Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

51. Kalenderwoche 2021

Donnerstag, 23. Dezember 2021 - 16:53 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 26. Dezember

17.39 Uhr. Im Kampf gegen Corona werden Kontakte im privaten und öffentlichen Leben weiter eingeschränkt. Spätestens vom 28. Dezember an soll bei privaten Treffen generell eine Obergrenze von zehn Personen gelten - auch für Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren. Ein Überblick über die aktuellen Regeln in den einzelnen Bundesländern.

16.37 Uhr. Die Bundesregierung hat ihr Mitte November gesetztes Ziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende erreicht. Die Marke wurde am Sonntag überschritten, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Wir haben jetzt ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Darauf können wir alle stolz sein.“

15.50 Uhr. Der Fachbereich „Hilfen für Menschen mit Behinderungen“ des Caritasverbandes Emsdetten-Greven hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Grotthoff-Dahlmann-Stift in Emsdetten eine Teststation eröffnet. Corona-Tests können hier sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Grotthoff-Dahlmann-Stifts und anderer Einrichtungen des Caritasverbandes machen lassen, aber die Bürgertests stünden auch allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, wie es in der gemeinsamen Presseinfo heißt. Die besonderen Regelungen, die für Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe vorgegeben werden, seien so leichter umsetzbar. In der Vergangenheit haben Mitarbeiter des Caritasverbandes selbst die Testungen übernommen. Durch die Zusammenarbeit können nun die Ressourcen an der eigentlichen Stelle – der Betreuung der Bewohner – eingesetzt werden.

14.55 Uhr. Der Verfassungsschutz will sich mit quantitativen Einschätzungen zur Szene der radikalen Corona-Leugner und Verschwörungsgläubigen erst einmal zurückhalten. Eine Nennung des Personenpotenzials zum neuen Beobachtungsobjekt „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ sei im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2021 nicht geplant, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

13.23 Uhr. Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am heutigen Sonntag eine Hospitalisierungsinzidenz in NRW von 2,72. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

12.30 Uhr. Ein Jahr nach Beginn der Impfkampagne gegen das Coronavirus sind in Deutschland insgesamt knapp 147 Millionen Dosen verabreicht worden. Dies ging am Sonntag aus dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts hervor. Auch über die Weihnachtsfeiertage holten sich tausende Menschen den schützenden Piks ab. Am Freitag wurden rund 67.000 Spritzen gesetzt, darunter 51.000 sogenannte Booster-Impfungen zum Auffrischen des Impfschutzes. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurden 35.000 Impfungen verabreicht, darunter 30.000 Booster.

11.49 Uhr. Die Inzidenzen in der Region sind, vermutlich auch aufgrund verzögerter Meldungen an den Weihnachtsfeiertagen, in allen Landkreisen rückläufig. Das Land Niedersachsen meldet für das Emsland mit 88,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen den niedrigsten Wert in der Region, am höchsten ist die Inzidenz weiterhin im Kreis Warendorf mit 231,1.

11.17 Uhr. Wegen der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus warnen Lehrerverbände davor, am Präsenzunterricht um jeden Preis festzuhalten. „Durch die Omikron-Variante verschärft sich die pandemische Lage massiv - auch an den Schulen“, sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Udo Beckmann. „Das Motto der Politik darf auf keinen Fall mehr heißen, dass es Präsenzunterricht um jeden Preis geben muss“, fügte er hinzu.

10.35 Uhr. In der Stadt Rheine sind am zweiten Weihnachtsfeiertag 323 Infizierte in Isolation. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Seit gestern wurden demnach 14 Neuinfizierte in der Emsstadt verzeichnet.

9.58 Uhr. Die Bundesregierung verschiebt ihr Ziel, bei den Erstimpfungen eine Quote von 80 Prozent zu erreichen. Nun will die Regierung diese Quote möglichst bis Ende Januar schaffen, wie ein Regierungssprecher der „Bild am Sonntag“ sagte. Zuvor war der 7. Januar genannt worden. An diesem Tag will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) das nächste Mal mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. Derzeit sind 61,4 Millionen Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft, was 73,8 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Für das Ziel müssten rund 5 Millionen weitere Menschen eine Erstimpfung erhalten.

9.08 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen werden am heutigen Sonntag rückläufige Zahlen bei den akut Infizierten gemeldet. In Emsdetten sank die Zahl um zwei auf 124 Infizierte in Isolation, in Neuenkirchen von 62 auf 59, in Wettringen um vier auf 33.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 37 (40)
  • Emsdetten: 124 (126)
  • Greven: 112 (120)
  • Hopsten: 28 (28)
  • Hörstel: 88 (88)
  • Horstmar: 19 (23)
  • Ibbenbüren: 218 (231)
  • Ladbergen: 15 (15)
  • Laer: 37 (38)
  • Lengerich: 96 (103)
  • Lienen: 53 (58)
  • Lotte: 60 (60)
  • Metelen: 8 (8)
  • Mettingen: 32 (33)
  • Neuenkirchen: 59 (62)
  • Nordwalde: 41 (42)
  • Ochtrup: 57 (58)
  • Recke: 29 (30)
  • Rheine: 323 (316)
  • Saerbeck: 30 (30)
  • Steinfurt: 147 (153)
  • Tecklenburg: 15 (15)
  • Westerkappeln: 24 (25)
  • Wettringen: 33 (37)

8.45 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz um 22,8 gesunken. Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am zweiten Weihnachtsfeiertag 179,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen im Kreisgebiet. Aufgrund der Feiertage ist allerdings ein verzerrtes Bild möglich, da Meldungen teilweise verzögert erfolgen können.

Samstag, 25. Dezember

17.53 Uhr. Carolin Wenzel leitet gemeinsam mit ihrem Mann Tino Freuer zwei Testzentren in Emsdetten. Weil sie selbst immer wieder lange in Schlangen vor Testzentren standen, entwickelten die beiden schlussendlich die Idee, selbst ein Zentrum zu eröffnen. Gesagt, beim Kreis angefragt und dann getan. So bunt gemischt wie die Kunden sind auch die Geschichten, die das knapp 30-köpfige Team erlebt. [+]

16.15 Uhr. Später, als an anderen Tagen, haben wir am Ersten Weihnachtstag nun die Übersicht über die aktuell Infizierten in den einzelnen Orten. Unverändert sind in Rheine 316 Infizierte in Isolation. In Emsdetten sank die Zahl von 142 auf 126, in Neuenkirchen von 63 auf 62, in Wettringen 39 auf 37.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 40 (42)
  • Emsdetten: 126 (142)
  • Greven: 120 (109)
  • Hopsten: 28 (27)
  • Hörstel: 88 (80)
  • Horstmar: 23 (24)
  • Ibbenbüren: 231 (242)
  • Ladbergen: 15 (15)
  • Laer: 38 (39)
  • Lengerich: 103 (97)
  • Lienen: 58 (56)
  • Lotte: 60 (63)
  • Metelen: 8 (9)
  • Mettingen: 33 (33)
  • Neuenkirchen: 62 (63)
  • Nordwalde: 42 (53)
  • Ochtrup: 58 (61)
  • Recke: 30 (41)
  • Rheine: 316 (316)
  • Saerbeck: 30 (23)
  • Steinfurt: 153 (159)
  • Tecklenburg: 15 (12)
  • Westerkappeln: 25 (29)
  • Wettringen: 37 (39)

14.10 Uhr. Über Weihnachten sind weltweit zahlreiche Flüge wegen krankgemeldeter Piloten storniert worden. Vor allem der US-Luftverkehr war betroffen, wie die Flugdaten-Website Flight Aware am Samstag zeigte. Allein am ersten Weihnachtstag wurden demnach weltweit mehr als 2300 Flüge gestrichen, rund 800 davon in den USA. Am Heiligabend waren es demnach bereits ähnlich viele gewesen. Nach US-Medienberichten ist vor allem die hoch ansteckende Omikron-Variante die Ursache.

12.52 Uhr. Zoff um Karneval an Weihnachten: Kölns Karnevalisten haben Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für dessen Aussagen über die närrische Zeit harsch kritisiert. „Es ist schade, wie wenig Sie als Rheinländer über den Karneval wissen. Sonst würden Sie sich nicht öffentlich eine Verlegung der Karnevalsaktivitäten in den Sommer wünschen“, schrieb Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, in einem Offenen Brief an den im rheinischen Düren zwischen Köln und Aachen geborenen Lauterbach.

11.55 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW aktuell 1.746 Corona-Infizierte in Isolation. Seit gestern wurden demnach 164 Neuinfektionen verzeichnet.

10.25 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist unter den Schwellenwert von 3,0 gesunken und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW bei 2,98. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

9.17 Uhr. Am ersten Weihnachtsfeiertag melden die Landesgesundheitsbehörden aus NRW und Niedersachsen für unsere Region vor allem rückläufige Inzidenzzahlen. Lediglich in der Stadt Münster und im Kreis Borken ist der Wert seit gestern gestiegen. Die höchste Inzidenz weist weiter der Kreis Warendorf mit 271,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aus, den geringsten Wert das Emsland mit 95,2 – damit der einzige Landkreis der Region mit einer Inzidenz unter 100.

8.45 Uhr. Die Corona-Pandemie wird sich nach Einschätzung des Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst (CDU), auch im kommenden Jahr stark auf den Alltag in Deutschland auswirken. Der nordrhein-westfälische Regierungschef warb bereits um Verständnis für weitere Erschwernisse. „Wir tun alles für die baldige Rückkehr zur Normalität, aber wir als Politik müssen ehrlich sein: Corona wird uns auch im neuen Jahr noch sehr beschäftigen und viel abverlangen“, sagte Wüst. „Auch im neuen Jahr werden Einschränkungen im Alltag nötig bleiben werden. Omikron ist eine ganz neue Dimension der Herausforderung.“

8.12 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht auf 202,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Das geht aus aktuellen Zahlen des Landeszentrums Gesundheit NRW hervor. Damit liegt der Kreis Steinfurt aktuell leicht über der landesweiten Inzidenz von 198,9.

Freitag, 24. Dezember

17.28 Uhr. Der 3. Dezember markiert einen schwarzen Tag im Leben von Stephan Ripploh. Nur zwei Monate nach der Wiedereröffnung seiner Diskothek „Köpi“ in Rheine folgte bereits die Schließung. Schon wieder. „So muss sich eine Guillotine anfühlen“, sagt Ripploh, der gegen die Entscheidung vor das Oberverwaltungsgericht Münster zog. Hier hagelte es am Mittwoch den nächsten Rückschlag: Die Schließung von Diskotheken sei rechtens, erklärte der 13. Senat. Die Beschlüsse seien unanfechtbar – und Ripploh? Der ist untröstlich. „Natürlich sind wir tief enttäuscht“, erklärt der 55-Jährige. Dabei geht es ihm keineswegs um die Schutzmaßnahmen an sich – die hält er im Gegenteil für absolut notwendig. [+]

16.19 Uhr. Der Sportverein Brukteria Dreierwalde reagiert auf die derzeit wieder stark beunruhigende Corona-Lage. So hat der Vorstand beschlossen, von Weihnachten an und zunächst bis zum 10. Januar geltend, als Verein eine komplette Winterruhe auszurufen. Das heißt, dass bis einschließlich zu diesem Tag alle Veranstaltungen, Trainingseinheiten, Kurse und Sonstiges sowohl in Innenräumen als auch unter freiem Himmel abgesagt sind. Am 10. Januar (montags) wird sich dann das extra gegründete „Corona-Team“ erneut treffen, um zu entscheiden, wie es danach weitergeht. Der Vorstand ist der Überzeugung, so etwas Zeit zu gewinnen, die Entwicklung des Pandemiegeschehens beobachten und entsprechend reagieren zu können.

14.07 Uhr. Unverändert werden aktuell elf Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen im Kreis behandelt, fünf von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an verfügbaren Intensivbetten beträgt 10,38 Prozent. Von den 106 Intensivbetten im Kreis Steinfurt sind derzeit 71 belegt.

12.57 Uhr. Der TV Jahn Rheine hat ein eigenes Corona-Testzentrum eröffnet. Interessierte können sich kostenfrei testen lassen, auch an und rund um die Feiertage. Das Testzentrum am Sportpark befindet sich auf dem Parkplatz an der Germanenallee und hat täglich ab 8 Uhr morgens geöffnet. Die Registrierung sowie weitere Informationen sind möglich über www.tvjahnrheine.de/testen.

11.40 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen hat sich leicht auf 3,54 verringert. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Gestern lag der Wert bei 3,61, am Freitag vor einer Woche bei 3,78.

10.45 Uhr. Auch dieses Jahr wird Weihnachten von Corona-Sorgen getrübt. Mancherorts greifen pünktlich zum Fest strengere Regeln. Der Bundespräsident mahnt dazu, Gemeinsames nicht aus dem Blick zu verlieren.

9.35 Uhr. In der Region weist aktuell das Emsland die geringste Inzidenz aus: 130,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurden hier in den vergangenen sieben Tagen registriert. Am höchsten ist der Wert weiterhin im Kreis Warendorf mit einer Inzidenz von 281,2.

8.43 Uhr. Wer zu Weihnachten seine Bekannten und Verwandten in Pflegeeinrichtungen besucht, soll zuvor an einer Bürgerteststelle einen Coronatest machen. Darum bittet die Kreisverwaltung in Steinfurt. An den Feiertagen solle man sich möglichst nicht erst vor Ort testen zu lassen. Dies verringere den Test-Aufwand für die Einrichtungen und entlaste diese somit für ihre originären Aufgaben.

8.07 Uhr. Unverändert sind in der Stadt Rheine 316 Infizierte in Isolation. Das teilte die Kreisverwaltung mit. Da seit gestern 32 Infizierte wieder genesen sind, gab es ebenso viele Neuinfektionen.

7.42 Uhr. Die Omikron-Variante ist mittlerweile in allen Bundesländern angekommen. Auch wenn der überwiegende Anteil der Infektionen nach wie vor von der Delta-Variante des Coronavirus verursacht wird, ist die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle in den letzten Wochen deutlich angestiegen, schreibt das Robert Koch-Institut in seinem Wochenbericht. „Bisherige Meldedaten zu Symptomen deuten auf eher milde Verläufe bei Infizierten mit vollständiger Impfung beziehungsweise Auffrischimpfung“, schreibt das RKI. Bis zum 21. Dezember seien 441 über eine Genomsequenzierung bestätigte Omikron-Infektionen übermittelt worden. Bei 1.438 Fällen bestehe nach einem spezifischen PCR-Test der Verdacht darauf. In Deutschland wird jedoch nur ein kleiner Teil der positiven Proben auf Omikron hin getestet.

7.23 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten rückläufig. In Emsdetten befinden sich 142 (gestern: 154) Infizierte in Isolation, in Neuenkirchen 63 (gestern: 70). Auch in Wettringen sind am heutigen Heiligabend 39 (gestern: 47) Infizierte in Isolation, teilte die Kreisverwaltung mit.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 42 (42)
  • Emsdetten: 142 (154)
  • Greven: 109 (112)
  • Hopsten: 27 (33)
  • Hörstel: 80 (79)
  • Horstmar: 24 (19)
  • Ibbenbüren: 242 (249)
  • Ladbergen: 15 (11)
  • Laer: 39 (40)
  • Lengerich: 97 (103)
  • Lienen: 56 (55)
  • Lotte: 63 (66)
  • Metelen: 9 (9)
  • Mettingen: 33 (33)
  • Neuenkirchen: 63 (70)
  • Nordwalde: 53 (77)
  • Ochtrup: 61 (60)
  • Recke: 41 (43)
  • Rheine: 316 (316)
  • Saerbeck: 23 (22)
  • Steinfurt: 159 (157)
  • Tecklenburg: 12 (13)
  • Westerkappeln: 29 (33)
  • Wettringen: 39 (47)

7.08 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz seit gestern um 14,7 auf 204,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zurückgegangen. Am Freitag vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 241,4.

Donnerstag, 23. Dezember

18.09 Uhr. Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Spanien und Portugal wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Samstag an als Hochrisikogebiete ein - wie auch die USA. Österreich wird dagegen nach sechs Wochen von der entsprechenden Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

17.42 Uhr. Die Bürger in Nordrhein-Westfalen und in den Niederlanden sollen in der Pandemie nicht jenseits der Grenzen einkaufen gehen. In einem gemeinsamen Appell riefen die Regierungschefs beider Länder, Hendrik Wüst und Mark Rutte, am Donnerstag dazu auf, angesichts der ernsten Lage besonders vorsichtig zu sein und zu Hause zu bleiben.

16.50 Uhr. Mit der neuen Coronaschutzverordnung setzt das Land NRW die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz ziemlich exakt um. Die wichtigsten Punkte:

  • Kontaktbeschränkungen: Geimpfte und Genesene dürfen sich nur noch mit maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort.
  • Großveranstaltungen: Überregionale Großveranstaltungen finden nur noch ohne Zuschauer statt. Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Zuschauern.
  • Freizeitbereich: Für Sportausübung im Innenbereich ohne Maske ist neben einer Immunisierung auch ein aktueller negativer Schnelltest nötig (2G+).

„Ich bin mir bewusst, dass viele Menschen, die solidarisch waren und sich frühzeitig haben impfen lassen, nicht glücklich sind, dass nun zum Jahresende wieder Einschränkungen auf sie zukommen. Ich bedanke mich bereits jetzt für ihr Verständnis“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Klar sei, „dass wir nur mit Kontaktbeschränkungen allein einer wahrscheinlichen Omikron-Welle nicht erfolgreich werden begegnen können. Wir müssen die Auffrischungsimpfungen weiter vorantreiben und die nach wie vor zu große Impflücke schließen“, ruft er zu weiteren Impfungen auf.

16.32 Uhr. Die neue Coronaschutzverordnung, die ab dem 28. Dezember in NRW gilt, hat keine großen Überraschungen parat. Die Kontaktbeschränkungen, die ab dem 28. Dezember in Kraft treten, sehen wie erwartet vor, dass maximal zehn immunisierte Personen zusammentreffen, ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 13 Jahre. Sobald Nicht-Immunisierte mit in der Gruppe sind, gelten die bisherigne scharfen Begrenzungen für alle. In der Neujahrsnacht können Kommunen Plätze bestimmen, an denen ein Ansammlungsverbot besteht.

16.16 Uhr. Wesentlich mehr Eltern als ursprünglich erwartet haben an einer Kinder-Impfaktion der Stadtschulpflegschaft am Kopernikus-Gymnasium in Rheine in Anspruch genommen. Dabei wurden etwa 150 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 17 Jahren geimpft, teilte Franz-Josef Kahlen, Schulpflegschaftsvorsitzender der Michaelschule, mit. Der Andrang war allerdings noch größer. [+]

15.44 Uhr. Im Kreis Steinfurt, wie in NRW generell, haben nun alle volljährigen Personen bereits drei Monate nach Abschluss ihrer Grundimmunisierung die Möglichkeit, einen Termin für eine Auffrischungsimpfung zu vereinbaren. Diese erfolgt mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer oder Moderna. Neben Auffrischungsimpfungen sind weiterhin auch Erst- und Zweitimpfungen möglich. Diese Regelung wird im Impfzentrum des Kreises am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) ab sofort umgesetzt. Eine vorherige Terminvereinbarung über die Webseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen ist dabei erforderlich. Aktuell stehen für den 23. Dezember und die kommende Woche noch zahlreiche freie Termine für eine Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung.

15.05 Uhr. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat den ersten Todesfall nach einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus gemeldet. Der oder die Verstorbene war zwischen 60 und 79 Jahre alt, wie aus der täglichen Übersicht des RKI zu Omikron-Fällen hervorgeht. Bislang werden demnach 3198 Covid-19-Fälle der Omikron-Variante zugeordnet. Ob die Person geimpft oder vorerkrankt war, ist derzeit nicht bekannt.

14.28 Uhr. Gottesdienste gehören Heiligabend für viele Familien zum Fest dazu. Die Pfarrei St. Pankratius und die Evangelische Gemeinde Emsdetten informieren über die Angebote zum Fest. Vom Open-Air Gottesdienst über den Stream im Netz bis hin zum klassischen Kirchenbesuch: Es steht – trotz oder wegen Corona – einiges zur Auswahl. [+]

13.59 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt gibt es keine Veränderungen zum Vortag: Weiterhin werden aktuell elf Covid-19-Infizierte intensivmedizinisch versorgt und fünf von ihnen invasiv beatmet. Dies zeigen Daten des Divi-Intensivregisters. Der Anteil an Covid-19-Patienten an verfügbaren Intensivbetten ist damit bei 10,38 Prozent geblieben.

13.21 Uhr. Kurz vor einem Weihnachtsbesuch sollten sich alle selbst auf das Coronavirus testen. Darauf haben Patientenschützer hingewiesen. Es sei wichtig, den Selbsttest unmittelbar vor dem Treffen vorzunehmen, auf jeden Fall am Tag des geplanten Besuchs - und nicht am Vortag, betonte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Das gelte besonders angesichts der ansteckenderen Coronavirus-Variante Omikron. „Wir müssen mit dem Virus leben und zugleich das wichtige Fest der Familien pflegen“, sagte Brysch. Dafür sei der Schnelltest ein sinnvoller Baustein. Von Treffen in größeren Gruppen sei abzuraten. „Man kann sich auch in Etappen Zeit nehmen für die Familie.“

12.30 Uhr. Die Inzidenzwerte in der Region: Den Status des (Stadt-)Kreises mit der niedrigsten Inzidenz der Region hat die Stadt Münster nicht mehr allzu sicher inne, die Infektionszahlen steigen hier. Was die Stadt Münster zusätzlich verkraften muss, hat der Kreis Warendorf in etwa reduzieren können. Zwar wird hier nach wie vor die höchste Inzidenz in der Region verzeichnet, aber man ist wieder unter der 300er Marke. Bei den Nachbarn in Niedersachsen sinken die Zahlen gleichmäßig. Dennoch ist die Grafschaft Bentheim der Kreis mit der fünfthöchsten Inzidenz in Niedersachsen.

11.55 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) macht Karneval-Fans und Veranstaltern wenig Hoffnung auf eine einigermaßen normale Session. „Ich glaube, dass der Karneval dieses Jahr wahrscheinlich gut beraten ist, sich nicht auf die Durchführbarkeit zu verlassen“, sagte Lauterbach heute Morgen im WDR 2. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir den Karneval durchführen können. Und es ist auch kein guter Karneval“, argumentierte Lauterbach und gab zu Bedenken: „Was ist das für ein Karneval, wo man versucht, fröhlich zu sein, wo es aber immer mit dem Risiko einhergeht, dass man sich selbst oder andere infiziert und dann möglicherweise mit einer schweren Krankheit rechnen muss?“Lauterbach wäre tatsächlich ein Sommer-Karneval lieber, der dann unter sicheren Bedingungen stattfindet, erklärte der Bundesgesundheitsminister. Innenraum-Karnevalsveranstaltungen, ob privat oder öffentlich, würde Lauterbach „auf jeden Fall, wenn immer möglich, absagen“.

11.11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist minimal gestiegen und liegt heute bei 3,61 (gestern: 3,53), am Donnerstag vor einer Woche bei 3,97. Der Wert für die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt aktuell bei 6,5 (gestern: 6,2).

10.25 Uhr. Das Einläuten des Weihnachtsfestes mit dem Carillon auf dem Thie, das für heute Donnerstag, 23. Dezember, geplant war, fällt in diesem Jahr pandemiebedingt aus, teilt die Pfarrei St. Dionysius mit.

10.10 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet zum Jahreswechsel mit einer großen Welle der ansteckenderen Coronavirus-Variante Omikron auch in Deutschland. „Eine große, schnelle Welle haben wir noch nicht. Das wird sich ändern zum Jahreswechsel und in der ersten Januar-Woche“, mahnte Lauterbach am Donnerstag bei WDR 2. In einigen europäischen Ländern wie in Großbritannien ist die Omikron-Variante bereits vorherrschend.

9.36 Uhr Nach Einschätzung des Virologen Hendrik Streeck sollte sich jeder Bürger darauf vorbereiten, in seinem Leben mal positiv auf das Coronavirus getestet zu werden. „Wir müssen uns - so glaube ich - damit abfinden, dass jeder in Deutschland mit dem Virus in den nächsten Jahren immer mal wieder in Kontakt kommen wird“, sagte Streeck der Deutschen Presse-Agentur. „Allerdings sollten Infektionen, die bei Geimpften, Genesenen und gerade in den Sommermonaten auftreten, keine großen Probleme bereiten.“ Auch wenn man nicht jeden schweren Verlauf verhindern könne, sagte Streeck. „Eine Infektion nach einer Impfung stellt die Immunantwort gegen das Virus auf eine noch breitere Basis“, erklärte der Virologe. Das solle kein Aufruf dazu sein, sich zu infizieren. „Aber jeder muss sich darauf vorbereiten, in seinem Leben doch mal positiv auf Corona getestet zu werden.“

9.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag von 10.710 auf 10.870 (Stand: 0 Uhr) angestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 530 (530), insgesamt Infizierte 8.370 (8.325), Verstorbene 141 (141), Genesene 7.700 (7.700)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 890 (880), insgesamt Infizierte 22.694 (22.577), Verstorbene 312 (312), Genesene 21.500 (21.400)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 880 (870), insgesamt Infizierte 9.131 (9.079), Verstorbene 105 (105), Genesene 8.200 (8.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.100 (2.100), insgesamt Infizierte 23.938 (23.834), Verstorbene 479 (477), Genesene 21.400 (21.200)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 670 (630), insgesamt Infizierte 14.012 (13.905), Verstorbene 139 (139) Genesene 13.200 (13.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.700 (2.700), insgesamt Infizierte 46.865 (46.625), Verstorbene 1.080 (1.080), Genesene 43.000 (42.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.700 (1.600), insgesamt Infizierte 28.430 (28.165), Verstorbene 381 (381), Genesene 26.400 (26.200)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.400 (1.400) insgesamt Infizierte 19.660 (19.543), Verstorbene 299 (299), Genesene 18.000 (17.800)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 10.870 (10.710), insgesamt Infizierte 173.100 (172.053), Verstorbene 2.936 (2.934), Genesene 159.400 (158.300)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) weiter gefallen – auf aktuell 280,3 (-8,7). Bundesweit wurde kurz vor den Weihnachtstagen wieder eine hohe Zahl von 44.927 Neuinfektionen gemeldet, außerdem weitere 425 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus innerhalb eines Tages. Die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz ist jetzt der Ilm-Kreis in Thüringen mit einem Wert von 1.242,4. Den aktuell niedrigsten Wert von 62,6 weist wieder der Landkreis Friesland in Niedersachsen auf.

8.04 Uhr. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Nordrhein-Westfalen mehr als 20.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden innerhalb eines Tages 59 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Pandemie aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland gemeldet. Damit stieg die Zahl der Toten kurz vor Weihnachten auf 20.024. Besonders viele Todesopfer gab es Ende Dezember des vergangenen Jahres, kurz bevor die Impfaktion starten konnte. Allein am 22. Dezember 2020 waren 178 Corona-Tote in Nordrhein-Westfalen zu beklagen, wie aus den Daten des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) hervorgeht. Indes sank die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche in NRW leicht. Das RKI gibt die Sieben-Tage-Inzidenz heute mit 219,7 (-0,9) an.

7.42 Uhr. Die Zahl der Infizierten in den umliegenden Kommunen: In der Gemeinde Wettringen fällt die Infiziertenzahl weiter deutlich, in den anderen Orten halten sich Zahlen auf bekanntem Niveau. Der Überblick:

  • Altenberge: 42 (44)
  • Emsdetten: 154 (154)
  • Greven: 112 (113)
  • Hopsten: 33 (35)
  • Hörstel: 79 (78)
  • Horstmar: 19 (22)
  • Ibbenbüren: 249 (254)
  • Ladbergen: 11 (12)
  • Laer: 40 (35)
  • Lengerich: 103 (116)
  • Lienen: 55 (60)
  • Lotte: 66 (71)
  • Metelen: 9 (11)
  • Mettingen: 33 (39)
  • Neuenkirchen: 70 (69)
  • Nordwalde: 77 (80)
  • Ochtrup: 60 (62)
  • Recke: 43 (52)
  • Rheine: 316 (330)
  • Saerbeck: 22 (19)
  • Steinfurt: 157 (172)
  • Tecklenburg: 13 (12)
  • Westerkappeln: 33 (36)
  • Wettringen: 47 (54)

7.15 Uhr. Knapp ein Jahr nach dem Impfstart sind in Nordrhein-Westfalen fast 33 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Rund 13,9 Millionen Menschen - 77,4 Prozent der NRW-Bevölkerung (12 Jahre und älter) - erhielten nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) seit dem offiziellen Impfstart am 27. Dezember 2020 mindestens eine Spritze. Mehr als 13,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr (73,7 Prozent) bekamen schon eine Grundimmunisierung (Stand: 22.12.21), das heißt zwei Spritzen oder eine Spritze mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Fast 6,6 Millionen haben sich im bevölkerungsreichsten Bundesland bereits eine Auffrischungsimpfung geben lassen.

7 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Steinfurt nach dem gestrigen Fall wieder gestiegen – um 16,3 Punkte auf nunmehr 219,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Dies meldet der Kreis Steinfurt selbst. Bei der Meldelage des Landeszentrums Gesundheit scheint am Morgen ein Fehler vorzuliegen. Weder der angezeigte Wert für den Kreis Steinfurt noch für NRW insgesamt ist plausibel.

Mittwoch, 22. Dezember

18.07 Uhr. Die 2G-Regelung im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist nach einer gerichtlichen Eilentscheidung rechtens. Wie das Oberverwaltungsgericht am Mittwoch in Münster mitteilte, sei es vertretbar, dass nur gegen Corona Geimpfte und Genese Zutritt zu vielen Läden haben. Das Land könne davon ausgehen, dass die Regel dazu beitrage, Leben und Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden.

17.40 Uhr. Studien deuten darauf hin, dass Omikron weniger krank machen könnte als die Delta-Variante des Coronavirus. Experten mahnten am Mittwoch aber vor vorschnellen Schlüssen: „Aktuell erscheinen mir die Daten zur Krankheitsschwere von Omikron noch etwas zu dünn, um daraus allgemeingültige Aussagen zu treffen“, sagte die Infektiologin Isabella Eckerle von der Universität Genf.

16.53 Uhr. Bei einer Routine-Fahrzeugkontrolle hat die Polizei in Porta Westfalica 119 gefälschte Impfausweise in einem Auto gefunden. Fahrer (30) und Beifahrer (36) wurden vorübergehend festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie müssen mit Strafverfahren rechnen. Teilweise seien die falschen Ausweise mit Stempeln und Impfstoff-Chargennummern bereits mit Namen versehen gewesen. Auch gegen diese Personen - mutmaßliche Auftraggeber - werde ermittelt.

16.25 Uhr. Mit Blick auf die Omikron-Variante hat die Bundesregierung laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach bereits einen spezifischen Omikron-Impfstoff beim Unternehmen Biontech gekauft, insgesamt 80 Mio. Dosen. Dieser werde wohl im April oder Mai zur Verfügung stehen, erklärte Lauterbach auf einer Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler. Der Gesundheitsminister geht demnach davon aus, dass es nicht bei der Booster-Impfung bleibt und eine vierte Impfung notwendig ist, erklärte er in Berlin.

15.45 Uhr. Angesichts der anhaltenden Belastungen der Wirtschaft durch die Pandemie haben die Bundesländer eine Verlängerung und Nachbesserung der Wirtschaftshilfen für von staatlichen Einschränkungen betroffene Unternehmen vorgeschlagen. Um schnelle Hilfen zu ermöglichen, regten die Länder in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zudem Abschlagzahlungen an, um die Unternehmen möglichst schnell noch im Januar 2022 mit Liquidität zu versorgen.

15.10 Uhr. Deutschland steht nach Angaben des Leiters des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer, unmittelbar vor dem Erreichen des selbstgesteckten 30-Millionen-Zieles bei den Corona-Impfungen bis Ende des Jahres. Am Mittwoch seien seit Mitte November mehr als 28 Millionen Impfungen verabreicht worden, sagte Breuer nach einem Treffen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) in München. Es müsse nun kontinuierlich weiter geimpft werden, damit das Ziel bis Ende des Jahres erfüllt werde und bis Ende Januar weitere 30 Millionen Impfstoffdosen verabreicht werden könnten, sagte der Generalmajor. Dazu müsse sichergestellt werden, dass Impfzentren und so weit wie möglich Arztpraxen auch über die Feiertage geöffnet blieben und dass Transparenz bezüglich der Verfügbarkeit von Impfstoff hergestellt werde.

14.28 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden aktuell elf Covid-19-Infizierte intensivmedizinisch versorgt. Weiterhin werden fünf von ihnen invasiv beatmet. Dies zeigen Daten des Divi-Intensivregisters. Der Anteil an Covid-19-Patienten an verfügbaren Intensivbetten ist etwas auf 10,38 Prozent gefallen.

13.51 Uhr. In zahlreichen kommunalen Impfstellen Nordrhein-Westfalens gehen die Schutzimpfungen in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr weiter. An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen haben die kommunalen Impfzentren zumeist geschlossen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter ausgewählten Kommunen im Bundesland ergab. „Die Städte tun alles, damit es auch zwischen Weihnachten und Neujahr Test- und Impfangebote gibt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, der dpa und betonte: „Denn die Impfkampagne soll ihren Schwung behalten.“ Wer sich an den freien Tagen impfen lassen wolle, sollte sich vorher über Öffnungszeiten informieren und wo es nötig ist, einen Termin vorher buchen, rät er. Damit das Impfen reibungslos läuft, seien vor allem verlässliche Impfstofflieferungen nötig. Dafür müssten Bund und Länder sorgen.In Münster habe die zentrale Impfstelle zwischen den Feiertagen regulär geöffnet, sagte eine Sprecherin der Stadt. Der Impf-Drive-In im Osten von Münster sei zwischen Weihnachten und Silvester an drei Tagen geöffnet.

13.07 Uhr. Die Schließung von Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen in der vierten Corona-Welle ist nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Münster wohl rechtens. Das Gericht lehnte zwei Eilanträge von Betreibern aus Hagen und Rheine am Mittwoch laut Mitteilung ab. Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar.

12.47 Uhr. RKI-Chef Lothar Wieler ruft zu Vorsicht an den Weihnachtstagen auf. Man solle sich mit möglichst wenigen Menschen treffen und hierbei auf wiederkehrende Kontakte setzen, um eine weitere Ausbreitung der Omikron-Variante zu bremsen. Wenn man Kontakte zur Risikogruppe hat, solle man sich zusätzlich unbedingt zuvor testen lassen, sagte Wieler bei einer Pressekonferenz in Berlin.

12.20 Uhr. Die Inzidenzwerte in der Region erstrecken sich von 125,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in der Stadt Münster bis zu 301,7 im Kreis Warendorf.

11.44 Uhr. Wie aus dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz der Bundesregierung hervorgeht, gab es bereits in der Runde interne Kritik an den Beschlüssen. Das Land Baden-Württemberg und der Freistaat Sachsen halten laut einer Protokollerklärung die Beschlüsse „für nicht weitgehend genug“. Diese würde keine ausreichende Handlungsfähigkeit gewährleisten, um schnell auf eine sich zuspitzende Lage, wie sie der wissenschaftliche Expertenrat prognostiziert, reagieren zu können. Die Verantwortlichen der beiden Bundesländer fordern die Bundesregierung dazu auf, schnellstmöglich die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit wieder der volle Maßnahmenkatalog des Infektionsschutzgesetzes zur Verfügung steht. Für das Land Baden-Württemberg sei laut Beschluss mit Blick auf die exponentielle Ausbreitung der Omikron-Variante kurzfristig die erneute Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag erforderlich. Passend dazu treten die neuen Beschlüsse in Baden-Württemberg bereits unmittelbar nach Weihnachten in Kraft.

11.04 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist minimal gesunken und liegt heute bei 3,53 (gestern: 3,60), am Mittwoch vor einer Woche bei 4,08. Der Wert für die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt aktuell bei 6,2 (gestern: 5,8).

10.25 Uhr. Der Deutsche Ethikrat befürwortet eine Ausweitung der kürzlich beschlossenen Impfpflicht für Personal in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen auf „wesentliche Teile der Bevölkerung“ ergo allgemeine Impfpflicht. Dies müsse aber mit weiteren Maßnahmen flankiert werden, heißt es in einer mehrheitlich beschlossenen Empfehlung des unabhängigen Gremiums, das die Bundesregierung in ethischen Fragen der Corona-Pandemie berät. Neben flächendeckenden Impfangeboten und ausreichend Impfstoff sollte demnach soweit möglich der Impfstoff frei gewählt werden können. Empfohlen werden auch direkte Einladungen mit personalisierten Terminen, ein datensicheres nationales Impfregister und verständliche Informationen.

9.45 Uhr. Vertreter der Opposition im Bundestag haben die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung des Coronavirus kritisiert. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, etwa, warf Bund und Ländern vor, das Vertrauen der Bevölkerung massiv zu beschädigen. So sei es irritierend, dass die Maßnahmen erst ab dem 28. Dezember und nicht schon vor Weihnachten verschärft würden, sagte Bartsch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Bis vor kurzem war mir nicht bekannt, dass das Virus unsere Weihnachtsfeiertage verinnerlicht hat.“ Zudem sei der Appell an dreifach Geimpfte, sich weiter testen zu lassen, ein „Zurück auf Null“. Dazu komme das kommunikative Desaster, dass das Robert-Koch-Institut öffentlich auf sofortige und maximale Kontaktbeschränkungen und somit auf viel schärfere Maßnahmen gedrängt habe, als die Bundesregierung es dann mit den Ländern beschlossen habe.

9.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 11.150 auf 10.710 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 530 (530), insgesamt Infizierte 8.325 (8.281), Verstorbene 141 (141), Genesene 7.700 (7.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 880 (890), insgesamt Infizierte 22.577 (22.461), Verstorbene 312 (312), Genesene 21.400 (21.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 870 (880), insgesamt Infizierte 9.079 (9.030), Verstorbene 105 (104), Genesene 8.100 (8.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.100 (2.200), insgesamt Infizierte 23.834 (23.748), Verstorbene 477 (474), Genesene 21.200 (21.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 630 (650), insgesamt Infizierte 13.905 (13.851), Verstorbene 139 (139) Genesene 13.100 (13.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.700 (2.800), insgesamt Infizierte 46.625 (46.497), Verstorbene 1.080 (1.076), Genesene 42.800 (42.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.600 (1.700), insgesamt Infizierte 28.165 (28.055), Verstorbene 381 (379), Genesene 26.200 (25.900)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.400 (1.500) insgesamt Infizierte 19.543 (19.397), Verstorbene 299 (298), Genesene 17.800 (17.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 10.710 (11.150), insgesamt Infizierte 172.053 (171.320), Verstorbene 2.934 (2.923), Genesene 158.300 (157.300)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) unter die 300er Marke gefallen – auf aktuell 289,0 (-17,4). Bundesweit wurden zur Mitte der Weihnachtswoche fast doppelt so viele Neuinfektionen wie am Vortag verzeichnet, genau 45.659, außerdem weitere 510 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus innerhalb eines Tages. Die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz ist jetzt der Stadtkreis Cottbus in Brandenburg mit einem Wert von 1.122,7. Den aktuell niedrigsten Wert von 66,5 weist der Stadtkreis Wilhelmshaven in Niedersachsen auf.

8 Uhr. Die Zahl der Infizierten in Isolation bleibt in den Emsstädten weiter auf Höchstniveau: Die Stadt Rheine hat heute sogar einen neuen Höchststand von 330 (zuvor: 329) erreicht. In der Gemeinde Wettringen hat sich die Infiziertenzahl innerhalb einer Woche mehr als halbiert. Der Blick in die weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt:

  • Altenberge: 44 (40)
  • Emsdetten: 154 (155)
  • Greven: 113 (110)
  • Hopsten: 35 (32)
  • Hörstel: 78 (83)
  • Horstmar: 22 (19)
  • Ibbenbüren: 254 (256)
  • Ladbergen: 12 (10)
  • Laer: 35 (35)
  • Lengerich: 116 (132)
  • Lienen: 60 (58)
  • Lotte: 71 (79)
  • Metelen: 11 (11)
  • Mettingen: 39 (48)
  • Neuenkirchen: 69 (70)
  • Nordwalde: 80 (77)
  • Ochtrup: 62 (75)
  • Recke: 52 (60)
  • Rheine: 330 (323)
  • Saerbeck: 19 (21)
  • Steinfurt: 172 (168)
  • Tecklenburg: 12 (15)
  • Westerkappeln: 36 (38)
  • Wettringen: 54 (69)

7.42 Uhr. Nach der gestrigen Bund-Länder-Konferenz vor Weihnachten hier noch einmal die aktuellen geltenden und nun ergänzten Regeln im Überblick, die vom Bundeskanzler und den Ministerpräsidenten beschlossen wurden:

  • PRIVATE TREFFEN: Wenn nicht geimpfte oder nicht genesene Menschen teilnehmen, dürfen sich drinnen und draußen nur Angehörige eines Haushalts sowie zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder bis zum 14. Geburtstag sind ausgenommen. Ehe- und Lebenspartner gelten als ein Haushalt, auch ohne gemeinsamen Wohnsitz. Für Geimpfte und Genesene gilt spätestens ab dem 28. Dezember: Es dürfen höchstens zehn Menschen zusammenkommen, Kinder nicht mitgerechnet.
  • „2G“-REGEL: Für Kultur- und Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Einzelhandels gilt die „2G“-Regel weiter, man muss also eine Impfung oder die Genesung von einer Covid-19-Erkrankung nachweisen; ein zusätzlicher Test kann vorgeschrieben werden („2Gplus“-Regel).
  • TESTPFLICHT: Ungeimpfte dürfen weiterhin nur mit tagesaktuellem Schnelltest zur Arbeit sowie Züge des Nah- und Fernverkehrs nutzen.
  • SILVESTERBÖLLER: Versammlungen zu Silvester und Neujahr sind verboten. An von den Kommunen ausgewiesenen öffentlichen Orten soll es wie bereits beschlossen kein Silvesterfeuerwerk geben, der Verkauf von Feuerwerk und Böllern ist verboten.
  • CLUBS UND DISKOTHEKEN: Spätestens ab dem 28. Dezember sollen überall Clubs und Diskotheken in Innenräumen schließen und Tanzveranstaltungen verboten werden.
  • GROSSVERANSTALTUNGEN: Überregionale Großveranstaltungen finden spätestens ab dem 28. Dezember ohne Zuschauer statt.

7.17 Uhr. Als gesetzliche Grundlage für weitere Corona-Maßnahmen bleibt die erneute Ausrufung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite umstritten. „Wann, wenn nicht jetzt“, fragte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nach dem Bund-Länder-Gipfel in Berlin. Die Entscheidung der Ampel-Koalition, die epidemische Lage auslaufen zu lassen, sei „ein klarer Fehler“ gewesen. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) widersprach dem ausdrücklich: „Ich würde hier nicht von einem klaren Fehler sprechen.“ Sie betonte, die Entscheidung der Ampel-Parteien sei in einer anderen Situation getroffen worden. Für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar stellte sie eine Neubewertung in Aussicht.

7 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Steinfurt auffallend deutlich gesunken – um fast 38 Punkte auf nunmehr 202,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Der NRW-Wert ist ebenfalls deutlicher auf 220,6 (-11,5) gesunken.

Dienstag, 21. Dezember

19.15 Uhr. Weihnachten müsse diesmal ganz besonders die „Zeit der Achtsamkeit und gegenseitigen Solidarität“ sein, betonte Berlins neue Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey auf der Pressekonferenz nach dem Bund-Länder-Treffen (siehe vorherige Meldungen). Sie appellierte an die Bürger, ihre Kontakte in nächster Zeit zu reduzieren.

19.10 Uhr. Die Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht sollen zügig vorangebracht werden. Das betonte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Scholz (SPD) nach der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz (siehe Meldung von 19 Uhr). „Die Lage ist Ernst und deshalb brauchen wir Entschlossenheit, Konsequenz und ein gemeinsames Vorgehen", so Wüst.

19 Uhr. Die heutige Ministerpräsidentenkonferenz hat nach Worten von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) folgende Ergebnisse gebracht: Alle Betriebe der kritischen Infrastruktur werden aufgerufen, ihre Pandemiepläne zu aktivieren. Clubs und Diskotheken werden bis auf Weiteres geschlossen. Die harten Beschränkungen für Ungeimpfte bleiben erhalten. Private Zusammenkünfte werden auch für Geimpfte und Genesene auf maximal zehn Personen beschränkt. Großveranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden.

Daneben soll die Impfkampagne über die Feiertage und zum Jahresbeginn in gleichem Tempo weiterlaufen. Bis Ende Januar sollen - über die bisher angepeilten Impfungen hinaus - weitere 30 Millionen Booster-Impfungen erreicht werden. Eine solche Booster-Impfung soll bereits drei Monate nach der Zweitimpfung möglich sein. Scholz möchte eine Impfquote von mindestens 80 Prozent ansteuern.

Die neuen Regeln sollen erst nach Weihnachten und spätestens zum 28. Dezember in Kraft treten.

18 Uhr. Nach einer Meldung der „Bild“ sollen sich Bund und Länder in den heutigen Gesprächen darauf verständigt haben, dass die allgemeine Impfpflicht möglichst schnell auf den Weg gebracht werden soll. Kanzler Scholz (SPD) habe aber auch klargestellt, dass die Diskussion dazu im Bundestag geführt werden müsse.

17.45 Uhr. Wie in den Herbstferien gelten Schülerinnen und Schüler in NRW auch vom 27. Dezember bis 9. Januar nicht als immunisiert, da sie in dieser Zeit nicht in den Schulen getestet werden. Das hat das Land klargestellt. Das bedeutet für nicht vollständig geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren, dass sie in dieser Zeit nur dann den vollständig immunisierten Personen gleichgestellt sind, wenn sie über einen Einzeltestnachweis verfügen. Das gilt für 2G und auch für 3G. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre gelten grundsätzlich (unabhängig von den Ferien) nicht automatisch durch die Schultestungen als immunisiert, weil für sie schon länger eine Impfmöglichkeit besteht. Sie müssen also tatsächlich geimpft oder genesen sein, um ein 2G-Angebot zu nutzen. Für 3G benötigen sie wie die jüngeren Schülerinnen und Schüler in den Ferien einen negativen Testnachweis. Kinder unter sechs Jahren bzw. bis zum Schuleintritt brauchen grundsätzlich weder Test noch Immunisierung und können an allen Angeboten teilnehmen.

17.30 Uhr. Heute vor exakt einem Jahr wurde mit dem Präparat von Biontech/Pfizer der erste Impfstoff gegen das Coronavirus von der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) empfohlen wurde. Bald darauf startete die Impfkampagne auch in unserer Region.

17 Uhr. Dem NRW-Familienministerium sind im Dezember bislang 2.376 Fälle von Kindergarten-Kindern gemeldet worden, die mit Corona infiziert sind. Auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas wurden im Dezember positiv auf Corona getestet.

16.40 Uhr. Das Deutsche Rote Kreuz Neuenkirchen (DRK) bietet an den Feiertagen im Karl-Leisner-Haus, Friedenstraße 12, seine Corona-Schnelltesttermine an. Ein Termin muss über die Website etermin.net/DRK-Neuenkirchen gebucht werden. Die Termine:

24. Dezember von 10 bis 16 Uhr, 26. bis 30. Dezember jeweils von 10 bis 18 Uhr, 31. Dezember von 10 bis 16 Uhr, 1. Januar von 15 bis 18 Uhr und 2. Januar von 10 bis 18 Uhr. Der Ausweis oder ein vergleichbares Dokument sowie mindestens eine medizinische OP-Maske, besser eine FFP2-Maske müssen mitgebraucht werden, heißt es in einer Mitteilung.

15.55 Uhr. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst (CDU), hat an Bund und Länder appelliert, einen möglichst hohen Schutzwall gegen die drohende fünfte Corona-Welle zu bauen. Die Hinweise des Robert Koch-Instituts (RKI) (siehe Tickermeldung von 13.13 Uhr) und des Expertenrats der Bundesregierung würden „ausgesprochen ernst“ genommen, twitterte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident soeben zu Beginn der Bund-Länder-Krisenberatungen.

15.25 Uhr. In Rheine an der Edith-Stein-Schule wurden jeweils ein/e Schüler/in der Klasse 1b und 2a im Pool positiv getestet. Dies teilt die Stadt Rheine soeben mit. Die Einzeltestungen gehen heute zum Labor, heißt es weiter. Genauere Informationen gibt es derzeit noch nicht.

14.44 Uhr. Die Polizei hat in Münster drei junge Männer gefasst, die ein Corona-Testzelt beschädigt haben sollen. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, hatten Zeugen am Montagabend beobachtet, wie drei Männer die Plane und Material im Inneren der Test-Station demolierten. Aufgrund der Zeugenbeschreibung gelang es den Polizisten, das Trio im Alter von 18, 19 und 20 Jahren wenig später zu stellen. „Die Männer haben einen alkoholisierten Eindruck auf die Beamten gemacht“, sagte eine Sprecherin. Ein politisches Motiv habe sich nicht ergeben.

14.22 Uhr. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt nach sechs Monaten. Das gelte ab sofort, teilte das Gremium soeben mit.

13.39 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt steigt die Zahl der Covid-19-Infizierte, die intensivmedizinisch versorgt werde, weiter – aktuell werden zwölf Personen behandelt. Weiterhin werden fünf von ihnen invasiv beatmet. Dies zeigen Daten des Divi-Intensivregisters. Der Anteil an Covid-19-Patienten an verfügbaren Intensivbetten ist damit auf 11,32 Prozent gestiegen.

13.13 Uhr. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Empfehlungen zur Bewältigung der aktuellen Welle und der Omikron-Variante aktualisiert. Demnach werden folgende notwendige Maßnahmen empfohlen, die laut RK ab sofort bis Mitte Januar 2022 gelten sollten:

  • Maximale Kontaktbeschränkungen
  • Maximale infektionspräventive Maßnahmen
  • Maximale Geschwindigkeit bei der Impfung der Bevölkerung (Erst- und Booster-Impfungen)
  • Reduktion von Reisen auf das unbedingt Notwendige
  • Intensive Begleitkommunikation zum Verständnis der Maßnahmen

12.30 Uhr. Ohne Booster-Impfung läuft das EU-Impfzertifikat zukünftig nach neun Monaten aus. Das teilte soeben die EU-Kommission mit. Die Regelung soll demnach am 1. Februar in Kraft treten.

12 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region rund um den Kreis Steinfurt zeigt in den meisten Stadt- und Landkreisen wenig Veränderung. In der Stadt Münster allerdings hat es einen größeren Sprung bei der Inzidenz gegeben - mehr als 23 Punkte, von 105 auf nun einen Wert von 128. Spitzenreiter Kreis Warendorf hat immer noch mit steigenden zahlen zu kämpfen.

Der überraschend deutlich gefallende Wert im Emsland – minus 42 Punkte zum Vortag – ist laut Landkreis auf eine technische Störung zurückzuführen, durch die nicht alle Fälle vom 20.12. vollständig übertragen werden konnten.

11.12 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist wieder etwas gestiegen und liegt heute bei 3,6 (gestern: 3,38), am Dienstag vor einer Woche bei 3,96. Der Wert für die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt aktuell bei 5,8.

10.33 Uhr. Die Ministerpräsidentenkonferenz wird sich heute nach Angaben ihres Vorsitzenden auch damit beschäftigen, dass in der Corona-Pandemie unter Umständen gleichzeitig zahlreiche in der kritischen Infrastruktur tätige Menschen ausfallen werden. „Dann fehlen viele Experten in der Daseinsvorsorge, in der kritischen Infrastruktur“, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dem Radiosender WDR2. Selbst bei leichten Krankheitsverläufen müssten die Menschen zu Hause bleiben. Darauf werde man sich vorbereiten müssen, das werde Thema der Runde sein.

9.59 Uhr. Der neue Bundesjustizminister Marco Buschmann will Verstöße gegen eine mögliche allgemeine Corona-Impfpflicht mit Bußgeldern ahnden. „Niemand soll gegen seinen Willen mittels physischen Zwangs geimpft werden“, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Denkbar wäre es stattdessen, einen Verstoß gegen die Impfnachweispflicht als Ordnungswidrigkeit zu behandeln. Als Sanktion kämen dann Bußgelder in Frage. Denkbar wäre auch, bei der Bemessung die finanzielle Lage im Einzelfall zu berücksichtigen.“

9.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 11.320 auf 11.150 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 530 (560), insgesamt Infizierte 8.281 (8.258), Verstorbene 141 (141), Genesene 7.600 (7.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 890 (950), insgesamt Infizierte 22.461 (22.403), Verstorbene 312 (308), Genesene 21.300 (21.100)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 880 (890), insgesamt Infizierte 9.030 (8.995), Verstorbene 104 (104), Genesene 8.100 (8.000)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.200 (2.100), insgesamt Infizierte 23.748 (23.595), Verstorbene 474 (474), Genesene 21.100 (21.000)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 650 (620), insgesamt Infizierte 13.851 (13.747), Verstorbene 139 (139) Genesene 13.100 (13.000)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.800 (2.900), insgesamt Infizierte 46.497 (46.320), Verstorbene 1.076 (1.074), Genesene 42.600 (42.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.700 (1.900), insgesamt Infizierte 28.055 (27.988), Verstorbene 379 (379), Genesene 25.900 (25.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.500 (1.400) insgesamt Infizierte 19.397 (19.216), Verstorbene 298 (297), Genesene 17.600 (17.500)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 11.150 (11.320), insgesamt Infizierte 171.320 (170.522), Verstorbene 2.923 (2.916), Genesene 157.300 (156.300)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) um knapp zehn Punkte auf 306,4 gefallen. Bundesweit wurden zum heutigen Dienstag 23.428 Neuinfektionen und 462 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus innerhalb eines Tages verzeichnet. Die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz ist weiter der Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit einem Wert von 1.214,6. Den aktuell niedrigsten Wert von 63,7 weist der Landkreis Friesland in Niedersachsen auf.

8 Uhr. Die Zahl der Infizierten in Isolation ist in den Emsstädten erneut gestiegen: Die Stadt Emsdetten hat ihren traurigen Pandemie-Höchststand vom Sonntag (154) sogar knapp übertroffen, die Stadt Rheine blieb etwas unter ihrem Höchststand vom Sonntag (329), aber immer noch auf Höchstniveau. Der Blick in die weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt zeigt ansonsten wenig bis leichte Veränderungen.

  • Altenberge: 40 (39)
  • Emsdetten: 155 (148)
  • Greven: 110 (105)
  • Hopsten: 32 (32)
  • Hörstel: 83 (83)
  • Horstmar: 19 (21)
  • Ibbenbüren: 256 (255)
  • Ladbergen: 10 (9)
  • Laer: 35 (34)
  • Lengerich: 132 (132)
  • Lienen: 58 (56)
  • Lotte: 79 (79)
  • Metelen: 11 (12)
  • Mettingen: 48 (47)
  • Neuenkirchen: 70 (68)
  • Nordwalde: 77 (77)
  • Ochtrup: 75 (76)
  • Recke: 60 (60)
  • Rheine: 323 (315)
  • Saerbeck: 21 (19)
  • Steinfurt: 168 (165)
  • Tecklenburg: 15 (15)
  • Westerkappeln: 38 (38)
  • Wettringen: 69 (70)

7.35 Uhr. SPD und Grüne in NRW fordern angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen. Beide Oppositionsfraktionen im NRW-Landtag nehmen die sogenannte kritische Infrastruktur in den Blick, zu der unter anderem die medizinische Versorgung, Energie- und Wasserversorger und der Lebensmittelhandel gezählt werden. Sie verlangen in getrennten Äußerungen mehr Tests an den Schulen. Bei den Impfungen müsse das Tempo hoch bleiben. Auch weitere Einschränkungen sind für SPD und Grüne unmittelbar vor den Gesprächen der Ministerpräsidenten mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) ein Thema.

7.15 Uhr. Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Risikobewertung verschärft. Für zweifach Geimpfte und Genesene werde die Gefahr einer Ansteckung nun als „hoch“ angesehen, teilte das RKI auf Twitter mit. Für Ungeimpfte bleibt es demnach „sehr hoch“. Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Institut die Gefährdung hingegen als moderat ein. Insgesamt werde die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als „sehr hoch“ eingeschätzt, schreibt das Institut in seiner geänderten Risikobewertung. Es warnt vor schlagartiger Erhöhung der Fallzahlen. „Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand (aus anderen Ländern) deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten“, schreibt das RKI.

7 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Steinfurt zum heutigen Dienstag deutlich auf 240,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken – ein Minus von 17,0 gegenüber dem Vortag; der NRW-Wert ist ebenfalls weiter auf 232,1 (-6,1) gesunken.

Montag, 20. Dezember

19.30 Uhr. In Emsdetten nahmen am Montagabend 70 Menschen an einem Protestmarsch gegen Corona-Maßnahmen teil. Bekannte Gesichter waren wenige unter den Teilnehmern zu sehen, wobei auf Nachfrage ein Trio betonte, „doch sicher, also wir kommen aus Emsdetten.“ [+]

18.40 Uhr. Rund 100 Menschen haben sich am frühen Montagabend in der Rheiner Innenstadt versammelt. Gegen 18 Uhr zogen sie vom Borneplatz über die Emsstraße zur Stadthalle und anschließend zurück zum Marktplatz. Nach Aussage eines Teilnehmers sollte so ein Zeichen gegen Corona-Maßnahmen gesetzt werden. Die Polizei beobachtete das Geschehen von Beginn an, konnte gegenüber unserem Medienhaus aber keine angemeldete Demonstration bestätigen. In etlichen Kommunen führen Corona-Leugner, Impfgegner und Maßnahmen-Kritiker montags so genannte „Spaziergänge" durch, die von Behörden und Politikern zunehmend mit Sorge gesehen werden.

18.02 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sieht aktuell in Deutschland keine Rechtsgrundlage für einen flächendeckenden Corona-Lockdown wie in den Niederlanden. Flächendeckende Schließungen von Geschäften, Restaurants, Kneipen oder ähnlich große Einschnitte seien in der Bundesrepublik „aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht möglich“, sagte Wüst am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Das hat die neue Mehrheit im Bundestag so beschlossen. „Wenn es die pandemische Lage erzwingen würde, dann müsste der Bundestag das wieder ändern“, sagte Wüst. Der CDU-Politiker bezog sich damit auf die Epidemische Lage nationaler Tragweite, die die rot-gelb-grüne Mehrheit im Bundestag Ende November hatte auslaufen lassen. Dieser Ausnahmezustand gab den Bundesländern die Möglichkeit, auf einfachem Verordnungsweg weitreichende Corona-Maßnahmen zu ergreifen.

17.24 Uhr. Die Schulen in NRW werden nach Angaben des Schulministeriums auch nach den Weihnachtsferien ausreichend viele Schnelltests zur Verfügung haben. Das Vergabeverfahren für neue Lieferungen ab dem 17. Januar an die weiterführenden Schulen sei abgeschlossen, teilte das Ministerium am Montag in Düsseldorf mit. Die bestellten Tests reagierten auf alle bekannten Varianten des Coronavirus. Da der bisherige Liefervertrag Ende des Jahres ausläuft, waren die weiterführenden Schulen schon im November aufgefordert worden, für die ersten Wochen nach den Weihnachtsferien vorsorglich Tests zu bunkern - damit es zu keinen Engpässen kommt. Die weiterführenden Schulen hätten ausreichende Vorräte, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) laut Mitteilung. Dennoch habe ihr Haus eine Sonderlieferung von zusätzlichen sechs Millionen Antigen-Selbsttests organisiert. Am ersten Tag nach den Ferien müssten alle Schüler im Land getestet werden - auch die Grund- und Förderschüler. Für diese bleibe es bei den Lollitests.

17.01 Uhr. Beim Bundesverfassungsgericht ist eine erste Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal eingegangen. Damit verbunden sei auch ein Eilantrag, sagte ein Sprecher des Karlsruher Gerichts heute auf Anfrage der dpa. Die Klage sei am vergangenen Dienstag von 23 Personen eingereicht worden. Wann darüber entschieden werde, sei noch nicht absehbar. Die Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen schreibt vor, dass Betroffene bis 15. März 2022 nachweisen müssen, dass sie voll geimpft oder kürzlich genesen sind - oder aber eine Arzt-Bescheinigung vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Neue Beschäftigte brauchen den Nachweis ab 16. März von vornherein.

16.30 Uhr. Bei allen Gottesdiensten der Evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen an Heiligabend wird nur eine eingeschränkte Platzzahl zur Verfügung stehen, deshalb ist eine Anmeldung über die Homepage erforderlich. Die Anmeldefrist ist bis Donnerstag, 23. Dezember, um 17 Uhr verlängert worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Zur Anmeldung: neuenkirchen-wettringen.ekvw.de

16.04 Uhr. Laut einer Beschlussvorlage zum morgigen Bund-Länder-Gipfel zur Pandemiesituation, die mehreren Medien vorliegt, soll es ab dem 28. Dezember Beschränkungen auch für Geimpfte und Genesene geben – alles aktuell noch unter Vorbehalt der morgigen Entscheidungen.

  • Demnach sollen sich maximal 10 (geimpfte oder genesene) Personen privat treffen dürfen – im Innen- wie Außenbereich, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt .
  • Nimmt eine ungeimpfte Person teil, tritt die bereits seit wenigen Wochen gültige Regel in Kraft, dass Treffen dann auf den eigenen Haushalt und mit maximal zwei weiteren Personen eines einzelnen, weiteren Haushaltes beschränkt sind.
  • Geplant ist demnach auch die Schließung von Clubs und Diskotheken in Innenräumen.

15.15 Uhr. Die nächste Sternsingeraktion wird aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 2. Februar verlängert. „Wir wollen den Gemeinden die Möglichkeit geben, den Segen über einen längeren Zeitraum zu den Menschen zu bringen“, sagte ein Sprecher des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Die Pfarrgemeinden hätten dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, „Segenspakete“ zu packen, die von den Sternsingern eingeworfen werden könnten. Anders als letztes Mal soll die Aktion diesmal nicht nur digital stattfinden. „Was möglich ist, müssen die Gemeinden jeweils vor Ort entscheiden“, sagte der Sprecher.

14.35 Uhr. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den fünften Impfstoff gegen Covid-19 in der EU empfohlen. Der Impfstoff Nuvaxovid der Firma Novavax ist weder mRNA- noch ein Vektor-Impfstoff, sondern ist Proteinbasiert und wird ab 18 Jahren empfohlen, mit zwei Impfdosen. Das sogenannte Spike-Protein lässt sich laut Erklärung der EMA auf der (Corona-)Virusoberfläche finden und wurde im Labor mit einem Hilfsstoff modifziert. Bei der Impfung mit Nuvaxovid erkennt das Immunsystem des Körpers laut EMa das Protein als fremd an und produziert natürliche, körpereigene Antikörper und T-Blutzellen für das Abwehrgedächtnis des Körpers. Sollte eine Person später einmal mit dem Virus in Kontakt kommen, ist der Körper vorbereitet.

14.14 Uhr. Die Gesamtzahl der bestätigten Omikron-Fälle und engeren Verdachtsfälle auf die neue Virusvariante steigt in Nordrhein-Westfalen deutlich an. In der Datenbank des Landeszentrums für Gesundheit werden mit Datenstand von Montag 0.00 Uhr insgesamt 924 Fälle mit einem zweifelsfreien Nachweis durch Sequenzierung und Verdachtsfälle durch spezifische PCR-Tests mit Hinweisen auf Omikron geführt, teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage mit.

13.31 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden wieder mehr Covid-19-Infizierte intensivmedizinisch versorgt – aktuell werden elf, am Vortag wurden noch neun Personen behandelt. Weiterhin werden fünf von ihnen invasiv beatmet. Dies zeigen Daten des Divi-Intensivregisters. Der Anteil an Covid-19-Patienten an verfügbaren Intensivbetten ist damit auf 10,38 Prozent gestiegen.

12.50 Uhr. Wegen der Omikron-Variante rechnet Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) nach dem Jahreswechsel mit einer Ausweitung der Corona-Beschränkungen. „Ich bin mir sicher, dass Clubs und Diskotheken schließen werden, dass wir die Kontakte auch für Geimpfte in Innenräumen reduzieren werden“. Habeck geht nach eigenen Worten davon aus, dass dies Gegenstand der für morgen angekündigten Bund-Länder-Beratungen sein werde „und dass das dann auch verabredet wird für den Januar“.

12 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region zeigt zum Start der Weihnachtswoche wenig Veränderungen in den benachbarten Stadt- und Landkreisen. Interessant: Die Stadt Münster hat die neuntniedrigste Inzidenz in ganz Deutschland, die niedrigste in Nordrhein-Westfalen. Umgekehrt haben die Nachbarkreise in Niedersachsen mit die höchsten Inzidenzen im nördlichen Bundesland, die Grafschaft Bentheim sogar die sechsthöchste Inzidenz Niedersachsens. Die grafische Übersicht:

11.22 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen stagniert zum heutigen Tag. Gestern lag die Hospitalisierungsinzidenz ebenfalls bei 3,38, am Montag vor einer Woche bei 4,38. Der letzte Wert für die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt war 6,5 (Stand 17. Dezember).

10.33 Uhr. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst hat im ARD-Morgenmagazin erklärt, dass es bei der Bund-Länder-Konferenz morgen auch wieder um Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich gehen werde. Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Geboosterte seien nicht ausgeschlossen. „Ich glaube, wir sollten vorsichtig sein, überhaupt irgendwas auszuschließen“, sagt der CDU-Politiker. „Die große Silvesterparty kann in diesem Jahr nicht stattfinden.“ Weihnachten dagegen sei nicht der Pandemietreiber, das wisse man aus der Vergangenheit.

9.59 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Freitag bis Montag von 11.690 auf 11.320 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 560 (600), insgesamt Infizierte 8.258 (8.192), Verstorbene 141 (139), Genesene 7.600 (7.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 950 (1.100), insgesamt Infizierte 22.403 (22.242), Verstorbene 308 (307), Genesene 21.100 (20.800)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 890 (930), insgesamt Infizierte 8.995 (8.887) Verstorbene 104 (104), Genesene 8.000 (7.900)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.100 (2.100), insgesamt Infizierte 23.595 (23.513) Verstorbene 474 (473), Genesene 21.000 (20.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 620 (660), insgesamt Infizierte 13.747 (13.584), Verstorbene 139 (139) Genesene 13.000 (12.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.900 (3.000), insgesamt Infizierte 46.320 (45.909) Verstorbene 1.074 (1.069), Genesene 42.400 (41.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 1.900 (1.900), insgesamt Infizierte 27.988 (27.560) Verstorbene 379 (377), Genesene 25.700 (25.300)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.400 (1.400) insgesamt Infizierte 19.216 (19.005), Verstorbene 297 (297), Genesene 17.500 (17.300)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 11.320 (11.690), insgesamt Infizierte 170.522 (168.892), Verstorbene 2.916 (2.905), Genesene 156.300 (154.300)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

9.30 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) minimal auf 316,0 gestiegen. Bundesweit wurden zum heutigen Montag 16.086 Neuinfektionen und 119 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus innerhalb eines Tages verzeichnet. Die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz ist weiter der Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit einem Wert von 1.343,8. Den aktuell niedrigsten Wert von 54,6 weist der Landkreis Friesland in Niedersachsen auf.

9 Uhr. Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus könnte schon bald schärfere Maßnahmen zum Infektionsschutz nach sich ziehen. Noch vor Weihnachten beraten Bund und Länder am morgigen Dienstag über das weitere Vorgehen - darauf verständigten sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz Abend. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen brachte einen Lockdown nach den Feiertagen ins Spiel. „Wir müssen mit unseren Maßnahmen vor die Omikron-Welle kommen. Unser heutiges Handeln bestimmt die morgige Pandemie-Lage“, sagte Dahmen der Deutschen Presse-Agentur. „Angesichts der äußerst hohen Übertragbarkeit von Omikron werden wir um einen Lockdown nach Weihnachten vermutlich nicht herumkommen. Ein mögliches Szenario wäre ein gut geplanter Lockdown Anfang Januar.“ Einen Lockdown vor Weihnachten hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach jüngst ausgeschlossen.

8.32 Uhr. Die bereits mehrfach verschobene Kabarettveranstaltung „Muffensausen“ der Bullemänner in Wettringen, die für Donnerstag, 20. Januar, geplant war, wird wegen der hohen Corona-Zahlen in der Bürgerhalle abgesagt. Die bereits verkauften Karten können zurückgegeben werden, und die geleistete Zahlung wird gegen Vorlage der Karte erstattet. Von Karten, die nicht zurückgegeben werden, fließen die Einnahmen in das Projekt Sunrise auf der Insel Muisne in Ecuador, das mit dem Erlös der Veranstaltung unterstützt werden sollte. [+]

8 Uhr. Die Situation in den Kommunen des Kreises Steinfurt: Leicht sinkende Zahlen in der nahen Umgebung auch in den Emsstädten Rheine und Emsdetten nach deren Pandemie-Höchstständen vom Wochenende. Der Überblick:

  • Altenberge: 39 (54)
  • Emsdetten: 148 (154)
  • Greven: 105 (102)
  • Hopsten: 32 (27)
  • Hörstel: 83 (92)
  • Horstmar: 21 (21)
  • Ibbenbüren: 255 (278)
  • Ladbergen: 9 (8)
  • Laer: 34 (35)
  • Lengerich: 132 (144)
  • Lienen: 56 (58)
  • Lotte: 79 (80)
  • Metelen: 12 (10)
  • Mettingen: 47 (49)
  • Neuenkirchen: 68 (69)
  • Nordwalde: 77 (84)
  • Ochtrup: 76 (81)
  • Recke: 60 (61)
  • Rheine: 315 (329)
  • Saerbeck: 19 (18)
  • Steinfurt: 165 (173)
  • Tecklenburg: 15 (15)
  • Westerkappeln: 38 (46)
  • Wettringen: 70 (82)

7.35 Uhr. Man müsse aktuell mit der Bilanz des Weihnachtsgeschäftes „eigentlich zufrieden“ sein, heißt es aus der Münsterland-Geschäftsstelle des Handelsverbands NRW. Denn: Rufe man sich die Situation des vierten Adventssamstags 2020 in Erinnerung könne es nur besser sein. Den da waren nur noch die systemrelevanten Betriebe für Kunden geöffnet. Eine Einschätzung, die sich für Emsdetten zu bestätigen scheint. [+]

7.15 Uhr. Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung spricht sich für Kontaktbeschränkungen „bereits in den kommenden Tagen“ aus. „Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens“ seien vorzubereiten, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.

7 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt steht zum Start in die Vorweihnachtswoche bei 257,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – eine Steigerung um 3,8 gegenüber dem Vortag; NRW-Wert: 238,3.

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