Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

5. Kalenderwoche 2022

Freitag, 4. Februar 2022 - 07:25 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 6. Februar

18 Uhr. Das Projekt für einen patentfreien Corona-Impfstoff aus Afrika kommt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besser voran als erwartet. Das Forschungs- und Fertigungszentrum in Südafrika habe einen Impfstoffkandidaten auf Basis der neuartigen mRNA-Technologie produziert. Die WHO betont, dass das Labor keine Patente verletzt. Die WHO rief Biotechfirmen erneut zur Beteiligung an dem Projekt auf. Dadurch könne viel Zeit bei den klinischen Studien gespart werden.

17.45 Uhr. Am Samstag stieß die zweite Impfaktion im Familienzentrum von Emsdetten auf großes Interesse. „Wir haben insgesamt, mit ein paar Eltern, die wir geboostert haben, 303 Menschen geimpft“, sagte Dr. med. Cüneyt Bilecen. Alle Kinder hätten das Impfen nahezu ausnahmslos sehr gut vertragen. [+]

17.20 Uhr. Rund 30 Demonstrierende machten sich am Sonntag in Rheine mit Kerzen vom Rathaus auf den Weg zur Basilika. Zu diesem „Lichtergang“ hatte Elisabeth Lakemeyer zum zweiten Mal aufgerufen, um ein Zeichen für die Pflegenden und aller in Rheine Verstorbenen der Corona-Pandemie zu setzen.

16.30 Uhr. Mit Blick auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz fordert der Hotel- und Gaststättenverband einen deutschlandweit geltenden Öffnungsplan für die Gastronomie. „Da sich abzeichnet, dass Omikron trotz hoher Inzidenzwerte das Gesundheitssystem nicht überfordert, sollten Bund und Länder rasch, möglichst schon Mitte Februar bei ihrer nächsten Konferenz, einen bundesweit einheitlichen Öffnungsplan vereinbaren“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. „Wir fordern die Aufhebung der 2G-Plus-Regel in der Gastronomie.“

15.15 Uhr. Mit fünf Covid-Patienten ist die gemeldete Lage auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis im Vergleich zu gestern unverändert. Weiterhin müssen zwei dieser Patienten invasiv beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

14 Uhr. Bis zu einem entspannten Umgang mit Corona wird es nach Einschätzung des Chefvirologen von der Universität Heidelberg, Hans-Georg Kräusslich, noch dauern. „Wir müssen in Zukunft in unsere Köpfe bringen, dass Corona auch eine gesellschaftliche und politische Normalität wird“, sagte der Mediziner. Wenn das Impfen vorankommt, Schutzmaßnahmen eingehalten werden, keine Varianten mit ganz anderen Eigenschaften kommen und die Menschen Corona als eine Krankheit unter anderen auch im Kopf verankern, „erreichen wir die ersehnte Normalität“, sagte Kräusslich weiter. „Aber ich glaube, daran müssen wir noch arbeiten.“

12.50 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute bei 5,79. Am Vortag lag der Wert noch bei 6,01. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

12 Uhr. Die Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel ist in der Omikron-Welle so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Israelische Krankenhäuser klagen weiterhin über eine hohe Belastung. Es gibt aber gleichzeitig Anzeichen dafür, dass die Omikron-Welle in Israel allmählich bricht.

11 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Einzig im Landkreis Emsland (972,5) liegt die Sieben-Tages-Inzidenz heute nicht im vierstelligen Bereich. Den höchsten Wert meldet erneut der Kreis Warendorf mit 1.486,2.

10.20 Uhr. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sehen die Zeit für Lockerungen noch nicht gekommen - die FDP und die CSU dringen dagegen auf rasche Öffnungsschritte. „Wenn wir jetzt zu früh lockern, stellen wir unseren eigenen Erfolg unnötig infrage und riskieren neue, gefährliche Infektionen und eine Verlängerung der Welle. Das, was wir in Wochen aufgebaut haben, können wir so in Tagen verspielen“, betont Lauterbach.

9.50 Uhr. So verteilen sich die aktuell Infizierten auf die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt (Zahl in Klammern = Vortag):

  • Altenberge 76 (80)
  • Emsdetten 445 (416)
  • Greven 581 (553)
  • Hopsten 122 (113)
  • Hörstel 222 (222)
  • Horstmar 72 (67)
  • Ibbenbüren 762 (750)
  • Ladbergen 72 (73)
  • Laer 106 (95)
  • Lengerich 426 (416)
  • Lienen 219 (222)
  • Lotte 268 (287)
  • Metelen 79 (64)
  • Mettingen 242 (244)
  • Neuenkirchen 225 (232)
  • Nordwalde 171 (167)
  • Ochtrup 510 (475)
  • Recke 164 (163)
  • Rheine 1.116 (1.129)
  • Saerbeck 115 (116)
  • Steinfurt 460 (439)
  • Tecklenburg 90 (88)
  • Westerkappeln 229 (219)
  • Wettringen 173 (169)

9.20 Uhr. Der Kreis Steinfurt meldet einen weiteren Todesfall. Damit sind hier seit Beginn der Pandemie bisher 407 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Derzeit sind 6.945 Menschen im Kreis Steinfurt nachweislich infiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit gut 48.000 Menschen mit dem Virus infiziert, gut 40.000 Personen gelten als genesen.

9 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt macht erneut einen deutlichen Sprung nach oben und liegt heute erstmals im vierstelligen Bereich. Der Wert von 1.091,9 bedeutet ein Plus von 101,3 im Vergleich zu gestern und ein Plus von 192,1 im Vergleich zur Vorwoche.

Samstag, 5. Februar

18 Uhr. In Österreich gilt seit diesem Samstag für praktisch alle Einwohner über 18 Jahren eine Corona-Impfpflicht - die strengste Regelung innerhalb der Europäischen Union. Nach einer Übergangszeit bis Mitte März drohen Impfverweigerern dann auch harte Geldstrafen.

16.20 Uhr. Mit fünf Covid-Patienten gibt es auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis heute einen Patienten mehr als gestern (vier). Zwei dieser Patienten müssen aktuell invasiv beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

15.30 Uhr. Das Impftempo in Deutschland schwächt sich weiter ab. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden am Vortag mindestens 266.000 Impfdosen gegen das Coronavirus gespritzt. Am Freitag vor einer Woche waren es noch 428.375 Dosen. Mehr als zwei Drittel der am Freitag verabreichten Dosen waren Auffrischungsimpfungen. Das Ziel von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), bis Ende Januar 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona zu impfen, war Anfang der Woche weit verfehlt worden.

13.45 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Allein in der Stadt Münster und im Kreis Steinfurt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell noch nicht im vierstelligen Bereich. Der höchste Wert wird mit 1.486,2 aus dem Kreis Warendorf gemeldet. Nur knapp dahinter liegt der Kreis Coesfeld mit 1.485,6.

13 Uhr. In der Debatte über Lockerungen von Corona-Maßnahmen rückt der 19. März in den Fokus: Politiker der Ampel-Parteien halten es für möglich, dass Maßnahmen dann komplett wegfallen könnten. „Richtig ist, dass die gesetzliche Grundlage der aktuellen Maßnahmen am 19. März ausläuft, wenn die Koalition mit ihrer Mehrheit nicht aktiv etwas anderes beschließt“, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Johannes Vogel, der Deutschen Presse-Agentur. Wie es nach diesem Datum weitergehe, werde das Parlament verantwortungsvoll abwägen.

12 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW steigt zum fünften Mal in Folge und liegt heute bei 6,01. Am Vortag lag der Wert noch bei 5,34. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden

11.15 Uhr. Die geplante Priorisierung von PCR-Tests rückt näher. Entsprechende Änderungen der Corona-Testverordnung sind in den letzten Abstimmungen zwischen Bund und Ländern, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag erfuhr. Ein Entwurf sieht vor, dass Labore künftig vorrangig Proben von Risikogruppen, Beschäftigten in Kliniken, Praxen, in der Pflege und in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung untersuchen sollen.

10.30 Uhr. „Helau!“ hätte es in diesen Tagen heißen sollen: Proklamation und Prunksitzung der Wettringer Karnevalsgesellschaft (WKG) wären der Anlass, die Rückkehr des Karnevals ins Dorf der Grund zur Freude gewesen. Doch auch in diesem Jahr wird die fünfte Jahreszeit von Cornona weiter aufgehalten. Die WKG musste die Rest-Session erneut beenden, alle Veranstaltungen absagen. Mal wieder. Wie die WKG sich dennoch durch die Pandemie kämpft, darüber sprach unser Volontär Fabian Kronfeld mit dem Vorsitzenden Tobias Schlak. [+]

9.40 Uhr. So verteilen sich die aktuell Infizierten auf die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt (Zahl in Klammern = Vortag):

  • Altenberge 80 (74)
  • Emsdetten 416 (396)
  • Greven 553 (519)
  • Hopsten 113 (104)
  • Hörstel 222 (218)
  • Horstmar 67 (52)
  • Ibbenbüren 750 (684)
  • Ladbergen 73 (57)
  • Laer 95 (76)
  • Lengerich 416 (372)
  • Lienen 222 (188)
  • Lotte 287 (279)
  • Metelen 64 (60)
  • Mettingen 244 (209)
  • Neuenkirchen 232 (231)
  • Nordwalde 167 (146)
  • Ochtrup 475 (433)
  • Recke 163 (152)
  • Rheine 1.129 (1.053)
  • Saerbeck 116 (109)
  • Steinfurt 439 (377)
  • Tecklenburg 88 (85)
  • Westerkappeln 219 (198)
  • Wettringen 169 (161)

9.20 Uhr. Der Kreis Steinfurt meldet zwei weitere Todesfälle. Damit sind hier seit Beginn der Pandemie bisher 406 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Derzeit sind 6.799 Menschen im Kreis Steinfurt aktuell infiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit gut 47.000 Menschen mit dem Virus infiziert, knapp 40.000 Personen gelten als genesen.

9 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt macht einen deutlichen Sprung nach oben und liegt heute bei 990,6. Das ist ein Plus von 70,5 im Vergleich zu gestern und ein Plus von 77,8 im Vergleich zur Vorwoche.

Freitag, 4. Februar

18 Uhr. In der Debatte über Lockerungen von Corona-Maßnahmen rückt der 19. März in den Fokus: Politiker der Ampel-Parteien halten es für möglich, dass Maßnahmen dann komplett wegfallen könnten. „Wir werden uns in den nächsten Wochen in aller Ruhe anschauen, ob eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen über den 19. März hinaus überhaupt notwendig ist“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, der „Welt“.

17.13 Uhr. An diesem Sonntag (0 Uhr) würden 33 Staaten Afrikas von der Risikoliste genommen, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Schon vor einer Woche waren 13 afrikanische Länder von der Liste genommen worden. Insgesamt gibt es 54 anerkannte Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Afrika war der letzte Kontinent, der von der Corona-Pandemie erwischt wurde - und könnte nun der erste zu sein, der sich aus der Krise löst.

16. 29 Uhr. Auf eine neue Regelung im Umgang mit den Isolations- und Quarantäneverfügungen weist die Stadt Emsdetten hin. Ein geänderter Prozessablauf soll das Verfahren vereinfachen. [+]

15.56 Uhr. Als erstes Gericht bundesweit hat das Verwaltungsgericht Osnabrück die Verkürzung des Genesenenstatus auf 90 Tage/drei Monate für verfassungswidrig erklärt – wenn auch zunächst bloß in einem Einzelfall. Die Regelung hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) am 14. Januar 2022 veröffentlicht. Das Gericht verpflichtete den Landkreis Osnabrück am Freitag im Eilverfahren aber jetzt dazu, einem Kläger wieder einen Nachweis im Zuge der vorigen Regelung für sechs Monate auszustellen. Zur Begründung führte die Kammer aus, heißt es in einer Pressemitteilung, dass der Genesenenstatus und damit seine Dauer eine hohe Bedeutung für die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger habe. Dem RKI fehle es zudem an einer Rechtsgrundlage. Der Beschluss hat bisher bloß unmittelbar Folgen für den Antragsteller, besitzt also keine Allgemeingültigkeit und ist auch noch nicht rechtskräftig.

15.45 Uhr. Lockerungen der strengen Corona-Regeln für Handel und Gastronomie (“2G“) führen nach Einschätzung des Kieler Ökonomen Holger Görg nicht zwangsläufig zu besseren Geschäften. Ob die Aufhebung der Regeln positive wirtschaftliche Effekte hätte, sei überhaupt nicht klar. „Es könnte zu mehr Umsatz führen, weil Hürden für den Zugang zu Geschäften und Lokalen für alle wegfallen“, schreibt der amtierende Chef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in einem heute veröffentlichten Beitrag in Kiel. „Ebenso könnte der Umsatz aber sinken, weil ein Zugang für Ungeimpfte oder Ungetestete mehr potenzielle Kundinnen und Kunden abschreckt, die sich dann nicht mehr sicher fühlen.“

15.15 Uhr. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Nordrhein-Westfalen hat eine Lockerung der Zugangsbeschränkungen in der Gastronomie gefordert. „Wir haben eine überdurchschnittlich hohe Impfquote in NRW, das Gesundheitssystem ist seit Wochen coronabedingt nicht mehr stark belastet“, sagte Dehoga-NRW-Präsident Hans-Dietmar Wosberg am Freitag. In dieser Situation sei die Beibehaltung von 2G-plus-Regeln in der Gastronomie und 2G bei touristischen Übernachtungen in Hotels nicht mehr verhältnismäßig.

14.41 Uhr. Ein Schulleiter aus Solingen hat angesichts der Pandemie-Lage an den Schulen große Sorgen um die diesjährigen Abschlussklassen geäußert. „Wenn ich an den allerersten Corona-Jahrgang denke, war eine ganz große Aufregung“, sagte Andreas Tempel von der Alexander Coppel Gesamtschule in Solingen am Freitag dem Sender WDR5. Dabei hätten die damaligen Abiturienten nur drei Wochen Unterricht versäumt. „Das war eigentlich gar nichts gegenüber dem, was die jetzigen Jahrgänge nicht mitbekommen haben“, sagte er. Die diesjährigen Abschlussklassen hätten in den vorangegangenen Jahren schulisch verzichten müssen - hätten dies aber nicht aufholen können. Eine Schulmail, wie mit den Schülern umzugehen sei, werfe bislang mehr Fragen auf, als sie beantworte, erklärte Tempel. „Wir wissen also an den Schulen noch nicht, was wir da zur Entlastung bereitstellen können.“ Er sagte: „Ich mache mir große Sorgen um die diesjährigen Abschlussklassen.“

14.14 Uhr. Ab dem 8. Februar können die Apotheken im Kreis Steinfurt in das Impfgeschehen einsteigen. Die Vorbereitungen in den öffentlichen Apotheken liefen in den vergangenen Wochen auf Hochtouren, die Praxisschulungen für Apothekerinnen und Apotheker fanden an sieben Tagen pro Woche statt. [+]

13.40 Uhr. Mit vier Covid-Patienten gibt es auf den Intensivstationen der Kreis Krankenhäuser heute zwei weniger als gestern (sechs). Von diesen vier müssen aktuell zwei beatmet werden (gestern: drei). Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

13.01 Uhr. Die geplante Priorisierung von PCR-Tests rückt näher. Entsprechende Änderungen der Corona-Testverordnung sind in den letzten Abstimmungen zwischen Bund und Ländern, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag erfuhr. Ein Entwurf, der vom Bundesgesundheitsministerium an Länder und Verbände verschickt wurde, sieht wie geplant vor, dass Labore künftig vorrangig Proben von Risikogruppen, Beschäftigten in Kliniken, Praxen, in der Pflege und in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung untersuchen sollen.

12.28 Uhr. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Nordrhein-Westfalen ist abermals angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Freitag bei 1.370,9. Am Tag zuvor war der Wert mit 1.314,1 angegeben worden. NRW lag damit über dem bundesweiten Wert (1.349,5). Binnen 24 Stunden kamen landesweit 53.626 neue bestätigte Corona-Fälle hinzu. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 43 auf nun 21.236. Die Spitze der Kreise mit der höchsten Corona-Inzidenz erklomm der Hochsauerlandkreis mit 2.548,0. Er löste dort den Kreis Olpe ab, der mit 2.482,7 aber immer noch eine vergleichsweise hohe Corona-Neuinfektionsrate aufwies und auf dem zweiten Platz landete. Die niedrigsten Inzidenzen verzeichneten der Kreis Herford (442,6) und der Rheinisch-Bergische Kreis (287,0).

11.55 Uhr. Die Lage in der Region: In der Stadt Münster und im Kreis Borken sind die Inzidenzen deutlicher gesunken. Die Inzidenz im Kreis Warendorf ist dagegen etwas deutlicher gestiegen. Die Inzidenz der Stadt Osnabrück ist relativ gesehen weiterhin die niedrigste der Region, verdient diesen zweifelhaften Titel nach einem weiteren Sprung von 550 auf nunmehr 700 aber eigentlich nicht. Auch im Emsland steigen die Zahlen deutlicher. Der Überblick:

11.11 Uhr. Die Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld haben ihre Anträge zur Prüfung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes beim Oberverwaltungsgericht in Münster wie erwartet zurückgezogen. „Alle Vereine haben am Donnerstag die Anträge für erledigt erklärt“, teilte eine Sprecherin des OVG am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Alle Clubs erklärten, die Entwicklungen der Sach- und Rechtslage weiter im Blick zu behalten. Erneute juristische Schritte seien dabei nicht ausgeschlossen. Die Clubs hatten Anfang der Woche Eilanträge gestellt, um prüfen zu lassen, ob in Nordrhein-Westfalen wieder mehr als nur 750 Zuschauer bei Großveranstaltungen im Freien zugelassen werden können. Das Land NRW hat mit der neuen Regelung Beschlüsse der Staats- und Senatskanzleien der Länder umgesetzt. An diesem Wochenende können die Bundesligaspiele wieder vor 10.000 Zuschauern und Zuschauerinnen stattfinden.

9.56 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW weiter gestiegen – heute auf 5,34 (gestern: 5,00) gestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

8.48 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 60.800 auf 63.500 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 4.700 (4.200), insgesamt Infizierte 14.471 (13.902), Verstorbene 149 (148), Genesene 9.600 (9.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.300 (12.100), insgesamt Infizierte 44.255 (43.253), Verstorbene 333 (333), Genesene 31.600 (30.900)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 6.100 (5.800), insgesamt Infizierte 18.090 (17.484), Verstorbene 111 (111), Genesene 11.800 (11.600)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 11.100 (10.300), insgesamt Infizierte 37.015 (36.120), Verstorbene 499 (499), Genesene 25.400 (25.300)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 7.400 (7.200), insgesamt Infizierte 26.510 (26.066), Verstorbene 151 (149) Genesene 18.900 (18.700)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 7.900 (7.700), insgesamt Infizierte 60.197 (59.385), Verstorbene 1.137 (1.136), Genesene 51.100 (50.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 8.200 (7.900), insgesamt Infizierte 45.055 (44.122), Verstorbene 404 (404), Genesene 36.500 (35.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.800 (5.600) insgesamt Infizierte 31.786 (30.994), Verstorbene 316 (316), Genesene 25.600 (25.100)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 63.500 (60.800), insgesamt Infizierte 277.379 (271.326), Verstorbene 3.100 (3.096), Genesene 210.500 (207.500)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.04 Uhr. Jeden Tag gibt es bundesweit mittlerweile die gleiche Meldung: Wie gestern ist die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen in Deutschland erneut auf einen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten 248.838 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1349,5 an - das ist ebenfalls ein Höchststand.Gestern hatte der Wert bei 1283,2 gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden zudem 170 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus verzeichnet.

7.35 Uhr. Die Zahl der Infizierten in Isolation hat in der Stadt Rheine erneut die Marke von 1000 Personen überschritten, auf aktuell einen neuen Pandemie-Höchststand von 1053. Damit geht es der Emsstadt wie allen nachbarkommunen. Die Fallzahlen steigen. Binnen 24 Stunden verzeichnete das Kreisgesundheitsamt in Rheine 171 Neuinfektionen, nach 182 am Vortag. Die Übersicht:

7.21 Uhr. Der Blick auf die bisherigen Werte zeigt es sofort: Sowohl in Emsdetten, als auch in Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der Infizierten in Isolation auf einen bisherigen Höchststand in der Coronaqvirus-Pandemie gestiegen. Die Stadt Emsdetten erreicht beinahe die Marke von 400 Infizierten, Neuenkirchen blickt auf weit über 220 und die Gemeinde Wettringen verzeichnet 161 betroffene Personen. Der Überblick:

  • Altenberge: 74 (64)
  • Emsdetten: 396 (371)
  • Greven: 519 (451)
  • Hopsten: 104 (97)
  • Hörstel: 218 (205)
  • Horstmar: 52 (44)
  • Ibbenbüren: 684 (626)
  • Ladbergen: 57 (53)
  • Laer: 76 (73)
  • Lengerich: 372 (324)
  • Lienen: 188 (166)
  • Lotte: 279 (274)
  • Metelen: 60 (52)
  • Mettingen: 209 (191)
  • Neuenkirchen: 231 (221)
  • Nordwalde: 146 (132)
  • Ochtrup: 433 (366)
  • Recke: 152 (145)
  • Rheine: 1.053 (977)
  • Saerbeck: 109 (103)
  • Steinfurt: 377 (331)
  • Tecklenburg: 85 (80)
  • Westerkappeln: 198 (190)
  • Wettringen: 161 (146)

7.07 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist überraschend bei einer Demo von Impf-Befürwortern in Ibbenbüren erschienen. Wie die „Ibbenbürener Volkszeitung“ (IVZ) und der WDR am Donnerstagabend berichteten, griff Laumann auch zum Mikrofon - und sprach zu den Demonstranten. Unter dem Motto „Impfen statt Schimpfen“ hatten sich laut IVZ rund 200 Menschen versammelt, um gegen eine ebenfalls stattfindende Demo von Gegnern der Corona-Maßnahmen zu protestieren. Zu diesem Protest kamen laut der Zeitung rund 400 Teilnehmer zusammen. Wie der WDR berichtete, lobte Laumann, der rund zehn Kilometer entfernt wohnt, das Motto der Impf-Befürworter-Demo. Das unterstütze er gerne. Der Minister habe zudem über den neuen Impfstoff Novavax gesprochen. Seine Hoffnung sei, dass dieser Impfstoff auch bisherige Impfskeptiker erreiche.

6.59 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz zum heutigen Freitag relativ gesehen leicht auf 920 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Vor einer Woche lag der Wert ähnlich hoch bei 918,8. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz weiter deutlich höher und ist nochmals auf aktuell 1370,8 gestiegen. Die Entwicklung im Überblick:

Donnerstag, 3. Februar

18 Uhr. Die Homeoffice-Pauschale wird verlängert, der Pflegebonus bleibt steuerfrei und Unternehmen dürfen Verluste besser verrechnen: Das sind die wichtigsten Punkte eines neuen Gesetzes, das Finanzminister Christian Lindner (FDP) auf den Weg gebracht hat.

17.08 Uhr. Die 10.000 Tickets für das West-Duell der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) waren innerhalb von einer Viertelstunde vergriffen, die in Köln für das Spiel gegen Freiburg sogar nach gut zehn Minuten. Das gaben beide Vereine am Donnerstag bekannt.

16.28 Uhr. Schon seit fast zwei Jahren hat die Gemeinde von Jehovas Zeugen in Rheine nach eigenen Angaben konsequent auf Onlinegottesdienste umgestellt, um Infektionsherde zu vermeiden. Auch ihre bekannten Hausbesuche und Info-Stände werden ausgesetzt. Obwohl sich das Gemeindeleben dadurch stark veränderte, stellen sie fest, dass Gottesdienste und sich gegenseitig Mut machen auch langfristig digital funktionieren. [+]

15 Uhr. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung, die seit dem heutigen Donnerstag in NRW gilt, sieht vor allem Änderungen im Bereich von Veranstaltungen vor. Ab dem 3. Februar sind Veranstaltungen mit mehr als 750 Teilnehmenden demnach zulässig, wenn:

  • die Personenzahl in Innenräumen maximal 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität beträgt (maximal 4.000 Personen insgesamt)
  • die Personenanzahl im Freien maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität beträgt (maximal 10.000 Personen insgesamt)
  • die Teilnehmenden 2G+ erfüllen
  • die Teilnehmenden über die gesamte Veranstaltungsdauer mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen

Für private Feiern mit Tanz sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen sei eine erhöhte Personenanzahl (mehr als 750 Teilnehmende) nicht zulässig, teilt die Landesregierung NRW mit.

14.11 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit sechs Covid-Patienten behandelt, einer mehr als gestern. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor. Unverändert werden drei beatmet.

13.47 Uhr. Die Frauengemeinschaft St. Josef Rheine sagt ihren für den kommenden Mittwoch, 9. Februar, geplanten Bingonachmittag ab. Angesichts stetig wachsender Infektionszahlen habe man kein Risiko eingehen wollen, teilten die Organisatoren mit.

13.15 Uhr. Aufgrund von milderen Krankheitsverläufen bei Omikron-Infektionen und hohen Impfzahlen haben sich die schwedische Regierung und die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten dazu entschlossen, die meisten Corona-Maßnahmen am 9. Februar abzuschaffen. Es sei an der Zeit, Schweden wieder zu öffnen, sagte Ministerpräsidentin Magdalena Andersson bei der Bekanntgabe in Stockholm. Zuvor hatte Dänemark praktisch alle Beschränkungen im Land aufgehoben, Norwegen hatte kurz darauf kräftig gelockert.

12.30 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW heute auf 5,00 (gestern: 4,67) gestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt ist laut Kreisverwaltung auf 9,1 gesunken und damit so hoch wie am Dienstag (gestern: 10,2).

11.52 Uhr. Der für Sonntag, 13. Februar, geplante Auftritt der Kabarettistin Barbara Ruscher ist ersatzlos abgesagt worden. In der Stadthalle Rheine hätte sie ihr Programm „Ruscher hat Vorfahrt“ darbieten wollen. Alle Ticketbesitzer können ihre Karten zurückzugeben. Hier muss darauf geachtet werden, dass man die Karten nur dort zurückgeben kann, wo sie auch gekauft wurden, teilte die Stadthalle mit.

11.10 Uhr. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle musste Germania Hauenhorst das für kommenden Sonntag geplante Fußball-Bezirksligaspiel beim SC Münster 08 absagen. „Wir hatten neun oder zehn Fälle, verteilt auf die vergangenen beiden Wochen und haben dann beim Staffelleiter den Antrag auf Spielverlegung gestellt und entsprechende Nachweise beigebracht“, sagt Germanen-Trainer Guido Göcke, den das Corona-Virus ebenfalls erwischt hat. Statt nach Münster fahren die Germanen jetzt Sonntagmorgen nach Mesum, um dort auf dem Kunstrasenplatz zu trainieren. „Unser nächstes Spiel ist am Sonntag, 13. Februar, bei Greven 09. Da in den letzten zwei Wochen viel Training ausgefallen ist, brauchen wir jede Einheit“, begründet Göcke. Einen Termin für die Neuansetzung der Partie gibt es noch nicht, wie Staffelleiter Gerhard Rühlow mitteilte. Laut der aktualisierten Corona-Regeln des westfälischen Verbands ist die erneute Terminierung frühestens fünf Tage nach Ende der Quarantäne der Spieler möglich. Ligakonkurrent SV Mesum 2 muss das für Sonntag geplante Spiel beim SV Burgsteinfurt ebenfalls absagen. „Wir hatten acht Coronafälle und werden Sonntag noch mindestens drei Spieler haben, die mir nicht zur Verfügung stehen“, sagt SVM 2-Trainer Pascal Wilmes, der eine Woche später gegen die Ibbenbürener Spvg auf eine normale Fortsetzung der Saison hofft.

10.25 Uhr. Der bisherige Spitzenreiter Kreis Borken weist weiter eine sinkende Inzidenz, jetzt deutlicher unter der 2.000er Marke, auf. In der weiteren Region haben sich die Inzidenzen relativ auf einem Niveau gehalten. Weiterhin den niedrigsten Wert hat die Stadt Osnabrück. Dort steigen die Zahlen allerdings deutlich von gestern um die 380 auf heute 550,5. Der Überblick:

9.48 Uhr. Die Ständige Impfkommission (Stiko) bereitet nach Angaben ihres Vorsitzenden Thomas Mertens eine Empfehlung für eine vierte Corona-Impfung vor. Jüngste Daten aus Israel ließen vermuten, dass eine vierte Dosis eine „gewisse Verbesserung beim Schutz vor Infektion und eine deutlichere Verbesserung beim Schutz vor schwerer Erkrankung“ bringe, sagte Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Die Stiko werde dazu demnächst eine Empfehlung abgeben. Dabei gehe es um eine zweite Auffrischungsimpfung mit den vorhandenen mRNA-Impfstoffen.

9.25 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag von 57.400 auf 60.800 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 4.200 (3.900), insgesamt Infizierte 13.902 (13.513), Verstorbene 148 (148), Genesene 9.500 (9.400)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.100 (11.400), insgesamt Infizierte 43.253 (41.904), Verstorbene 333 (333), Genesene 30.900 (30.200)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 5.800 (5.500), insgesamt Infizierte 17.484 (16.909), Verstorbene 111 (111), Genesene 11.600 (11.300)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 10.300 (9.500), insgesamt Infizierte 36.120 (35.196), Verstorbene 499 (497), Genesene 25.300 (25.200)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 7.200 (6.700), insgesamt Infizierte 26.066 (25.441), Verstorbene 149 (149) Genesene 18.700 (18.600)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 7.700 (7.400), insgesamt Infizierte 59.385 (58.766), Verstorbene 1.136 (1.136), Genesene 50.600 (50.200)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 7.900 (7.900), insgesamt Infizierte 44.122 (43.525), Verstorbene 404 (404), Genesene 35.800 (35.200)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.600 (5.100) insgesamt Infizierte 30.994 (30.326), Verstorbene 316 (316), Genesene 25.100 (24.900)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 60.800 (57.400), insgesamt Infizierte 271.326 (265.580), Verstorbene 3.096 (3.094), Genesene 207.500 (205.000)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.04 Uhr. Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Neuinfektionen in Deutschland ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten nach RKI-Angaben von heute 236.120 Fälle. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1283,2 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Am Vortag hatte der Wert bei 1227,5 gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 164 Todesfälle verzeichnet.

7.35 Uhr. Die Stadt Rheine hat zum heutigen Tag einen Sprung bei der Zahl der Infizierten auf 977 erlebt. Binnen eines Tages gab es laut Kreisverwaltung 182 Neuinfizierte. Vor einer Woche waren 804 Rheinenserinnen und Rheinenser in Isolation.

7.15 Uhr. Der Blick auf die Kommunen im Kreis Steinfurt: In Emsdetten und Neuenkirchen zeigt sich, dass die Zahl der Infizierten in Isolation wieder gestiegen ist. In Wettringen gibt es aktuell ein paar Infizierte weniger. Die Entwicklung der vergangenen sieben Tage:

  • Altenberge: 64 (61)
  • Emsdetten: 371 (353)
  • Greven: 451 (382)
  • Hopsten: 97 (78)
  • Hörstel: 205 (196)
  • Horstmar: 44 (33)
  • Ibbenbüren: 626 (544)
  • Ladbergen: 53 (41)
  • Laer: 73 (46)
  • Lengerich: 324 (310)
  • Lienen: 166 (139)
  • Lotte: 274 (251)
  • Metelen: 52 (45)
  • Mettingen: 191 (185)
  • Neuenkirchen: 221 (206)
  • Nordwalde: 132 (103)
  • Ochtrup: 366 (296)
  • Recke: 145 (134)
  • Rheine: 977 (917)
  • Saerbeck: 103 (92)
  • Steinfurt: 331 (266)
  • Tecklenburg: 80 (72)
  • Westerkappeln: 190 (175)
  • Wettringen: 146 (148)

7.07 Uhr. Für abrupte Strategie- und Richtungswechsel ist das NRW-Schulministerium in der Pandemie berüchtigt. Der abrupt angeordnete Wegfall der PCR-Einzeltests Ende Januar war da keine Ausnahme. Schlimmer aus Sicht von Kerstin Ruthenschröer, der Kreis-Vorsitzenden für den Verband Bildung und Erziehung (VBE), ist indes die neue Teststrategie. Sie sorge aus Sicht des Lehrpersonals für „unhaltbare Zustände“. [+]

6.56 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz zum heutigen Donnerstag etwas deutlicher von 982 auf 909 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Vor einer Woche lag der Wert bei 775,1. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz aktuell deutlich höher bei 1314,1. Die Entwicklung im Überblick:

Mittwoch, 2. Februar

18 Uhr. Das Schul- und Bildungsministerium NRW will den Schulen möglichst Handlungsspielräume zur Unterrichtsorganisation bei pandemiebedingten personellen Engpässen geben. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Unser Ziel bleibt weiter so viel Präsenzunterricht wie möglich. Wir geben den Schulen aber Hinweise, mit denen sie flexibel Maßnahmen für einzelne Klassen und Lerngruppen ergreifen und gestalten können, um den Unterricht abzusichern.“ Dies schließe auch das Umschwenken auf Distanzunterricht ein, meinte die Schulministerin.

17.07 Uhr. Der Bierabsatz ist auch im zweiten Jahr der Coronavirus-Krise gesunken. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben 2021 insgesamt rund 8,5 Milliarden Liter Bier abgesetzt. Damit sank der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % beziehungsweise 187,7 Millionen Liter. Bereits 2020 war der Bierabsatz um 5,5 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.Gegenüber 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise, war der Inlandsabsatz 2021 um 8,6 % niedriger.

16.42 Uhr. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst, schließt eine schnelle Rücknahme der Corona-Auflagen in Deutschland wie in vielen Nachbarländern aus. „Das kann natürlich erst möglich sein, wenn der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist, wenn wir sicher sein können, dass keine Überlastung des Gesundheitssystems droht“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet damit, dass die Omikron-Welle Mitte Februar ihren Höhepunkt erreichen wird. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident betonte bei der Klausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag zugleich, dass eine Rücknahme von Einschränkungen gut vorbereitet sein müsse. Wünschenswert sei ein „möglichst breit getragenes, gemeinsames, konsistentes Vorgehen“.

16.08 Uhr. Nordrhein-Westfalen will Niedersachsen bei der Förderung von PCR-Testgeräten in Apotheken zur Entlastung der Laborkapazitäten nicht folgen. „Zurzeit plant Nordrhein-Westfalen kein entsprechendes Vorgehen“, erklärte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Derzeit sei insbesondere die Zahl der Testkartuschen für solche Geräte in Deutschland begrenzt. Zudem seien solche Geräte nicht für Massentestungen ausgelegt, sondern könnten nur eine sehr begrenzte Zahl an Proben pro Stunde durchführen, erläuterte die Ministeriumssprecherin die Gründe.

15.30 Uhr. In diesem Jahr wird es an den nordrhein-westfälischen Schulen wieder coronabedingt Erleichterungen für die bevorstehenden Abschlussprüfungen geben. Das gab NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf bekannt. Für das Zentralabitur ist demnach auch in diesem Jahr eine erweiterte Aufgabenauswahl vorgesehen. Dadurch werde die Auswahl an Themen erhöht, die zum erteilten Unterricht passten, erklärte Gebauer. Vom 1. bis zum 7. April 2022 werde für die angehenden Abiturienten Unterricht nur noch zur Vorbereitung auf die Prüfungen in den Abiturfächern erteilt. Diese besondere Vorbereitungszeit sei im vergangenen Jahr von den Schülern sehr begrüßt worden, sagte die Ministerin.

14.41 Uhr. Prompte Entwicklung in der Zuschauerfrage für Fußballspiele und Co. (Meldung von 14.14 Uhr): Nach einem Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien dürfen deutschlandweit die Stadien und Hallen wieder mit mehr Zuschauern gefüllt werden. Bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien dürfen bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent bis zu 10.000 Menschen dabei sein. In Innenräumen liegt die zulässige Auslastung „bei maximal 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 4000 Zuschauenden“, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss, der für die Bundesländer bindend ist, jeweils aber noch in die Corona-Verordnungen übernommen werden muss. In NRW sollen die neuen Regeln nach Angaben aus Regierungskreisen aber noch am Mittwoch umgesetzt werden, es gilt dann die „2G-plus“-Regel und Maskenpflicht.

14.14 Uhr. Das Bundesinnenministerium hat sich für einheitliche Regelungen zu Zuschauern in Fußballstadien ausgesprochen. Das auch für Sport zuständige Ministerium teilte auf Anfrage mit, es „würde nicht zuletzt mit Blick auf bundesland-übergreifenden Ligen- und Spielbetrieb in verschiedenen Sportarten eine einheitliche Regelung begrüßen, die die anhaltenden Erfordernisse der Pandemie angemessen berücksichtigt“. Bei der Bund-Länder-Konferenz am 24. Januar hätten die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder darauf hingewiesen, „dass es bei der Durchführung von Großveranstaltungen einer Vereinheitlichung der bestehenden Regelungen bedarf“ und gleichzeitig die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder beauftragt, bis zum 9. Februar 2022 eine einheitliche Regelung zu vereinbaren.Im Anschluss hatten aber einige Bundesländer neue Corona-Verordnungen mit unterschiedlichen Regelungen erlassen.

13.37 Uhr. Die umstrittene Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie soll neu ausgerichtet werden. „Eine Kontaktverfolgung durch die Gesundheitsämter findet aktuell gar nicht mehr statt“, sagte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Culture4Life, Patrick Hennig. Daher richte man sich mit der Weiterentwicklung der App vor allen an die Luca-Partner in der Gastronomie und Kultur.

12.59 Uhr. Keine Veränderungen zum Vortag auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt: Dort werden aktuell fünf Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, von denen drei beatmet werden, meldet das Divi-Intensivregister. Der Anteil an Covid-Infizierten an verfügbaren Intensivbetten steht weiterhin bei 4,72 Prozent.

12.25 Uhr. Im Fall steigender Coronavirus-Fall-Zahlen bei Olympia will das IOC keine Grenzmarke für einen Abbruch der Winterspiele festlegen. „Wir setzen uns keine Schwellenwerte. Es geht auch nicht nur um die konkreten Zahlen, sondern auch darum, inwieweit Fälle innerhalb der Blase miteinander zusammenhängen“, sagte Brian McCloskey, Leiter der Medizinischen Expertenkommission, in Peking. Bislang habe es in der Pandemie-Blase vor Beginn der Spiele bei den ermittelten Infektionen keine miteinander verbundenen Fälle gegeben, fügte der Experte des Internationalen Olympischen Komitees hinzu. Insgesamt zählten die chinesischen Organisatoren bis zum Dienstag 232 positive Tests. Davon wurden 136 Infektionen bei den Kontrollen am Flughafen festgestellt, 96 innerhalb des sogenannten „geschlossenen Kreislaufs“ für alle Olympia-Beteiligten

11.52 Uhr. Das Oberverwaltungsgericht in Münster wird noch in dieser Woche über die Zuschauerfrage für Fußball-Spiele in Nordrhein-Westfalen entscheiden. Dies bestätigte das Gericht der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung werde vor dem Wochenende fallen. Die juristische Klärung zur Überprüfung der Corona-Schutzverordnung des Landes haben die drei Bundesligisten Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Arminia Bielefeld eingeleitet. Das Land gibt derzeit bei allen Großveranstaltungen eine Zuschauerbegrenzung von 750 vor. Die drei Clubs, die am Wochenende ein Heimspiel haben, wollen die NRW-Verordnung im Eilverfahren beim Oberlandesgericht aber prüfen lassen, um dann schon mehr Zuschauer ins Stadion lassen zu dürfen. Das Gericht weist darauf hin, dass es nicht über einzelne Zuschauerzahlen entscheiden kann. Sondern die Frage ist ausschließlich, ob die Corona-Schutzverordnung des Landes bei der Frage der Großveranstaltungen insgesamt bestätigt oder außer Vollzug gesetzt wird.

11.22 Uhr. Betriebe im (Fach-)Einzelhandel und in der Gastronomie können zusätzliche Kosten durch „2G“-Kontrollen inzwischen anrechnen lassen und auf Abschlagszahlungen hoffen. Den Aufwand für die Kontrollen auszugleichen, war eine Initiative mehrerer Bundesländer. Schnittstellen zwischen Bund und Betrieben werden noch aufgebaut. Für die Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen gilt grundsätzlich dies: Betriebe, die mindestens 30 Prozent Umsatzrückgang bezogen auf den Vergleichsmonat 2019 haben, können bis zu 90 Prozent ihrer förderfähigen Fixkosten anrechnen lassen. Der Bund zahlt dann einen Zuschuss. „Der zusätzliche Personalaufwand für die Kontrollen kann bei den Fixkosten angerechnet werden“, sagte etwa Berlins Wirtschaftssenator Stephan Schwarz. „Ich glaube, das ist eine kleine Hilfestellung in einer sehr, sehr schwierigen Situation.“

11.11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW heute bei 4,67 (gestern: 4,45). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt ist laut Kreis auf 10,2 gestiegen (gestern: 9,1).

10.25 Uhr. Nach den jüngsten Höchstwerten weist der Kreis Borken aktuell eine sinkende Inzidenz, unter die 2.000er Marke, auf. In der weiteren Region haben sich die Inzidenzen relativ auf einem Niveau gehalten. Weiterhin den niedrigsten Wert hat die Stadt Osnabrück. Der Überblick:

9.59 Uhr. Mit über 200.000 (208.498) gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet das Robert-Koch-Institut (RKI) heute Morgen einen neuen Höchstwert für die Bundesrepublik Deutschland. Die Zahl der insgesamt positiv ausgfeallenen Tests auf das Coronavirus hat bundesweit die 10 Millionen Marke deutlich überschritten. Die Dunkelziffer könnte jeweils aber noch höher sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100.000 Einwohnern ist auf 1227,5 angestiegen. Weitere 196 Menschen sind zuletzt mit oder durch das Virus verstorben. Insgesamt haben laut Daten des RKI 118.170 Menschen bundesweit mit oder durch die Pandemie ihr Leben verloren.

9.30 Uhr. Der für den 13. Februar geplante Auftritt des Kabarettisten René Steinberg im Rahmen des Kunst- und Kulturprogrammes der Gemeinde Neuenkirchen findet aufgrund der aktuellen Corona Situation nicht statt. Das teilte der Verkehrsverein „Pro Neuenkirchen“ mit. Ein Ersatztermin für die Veranstaltung stehe noch nicht fest, werde jedoch rechtzeitig bekanntgegeben. Wer bereits ein Ticket für die abgesagte Veranstaltung gekauft hat, kann dieses innerhalb von acht Wochen dort zurückgeben, wo es gekauft wurde. Bei online gekauften Karten werden die Käufer direkt vom Ticketanbieter informiert.

9.05 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Bund vor einem baldigen Aus für Corona-Schutzmaßnahmen gewarnt. „Wenn der Bundestag nicht handelt, werden mit Ablauf des 19. März alle Maßnahmen zum Schutz gegen das Virus auslaufen, spätestens nach einer einmaligen Verlängerung“, sagte Wüst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mit Verweis auf die entsprechende Befristung im Infektionsschutzgesetz und der nur einmaligen Möglichkeit zur Verlängerung der Maßnahmen um drei Monate. „Dann stünden die Länder und Kommunen faktisch ohne Schutzoptionen da“, warnte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz. Er forderte eine schnelle Garantie für einen „Basisschutz“.

8.27 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten innerhalb eines Tages von 54.400 auf 57.400 gestiegen. Das teilte die Bezirksregierung mit. Die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen ist um sieben Personen auf 3.094 angestiegen.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.900 (3.900), insgesamt Infizierte 13.513 (13.332), Verstorbene 148 (146), Genesene 9.400 (9.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 11.400 (11.200), insgesamt Infizierte 41.904 (41.064), Verstorbene 333 (332), Genesene 30.200 (29.500)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 5.500 (5.100), insgesamt Infizierte 16.909 (16.267), Verstorbene 111 (110), Genesene 11.300 (11.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 9.500 (8.700), insgesamt Infizierte 35.196 (34.234), Verstorbene 497 (497), Genesene 25.200 (25.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 6.700 (6.300), insgesamt Infizierte 25.441 (24.827), Verstorbene 149 (148) Genesene 18.600 (18.300)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 7.400 (6.900), insgesamt Infizierte 58.766 (57.975), Verstorbene 1.136 (1.134), Genesene 50.200 (50.000)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 7.900 (7.800), insgesamt Infizierte 43.525 (42.782), Verstorbene 404 (404), Genesene 35.200 (34.600)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.100 (4.500) insgesamt Infizierte 30.326 (29.493), Verstorbene 316 (316), Genesene 24.900 (24.700)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 57.400 (54.400), insgesamt Infizierte 265.580 (259.974), Verstorbene 3.094 (3.087), Genesene 205.000 (202.600)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.55 Uhr. In der Stadt Rheine sind heute mehr Infizierte in Isolation als am Dienstag. Binnen eines Tages stieg die Zahl nach Angaben der Kreisverwaltung von 883 auf 917. 135 Neuinfektionen wurden in dieser Zeit registriert. Am Mittwoch vor einer Woche waren 730 Rheinenserinnen und Rheinenser in Isolation.

7.40 Uhr. Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante belastet zunehmend die kritische Infrastruktur in Rheine. Dazu gehören insbesondere Polizei, Feuerwehr und das Mathias Spital. Wie Anfragen unseres Medienhauses ergaben, kommt es aktuell immer wieder zu Infektionen innerhalb der Belegschaft – die auch die Arbeitsabläufe beeinflussen. Vor allem am vergangenen Wochenende wurde es zeitweise eng – beziehungsweise: es wurde improvisiert. Denn, so viel zeigt die Umfrage auch: Gut vorbereitet sind die zuständigen Stellen. Die Pandemie-Pläne greifen. [+]

7.15 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der Infizierten in Isolation leicht zurückgegangen. In Emsdetten sank die Zahl seit gestern von 362 auf 353, in Neuenkirchen von 211 auf 206. Auch für Wettringen meldet die Kreisverwaltung einen Rückgang: 148 Wettringerinnen und Wettringer sind aktuell in Isolation, gestern waren es 154.

6.48 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz im Vergleich zum Dienstag leicht auf 982,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken. Allerdings liegt der Wert deutlich höher als am Mittwoch vor einer Woche: Damals meldete die Kreisverwaltung eine Inzidenz von 679,2.

Dienstag, 1. Februar

18 Uhr. Fortsetzung folgt, hieß es vor drei Wochen, als in Emsdetten zur ersten zentralen Kinder-Impfaktion eingeladen wurde. Der Andrang war groß. Danach war sicher: Einen zweiten Termin wird es geben. Nicht nur zum Boostern. Und auch für Erwachsene. Die Stadt Emsdetten lädt jetzt gemeinsam mit der Gemeinschaftspraxis Dr. Kamp und Dr. Bilecen sowie dem Kinderarzt Julius Rosenfeld zu dieser zweiten Kinder-Impfaktion ein. Die findet am Samstag, 5. Februar, von 9.30 Uhr bis 15 Uhr im Familienbüro am Morgentaubrunnen (Am Markt 9-10) statt. Dafür gelten ein paar Regeln.

17.07 Uhr. Einige Fußballspiele werden am kommenden Wochenende wieder mit mehr Zuschauern stattfinden:

  • Sachsen lässt mit einer neuen Corona-Verordnung wieder mehr Fans in die Stadien. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping mitteilte, können die Stadien wieder zu 25 Prozent der Platzkapazität gefüllt sein. Eine Obergrenze gilt dabei nicht, größere Arenen können also mehr Zuschauer einlassen als kleinere. Die Regelung gilt, solange die Überlastungsstufe in Krankenhäusern nicht überschritten wird.
  • Beim Spiel zwischen den Fußball-Zweitligisten Werder Bremen und Karlsruher SC dürfen am Samstag bis zu 10.000 Zuschauer im Weserstadion anwesend sein. Ein entsprechender Einzelantrag sei bei der Senatssitzung erörtert und genehmigt worden, hieß es aus der Bremer Senatsverwaltung. Grundsätzlich greift noch die 500-Zuschauer-Grenze in der Stadt Bremen, in der aufgrund hoher Inzidenzwerte die höchste Warnstufe vier gilt.

16.42 Uhr. Die Bundesländer haben trotz anhaltender Pandemie im vergangenen Jahr einen leichten Haushaltsüberschuss erzielt. Insgesamt erwirtschafteten sie in ihren Kernhaushalten (ohne mögliche Extrahaushalte) ein Plus von rund 800 Millionen Euro, wie das Finanzministerium im Internet veröffentlichte. Im ersten Pandemie-Jahr 2020 hatten die Länder noch ein Minus von mehr als 40 Milliarden Euro eingefahren und erhebliche Summen in Extrahaushalte für die Pandemiebekämpfung gesteckt. Grund für die bessere Finanzlage waren zum einen höhere Steuereinnahmen, zum anderen aber auch Bundes-Zahlungen im Rahmen der Corona-Hilfspakete.

16.04 Uhr. An insgesamt neun Orten im Bereich der Polizeinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ist es am Montagabend zu „Corona-Spaziergängen“ gekommen. Insgesamt konnte die Polizei im Vergleich zu den bisherigen Versammlungen weniger Teilnehmer verzeichnen. Die größte Versammlung mit etwa 120 Teilnehmern fand erneut in Papenburg statt. Der Großteil der Teilnehmer hielt sich an die Beschränkungen. Zu vorab angemeldeten Versammlungen kam es in Meppen. Rund 60 Personen versammelten sich zu einer stationären Kundgebung unter dem Motto „Gegen Verschwörungstheorien und für die Solidarität in der Pandemie“. Weitere 40 Versammlungsteilnehmer trafen sich zu einem Aufzug zum Thema „Solidarität statt Ausgrenzung - Gegen Impfpflicht“. In Lingen versammelten sich etwa 30 Personen. Gegen acht Personen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet. An der Versammlung in Bad Bentheim nahmen etwa 15 Personen teil. Zwei Personen aus der Versammlung kamen der Aufforderung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen nicht nach. In Nordhorn versammelten sich etwa 12 Personen. Gegen fünf Teilnehmer wurden in Schüttorf Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet.

15.15 Uhr. Wegen der angespannten Pandemie-Lage sagt die Bücherei St. Ludgerus Elte ihre Hörzu-Vorlesezeit ab. Stattdessen bietet sie weiterhin einmal im Monat eine Hörzu-Märchenzeit „to go“. Interessierte können sich eine kostenlose Tüte mit dem Märchentext, einem Ausmalbild und einer Bastelidee nach Hause holen. Ab sofort warten „Die Wichtelmänner“ auf alle Märchenfreunde. Das zugehörige Vorlesevideo gibt es auf dem Youtube-Kanal der Bücherei. Die Bücherei im Gemeindezentrum an der Kirche ist sonntags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 17 bis 18 Uhr geöffnet. Für Besucherinnen und Besucher ab 16 Jahren gilt die 2G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. kurzelinks.de/Wichtelmaenner

14.30 Uhr. Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet, dass durch die Auswirkungen der Corona-Krise in diesem Jahr noch einmal fast 16.000 Geschäften das Aus droht. Vor allem die innerstädtischen Händler litten auch 2022 noch unter den Nachwirkungen der Pandemie. Wenn die Auswirkungen der Pandemie zeitnah nachlassen und Maßnahmen wie 2G für den Handel zurückgenommen werden, rechnet der HDE für die Branche trotz aller Probleme in diesem Jahr aber insgesamt mit einem Umsatzplus von drei Prozent.

14 Uhr. Ab sofort gilt die 3G-Regel bei den Sonntagsgottesdiensten in der Rheiner Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer einschließlich dem Gottesdienst am Samstag. Es entfallen die Kontaktdatenerfassung und Anmeldung im Pfarrbüro. Es wird jedoch darauf hingewiesen, beim Betreten der Kirche Impfausweis und Personalausweis bereitzuhalten, damit die Kirchenschweitzer und -schweitzerinnen diese kontrollieren können. Die Anzahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmenden bleibt wie gehabt. Für die Werktagsgottesdienste verändert sich nichts. Im Eingangsbereich der Kirchen liegen für diese Gottesdienste Listen zur Registrierung aus. In der Kirche gilt weiterhin eine Maskenpflicht für die gesamte Dauer des Gottesdienstes.

13.31 Uhr. Der Anteil der positiv ausgefallenen Laboruntersuchungen auf das Coronavirus ist laut einem Laborverband erneut auf einen Höchstwert gestiegen. Vorige Woche sei eine „historisch hohe“ Positivrate von 41,1 Prozent erfasst worden, sagte der erste Vorsitzende des Verbands Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM), Michael Müller, in einer Online-Schalte. Von rund 2,4 Millionen durchgeführten PCR-Tests - ebenfalls ein Höchstwert - sei gut eine Million positiv auf Sars-CoV-2 ausgefallen. Je höher die Positivrate bei hohen Fallzahlen ist, desto größer ist die Untererfassung. In Hinblick auf die Auslastung von 95 Prozent sagte Müller: „Wir sind am Limit“. In vielen Bundesländern ist die Kapazität laut Verband bereits erschöpft. Nachdem die bundesweite Testkapazität vorige Woche bei rund 2,5 Millionen gelegen hatte, wird sie für die laufende Woche mit etwa 2,6 Millionen angegeben. Die Daten basieren laut ALM auf Angaben von rund 180 Laboren und stellen etwa 90 Prozent des Testgeschehens in Deutschland dar.

12.59 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden aktuell fünf Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, von denen drei beatmet werden, meldet das Divi-Intensivregister. Der Anteil an Covid-Infizierten an verfügbaren Intensivbetten sinkt auf 4,72 Prozent.

12.24 Uhr. Die Gesundheitsämter sehen sich mit der Kontrolle der ab Mitte März geltenden Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegesektor überfordert. Man rechne damit, dass im Schnitt bei fünf bis zehn Prozent der Mitarbeiter kein eindeutiger Nachweis oder kein vollständiger Impfschutz vorliege und eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolge, sagte Elke Bruns-Philipps, die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der „Rheinischen Post“. „Das ist eine erhebliche Belastung mit der Prüfung jedes Einzelfalls, wie es jetzt vorgesehen ist, die die Gesundheitsämter nicht zeitnah bewältigen können“, kritisierte sie. „Es ist grundsätzlich ein Verfahren mit erneuter Fristsetzung des Gesundheitsamtes zur Vorlage von Impfdokumenten und einer Anhörung vorgesehen.“ Die Beschäftigten dürfen zunächst einmal weiterarbeiten. Das Gesundheitsamt entscheide „über das weitere Vorgehen und die zu ergreifenden Maßnahmen im Rahmen seines Ermessens“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums dem „Business Insider“.

11.55 Uhr. In der Debatte um mögliche Lockerungen von Corona-Maßnahmen in Deutschland raten Fachleute zu Vorsicht. „Eine Exit-Strategie zu planen, um sie später bereitliegen zu haben, ist gut und vernünftig. Aber die Politik sollte nichts überstürzen“, sagte der Virologe Friedemann Weber von der Universität Gießen. „Wenn man solche Pläne vorbereitet, muss man den Menschen auch immer klar dazu sagen, dass es noch zu nicht absehbaren Entwicklungen kommen könnte, die die Umsetzung verzögern.“

11.22 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW heute bei 4,45 (gestern: 4,16). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt laut Kreis bei 9,1.

11.04 Uhr. Das Wort „boostern“ ist der Anglizismus des Jahres 2021. Die unabhängige Jury hinter der seit 2010 bestehenden Intiative würdigt jährlich den positiven Beitrag des Englischen zur Entwicklung des deutschen Wortschatzes. Der Begriff „boostern“ bezeichnet im Deutschen das Auffrischen einer Covid-Impfung. Verwendet wird es häufig in den Formulierungen boostern lassen oder geboostert sein, heißt es in der Mitteilung. „Überzeugt hat die Jury an boostern neben der Schnelligkeit, mit der das Wort die durch eine neue Form der Auffrischungsimpfung entstandene Lücke im Wortschatz gefüllt hat, die Leichtigkeit, mit der es im grammatischen System des Deutschen seinen Platz gefunden hat“, erläuert die Initiative. Es ist damit das zweite Jahr in Folge, dass ein Begriff in Zusammenhang mit der Pandemie gewählt wurde; 2020 war es das Wort Lockdown.

10.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat einen weiteren Höchstwert erreicht und ist von Montag auf Dienstag auf 1.206 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen über eine Million Neuinfektionen in Deutschland, binne der letzten 24 Stunden 162.613 sowie 188 weitere Todesfälle mit oder durch das Coronavirus. Dies meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). In Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz weiter über Bundesniveau und ist auf 1272,1gestiegen- nach 1212,9 am Vortag. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 867,5 gelegen.

10.10 Uhr. Infolge der Coronavirus-Pandemie haben sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen weltweit mehr als 200.000 Tonnen medizinischen Abfalls angehäuft - vieles davon Plastikmüll. Die UN-Organisation mit Sitz in Genf fordert Strategien, um Mensch und Umwelt vor schlecht entsorgten Schutzanzügen, Test-Kits und Impf-Utensilien zu schützen.

9.40 Uhr. In der Region haben sich die Inzidenzen tendenziell erhöht. Weiterhin den niedrigsten Wert hat die Stadt Osnabrück, die 356,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registrierte. Der Kreis Borken weist weiterhin mit 2.150,9 den höchsten Wert auf.

9.04 Uhr. Die Forderungen nach einer Verschiebung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte von Kliniken und Pflegeheimen werden lauter. „Die Impfpflicht für medizinisch-pflegerische Berufe darf nicht mit der Brechstange eingeführt werden“, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) müsse die Sorgen vor Ort ernst nehmen. „Gesundheitsämter, Ordnungsbehörden und Arbeitgeber sehen sich nicht in der Lage, das Mammutwerk bis zum 15. März ohne schwere Verwerfungen durchzusetzen“, sagte Brysch. Lauterbach müsse wissen, dass die Versorgung von bis zu 200.000 Pflegebedürftigen und Kranken in Gefahr sei. „Ein Aufschub ist dringend geboten.“

8.37 Uhr. Dänemark hat sich trotz einer nach wie vor hohen Zahl an Neuinfektionen von praktisch allen Corona-Beschränkungen freigemacht. Seit Dienstag gelten im nördlichsten deutschen Nachbarland bis auf vereinzelte Einreiseregeln keine Einschränkungen mehr. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gehört bis auf Weiteres ebenso der Vergangenheit an wie Nachweise über Impfungen, Genesungen und negativen Tests. Großveranstaltungen sind ebenso erlaubt wie der Besuch von Bars und Diskotheken.

8.13 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten innerhalb eines Tages von 51.500 auf 54.400 gestiegen. Das meldet die Bezirksregierung. Die höchste Inzidenz im Münsterland weist weiterhin der Kreis Borken aus – sie liegt bei 2.150,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Die Zahlen aus den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten im Regierungsbezirk Münster, Angaben der Bezirksregierung:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.900 (3.600), insgesamt Infizierte 13.332 (12.939), Verstorbene 146 (145), Genesene 9.300 (9.200)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 11.200 (11.300), insgesamt Infizierte 41.064 (40.321), Verstorbene 332 (331), Genesene 29.500 (28.700)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 5.100 (4.900), insgesamt Infizierte 16.267 (15.836), Verstorbene 110 (110), Genesene 11.100 (10.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 8.700 (7.400), insgesamt Infizierte 34.234 (32.799), Verstorbene 497 (496), Genesene 25.100 (24.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 6.300 (6.200), insgesamt Infizierte 24.827 (24.484), Verstorbene 148 (148) Genesene 18.300 (18.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 6.900 (6.100), insgesamt Infizierte 57.975 (56.969), Verstorbene 1.134 (1.133), Genesene 50.000 (49.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 7.800 (7.600), insgesamt Infizierte 42.782 (42.120), Verstorbene 404 (404), Genesene 34.600 (34.100)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 4.500 (4.400) insgesamt Infizierte 29.493 (28.772), Verstorbene 316 (315), Genesene 24.700 (24.100)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 54.400 (51.500), insgesamt Infizierte 259.974 (254.240), Verstorbene 3.087 (3.082), Genesene 202.600 (199.600)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.49 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der akut Infizierten wieder gestiegen. Aktuell befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung 883 (gestern: 828) Rheinenserinnen und Rheinenser in Isolation. Den Höchststand seit Beginn der Pandemie hatte die Emsstadt am Sonntag erreicht: 1.035 Infizierte waren zu dem Zeitpunkt in Isolation.

7.29 Uhr. Die Stadt Rheine hat in den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 insgesamt rund 95.500 Euro an Bußgeldern eingenommen, die auf Verstößen gegen Corona-Maßnahmen und -Vorgaben beruhten. Das teilte die Stadtpressestelle jetzt auf Anfrage mit. [+]

7.11 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sind mehr Menschen akut infiziert als noch gestern. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Kreisverwaltung hervor. In Emsdetten stieg die Zahl von 344 auf 362, in Neuenkirchen von 190 auf 211, in Wettringen von 137 auf 154.

Die aktuellen Fälle in den einzelnen Orten im Kreis im Überblick:

  • Altenberge: 61 (63)
  • Emsdetten: 362 (344)
  • Greven: 370 (369)
  • Hopsten: 60 (58)
  • Hörstel: 202 (205)
  • Horstmar: 34 (32)
  • Ibbenbüren: 530 (473)
  • Ladbergen: 43 (47)
  • Laer: 51 (53)
  • Lengerich: 309 (312)
  • Lienen: 133 (96)
  • Lotte: 253 (251)
  • Metelen: 39 (37)
  • Mettingen: 194 (180)
  • Neuenkirchen: 211 (190)
  • Nordwalde: 103 (85)
  • Ochtrup: 299 (315)
  • Recke: 117 (117)
  • Rheine: 883 (828)
  • Saerbeck: 98 (95)
  • Steinfurt: 285 (232)
  • Tecklenburg: 71 (67)
  • Westerkappeln: 175 (147)
  • Wettringen: 154 (137)

6.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist seit gestern leicht auf 996,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Das meldet die Kreisverwaltung. Deutlicher zeigt sich der Anstieg mit Blick auf den Dienstag vor einer Woche: Damals lag die Inzidenz im Kreis bei 637,9 – eine Differenz von 358,1.

Montag, 31. Januar

18 Uhr. Die Hausärzteverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe kritisieren zusätzliche Corona-Impfangebote durch Apotheker und Zahnärzte mit Verweis den Beratungsbedarf sowie freie Termine in den Praxen und Impfzentren. Die Verbände erklärten am Montag, dass sie das Impfen durch Apotheker oder Zahnärzte ablehnten, da es allein mit der Durchführung der Impfung nicht getan sei. „Im Rahmen der zunehmend verschiedenen Impfvorgaben möchten Patientinnen und Patienten auch beraten werden, und zwar in Bezug auf ihre individuelle Situation oder mögliche Vorerkrankungen“, sagte die Chefin des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, Anke Richter-Scheer. Sie betonte: „Und das ist Aufgabe des Hausarztes, der die Patienten, ihre medizinische Vorgeschichte und Lebensumstände am besten kennt.“

17.25 Uhr. In der Fußball-Bundesliga wächst der Widerstand gegen die von der Politik verordneten Corona-Regeln. Nach RB Leipzig wollen nun auch Borussia Dortmund und der 1. FC Köln die mit der aktuellen Corona-Schutzverordnung einhergehenden Beschränkungen der Zulassung von Zuschauern auf dem Wege eines gerichtlichen Eilverfahrens überprüfen lassen. „Der nun folgende Schritt ist bedauerlich und für uns die ultima ratio. Letztlich ist es aber unsere Aufgabe, Borussia Dortmunds berechtigte Interessen zu wahren“, kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Wie der Revierclub am Montag ankündigte, soll voraussichtlich am Dienstag vor dem Oberverwaltungsgericht Münster ein Antrag „auf Erlass einer einstweiligen Anordnung im Normenkontrollverfahren“ eingereicht werden.

17.07 Uhr. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage muss der Obst- und Gartenbauverein Wettringen auch in diesem Jahr die Winterwanderung absagen. Diese war für den 5. Februar geplant. Der Verein hofft, dass weitere geplante Veranstaltungen durchgeführt werden können. Diese werden dann rechtzeitig bekannt gegeben.

16.42 Uhr. Die Veranstaltung „In 80 Bildern durch die Welt“ mit der Sandmalerin Irina Titova am kommenden Mittwoch, 2. Februar, in der Stadthalle Rheine wird wegen der aktuellen Genehmigungslage ersatzlos abgesagt. Der Veranstalter betonte in einer Pressemitteilung, dass eine Durchführung ohne erhebliche Einschränkungen nicht möglich gewesen sei. Die Karten können an den Vorverkaufsstellen, wo sie erworben wurden, zurückgegeben werden, hieß es im Pressetext.

16.04 Uhr. Eine Omikron-Untervariante, die noch ansteckender ist als die gerade vorherrschende, könnte nach Expertenmeinung dafür sorgen, dass die derzeitige Infektionswelle länger dauert. „BA.2 wird sich auch bei uns durchsetzen“, schrieb der Immunologe Carsten Watzl am Montag auf Twitter. Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie bezog sich dabei Untersuchung aus Dänemark zu dem Omikron-Subtyp BA.2. Diese ist allerdings noch nicht von externen Fachleuten begutachtet worden. Der Studie zufolge ist das Infektionsrisiko bei BA.2 doppelt so hoch wie beim Subtyp BA.1, der zur Zeit in Deutschland vorherrscht. Das gilt sowohl innerhalb der Gruppe der Ungeimpften, als auch bei Menschen mit Grundschutz und bei Geboosterten. Die Gefahr, das Virus weiterzugeben, sei bei Geimpften und Geboosterten aber weniger hoch als bei Ungeimpften.

15.15 Uhr. Eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter im Formel-1-Fahrerlager wird ab dieser Saison eingeführt. Der Formel-1-Rechteinhaber „wird verlangen, dass alle mitreisenden Mitarbeiter vollständig geimpft sind“, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur einen entsprechenden Bericht der „Times“ und der BBC. Es soll dabei keine Ausnahmen geben. Die künftige Regel betrifft damit unter anderen die Fahrer, Teammitglieder und auch Journalisten. Ende vergangenen Jahres hatte es einen entsprechenden Vorstoß auf der Weltratssitzung des Automobil-Weltverbandes Fia gegeben. Dabei sei „als Vorsichtsmaßnahme“ beschlossen worden, „dass alle Mitarbeiter der Formel 1 geimpft werden müssen, um im Fahrerlager zu sein“, zitierte das Fachmagazin „Autosport“ Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali.

14.32 Uhr. Auf Druck seiner Partei will der britische Premierminister Boris Johnson einem Zeitungsbericht zufolge die Corona-Impfpflicht für medizinisches Personal in Großbritannien doch wieder streichen. Gesundheitsminister Sajid Javid wolle den Schritt noch am Montag mit Kabinettskollegen vereinbaren, berichtete der „Daily Telegraph“. Den Plänen zufolge sollten Pflegekräfte vom 1. April an zwei Impfungen haben. Mit der Kehrtwende erfüllt Johnson, der wegen der „Partygate“-Affäre auch parteiintern unter Druck steht, eine der Kernforderungen einflussreicher Hinterbänkler. Wie der „Telegraph“ schrieb, beruft sich Gesundheitsminister Javid darauf, dass die Auswirkungen der Omikron-Variante deutlich milder seien als befürchtet.

In Deutschland soll die Impfpflicht für medizinisches und pflegerisches Personal ab dem 16. März gelten.

13.59 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden aktuell sechs Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, von denen drei beamtnet werde; das ist jeweils eine Person weniger als gestern, meldet das Divi-Intensivregister. Der Anteil an Covid-Infizierten an verfügbaren Intensivbetten liegt bei 5,66 Prozent.

13.31 Uhr. Das Impftempo in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Am Wochenende wurden nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag rund 242.000 Corona-Impfungen gespritzt. Am Wochenende davor waren es rund 392.000 gewesen, zwei zuvor sogar mehr als 600.000. Lediglich knapp 28.900 Menschen erhielten am Samstag und Sonntag eine Erstimpfung - am Wochenende 15./16. Januar waren es rund 76.400, am Wochenende danach etwa 50.200. Das von der Regierung gesetzte Ziel, bis Ende Januar 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona zu impfen, dürfte damit nach den ausgewiesenen Zahlen klar verfehlt werden - auch trotz möglicher Nachmeldungen.

13.03 Uhr. Die Bundesregierung sieht im Moment noch keinen Anlass für Lockerungen der Corona-Maßnahmen. „In dem Moment, wo wir das Gefühl haben, verantwortlich lockern zu können, wird diese Bundesregierung, werden alle Landesregierungen genau diesen Schritt gehen“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag in Berlin. Im Augenblick sei es aber „noch ein bisschen verfrüht“, schon diesen Schritt zu machen. Man sei noch in der Phase, in der es bergauf gehe mit den Zahlen, jeden Tag gebe es neue Rekordwerte. Der Höhepunkt der Welle sei noch nicht erreicht. „Und insofern würde ich im Augenblick davor warnen, zu frühzeitig zu glauben, es ist schon vorbei“, sagte Hebestreit.

12.42 Uhr. Der Ruf nach einer bundesweiten Abschaffung der 2G-Regel im Einzelhandel wird immer lauter. Nach dem Handelsverband Deutschland forderten am Montag auch die vier großen Lebensmittelhändler - Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) - in einem Brief an mehrere Spitzenpolitiker ein Ende der Zugangsbeschränkungen, die noch immer in großen Teilen des Handels gelten. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Lebensmittelhändler selbst überhaupt nicht von der 2G-Regel betroffen sind.

12.16 Uhr. Fast alle Schulleitungen in Deutschland berichten von zusätzlichen Belastungen der Lehrkräfte durch die Coronavirus-Pandemie – und viele sind der Ansicht, dass krankheitsbedingte Ausfälle des Personals an Schulen in den vergangenen Jahren zugenommen haben. In einer am Montag vorgelegten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Bildungsgewerkschaft VBE gaben 97 Prozent der Schulleiterinnen und Schulleiter zudem an, dass sich ihrer Ansicht nach in der Zeit der Pandemie die Anforderungen an das Kollegium nochmals gesteigert hätten.

11.44 Uhr. Einen gewaltigen Sprung bei der Sieben-Tagen-Inzidenz hat der Kreis Borken zum heutigen Montag erlebt und weist damit die neunthöchste Inzidenz in ganz Deutschland auf. Die Inzidenz ist hier um über 530 Punkte auf fast 2200 angestiegen – von 1649 auf 2179, was sich auch in unserer Grafik der Inzidenzen in der Region bemerkbar macht. Mit mehr als 1900 Punkten weniger, mit der niedrigsten Inzidenz der Region, präsentiert sich die Stadt Osnabrück als weiser Fle

ck auf der Karte. Das bringt der Stadt die drittniedrigste Inzidenz in Deutschland. Hohe Inzidenzen weisen aber alle Kreise sowohl auf westfälischer, als auch auf niedersächsischer Seite auf. Die Übersicht:

11.04 Uhr. Weniger als eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking haben die Organisatoren 37 weitere Corona-Fälle festgestellt. Wie das Organisationskomitee mitteilte, wurden am 30. Januar 28 Einreisende positiv auf das Coronavirus getestet, darunter acht Athleten oder Teammitglieder. Zudem wurden bei neun Personen, die sich bereits im geschlossenen Olympia-System befinden, Infektionen registriert. Am Vortag hatte es insgesamt 34 positive Tests gegeben, die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist seit dem 23. Januar auf insgesamt 176 gestiegen.

10.42 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW heute bei 4,16 (gestern: 4,42). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

10.10 Uhr. Im zweiten Pandemie-Jahr 2021 sind die Krankschreibungen von Beschäftigten bei der Arbeit nach einer Analyse der Techniker Krankenkasse (TK) auf einen Tiefstand gesunken. Wie die Auswertung nach Daten der eigenen Versicherten ergab, kam jede Erwerbsperson im Schnitt auf 14,5 Fehltage. Im Jahr 2020 waren es demnach 15,1 Tage gewesen, 2019 noch 15,4 Tage und 2018 noch 15,5 Tage. Die Zahl der Krankschreibungen wegen einer Covid-19-Diagnose stieg aber im vergangenen Jahr auf 37.625 nach 26.833 im ersten Corona-Jahr 2020.

9.54 Uhr. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet zum heutigen Montag für Nordrhein-Westfalen eine Inzidenz von 1212,9 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Zuletzt registrierte das RKI binnen 24 Stunden 22.034 neue Corona-Infektionen und 6 Todesfälle in NRW. Nur 16 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in dem Bundesland haben eine dreistellige Inzidenz, der Rest liegt teils deutlich über 1000.

9.05 Uhr. In der Stadt Rheine hat es seit gestern 32 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der aktuell Infizierten in der Emsstadt ist auf 828 gesunken, meldet die Kreisverwaltung.

8.25 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Corona-Infizierten seit Freitag deutlich gestiegen. Nach Angaben der Bezirksregierung stieg die Zahl der Infizierten in Isolation über das Wochenende von 45.900 auf 5.500. 199.600 (Freitag: 195.200) Einwohnerinnen und Einwohner haben eine Infektion überstanden, 3.082 (Freitag: 3.071) sind an oder mit einer Corona-Infektion verstorben.

Die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.600 (3.000), insgesamt Infizierte 12.939 (12.144), Verstorbene 145 (144), Genesene 9.200 (9.000)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 11.300 (10.100), insgesamt Infizierte 40.321 (37.981), Verstorbene 331 (331), Genesene 28.700 (27.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 4.900 (4.400), insgesamt Infizierte 15.836 (14.944), Verstorbene 110 (110), Genesene 10.800 (10.400)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 7.400 (6.900), insgesamt Infizierte 32.799 (32.198), Verstorbene 496 (496), Genesene 24.900 (24.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 6.200 (5.200), insgesamt Infizierte 24.484 (22.878), Verstorbene 148 (146) Genesene 18.100 (17.500)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 6.100 (5.300), insgesamt Infizierte 56.969 (55.845), Verstorbene 1.133 (1.127), Genesene 49.700 (49.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 7.600 (6.600), insgesamt Infizierte 42.120 (40.347), Verstorbene 404 (403), Genesene 34.100 (33.400)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 4.400 (4.400) insgesamt Infizierte 28.772 (27.787), Verstorbene 315 (314), Genesene 24.100 (23.100)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 51.500 (45.900), insgesamt Infizierte 254.240 (244.124), Verstorbene 3.082 (3.071), Genesene 199.600 (195.200)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.48 Uhr. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen in Deutschland pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1.176,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.156,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 840,3 (Vormonat: 265,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.318 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 63.393 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

7.20 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der Infizierten in Isolation nach Angaben der Kreisverwaltung binnen eines Tages zurückgegangen. 344 Emsdettenerinnen und Emsdettener (gestern: 386) gelten derzeit als akut infiziert, in Neuenkirchen sind es 190 Einwohnerinnen und Einwohner (gestern: 219), in Wettringen 137 (gestern: 159).

Die Infizierten in den einzelnen Orten im Kreis Steinfurt im Überblick:

  • Altenberge: 63 (67)
  • Emsdetten: 344 (386)
  • Greven: 369 (434)
  • Hopsten: 58 (60)
  • Hörstel: 205 (254)
  • Horstmar: 32 (36)
  • Ibbenbüren: 473 (566)
  • Ladbergen: 47 (61)
  • Laer: 53 (53)
  • Lengerich: 312 (372)
  • Lienen: 96 (117)
  • Lotte: 251 (284)
  • Metelen: 37 (46)
  • Mettingen: 180 (199)
  • Neuenkirchen: 190 (219)
  • Nordwalde: 85 (88)
  • Ochtrup: 315 (361)
  • Recke: 117 (139)
  • Rheine: 828 (1.035)
  • Saerbeck: 95 (124)
  • Steinfurt: 232 (288)
  • Tecklenburg: 67 (81)
  • Westerkappeln: 147 (168)
  • Wettringen: 137 (159)

6.53 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich gestiegen – und erreicht einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie: Die Kreisverwaltung meldet an diesem Montag 990,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Gestern lag die Inzidenz bei 899,8, am Montag vor einer Woche bei 672,9.

Die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt im Überblick:

Zu den älteren Meldungen:

​​​​​​Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Das gilt ab 13. Januar:

  • Kontaktbeschränkungen: Geimpfte und Genesene dürfen sich nur noch mit maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort.
  • Gastronomie: Es gilt die 2G+ Regel. Immunisierte benötigen einen aktuellen negativen Testnachweis. Die Testpflicht entfällt für Geboosterte.
  • Maskenpflicht: Die Pflicht zum Tragen von der Maskenpflicht ist ausgeweitet, so gilt diese wieder in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für diese keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

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