln dann jeweils ab dem übernächsten Tag. Der Kreis Steinfurt ist aktuell noch in Inzidenzstufe 0.

8.48 Uhr. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Olympia-Macher von Tokio für ihre Corona-Maßnahmen gelobt. „Sie haben ihr Bestes getan, um diese Spiele so sicher wie möglich zu machen“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus als Gastredner bei der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees. Das Zeichen des Erfolgs seien „nicht null Fälle“, sondern das schnelle Erkennen und Isolieren auftretender Neuinfektionen und das Verhindern der Weiterverbreitung des Virus, sagte der Äthiopier. „Es gibt kein Nullrisiko im Leben“, betonte der WHO-Chef. Die UN-Organisation hatte das IOC und die japanischen Gastgeber bei der Entwicklung der Corona-Maßnahmen für die Sommerspiele beraten. Die Pläne und Vorsichtsmaßnahmen würden nun auf dem Prüfstand stehen, sagte Tedros. Der offizielle Startschuss für die Olympischen Spiele fällt am kommenden Freitag, 23. Juli.

8.16 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 414 auf 434 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 14 (14), insgesamt Infizierte 5.401 (5.399), Verstorbene 113 (113), Genesene 5.300 (5.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 80 (80), insgesamt Infizierte 14.037 (14.026), Verstorbene 261 (261), Genesene 13.700 (13.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 20 (20), insgesamt Infizierte 5.653 (5.652), Verstorbene 98 (98), Genesene 5.500 (5.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 30 (30), insgesamt Infizierte 15.556 (15.553) Verstorbene 414 (414), Genesene 15.100 (15.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 70 (70) insgesamt Infizierte 8.295 (8.282) Verstorbene 121 (121) Genesene 8.100 (8.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 110 (100), insgesamt Infizierte 31.841 (31.824) Verstorbene 984 (984), Genesene 30.700 (30.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 70 (60), insgesamt Infizierte 17.129 (17.119), Verstorbene 331 (331), Genesene 16.700 (16.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 40 (40) insgesamt Infizierte 11.758 (11.757), Verstorbene 250 (250), Genesene 11.500 (11.500)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 434 (414) insgesamt Infizierte 109.670 (109.612) Verstorbene 2.572 (2.572), Genesene 106.600 (106.600)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

7.42 Uhr. Wie im Kreis Steinfurt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls bundesweit über 11 - genauer bei 11,4. Die Zahl der Neuinfektionen ist deutlich auf 2.203 gemeldete Fälle gestiegen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt. 19 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus wurden binnen 24 Stunden verzeichnet.

7.21 Uhr. Die Fans des FC Schalke 04 können sich beim Saisonauftakt ihres Clubs in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag gegen den Hamburger SV gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie der Revierclub mitteilte, soll damit eine Aktion der Stadt Gelsenkirchen zur Förderung des Impftempos in der Region unterstützt werden. Von 18.00 bis 22.30 Uhr kann ein Impfbus auf dem Stadionring von den Fans auch ohne Voranmeldung genutzt werden. „Jede geimpfte Person bringt uns alle ein Stück näher zurück zur Normalität. Wir hoffen, dass sich viele Schalker, die es noch nicht getan haben, impfen lassen und ermutigen jeden, diesen wichtigen Schritt raus aus der Pandemie zu tun“, sagte Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel.

7 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist erneut gestiegen, diesmal deutlicher über den Wert von zehn auf 11,6. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz heute bei 13,8, hier ist es schon der sechste Tag über einem Wert von zehn.

Dienstag, 20. Juli

18.02 Uhr. Superspreader in der Notunterkunft in der Hochwasserkatastrophe? Menschen, die um ihre Existenz bangen, haben sicherlich andere Sorgen als Corona. Dennoch appellieren die Behörden zur Impfung.

17.33 Uhr. Bei den Impfungen ist ein neuer Schwellenwert erreicht: 60,0 Prozent der Deutschen haben bis gestern Abend mindestens eine Coronaimpfung erhalten. Das teilte das Robert-Koch-Institut mit. Am höchsten ist die Impfquote bei den Erstimpfungen in Bremen mit 69,0, am wenigsten Erstimpfungen gab es relativ gesehen bisher in Sachsen mit 50,9. Vollständig geimpft sind 46,7 Prozent der Deutschen. Auch hier ist Sachsen mit einer Impfquote von 43,2 Prozent Schlusslicht, Bremen mit 52,6 Prozent ganz vorne.

17.02 Uhr. Gesang ja, aber nur mit „halber Kraft“: Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen hat zum dritten Mal die Fortschreibung des „Schutzkonzeptes für Präsenzgottesdienste und Gruppenarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen Wettringen in geschlossenen Räumen“ beschlossen. [+]

16.20 Uhr. Impfangebote mit niedriger Schwelle gibt es nun auch in Krefeld: Die Krefeld Pinguine wollen ihren Fans die Rückkehr zu einem Spiel erleichtern und bieten an den kommenden Samstagen (24. und 31. Juli) Impfungen in der Geschäftsstelle an. „Wir impfen natürlich nicht nur Fans der Pinguine, sondern jeden, der sich bei uns gesundheitlich absichern lassen möchte. Den Termin zur Zweitimpfung legen wir trotzdem so, dass zum Saisonstart ein vollständiger Impfschutz gegeben ist“, sagte René Navrkal, Leiter der Ticketing-Abteilung.

15.50 Uhr. Keine Veränderung auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis Steinfurt: Ein/e Covid-19 Patient/in wird heute gemeldet, der oder die beamtet werden muss. Freie Betten gibt es 36. Der Überblick:

14.56 Uhr Endlich können Radveranstaltungen nach langer coronabedingter Unterbrechung wieder stattfinden. Am vergangenen Samstag bot der RSV Concordia Lengerich seine jährliche Radtourenfahrt (RTF) „Durchs Tecklenburger Land“ mit den bekannten Strecken über 40, 70, 110 und 150 Kilometer an und begrüßte 160 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. [+]

14.21 Uhr. 50 Jahre Hasenhöhle – der Spielplatz in Mesum feiert sein Jubiläum. Das große Fest musste pandemiebedingt allerdings ausfallen. Stattdessen trafen sich die „Sandhasen“, so der Rufname der Anwohnerinnen und Anwohner, um in kleiner Runde neben dem Jubiläum auch die Buchvorstellung von „Die Hasenhöhle“ zu feiern. [+]

13.31 Uhr. Nachdem Regenfluten und Hochwasser Städte und Dörfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verwüstet haben, sind in den betroffenen Regionen die Aufräumarbeiten angelaufen. Allerdings wächst bei den jeweiligen Landesregierungen deshalb nun die Angst, dass sich das Coronavirus in den Katastrophengebieten verstärkt ausbreiten könnte. Das Gesundheitsministerium von Rheinland-Pfalz führt in Absprache mit den Behörden in den betroffenen Landkreisen eine Sonder-Impfaktion durch. Ein erster Impfbus hat das Ahrtal erreicht. Bewohner könnten sich ohne Anmeldung für einen Termin dort impfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. Dabei kommen die Vakzine von BioNTech sowie von Johnson & Johnson zum Einsatz. In dem Bus gibt es auch die Möglichkeit zu Corona-Schnelltests. Das Angebot gelte auch für die zahlreichen Helfer, sagte die Landesregierung.

12.45 Uhr. Das mittlere Einkommen in Deutschland ist im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie nur wenig gestiegen - im verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe ist es sogar gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit in ihrer jährlichen Entgeltauswertung in Nürnberg mit. Grund ist vor allem die Corona-bedingte Kurzarbeit.

12.12 Uhr. Die Inzidenzen in den Kreisen und kreisfreien Städten der Umgebung: Leichter Anstieg in Borken und Münster, leichter Rückgang in Warendorf. Mit Ausnahme des Emslands, wo die Zahlen wieder unter zehn sanken, sind die Inzidenzen in der Grafschaft und dem Raum Osnabrück gestiegen. Die Grafschaft Bentheim liegt mittlerweile bei 29,2 - der bei Weitem höchste Wert in der Region und der zwölfhöchste Wert in ganz Deutschland.

11.33 Uhr. Der FC Schalke 04 hat sich wenige Tage vor dem Start in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga nach einem Corona-Fall im Kader in ein freiwilliges Quarantäne-Trainingslager begeben. Wie der Bundesliga-Absteiger am Dienstag mitteilte, sollen damit „mögliche Infektionsketten“ verhindert „und auch die Familien der Spieler und Staff-Mitarbeiter“ geschützt werden. Die Austragung der Auftaktpartie gegen den Hamburger SV am Freitag (20.30 Uhr) sei aber „aktuell nicht gefährdet“. Die Auswertung des PCR-Tests bestätigte den positiven Befund des Schnelltestes am Vortag bei einem namentlich nicht genannten Spieler. Er bleibt deshalb in häuslicher Isolation. Das Training der Mannschaft am Montagnachmittag war kurzfristig abgesagt worden. Das weitere Vorgehen soll mit dem Gesundheitsamt Gelsenkirchen abgestimmt werden.

10.42 Uhr. Im Kreisgebiet befinden sich aktuell 63 (60) Infizierte in der Isolierung. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen noch nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 3 Personen (3)
  • In Emsdetten: 6 Personen (5)
  • In Greven: 4 Personen (5)
  • In Hörstel: 1 Person (1)
  • In Ibbenbüren: 4 Personen (5)
  • In Ladbergen: 1 Person (1)
  • In Lengerich: 6 Personen (4)
  • In Lotte: 2 Personen (2)
  • In Mettingen: 2 Personen (2)
  • In Ochtrup: 1 Person (1)
  • In Recke: 5 Personen (5)
  • In Rheine: 14 Personen (14)
  • In Saerbeck: 4 Personen (4)
  • In Steinfurt: 7 Personen (7)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (1)

  • Keine infizierten Personen werden aus folgenden Kommunen gemeldet: Hopsten, Horstmar, Laer, Lienen, Metelen, Neuenkirchen, Nordwalde, Tecklenburg, Wettringen.

9.55 Uhr. Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Coronavirus-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. „Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden“, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen.

9.09 Uhr. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. „Momentan verdoppelt sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus. Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallen zu lassen und „alles zu öffnen“ wäre brandgefährlich“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer dies tue, riskiere den Einstieg in die vierte Welle. Es müsse stattdessen schrittweise und kontrolliert vorgegangen werden: „nicht gleich alles aufmachen, (...) sondern nach und nach mehr Kontakte zulassen“, sagte Montgomery mit Blick auf England.

8.32 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 429 auf 414 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 14 (19), insgesamt Infizierte 5.399 (5.400), Verstorbene 113 (113), Genesene 5.300 (5.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 80 (80), insgesamt Infizierte 14.026 (14.017), Verstorbene 261 (261), Genesene 13.700 (13.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 20 (20), insgesamt Infizierte 5.652 (5.651), Verstorbene 98 (98), Genesene 5.500 (5.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 30 (30), insgesamt Infizierte 15.553 (15.549) Verstorbene 414 (414), Genesene 15.100 (15.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 70 (70) insgesamt Infizierte 8.282 (8.280) Verstorbene 121 (121) Genesene 8.100 (8.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 100 (110), insgesamt Infizierte 31.824 (31.818) Verstorbene 984 (984), Genesene 30.700 (30.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 60 (60), insgesamt Infizierte 17.119 (17.114), Verstorbene 331 (331), Genesene 16.700 (16.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 40 (40) insgesamt Infizierte 11.757 (11.755), Verstorbene 250 (250), Genesene 11.500 (11.500)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 414 (429) insgesamt Infizierte 109.612 (109.584) Verstorbene 2.572 (2.572), Genesene 106.600 (106.600)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

8.16 Uhr. Nach der Flutkatastrophe sehen die betroffenen Bundesländer die Gefahr erhöhter Coronavirus-Risiken, etwa durch Hilfsaktionen oder die Unterbringung in Notunterkünften. „Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird“, sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Das Landesgesundheitsministerium bereite in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten vor. Viele Rettungskräfte hätten bereits vollen Impfschutz.

7.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland liegt aktuell bei 10,9. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) werden heute Morgen 1.183 Neuinfektionen gemeldet und 34 weitere Todesfälle mit oder durch das Coronavirus gemeldet.

7.21 Uhr Mehr als ein halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen steuert Deutschland auf ein Überangebot an Impfstoff zu. Die Verfügbarkeit an Impfstoffen werde die Nachfrage schon bald „deutlich“ übersteigen, stellten die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Montag nach einer Videoschalte fest. Der Beschluss lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.„Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen.“

Für den Erfolg der Impfkampagne sei aber eine möglichst hohe Impfquote entscheidend. 46,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft.59,9 Prozent haben mindestens eine Dosis. „Bund und Länder werden ihre Bemühungen noch einmal verstärken, um gezielt diejenigen Menschen mit einem Impfangebot zu erreichen, die sich bisher nicht für eine Impfung entschieden haben“, so die Gesundheitsministerkonferenz. Wie bereits angekündigt soll die laufende Impfkampagne verstärkt werden. Mobile Teams würden etwa auf Marktplätze, nahe Kirchen, Supermärkten, Einkaufshäusern sowie Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten zusätzliche niedrigschwellige Angebote machen. Die Logistik rund um die Impfstofflieferungen soll flexibler werden.

7.07 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist wieder auf unter zehn gefallen - wenn auch knapp auf 9,8. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz dagegen bei 13,0, hier ist es schon der fünfte Tag über einem Wert von zehn.

Montag, 19. Juli

18.03 Uhr. War man noch vor vier Wochen in Mesum guter Hoffnung, dass man ein Oktoberfest im September bewerben wolle, so ernüchternd wurde den Verantwortlichen aus den Schützenvereinen Mesum-Dorf und - Feld nun bewusst, dass aufgrund der zu geringen Nachfrage im Vorverkauf und den aktuell wieder steigenden Inzidenzwerten das Oktoberfest in Mesum in diesem Jahr abgesagt werden muss. Die bereits erworbenen Karten können am Sonntag, 25. Juli, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr und am Donnerstag, 29. Juli, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in der Gaststätte „Zum Schwan“ zurückgegeben werden. Eine Rückerstattung kann nur gegen Rückgabe der Karten erfolgen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir sind unendlich traurig, dass nach den vielen intensiven Überlegungen und Konzepten zur Umsetzung einer Veranstaltung, diese dann doch abgesagt werden muss“, so Andreas Kyritz, Medienwart des BSV Mesum-Feld. „ Aber wir werden weiterschauen, ob dann im kommenden Jahr die traditionellen Feste wie Karneval und Schützenfest Umsetzungen finden“, ergänzt Christian Schmees, Medienwart Mesum-Dorf.

17.05 Uhr. Das Rote Kreuz ruft in Wettringen in den Sommerferien zur Blutspende auf: Am Freitag, 23. Juli, von 16.30 bis 20.30 Uhr und am Sonntag, 25. Juli, von 10 bis 14 Uhr in der Bürgerhalle, Unter den Linden 6 sind Spendewillige willkommen. Nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich, schreibt das DRK. Falls keine Impfreaktionen, wie zum Beispiel Fieber oder eine lokale Schwellung auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden.

16.33 Uhr. 63,2 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen haben bis gestern Abend mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Deutschlandweit liegt die Impfquote derjenigen, die mindestens einmal geimpft wurden, bei 59,9. Vollständig geimpft sind in NRW bisher 49,0 Prozent, deutschlandweit 46,4.

16 Uhr.Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis Steinfurt liegt derzeit ein Covid-19-Patient, der auch beatmet werden muss. Noch am Freitag und Samstag wurden keine Covid-19-Patienten mehr verzeichnet. Derzeit gibt es 44 verfügbare Intensivbetten. Der Überblick:

15.15 Uhr. Trotz dramatisch steigender Infektionszahlen sind am Montag in England fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben worden. Weder das Tragen von Masken noch Abstandsregeln oder zahlenmäßige Beschränkungen für Veranstaltungen sind im größten britischen Landesteil fortan vorgeschrieben. Premierminister Boris Johnson setzt auf die Eigenverantwortung der Menschen. Doch Experten warnen, dass die Situation trotz hoher Impfquote außer Kontrolle geraten könnte. Bereits jetzt werden täglich zum Teil mehr als 50.000 Fälle registriert.

14.48 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund stellen für ein zweites Lüftungsprogramm in Schulen und Kitas 90,4 Millionen Euro bereit. Das teilte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales und Bau, am Montag in Düsseldorf mit. Damit sollen zusätzliche Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus finanziert werden. Aus dem NRW-Rettungsschirm stellt das Land 48,2 Millionen bereit, der Bund gibt 42,2 Millionen Euro. Die Schul- und Kitaträger können damit Lüfter für Räume der Kategorie 2 anschaffen. Damit sind Räume gemeint, in denen die Lüftung eingeschränkt möglich ist, weil die Fenster nur kippbar oder Lüftungsklappen zu klein sind. Nach Angaben des Ministeriums liegt der Anteil dieser Räume zwischen 15 und 25 Prozent.

14.04 Uhr. Die Zulassung von mehreren Tausend Zuschauern bereits am ersten Spieltag der 2. Liga verspricht für die Fußball-Fans nach tristen Corona-Monaten in Deutschland aber ein Stück weit Normalität im Stadion - auf Schalke sollen es gegen den Hamburger SV am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) knapp 20.000 sein. „Jeder hat wieder Bock, vor Fans zu spielen“, sagte Schalkes Neuzugang Simon Terodde bei Sky. Die Skepsis abseits des Rasens aber bleibt. Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge hält mehr als die Hälfte der Deutschen die zu Monatsbeginn beschlossene Regelung für falsch. In vielen Teilen des Landes ist eine Auslastung von bis zu 50 Prozent der Stadionkapazität mit maximal 25.000 Zuschauern erlaubt. 36 Prozent der Befragten gaben an, es sollten weniger sein - 19 Prozent finden, es sollten weiterhin nur Geisterspiele ausgerichtet werden.

13.21 Uhr. Die Metropolen verlieren in der Pandemie an Attraktivität: Stattdessen möchten viele aufs Land oder in die Kleinstadt. Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie könnten viele Menschen aus den großen deutschen Städten treiben. Mehr als jeder achte Bewohner einer Stadt mit mehr als einer halben Million Einwohner will diese laut einer Befragung des Münchner Ifo-Instituts und des Immobilienportals Immowelt binnen maximal eines Jahres verlassen und in einer kleinere Stadt oder aufs Land ziehen. Fast die Hälfte davon nennt Corona dabei als wichtigen Grund für die Entscheidung.

12.18 Uhr. Nordrhein-Westfalens Hotels und Pensionen haben noch immer viel weniger Gäste als vor der Corona-Krise. Im Mai dieses Jahres gab es rund 1,4 Millionen Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben und damit 71 Prozent weniger als im Mai 2019, wie das Landesstatistikamt mitteilte.

11.44 Uhr. Für das Gastgewerbe gab es dank der Öffnungen in diesem Mai beim Umsatz leichte Zuwächse. Das Niveau vom letzten Jahr konnte aber nicht erreicht werden. Zwar verbuchten Gastwirte und Hoteliers im Mai sowohl preisbereinigt (plus 13,7 Prozent) als auch nominal (plus 14,2 Prozent) mehr Erlöse als im April des laufenden Jahres, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Mai 2020 jedoch lagen die Umsätze nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde preisbereinigt (real) um 1,7 Prozent niedriger. „Im Mai wurden die Öffnungsschritte erst Mitte des Monats und je nach Inzidenz regional unterschiedlich umgesetzt“, erklärten die Statistiker. „Dies dürfte den Umsatz stärker gedrückt haben als im Vorjahresmonat.“ In Beherbergungsbetrieben unterdessen lief es besser als im Mai 2020, als Hotels noch stärker in ihrem Betrieb eingeschränkt waren. Auf Jahressicht hinkt die Branche insgesamt noch deutlich hinterher: Von Januar bis einschließlich Mai 2021 lagen die Umsätze real um 46,6 Prozent unter dem Niveau der ersten fünf Monate 2020, nominal beträgt das Minus 44,8 Prozent.

11.04 Uhr. Wie der Kreis Steinfurt informiert, befinden sich im Kreisgebiet aktuell 60 (62) Infizierte in der Isolierung. In folgenden Kommunen sind aktuell Menschen noch nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 3 Personen (3)
  • In Emsdetten: 5 Personen (5)
  • In Greven: 5 Personen (4)
  • In Hörstel: 1 Person (1)
  • In Ibbenbüren: 5 Personen (6)
  • In Ladbergen: 1 Person (1)
  • In Lengerich: 4 Personen (4)
  • In Lotte: 2 Personen (2)
  • In Mettingen: 2 Personen (2)
  • In Ochtrup: 1 Person (1)
  • In Recke: 5 Personen (5)
  • In Rheine: 14 Personen (14)
  • In Saerbeck: 4 Personen (5)
  • In Steinfurt: 7 Personen (7)
  • In Westerkappeln: 1 Person (1)

  • Keine infizierten Personen werden aus folgenden Kommunen gemeldet: Hopsten, Horstmar, Laer, Lienen, Metelen, Neuenkirchen, Nordwalde, Tecklenburg, Wettringen.

10.15 Uhr. Für die Emsstadt Rheine ergibt sich gegenüber dem Vortag keine Veränderung bei den Zahlen der Infizierten - weiterhin 14. Neuinfizierte meldete das Kreisgesundheitsamt nicht. Der Überblick:

9 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Freitag bis Montag von 385 auf 429 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 19 (19), insgesamt Infizierte 5.400 (5.397), Verstorbene 113 (112), Genesene 5.300 (5.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 80 (90), insgesamt Infizierte 14.017 (14.004), Verstorbene 261 (261), Genesene 13.700 (13.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 20 (16), insgesamt Infizierte 5.651 (5.643), Verstorbene 98 (98), Genesene 5.500 (5.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 30 (30), insgesamt Infizierte 15.549 (15.544) Verstorbene 414 (414), Genesene 15.100 (15.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 70 (60) insgesamt Infizierte 8.280 (8.264) Verstorbene 121 (121) Genesene 8.100 (8.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 110 (90), insgesamt Infizierte 31.818 (31.788) Verstorbene 984 (984), Genesene 30.700 (30.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 60 (40), insgesamt Infizierte 17.114 (17.090), Verstorbene 331 (331), Genesene 16.700 (16.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 40 (40) insgesamt Infizierte 11.755 (11.750), Verstorbene 250 (250), Genesene 11.500 (11.500)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 429 (385) insgesamt Infizierte 109.584 (109.480) Verstorbene 2.572 (2.571), Genesene 106.600 (106.600)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

8.42 Uhr. Der tägliche Blick Inzidenzen in den Kreisen und kreisfreien Städten der Umgebung: Kaum Veränderungen gegenüber dem Vortag - zumindest auf westfälischer Seite. In Niedersachsen sind die Zahlen im Raum Osnabrück leicht gesunken, dafür steigen die Zahlen in der Grafschaft Bentheim weiter deutlich auf jetzt 28,4.

7.49 Uhr. Wenige Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio glaubt eine große Mehrheit der Japaner nicht an die Beteuerungen der Veranstalter, es würden “sichere„ Spiele werden. Nach einer am Montag veröffentlichen Umfrage der japanischen Tageszeitung “Asahi Shimbun„ gaben 68 Prozent der rund 1500 telefonisch Befragten an, dass sichere Spiele angesichts der andauernden Corona-Pandemie nicht möglich seien. Lediglich 21 Prozent halten es für möglich. 55 Prozent sind demnach dagegen, dass die Spiele überhaupt stattfinden.

7.21 Uhr. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) wird heute Morgen eine bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 10,3 gemeldet. Nach dem Wochenende gab es 546 Neuinfektionen und einen Todesfall mit oder durch das Coronavirus in Deutschland.

7.07 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist nach dem Wochenende auf 10,7 gestiegen. Der zweite Tag über dem Grenzwert. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz bei 12,1, hier ist es schon der vierte Tag über einem Wert von zehn. Nach acht Tagen tritt wieder Inzidenzstufe 1 in Kraft, die weitere Beschränkungen vorsieht.

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

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