Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

6. Kalenderwoche 2022

Freitag, 11. Februar 2022 - 06:54 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 13. Februar

18.22 Uhr. Gemeindeveranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen können stattfinden, wenn sie unter den 3-G-Regeln der Gottesdienste (Begrenzung der Teilnehmerzahl, Abstand, Hygiene, Maske) abgehalten werden. Nachweise über Genesung oder Impfstatus, bzw. ein tagesaktueller Testnachweis sind vorzulegen. Veranstaltungen, bei denen gegessen und getrunken wird, wie das Seniorenfrühstück oder der Seniorenkreis fallen aus. Konfirmanden-Unterricht findet statt, wenn Schul-Unterricht stattfindet. Hausbesuche (Geburtstagsbesuche) finden nicht statt. Die nächsten Termine sind somit die Sitzung des Presbyteriums im Gemeinderaum der Friedenskirche am Mittwoch, 16. Februar, um 19.30 Uhr sowie der Konfirmanden-Unterricht am Samstag, 19. Februar, um 9 Uhr in der Gnadenkirche. Das Thema lautet: „Sakramente – Taufe und Abendmahl“.

16.53 Uhr. Bei den laufenden Winterspielen in Peking sind so wenige neue Corona-Infektionen wie noch nie erfasst worden. Wie die Organisatoren mitteilten, wurden am Vortag lediglich drei weitere Infektionen bei Beteiligten entdeckt. Zwei Infektionen wurden demnach am Pekinger Flughafen bei ankommenden Beteiligten der Spiele festgestellt. Zudem fiel einer von über 69.000 Corona-Tests in der abgeschlossenen Olympia-Blase positiv aus. Der bisherige Tiefststand war am vergangenen Dienstag mit fünf neuen Fällen vermeldet worden.

15.35 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden unverändert zwei Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Eine Person wird invasiv beatmet, meldet das Divi-Intensivregister. Derzeit sind 80 der 106 verfügbaren Intensivbetten belegt.

14.21 Uhr. Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch dringt die FDP auf schnelle und spürbare Lockerungen. Nach der Beratung der Regierungschefs mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) müsse es einen „spürbaren Unterschied in unserem Alltag“ geben, sagte Parteichef Christian Lindner der „Bild am Sonntag“ („BamS“). „Klar ist, dass man zu forsch beim Öffnen sein kann. Diese Gefahr ist aber inzwischen äußerst überschaubar.“ Die Kommunen wollen zumindest einen konkreten, einheitlichen Plan für Öffnungen. „Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie wollen die Menschen und die Wirtschaft endlich ein Hoffnungssignal“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

12.57 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist seit gestern von 7,04 auf 6,66 gesunken. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

12.11 Uhr. Die Corona-Neuinfektionen bewegen sich in Nordrhein-Westfalen weiter auf einem sehr hohen Niveau. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag 1524,5. Das ist zwar geringfügig weniger als am Samstag, als ein Wert von 1537,5 gemeldet wurde. Allerdings lag die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Sonntag der Vorwoche deutlich niedriger (1420,1).

11.03 Uhr. Ohne große Veränderungen stellt sich aktuell der Blick in die Region dar: Im Emsland ist mit 1.059,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die Inzidenz derzeit am geringsten. Am meisten Infektionen gibt es weiterhin im Kreis Borken. Hier liegt die Inzidenz bei 2.052,2.

9.57 Uhr. Der nordrhein-westfälische Landtag soll in der kommenden Woche die Eckpfeiler für den Umgang der Landesregierung mit der Corona-Pandemie anpassen. CDU und FDP haben einen Antrag für die Aktualisierung der sogenannten pandemischen Leitlinien vorgelegt. In dem Leitlinien-Entwurf erhalten die Eigenverantwortung der Bürger und die „Entwicklung einer Exit-Strategie“ deutlich mehr Gewicht als bisher. Es gelte als gesichert, dass das Coronavirus in seinen verschiedenen Varianten nicht mehr gänzlich eliminiert werden könne, stellen die Regierungsfraktionen fest. „Corona ist daher - wie viele andere Erreger auch - Teil unseres Lebens geworden.

Dies bedeutet, dass im weiteren pandemischen oder endemischen Verlauf Wachsamkeit, Achtsamkeit und Rücksichtnahme weiterhin Geltung haben, aber der Staat nicht mehr Schutzvorschriften für fast jeden Lebensbereich erlassen muss, um Infektionsrisiken zu minimieren.“

9.03 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten in Isolation auf 1.359 zurückgegangen. Das meldet die Kreisverwaltung. Seit gestern wurden demnach 100 Neuinfektionen verzeichnet.

8.52 Uhr. In den Kommunen im Kreis Steinfurt ist die Zahl der Infizierten in Isolation im Vergleich zum Samstag rückläufig, so auch in Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen. In Emsdetten sank die Zahl von 579 auf 531, in Neuenkirchen von 288 auf 273. 159 Wettringerinnen und Wettringer sind aktuell in Isolation, gestern waren es noch 182, teilte die Kreisverwaltung mit.

Die einzelnen Kommunen im Überblick:

  • Altenberge: 142 (135)
  • Emsdetten: 531 (579)
  • Greven: 655 (735)
  • Hopsten: 94 (114)
  • Hörstel: 288 (296)
  • Horstmar: 127 (129)
  • Ibbenbüren: 939 (1.084)
  • Ladbergen: 88 (93)
  • Laer: 125 (145)
  • Lengerich: 524 (575)
  • Lienen: 202 (247)
  • Lotte: 247 (285)
  • Metelen: 128 (117)
  • Mettingen: 225 (267)
  • Neuenkirchen: 273 (288)
  • Nordwalde: 187 (208)
  • Ochtrup: 628 (693)
  • Recke: 194 (201)
  • Rheine: 1.359 (1.494)
  • Saerbeck: 115 (126)
  • Steinfurt: 506 (549)
  • Tecklenburg: 105 (110)
  • Westerkappeln: 224 (273)
  • Wettringen: 159 (182)

8.31 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut leicht gestiegen. Sie liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW nun bei 1.342,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das ist ein Anstieg um 9,8 innerhalb eines Tages. Am Sonntag vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 1.091,9.

Samstag, 12. Februar

17.45 Uhr. Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Polizei Osnabrück heute Nachmittag bei einer Demonstration zum Thema „Grundrechte sind nicht verhandelbar“, die im Osnabrücker Schlossgarten stattfand. Nach einigen Redebeiträgen setzte sich die Versammlung, wie auch in der Vergangenheit geschehen, in Bewegung. „Dieses Mal wurde jedoch eine neue Route gewählt, berichtet die Polizei. Hierdurch kam es lokal zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. „Bei Eintreffen im Schlossgarten wurde die Versammlung nach den abschließenden Redebeiträgen, an denen etwa 600 Personen teilnahmen, um 16:30 Uhr beendet, heißt es weiter von der Polizei. Die vorgeschriebene FFP2-Maskenpflicht sei bei der Versammlung eingehalten worden. „Insgesamt verlief die Demonstration friedlich und störungsfrei“, bilanzieren die Ordnungshüter. Entlang der Versammlungsstrecke, insbesondere am Heger-Tor, kam es zu dezentralen Gegenprotesten. Einzelne Personengruppen brachten mit Plakaten, Sprüchen und Megaphonen ihre Meinung friedlich zum Ausdruck.

17.23 Uhr. Die für Sonntag im Heimathaus Hauenhorst geplante Veranstaltung „Zeitzeugen der Rheiner Stadtgeschichte“ entfällt. Das gab der Heimatverein bekannt; Grund ist die Corona-Pandemie. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, heißt es weiter.

16.50 Uhr. Das Punktspiel zwischen den Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen und Sportfreunde Lotte am heutigen Samstag ist wegen Corona-Fällen kurzfristig abgesagt worden. „Bei den Gästen hat sich kurz vor Abreise ins Ruhrgebiet das Coronavirus ausgebreitet“, heißt es ist einer Mitteilung auf der RWO-Website. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht.

16.10 Uhr. Die Agentur für Arbeit weist darauf hin, dass aufgrund der steigenden Infektionszahlen nun in ihren Einrichtungen die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken gilt. „Wir möchten in dieser Situation unsere Kundinnen und Kunden und unsere Mitarbeitenden bestmöglich schützen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ausnahmen gelten für Personen, die nachweisen können, dass sie keine FFP2-Maske tragen dürfen oder können. Kundinnen und Kunden können die Arbeitsagentur weiterhin auch telefonisch, per Mail, schriftlich, über digitale Angebote und per Videokommunikation erreichen.

14.27 Uhr. Unverändert ist die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis Steinfurt. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters werden hier aktuell zwei Corona-Infizierte behandelt, einer davon invasiv beatmet. Der Anteil der Corona-Patienten an verfügbaren Intensivbetten im Kreis liegt damit bei 1,89 Prozent.

13.50 Uhr. Nach der Erlaubnis der Stadt Köln für Karnevalsfeiern unter Auflagen hat Fußball-Bundesligist 1. FC Köln angekündigt, beim Oberverwaltungsgericht Münster erneut einen Antrag auf ein Eilverfahren für mehr Zuschauer im Stadion zu stellen. Das gab der Verein bekannt. Nach Angabe des OVG lag am Mittag allerdings noch nichts vor. „Die Rechtsanwälte hatten telefonisch angekündigt, den Antrag Freitag nach Dienstschluss übersenden zu wollen“, sagte Sprecherin Gudrun Dahme der dpa.

13.01 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt aktuell bei 7,04. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

12.17 Uhr. In Deutschland werden pro Tag immer weniger Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Am Freitag waren es 193.000 Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Das sind deutlich weniger Impfungen als am Freitag vergangener Woche (305.327) und als vor zwei Wochen (432.324 Impfungen). Mittlerweile haben mindestens 62,2 Millionen Menschen oder 74,8 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Mindestens 46 Millionen Menschen oder 55,4 Prozent der Bevölkerung haben eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 63,3 Millionen Menschen oder 76,1 Prozent.

11.30 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region: Weiterhin den mit Abstand höchsten Wert weist der Kreis Borken auf. 2.109,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wurden hier gemeldet. Am wenigsten Neuinfektionen gab es – relativ betrachtet – im Emsland mit einer Inzidenz von 1.161,0.

10.55 Uhr. Dr. Christian Eggersmann, ärztlicher Direktor des Klinikums Rheine, spricht in seinem Video-Corona-Tagebuch vom Freitag über die einrichtungsbezogene Impfpflicht. „Wir haben eine extrem hohe Impfquote im Krankenhaus“, sagte er. Noch seien nicht die Daten aller Mitarbeitenden erfasst, aber mindestens 97 Prozent der Ärzteschaft und mindestens 96 Prozent der Pflegenden seien im Klinikum geimpft, in einzelnen Altenheimen der Mathias-Stiftung liege die Impfquote bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gar bei 100 Prozent. Dennoch gebe es bei bestimmen Fällen auch noch offene Fragen, ob die Person weiterhin in Krankenhausbereichen arbeiten darf. „Da fehlen noch Informationen, um im Einzelfall zu entscheiden“, sagte Eggersmann. Entscheiden würden dies allerdings die Gesundheitsbehörden. Das Klinikum erfasse nur die Daten der Mitarbeiter.

10.03 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten seit gestern um 54 Personen auf 1.494 gestiegen. So viele Rheinenserinnen und Rheinenser befanden sich seit Beginn der Pandemie noch nie gleichzeitig in Isolation. Die Zahl der Menschen aus Rheine, die an oder mit Corona verstorben sind, stieg um eine Person auf 87.

9.27 Uhr. Nordrhein-Westfalens FDP-Chef und stellvertretender Ministerpräsident Joachim Stamp hat einen Stufenplan für konkrete Corona-Öffnungsschritte vorgeschlagen und damit den Druck auf den CDU-Koalitionspartner erhöht. Schon am 16. Februar sollten die 2G-Regel im Handel, die 2G-plus-Regel in der Gastronomie und die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte im privaten Raum wegfallen, sagte Stamp.

8.55 Uhr. Für den Anspruch auf kostenlose Corona-Tests greifen neue Regeln: Die besonders genauen PCR-Tests gibt es künftig nur noch nach einem positiven Antigen-Schnelltest von einer Teststelle. Die angepasste Teststrategie der Bundesregierung tritt damit in Kraft. Eine rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht demnach nicht mehr aus, um einen PCR-Test zu bekommen - auch hier wird künftig ein positiver Antigen-Schnelltest benötigt. Um sich vorzeitig aus einer Isolierung als Infizierter oder einer Quarantäne als Kontaktperson von Infizierten „freizutesten“, sollen künftig Schnelltests reichen. Bei Labor-Auswertungen sollen PCR-Tests von Risikopatienten und Menschen in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Praxen, Kliniken und Rettungsdiensten vorrangig zum Zuge kommen. Auch sie müssen aber zunächst einen positiven Antigen-Schnelltest haben.

8.27 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Zahl der aktuell Infizierten auf 8.925 angestiegen. In Emsdetten stieg die Zahl von 541 auf 579 Infizierte in Isolation, in Neuenkirchen von 286 auf 288. In Wettringen sank der Wert um sechs Personen auf 182.

Die Infizierten in den einzelnen Orten im Überblick:

  • Altenberge: 135 (138)
  • Emsdetten: 579 (541)
  • Greven: 735 (714)
  • Hopsten: 114 (122)
  • Hörstel: 296 (272)
  • Horstmar: 129 (109)
  • Ibbenbüren: 1.084 (1.042)
  • Ladbergen: 93 (95)
  • Laer: 145 (138)
  • Lengerich: 575 (552)
  • Lienen: 247 (247)
  • Lotte: 285 (312)
  • Metelen: 117 (109)
  • Mettingen: 267 (263)
  • Neuenkirchen: 288 (286)
  • Nordwalde: 208 (215)
  • Ochtrup: 693 (627)
  • Recke: 201 (192)
  • Rheine: 1.494 (1.440)
  • Saerbeck: 126 (118)
  • Steinfurt: 549 (550)
  • Tecklenburg: 110 (108)
  • Westerkappeln: 273 (279)
  • Wettringen: 182 (188)

8.03 Uhr. Im Kreis Steinfurt hat die Sieben-Tage-Inzidenz einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Nach Angaben der Kreisverwaltung liegt diese am heutigen Samstag bei 1.333,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – das ist ein Anstieg um 67,6. Am Samstag vor einer Woche wurde für den Kreis eine Inzidenz von 990,6 gemeldet.

Freitag, 11. Februar

18 Uhr. Trotz weiterhin hoher Infektionszahlen ist ein Großteil der Bürger laut einer aktuellen Umfrage für baldige Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen. 23 Prozent der Befragten finden, es sollte jetzt zu Lockerungen kommen, 38 Prozent würden das in zwei bis drei Wochen begrüßen, wie aus dem am Freitag veröffentlichten ZDF-„Politbarometer“ hervorgeht. Ebenfalls 38 Prozent sagen hingegen, dass mit Lockerungen noch länger gewartet werden sollte.

17 Uhr. Die Stadt Rheine meldet für diese Woche folgende Infiziertenzahlen an den Rheiner Schulen:

  • Edith Stein Grundschule: 2 Schülerinnen und Schüler
  • Kopernikus-Gymnasium: 14
  • Euregio Gesamtschule: 12
  • Emsland-Gymnasium: 9
  • Nelson Mandela Schule: 25
  • Annetteschule: 3
  • Ludgerusschule Schotthock: 3
  • Johannesschule Mesum/Elte: 1
  • Gertrudenschule: 9
  • Gymnasium Dionysianum: 1
  • Bodelschwinghschule: 10
  • Elsa Brändström Realschule: 3
  • Canisiusschule: 2
  • Marienschule Hauenhorst: 17

16.10 Uhr. Schon zum siebten Mal wird im Drive & Train der Firma Krone, Dreierwalder Straße 1 in Spelle, eine offene Impfaktion angeboten. Diese läuft am morgigen Samstag, 12. Februar, von 10 bis 14.30 Uhr. Bei dieser Aktion können sich Menschen ab 16 Jahren impfen lassen, heißt es in einer Pressemitteilung. Verwendet wird der Impfstoff von Biontech. Möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen ab drei Monaten nach der Zweitimpfung. Die Impflinge sollten Personalausweis, Versichertenkarte, gegebenenfalls den Impfpass und wenn möglich den ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbogen mitbringen. Bei Impfunverträglichkeit, schweren Allergien und Nadelphobien ist eine Impfung an diesem Tag nicht möglich. Die Impfaktion findet in Kooperation zwischen der Samtgemeinde Spelle und der Firma Krone statt. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

15.56 Uhr. Wenige Tage nach dem Start der Corona-Impfungen in Apotheken haben sich bereits mehrere Tausend Menschen in Nordrhein-Westfalen die schützende Spritze dort abgeholt. „Die Apotheken in Nordrhein haben für den Start ihrer Impfkampagne in dieser Woche 2500 Impfdosen bestellt“, sagte der Vorsitzende des Apothekerverband Nordrhein Thomas Preis. „Diese werden bis zum Ende der Woche in den 200 an Rhein und Ruhr impfenden Apotheken verimpft sein.“

15.17 Uhr. Die SPD-regierten Bundesländer wollen sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Mittwoch für eine weitgehende Rücknahme der Corona-Maßnahmen bis zum 19. März einsetzen. Darauf haben sich die sozialdemokratischen Länderchefs nach Informationen von „Welt am Sonntag“ am Donnerstagabend in einer Schaltkonferenz verständigt.

15.04 Uhr. Auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser hat sich der Zahl der Covid-Patienten weiter verringert. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters werden hier aktuell nur noch zwei Patienten behandelt, einer davon invasiv beatmet.

14.42 Uhr. Das für Sonntag geplante Heimspiel von Grün-Weiß Nottuln gegen den Lüner SV fällt zum Rückrunden-Auftakt aus. Wie der Fußball-Westfalenligist mitteilte sind – Stand Donnerstagvormittag – elf Nottulner Spieler positiv auf Corona getestet. Aus ähnlichen Gründen fällt das Bezirksliga-Abstiegsduell zwischen BW Aasee und Arminia Ibbenbüren am Sonntag aus. Auch hier kann wegen mehrerer infizierter Spieler bei den Blau-Weißen nicht angepfiffen werden.

14.01 Uhr. Sieben Bundestagsabgeordnete von SPD, Grünen und FDP legten am Freitag einen Entwurf für ein „Gesetz zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen gegen SARS-CoV-2“ vor. Demnach sollen die Krankenkassen zunächst bis 15. Mai alle Erwachsenen persönlich kontaktieren und über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informieren. Ab 1. Oktober müssen dann alle Erwachsenen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland Nachweise über drei Impfungen oder als Genesene haben und sie auf Anforderung vorlegen - bei Behörden oder der Krankenkasse. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann und Frauen zu Beginn der Schwangerschaft sollen ausgenommen sein. Das Gesetz soll bis 31. Dezember 2023 befristet sein.

13 Uhr. Keine Zeit zum Aufatmen: Auch nach dem nun wohl absehbaren bundesweiten Ende der 2G-Regel im Einzelhandel stehen die Geschäfte in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren vor großen Problemen.Nach zwei Corona-Jahren fehlt vielen Modehändlern das Geld für notwendige Investitionen. Leerstände schmälern die Attraktivität der Einkaufsstraßen, und dann ist da noch die Konkurrenz im Internet. Für den Handelsexperten Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein steht fest: „Die Krise der Innenstädte ist mit dem Ende von 2G noch lange nicht vorbei. Die alten Besucherfrequenzen in den Innenstädten werden nicht wiederkommen.“ Ein Überblick über die Herausforderungen einer angeschlagenen Branche:

12.11 Uhr. Bei den Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region ist der Kreis Borken weiterhin am stärksten betroffen. Hier liegt die Inzidenz bei 2.177,2. Der Kreis Steinfurt liegt mit einem Wert von 1.265,5 nur knapp vor dem am wenigsten betroffenen Emsland mit einer Inzidenz von 1.174.4.

11.31 Uhr. Ein indisches Paar hat sein Hochzeitsfest in einem virtuellen Schloss gefeiert. Die Idee zu dieser Metaverse-Hochzeit kam Janaganandhini Ramaswamy und Dinesh Kshatriya, als die Behörden in ihrem Bundesstaat Tamil Nadu kürzlich neue Corona-Schutzmaßnahmen verkündeten. Demnach hätten höchstens 100 Gäste teilnehmen können, aber die beiden wollten eine deutlich größere Hochzeit – so wie es in Indien üblich ist, wie sie indischen Medien berichteten. Das Paar beauftragte ein indisches Blockchain-Startup, das ein virtuelles Schloss baute – vage inspiriert von Harry Potters Zauberschule Hogwarts, da die beiden Fans der Geschichten von J.K. Rowling seien, sagte Vignesh Selvaraj von der Firma. In das Schloss hätten sich rund 6000 Gäste als Avatare über das Internet einloggen, sich dort ähnlich wie bei einem Computerspiel bewegen, miteinander interagieren sowie Musik- und andere Darbietungen auf einer Leinwand anschauen können.

11 Uhr. Auch Apotheken dürfen Impfungen gegen Corona anbieten. Unser Medienhaus hat bei Timo Reimann, dem Inhaber der Rosen-Apotheke in Emsdetten nachgefragt, ob ein solches Angebot in Betracht gezogen wird: „In unserer Apotheke vorläufig nicht und mir ist momentan auch keine Apotheke im Ort bekannt, in der geimpft wird!“ Aus Sicht von Reimann würde das mit Blick auf Emsdetten wenig Sinn haben. [+]

10.20 Uhr. Die Omikronwelle hat deutliche Spuren im Handwerk hinterlassen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Es ist zu massiven Quarantäne- und krankheitsbedingten Ausfällen von Beschäftigten in unseren Handwerksbetrieben gekommen und die Umsätze und Auftragsbestände sind wieder bei deutlich mehr Betrieben als noch im Sommer und Herbst zurückgegangen.“ Daher seien betroffene Betriebe „zwingend“ weiter und über das erste Quartal hinausgehend auf Unterstützungsprogramme der Bundesregierung angewiesen.

9.52 Uhr. Verschiedenen Medienberichten zufolge hat das Bundesverfassungsgericht einen Eilantrag gegen die Impfpflicht für Pflegekräfte und Gesundheitspersonal abgelehnt. Eine Umsetzung der Mitte Dezember im Bundestag beschlossenen Maßnahme kann also ab Mitte März erfolgen. „Die Entscheidung über die Verfassungsmäßigkeit im eigentlichen Verfahren steht noch aus“, schreibt der Spiegel Wer in der genannten Branche ab dem 15. März nicht geimpft oder genesen ist – und auch kein Attest vorlgegt, das gegen eine Impfung spricht – muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden, das dann über die Fortführung der Tätigkeit entscheiden kann.

9.26 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist weiter gestiegen und liegt heute bei 6,79 (gestern: 6,40). Die Hospitalisierungsrate gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Im Kreis Steinfurt liegt der Wert aktuell – genau wie gestern – bei 10,2.

8.53 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 138 (113)
  • Emsdetten: 541 (506)
  • Greven: 714 (639)
  • Hopsten: 122 (110)
  • Hörstel: 272 (236)
  • Horstmar: 109 (99)
  • Ibbenbüren: 1.042 (943)
  • Ladbergen: 95 (88)
  • Laer: 138 (130)
  • Lengerich: 552 (512)
  • Lienen: 247 (244)
  • Lotte: 312 (286)
  • Metelen: 109 (103)
  • Mettingen: 263 (256)
  • Neuenkirchen: 286 (249)
  • Nordwalde: 215 (194)
  • Ochtrup: 627 (587)
  • Recke: 192 (169)
  • Rheine: 1.440 (1.289)
  • Saerbeck: 118 (113)
  • Steinfurt: 550 (527)
  • Tecklenburg: 108 (98)
  • Westerkappeln: 279 (261)
  • Wettringen: 188 (182)

8.40 Uhr. Für die Kontrolle der Impfpflicht von Mitarbeitern in Krankenhäusern und Pflegeheimen ist aus Sicht des nordrhein-westfälischen Städtetags „massive personelle Unterstützung“ vom Land nötig. „Die Städte halten die einrichtungsbezogene Impfpflicht weiter für richtig“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Diese neue Aufgabe und der immense Aufwand dürfen nicht allein bei den Städten abgeladen werden.“

8.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Donnerstag auf Freitag von 74.900 auf 80.500 (Stand: 11.02.2022, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 6.200 (5.900), insgesamt Infizierte 16.777 (16.347), Verstorbene 152 (152), Genesene 10.500 (10.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.900 (12.600), insgesamt Infizierte 52.349 (51.097), Verstorbene 335 (335), Genesene 39.100 (38.100)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 7.900 (7.500), insgesamt Infizierte 21.418 (20.812), Verstorbene 111 (111), Genesene 13.400 (13.200)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 13.900 (13.400), insgesamt Infizierte 41.125 (40.375), Verstorbene 504 (502), Genesene 26.700 (26.500)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 9.900 (9.400), insgesamt Infizierte 31.201 (30.488), Verstorbene 156 (156) Genesene 21.100 (20.900)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 13.400 (11.000), insgesamt Infizierte 67.110 (64.555), Verstorbene 1.144 (1.139), Genesene 52.600 (52.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 10.000 (9.400), insgesamt Infizierte 51.729 (50.267), Verstorbene 407 (407), Genesene 41.300 (40.500)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 6.300 (5.700) insgesamt Infizierte 35.967 (35.104), Verstorbene 317 (317), Genesene 29.300 (29.100)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 80.500 (74.900), insgesamt Infizierte 317.676 (309.045), Verstorbene 3.126 (3.119), Genesene 234.000 (231.000)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.07 Uhr. Eigentlich wäre am Wochenende in Mesum Karneval, denn die Dorfkarnevalisten feiern bekanntlich nach altem Brauch zwei Wochen früher. Dass Corona die Feier nicht auf gewohnte Weise erlaubt, macht die Mesumer aber nur umso kreativer. [+]

7.22 Uhr. Mitten im politischen Streit um die Corona-Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal teilt das Bundesverfassungsgericht am heutigen Freitag mit, ob mit der Umsetzung überhaupt begonnen werden darf. Die Karlsruher Richterinnen und Richter haben über einen Eilantrag von Betroffenen entschieden, der auf den sofortigen Stopp abzielt. Der Beschluss wird um 9.30 Uhr veröffentlicht.

7.10 Uhr. Im vergangenen Jahr musste die Abiturientia des AJG noch einige Corona-Einschränkungen hinnehmen. Das soll dieses Mal anders werden. Ihr Abiball findet ohne Einschränkungen bei Thies 42 in Neuenkirchen statt und soll eine offene Feier werden. So jedenfalls der Plan. [+]

6.53 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Freitag erneut gestiegen und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit nun bei 1.265,5.

Donnerstag, 10 Februar

18 Uhr. In Neuseelands Hauptstadt Wellington hat die Polizei damit begonnen, ein Camp von Gegnern der Corona-Impfpflicht vor dem Parlament zu räumen. Tausende Demonstranten waren am Dienstag in einem Konvoi mit Lastwagen zum Parlament gezogen, um ihrem Unmut über die strengen Regeln in dem Pazifikstaat Luft zu machen. In Neuseeland gibt es eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Arbeitnehmern, die sich nicht impfen lassen, droht die Kündigung.

17.11 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet beim nächsten Corona-Treffen von Bund und Ländern eine Debatte über Lockerungen. Es sei klar, dass es am Mittwoch auch die Diskussion über Lockerungen geben müsse, sagte der SPD-Politiker am Rande eines EU-Treffens im französischen Grenoble. Zugleich warnte er, dass man „nicht zu schnell lockern“ solle. „Wir haben nach wie vor steigende Fallzahlen, so wie wir sie noch nie gehabt haben.“ Wenn man nun so stark lockere, dass die Fallzahlen deutlich steigen, dann verlängere man unnötig die Pandemie.

16.34 Uhr. Die Polizei in Aachen hat in der Wohnung eines 26-Jährigen eine Fälscherwerkstatt für Impfausweise entdeckt. Bei einer Durchsuchung seien eine ganze Reihe von Gegenständen, die zur Fälschung verwendet werden können, entdeckt worden, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

16 Uhr. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bisher mindestens 45,7 Millionen Personen oder 55 Prozent der Bevölkerung eine Auffrischungsimpfung erhalten. Den Grundschutz haben 62,1 Millionen Menschen oder 74,6 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Eine große Gruppe von 19,9 Millionen Menschen bleibt weiterhin ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

15.25 Uhr. Die FDP-Bundestagsfraktion will sämtliche geltenden Corona-Schutzmaßnahmen im März beenden. „Am 20. März sollte Deutschland zur Normalität zurückkehren“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. „Denn dann laufen die Maßnahmen aus, wenn der Bundestag nicht aktiv eine Verlängerung beschließt.“ Für eine Verlängerung bestehe aus heutiger Sicht jedoch kein Anlass, sagte Dürr. „Der Gradmesser für die Corona-Einschränkungen muss immer die Belastung des Gesundheitssystems sein“, sagte Dürr. „Glücklicherweise gibt es diese Überlastung nicht mehr.“

14.44 Uhr. Mit Bart oder ohne? Die Universitätsmedizin in Greifswald hat ihre Studenten in der Klinik zum Verzicht auf Vollbärte aufgefordert mit Verweis auf den festen Sitz von Corona-Masken.Ein entsprechendes Schreiben enthielt eine Abbildung von vielen Bartformen und Hinweise, bei welchen Bärten die Schutzwirkung der Maske unzulässig nachlässt und welche okay sind. Neben einer glatten Rasur gelten nach der Grafik, die von der US-Gesundheitsbehörde CDC stammt, diverse Schnurrbärte als geeignet. Stoppelbärte dagegen werden als schlecht für den Corona-Schutz per Maske eingestuft.

14.14 Uhr. Die Infektionslage in der Kindertagesbetreuung Nordrhein-Westfalens ist weiterhin angespannt. Auch wenn die Datenlage in der Omikron-Welle nicht mehr vollständig zu erfassen sei, seien die sichtbaren Neuinfektionsraten immerhin seit zwei Wochen stabil, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittwoch im Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags.

Nach den bisher vorliegenden Meldungen hätten im Januar 793 von insgesamt 10 600 Kitas in NRW wegen Corona teilweise schließen müssen und 269 komplett. Im Februar seien es bislang 170 Teil- und 49 Komplettschließungen gewesen.

13 Uhr. Auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser hat sich der Zahl der Covid-Patienten gegenüber dem Vortag von fünf auf drei reduziert. Beatmet werden müssen nach wie vor zwei Menschen.

12.15 Uhr. Die Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben dem Deutschland-Tourismus das zweite Jahr in Folge hart zugesetzt. Die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Ferienhäusern und Co. lag trotz einer leichten Erholung im vergangenen Jahr um 37,4 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Gezählt wurden 310,3 Millionen von Gästeübernachtungen. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Corona-Krisenjahr 2020.Wegen der Pandemie galten in einigen Bundesländern teilweise bis Juni 2021 Übernachtungsverbote für Privatreisende. Im Jahr 2020 waren in der ersten Jahreshälfte dagegen nur etwa zwei Monate - Mitte März bis Mitte Mai - von solchen Verboten betroffen. Umgekehrt war das Bild zum Jahresende 2021. Im Dezember verbuchten die Beherbergungsbetriebe mehr als zweieinhalb Mal so viel Übernachtungen wie im Vorjahresmonat, als ein bundesweites Beherbergungsverbot für touristische Reisen galt. Vor allem Gäste aus dem Ausland fehlten.

11.42 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW steigt weiter und liegt heute bei 6,40 (gestern: 6,18). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Sieben-Tage-Fall-Inzidenz in NRW steht bei 1525. Der Überblick:

10.50 Uhr. Die bayerische Staatsregierung will die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen nun doch etwas schneller einführen als von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zunächst in Aussicht gestellt. Bayern halte die Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach wie vor für eine gute Idee, betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Deren Einführung werde sich aber um ein “paar Wochen„ verschieben, weil viele Fragen noch offen seien. Söder hingegen hatte am Montag noch von „großzügigsten Übergangsregelungen“ gesprochen, was „de facto zunächst einmal auf ein Aussetzen des Vollzugs“ hinauslaufe. „Für wie viele Monate, wird man dann sehen.“ Die Staatsregierung hatte sich damit scharfe Kritik eingehandelt.

10.01 Uhr. Der Blick in die Region: Der Kreis Borken ist weiterhin der Kreis mit der höchsten Inzidenz der Umgebung. Die Städte Münster und Osnabrück haben jeweils einen größeren Sprung erlebt. Das Emsland weist aktuell die „niedrigste“ Inzidenz der Region auf.

9.27 Uhr. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen sich nicht für die Kontrolle einer möglichen allgemeinen Impfpflicht zuständig. Diesem Vorstoß einer Gruppe von Abgeordneten aus SPD, Grünen und FDP, die einen Gesetzentwurf vorbereiten, erteilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine deutliche Absage. Ein GKV-Sprecher sagte der Funke Mediengruppe: „Die Durchsetzung und Kontrolle einer eventuellen gesetzlichen Impfpflicht wäre die Aufgabe des Staates.“ Die Kassen seien aber durchaus dazu bereit, ihrem Auftrag zur Information und Beratung der Versicherten nachzukommen.

9 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag von 70.200 auf 74.900 (Stand:0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 5.900 (5.600), insgesamt Infizierte 16.347 (15.971), Verstorbene 152 (152), Genesene 10.300 (10.200)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.600 (12.700), insgesamt Infizierte 51.097 (49.793), Verstorbene 335 (335), Genesene 38.100 (36.800)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 7.500 (6.900), insgesamt Infizierte 20.812 (19.989), Verstorbene 111 (111), Genesene 13.200 (13.000)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 13.400 (12.900), insgesamt Infizierte 40.375 (39.646), Verstorbene 502 (499), Genesene 26.500 (26.200)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 9.400 (8.800), insgesamt Infizierte 30.488 (29.379), Verstorbene 156 (152) Genesene 20.900 (20.400)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 11.000 (9.000), insgesamt Infizierte 64.555 (62.462), Verstorbene 1.139 (1.139), Genesene 52.400 (52.300)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 9.400 (9.100), insgesamt Infizierte 50.267 (49.127), Verstorbene 407 (407), Genesene 40.500 (39.600)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.700 (5.200) insgesamt Infizierte 35.104 (34.150), Verstorbene 317 (317), Genesene 29.100 (28.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 74.900 (70.200), insgesamt Infizierte 309.045 (300.517), Verstorbene 3.119 (3.112), Genesene 231.000 (227.100)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.32 Uhr. Eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 könnte - sofern es im Bundestag eine Mehrheit dafür gibt - nach den Vorstellungen einiger Abgeordneter ab dem 1. Oktober in Deutschland gelten. „Wir streben an, das Gesetz in der zweiten Märzhälfte im Bundestag zu beschließen. Nach einer mehrmonatigen Frist für Beratung und nachgeholte Impfungen soll die Impfpflicht dann am 1. Oktober greifen“, sagte die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Strack-Zimmermann gehört zu einer Gruppe von Abgeordneten aus SPD, Grünen und FDP, die sich für eine Impfpflicht ab 18 starkmachen. Zuletzt waren immer mehr Details ihres Vorschlags bekannt geworden. So sprach sich die Parlamentariergruppe in einem Eckpunktepapier dafür aus, dass die Impfpflicht mit drei Impfungen erfüllt und bis Ende des nächsten Jahres befristet sein soll. Die Krankenkassen sollen demnach ihre Versicherten informieren, über ein Impfportal den Impfstatus abfragen und diesen speichern.

8.08 Uhr. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 247.862 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 1465,4 (vor einer Woche: 1283,2) gestiegen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zudem 238 Todesfälle verzeichnet. Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte mit der geplanten Priorisierung bei PCR-Tests die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - so dass sie nicht in die offizielle Statistik einfließt.

7.35 Uhr. Ein weiterer rasanter Anstieg der Fallzahlen in der Stadt Rheine: Mit 1289 Infizierten in Isolation muss die Stadt am zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand in der Pandemie verzeichnen – der gestrige Höchstwert von 1160 wurde nochmals übertroffen. Die Stadt Rheine hat damit erstmals eine ganze Woche mit vierstelligen Infiziertenzahlen erlebt. Allein gestern wurden 220 Neuinfektionen verzeichnet. Der Überblick:

7.21 Uhr. Erneut verzeichnen die umliegenden Kommunen im Kreis Steinfurt Höchststände in der Pandemie. Die Stadt Emsdetten hat erstmal eine Zahl vpn über 500 Infizierten in Isolation erreicht, Neuenkirchen weist erstmals fast 250 und Wettringen erstmals über 180 Betroffene auf. Die Übersicht:

  • Altenberge: 113 (101)
  • Emsdetten: 506 (447)
  • Greven: 639 (576)
  • Hopsten: 110 (109)
  • Hörstel: 236 (221)
  • Horstmar: 99 (77)
  • Ibbenbüren: 943 (836)
  • Ladbergen: 88 (81)
  • Laer: 130 (122)
  • Lengerich: 512 (463)
  • Lienen: 244 (250)
  • Lotte: 286 (255)
  • Metelen: 103 (86)
  • Mettingen: 256 (233)
  • Neuenkirchen: 249 (226)
  • Nordwalde: 194 (194)
  • Ochtrup: 587 (486)
  • Recke: 169 (165)
  • Rheine: 1.289 (1.160)
  • Saerbeck: 113 (105)
  • Steinfurt: 527 (429)
  • Tecklenburg: 98 (88)
  • Westerkappeln: 261 (231)
  • Wettringen: 182 (156)

7.07 Uhr. Wegen der hohen Infektionszahlen in Deutschland soll der Einsatz der genaueren PCR-Labortests stärker konzentriert werden. Es bleibt generell beim Anspruch auf kostenlosen PCR-Test - aber nur, wenn man zuerst einen positiven Antigen-Schnelltest von einer Teststelle bekommen hat. Gelten soll dies künftig auch bei den gerade bei vielen aufleuchtenden roten Kacheln in der Warn-App, wie aus einem Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

7 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist minimal auf 1185 gesunken (gestern: 1202). Der Blick auf die bisherige Entwicklung:

Mittwoch, 9. Februar

18 Uhr. Im Streit um die beschlossene Impfpflicht fürs Personal in Pflegeheimen und Kliniken nimmt Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Länder in die Verantwortung. „Wir gehen davon aus, dass Gesetze eingehalten werden“, sagte er nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Wolfgang Büchner in Berlin. Spitzenpolitiker von SPD und FDP attackierten scharf die Union, die ein Aussetzen der ab Mitte März greifenden Pflicht wegen befürchteter praktischer Probleme verlangt.

17.25 Uhr. UN-Generalsekretär António Guterres hat die ungleichen Chancen reicher und armer Staaten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. „Die Ungleichheit bei der Verfügbarkeit von Impfstoffen ist das größte moralische Versagen unserer Zeit. Die Menschen und die Staaten zahlen den Preis“, sagte Guterres. Die Weltgesundheitsorganisation möchte insbesondere von den reichen Staaten 16 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) einsammeln, um in den nächsten Monaten Impfstoffe, Tests und Medikamente zielgerichtet zur Verfügung zu stellen. In Afrika seien im Gegensatz zu Europa und anderen reichen Regionen nur acht Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, sagte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa.

17.02 Uhr. Ein betrunkener 51-Jähriger hat in einem Regionalexpress auf dem Weg nach Düsseldorf einen Schaffner gewürgt, weil der ihn zum Aufsetzen einer Corona-Schutzmaske aufforderte. Der Angreifer habe dem Zugbegleiter auf den Kehlkopf gedrückt. Mitreisende hätten den Schaffner befreit, den aggressiven Fahrgast überwältigt und ihn am Duisburger Hauptbahnhof der Polizei übergeben, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Ein Atemtest ergab 1,25 Promille bei dem Mann. Der Schaffner kam nach dem Vorfall vom Dienstagabend zur Untersuchung ins Krankenhaus. Er sei nur leicht verletzt, sagte eine Sprecherin.

16.20 Uhr. Mittlerweile sind 54,7 Prozent der Deutschen geboostert. Das geht aus dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach erhielten bis gestern Abend 45.507.206 Bürgerinnen und Bürger aus der Bundesrepublik eine Auffrischungsimpfung. Das sind fast 72 Prozent der Menschen, die auch schon eine Erst-Impfung erhalten hatten. In Nordrhein-Westfalen erhielten bisher 79,9 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner mindestens eine Corona-Impfung, 57,2 Prozent der Bevölkerung in NRW wurden schon geboostert.

15.33 Uhr. Bundeskanzler Olaf Scholz pocht auf die Umsetzung der umstrittenen Corona-Impfpflicht für Personal in Pflegeheimen und Kliniken durch die Länder. „Wir gehen davon aus, dass Gesetze eingehalten werden“, sagte Scholz nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Wolfgang Büchner am Mittwoch in Berlin. Dies sei „einer der Vorzüge des deutschen Rechtssystems“. Büchner verwies auf die gültige Gesetzesregelung, die von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Die Länder hätten den Bund explizit gebeten, diese Impfpflicht als zusätzlichen Schutz für gefährdete Gruppen einzuführen. Für die Umsetzung seien die Länder zuständig.

15 Uhr. Der DRK-Ortsverein Neuenkirchen eröffnet eine neue Teststelle in St. Arnold. Diese befindet sich im Pfarrheim St. Josef an der Kirchstraße 9 und hat ab Freitag, 11. Februar, vorerst zu folgenden Terminen geöffnet:

  • freitags von 16 bis 20 Uhr
  • samstags von 10 bis 18 Uhr
  • sonntags von 10 bis 14 Uhr

Die Terminbuchung erfolgt über eine gesonderte Website: drkneuenkirchen.testapp24.de Termine am Hauptstandort im Karl-Leisner-Haus in Neuenkirchen werden vorerst weiterhin über die bisher bekannte Website gebucht: www.etermin.net/drk-neuenkirchen Während der Öffnungszeiten der Teststelle kann man auch unter Tel.: 0 59 73-73 82 68 08 Termine vereinbaren. Je nach Auslastung der Teststelle kann es zu Wartezeiten und einer Verzögerung beim Versand der Testergebnisse kommen. „Testungen ohne vorherige Terminbuchung können wir leider nicht garantieren“, heißt es in einer Pressemitteilung.

14.14 Uhr. Das Kino musste auch im zweiten Pandemiejahr deutliche Einbußen im Vergleich zu den Vorjahren hinnehmen: Dies teilt die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) heute in der Jahresbilanz 2021 für das deutsche Kino mit. „Die Besuchs- und Umsatzzahlen liegen erneut knapp zwei Drittel unter den Werten von pandemiefreien Jahren. Den Kinobestand in Deutschland hat dies indessen bislang nicht beschädigt, er liegt weitestgehend auf dem Niveau der Vorjahre“, heißt es in der Bilanz der FFA. Die Zahl der Kinobesuche sei 2021 im Vergleich zum letzten Vorpandemie-Jahr 2019 insgesamt um 64,5 Prozent auf 42,1 Millionen Euro zurückgegangen, der Umsatz um 63,6 Prozent auf 373,2 Mio. Euro. Eine zumindest etwas positivere Nachricht zeigt der Vergleich zum ersten Pandemie-Jahr. Mit Blick auf 2020 ist die Zahl der Kinobesuche in 2021 laut FFA um 10,4 Prozent (rund 4,2 Millionen), der Umsatz sogar um 17,4 Prozent gestiegen.

13.31 Uhr. Im NRW-Einzelhandel muss seit heute die „2G“-Zugangsbeschränkung zwar nur noch stichprobenhaft kontrolliert werden, abgeschafft wurde die „2G“-Regel aber noch nicht. Diese soll aber nach der Ministerpräsidentenkonferenz am 16. Februar offenbar aufgehoben werden, stellte Ministerpräsident Hendrik Wüst am Rande eines Termins in Köln in Aussicht. „Wir werden gemeinsam in der Runde der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten einen schrittweisen Plan für mehr Perspektiven beraten, der die Öffnungen verantwortungsvoll mit einem Basisschutz absichert“, sagte Wüst, der aktuell MPK-Vorsitzender ist, der Deutschen Presse-Agentur. „Das heißt: Maske tragen und Abstand halten, da, wo es nötig ist.“ Das gelte auch für den Einzelhandel. Schon heute gebe er das Signal, „dass wir unmittelbar nach der Ministerpräsidentenkonferenz Einheitlichkeit herstellen werden mit unseren Nachbarn Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz“. In Niedersachsen und Hessen sowie mehreren anderen Bundesländern wurde die 2G-Regel im Einzelhandel bereits abgeschafft.

13.09 Uhr. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis werden aktuell fünf Covid-Patienten (gestern: sieben) behandelt, von denen zwei Personen beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

12.27 Uhr. Das Schulministerium sieht keinen Anlass für einen Anbieterwechsel bei Corona-Selbsttests für die Schulen in NRW. Die seit Jahresbeginn genutzten Testprodukte aus China seien zuverlässig und „qualitativ hochwertig“, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch im Schulausschuss des Landtags. Sie würden auch in vielen anderen Bundesländern genutzt, wo ebenfalls kein Anbieterwechsel geplant sei. Aus der SPD-Opposition waren zuvor erneut Zweifel an der Sensitivität der Selbsttests geäußert worden.

11.55 Uhr. Der Blick in die Region: Der Kreis Borken ist mit einem Sprung auf eine Inzidenz von 2110 weiterhin der Kreis mit der höchsten Inzidenz der Umgebung. Auch in den meisten anderen Kreisen steigen die Zahlen und damit die Inzidenzen weiter. Dies gilt auch für die Stadt Münster, die mit einem Wert von 1102 aktuell die „niedrigste“ Inzidenz der Region verzeichnet.

11.11 Uhr. Bereits seit Montag werden keine Isolations- und Quarantäneverfügungen von den Gemeinden Neuenkirchen und Wettringen mehr ausgestellt. Das Land NRW hat die Regelungen zur Quarantäne und Möglichkeit zur Freitestung geändert, so dass keine gesonderte, schriftliche Ordnungsverfügung mehr nötig ist. „Die Änderung ist eine enorme Entlastung für unser Ordnungsamt, das aufgrund der in letzter Zeit gestiegenen Fallzahlen reichlich Ordnungsverfügungen erstellen und verteilen musste“, sagt Neuenkirchens Bürgermeister Willi Brüning. Das Kerngeschäft im Fachbereich Ordnung und Sicherheit sei dabei nahezu in den Hintergrund gerückt.

10.30 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute bei 6,18 (gestern: 5,66). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Sieben-Tage-Fall-Inzidenz in NRW steht bei 1483,9. Der Überblick:

9.45 Uhr. Die Länder werden nach Ansicht des NRW-Gesundheitsministers bei Umsetzung der anstehenden Corona-Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal in Stich gelassen. Die Umsetzung ab 15. März werde für die Bundesländer eine große Herausforderung, sagte Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch auf WDR 5 im „Morgenecho“. „Es ist einfach so, dass der Bund uns dabei auch etwas im Stich lässt.“ Es müsse genauer definiert werden, für wen die Impfpflicht gelten solle. „Ich glaube schon, dass die Länder gute Gründe haben zu sagen, lasst uns doch - Bund und Länder gemeinsam - sehen, dass wir bestimmte Parameter gleich auslegen, damit wir auch zu einer gleichen Gesetzesauslegung in ganz Deutschland kommen.“

NRW werde das Gesetz umsetzten, bekräftige Laumann. Bis es vor Ort greife, werde es aber wohl Sommer. Den Gesundheitsämtern müssten alle gemeldet werden, die keinen Impfnachweis erbracht hätten. Er gehe davon aus, dass es sich um 50.000 bis 90.000 Fälle handele. Diese seien dann nach und nach im Einzelfall zu prüfen. Die betroffenen Personen müssten angehört werden, es sei genau abzuwägen, ob im Falle eines Betretungsverbots für die ungeimpfte Person noch die Versorgungssicherheit gewährleistet sei.

9 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 69.200 auf 70.200 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 5.600 (5.500), insgesamt Infizierte 15.971 (15.678), Verstorbene 152 (152), Genesene 10.200 (10.000)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.700 (12.700), insgesamt Infizierte 49.793 (48.484), Verstorbene 335 (335), Genesene 36.800 (35.500)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 6.900 (6.700), insgesamt Infizierte 19.989 (19.523), Verstorbene 111 (111), Genesene 13.000 (12.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 12.900 (12.300), insgesamt Infizierte 39.646 (38.765), Verstorbene 499 (499), Genesene 26.200 (25.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 8.800 (8.500), insgesamt Infizierte 29.379 (28.590), Verstorbene 152 (152) Genesene 20.400 (19.900)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 9.000 (8.900), insgesamt Infizierte 62.462 (62.092), Verstorbene 1.139 (1.137), Genesene 52.300 (52.100)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 9.100 (9.300), insgesamt Infizierte 49.127 (48.328), Verstorbene 407 (407), Genesene 39.600 (38.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.200 (5.300) insgesamt Infizierte 34.150 (33.573), Verstorbene 317 (317), Genesene 28.600 (28.000)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 70.200 (69.200), insgesamt Infizierte 300.517 (295.033), Verstorbene 3.112 (3.110), Genesene 227.100 (222.900)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.25 Uhr. Wie am Vortag angekündigt hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht, die unter anderem folgende Anpassungen enthält:

  • Karneval: Für die Karnevalstage vom 24. Februar bis 1. März gelten Extra-Regeln: Die Kommunen im Bundesland können "gesicherte Brauchtumszonen" einrichten, in denen unter der "2G+"-Regel geselliges Beisammensein, Brauchtumspflege und der Verzehr von Speisen und Getränken möglich ist. Veranstaltungen ohne Zugangskontrolle und Personenbegrenzung wie Umzüge sind allerdings nicht erlaubt. Bei privaten Feiern, Karnevalsveranstaltungen und anderen Veranstaltungen des Brauchtums, die drinnen stattfinden, müssen auch geboosterte Personen einen negativen Testnachweis erfüllen.
  • Entschärfte Kontrolle der "2G"-Regel im Einzelhandel: Die "2G"-Regel bleibt im Einzelhandel grundsätzlich bestehen. Stichprobenartige Kontrollen reichen jetzt aber aus.
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren werden immunisierten, also geimpften oder genesenen Personen gleichgestellt, wenn diese über einen negativen Testnachweis verfügen oder in der Schule getestet werden.

8.04 Uhr. Das Robert Koch-Institut (RKI) vermeldet einen erneuten Höchstwert der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz in der Pandemie von 1450,8. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1441,0 gelegen, vor einer Woche bei 1227,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 234.250 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden binnen 24 Stunden 272 Covid-Todesfälle verzeichnet.

7.35 Uhr. Die Stadt Rheine verzeichnet mit aktuell 1160 Infizierten in Isolation einen neuen Höchststand in der Pandemie. Der Überblick über die vergangenen Tage:

7.21 Uhr. Die Lage in den Kommunen im Kreis Steinfurt stellt sich aktuell wie folgt dar:

  • Altenberge: 101 (76)
  • Emsdetten: 447 (434)
  • Greven: 576 (544)
  • Hopsten: 109 (105)
  • Hörstel: 221 (211)
  • Horstmar: 77 (74)
  • Ibbenbüren: 836 (782)
  • Ladbergen: 81 (70)
  • Laer: 122 (100)
  • Lengerich: 463 (422)
  • Lienen: 250 (239)
  • Lotte: 255 (253)
  • Metelen: 86 (74)
  • Mettingen: 233 (229)
  • Neuenkirchen: 226 (209)
  • Nordwalde: 194 (173)
  • Ochtrup: 486 (461)
  • Recke: 165 (150)
  • Rheine: 1.160 (1.127)
  • Saerbeck: 105 (100)
  • Steinfurt: 429 (410)
  • Tecklenburg: 88 (79)
  • Westerkappeln: 231 (229)
  • Wettringen: 156 (151)

7.07 Uhr. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft geht davon aus, dass die Kliniken die Omikron-Welle gut bewältigen. „Ich rechne aktuell für die kommenden Wochen nicht mehr mit einer Überlastung des deutschen Gesundheitswesens“, sagte Vorstandschef Gerald Gaß der „Bild“-Zeitung. Die aktuellen Corona-Maßnahmen hätten „deutlich dazu beigetragen, dass die befürchtete Welle weniger hoch war als befürchtet“. Sie sollten gelten bis zum Höhepunkt der Omikron-Welle, den die Bundesregierung in ein bis zwei Wochen erwartet. Danach könne die Politik „ohne Zweifel schrittweise Lockerungen für die kommenden Wochen ins Auge fassen“. Andere Experten halten eine Überlastung des Gesundheitssystems dagegen weiter für möglich. So hatte die Infektiologin Jana Schroeder (Stiftung Mathias-Spital, Rheine) kürzlich auf noch etwa drei Millionen ungeimpfte ältere Menschen verwiesen, die schwer erkranken könnten.

7 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist zur Mitte der Woche erstmals auf über 1200 gestiegen (gestern: 1103) und markiert damit einen neuen Höchststand in der Pandemie. Der Blick auf die bisherige Entwicklung:

Dienstag, 8. Februar

18 Uhr. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat die 2G-plus-Regel für den Breitensport in Innenräumen in Nordrhein-Westfalen gekippt. Damit gab das Gericht am Dienstag dem Eilantrag eines Fitnessstudiobetreibers aus Bochum statt. Für Sporteinrichtungen im öffentlichen Raum, wozu auch Fitnessstudios zählen, gilt aber weiterhin die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Ein zusätzlicher negativer Corona-Test ist dagegen nicht mehr notwendig. Der Beschluss ist nicht anfechtbar (Az.: 13 B 1986/21.NE). Als Begründung gab der 13. Senat des OVG an, dass das Land die Zugangsbeschränkungen für den gemeinsamen Sport in Innenräumen unklar formuliert habe.

17.11 Uhr. Im Streit um die Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal pocht Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegen den Willen Bayerns und der CDU auf Vollzug durch die Länder. „Das Gesetz gilt, und wir werden mit allen daran arbeiten, Umsetzungsmöglichkeiten zu erleichtern“, sagte Lauterbach in Berlin. Nordrhein-Westfalen wird die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal trotz Bedenken an der Praxistauglichkeit umsetzen. Das Gesetz sei beschlossen worden und werde auch so umgesetzt, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf.

17 Uhr. Corona-Hilfen für Unternehmen, deren Geschäfte noch immer unter den Folgen der Pandemie ächzen, werden aller Voraussicht nach verlängert. Die Wirtschaftsminister der Länder und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprachen sich am Dienstag nach einem Online-Treffen dafür aus, die bisher bis Ende März laufende Überbrückungshilfe IV um drei Monate zu verlängern.

16.04 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sieht im Moment keine Trendwende, was die seit Wochen steigenden Infektions-Zahlen und die Belegung der Intensivstationen betrifft. Dies erklärte er auf einer Pressekonferenz am Nachmittag. Im gleichen Zuge kündigte Laumann eine Verlängerung der Coronaschutzverordnung um „die üblichen vier Wochen“ für die kommenden Tage an. Dort werde es erste Anpassungen, aber keine wesentlichen Veränderungen oder Lockerungen geben. Jedoch, nach der nächsten Bund-Länder-Konferenz wolle man sich die Situation noch einmal anschauen und bei einer stabilen Lage in den Krankenhäusern ebenfalls „den Weg in Richtung Lockerungen“ einschlagen. Zunächst sollen aber ab dem morgigen Mittwoch, 9. Februar, folgende Regelungen gelten:

  • Im Einzelhandel wird die Kontrolle der „2G“-Regel entschärft, die an sich aber bestehen bleiben soll. Ab jetzt reichen stichprobenartige Kontrollen aus.
  • Jugendliche bis 18 Jahren werden bei den „2G“-Regelungen mit geimpften Personen gleichgestellt, wenn diese die Schule besuchen und damit durch die dortigen Testungen die „2Gplus“ Regelung erfüllen.
  • Zum Karneval: Auf dieses für „viele wichtige Brauchtum“ solle nach Möglichkeit in diesem Jahr verzichtet werden. Rechtlich wäre ein komplettes Verbot aber nicht umsetzbar. Deshalb sollen den Kommunen Instrumente an die Hand gegeben werden, um etwa in „Brauchtumszonen“ ein sicheres Feiern zu ermöglichen. Dort dürfe es aber keine offenen Bühnen-Veranstaltung oder Umzüge geben. Weiterhin gelte dort die „2Gplus-“Regel, Kommunen könnten stichprobenartig kontrollieren. Dies gelte draußen. Drinnen wären die Maßnahmen noch schärfer.

15.45 Uhr. Im Streit über die Corona-Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal sieht der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst, Fehler beim Bund. „Die Reaktion der Krankenhäuser und Einrichtungen, der Städte und Kreise ist klar: Die einrichtungsbezogene Impfpflicht stößt in der Umsetzung auf enorme Schwierigkeiten“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. „Der Bund hat es bis heute versäumt, für die einrichtungsbezogene Impfpflicht wesentliche bundeseinheitliche Regeln vorzulegen.“

15 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in einer Pressekonferenz den Vorstoß des Bundeslandes Bayern, die Impflicht für Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen auszusetzen, kritisiert. Das angekündigte Ausscheren Bayerns bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bezeichnete Lauterbach als „sehr problematisch“. Dennoch solle die Umsetzung in Länderhand bleiben. Dies sei zudem kein Versuch das Leben für die Pflegekräfte zu erschweren, sondern diene der Sicherheit der Patienten. „Es ist nicht vertretbar, dass medizinisches Personal nicht an die Impfung glaubt“, ergänzte Lauterbach. Ärzte müssten schon zu der Medizin stehen, die sie auch bei denjenigen anwendeten, die einem anvertraut seien. „Die Botschaft, die dadurch entsteht, ist schwer zu vermitteln.“

14.21 Uhr. Nach der Corona-Flaute sind Nordrhein-Westfalens Flughäfen wieder etwas im Aufwind, aber noch weit entfernt vom Geschäftsniveau vor der Pandemie. Im Jahr 2021 seien rund 7,5 Millionen Passagiere von den sechs größeren NRW-Airports abgeflogen und damit ein Drittel mehr als im Jahr 2020, teilte das Landesstatistikamt am Dienstag in Düsseldorf mit. Im Jahr 2019 - also vor Corona - waren es noch 21,7 Millionen Passagiere gewesen, etwa drei Mal so viele wie im vergangenen Jahr. Der größte Flughafen in NRW ist Düsseldorf, dahinter folgen Köln-Bonn, Dortmund, Münster/Osnabrück, Niederrhein (Weeze) und Paderborn/Lippstadt.

13.51 Uhr. Von den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis werden aktuell sieben Covid-Patienten (gestern: acht) vermeldet, von denen weiterhin drei Personen beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

13.12 Uhr. In der JVA Düsseldorf sind 41 Häftlinge und neun Bedienstete positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte Anstaltsleiterin Charlotte Narjes am Dienstag auf Anfrage. Am Mittwoch solle es einen Reihentest aller Insassen geben. Laut Narjes stehen vier von fünf Hafthäusern unter Quarantäne. Das heißt, die Gefangenen dürfen ihre Zellen nicht verlassen. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet. An dem Reihentest sollen alle Gefangenen teilnehmen, für die Bediensteten ist er freiwillig. Das Gesundheitsamt wird vom Roten Kreuz unterstützt, wann die Ergebnisse der PCR-Tests vorliegen werden, ist unklar. In der JVA Düsseldorf sind zurzeit 764 Menschen inhaftiert.

12.36 Uhr. Trotz sehr hoher Corona-Infektionszahlen in Deutschland spricht der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) von positiven Entwicklungen. „Ich bin optimistisch, dass wir die Omikron-Welle bald überstanden haben, auch wenn der Höhepunkt der Welle noch nicht erreicht ist“, sagte Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. „Wir sind bislang vergleichsweise gut durch diesen Sturm gesteuert.“

12.04 Uhr. Der Blick in die Region: Alle Landkreise und Städte der Region weisen mittlerweile Inzidenzen im vierstelligen Bereich auf – mit einem größeren Sprung hat das Emsland die 1000er Marke deutlich überschritten. Der Kreis Borken ist weiterhin der Kreis mit der höchsten Inzidenz der Umgebung (1993), die Stadt Münster verzeichnet mit 1033 aktuell die „niedrigste“ Inzidenz der Region.

11.33 Uhr. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz wird heute vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1441,0 vermeldet. Zudem gab es innerhalb von 24 Stunden 169.571 Neuinfektionen sowie 177 Covid-19-Todesfälle. Der Landkreis Fürstenfelsbruck bei München in Bayern weist mit einem Wert von 4031,3 die höchste Inzidenz Deutschlands auf, die niedrigste Inzidenz von 224,3 liegt im Landkreis Herford in Ostwestfalen vor.

10.55 Uhr. Es ist genau ein Jahr her, dass sich die ersten Menschen aus dem Kreis Steinfurt im just eröffneten Impfzentrum des Kreises am FMO ihre lang ersehnten Spritzen gegen das Coronavirus abholten. Und das trotz seinerzeit chaotischer Schneeverwehungen und zuvor noch chaotischerer Anmeldeprozeduren. Heute, 365 Tage später, präsentiert der Kreis recht gute Zahlen. [+]

10.10 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet fest mit der Entstehung weiterer Corona-Mutationen. „Im Moment hat das Virus die besten Bedingungen, sich weiterzuentwickeln. Dass bei diesen hohen Infektionszahlen keine Mutationen entstehen, ist epidemiologisch undenkbar“, sagte der SPD-Politiker, der selbst Epidemiologe ist, dem „Stern“. „Wir können nur hoffen, dass die neuen harmloser sind.“ Trotzdem gehe er von einem “Super-Sommer„ aus, “wie im letzten Jahr auch„. Die Infektionszahlen waren im vergangenen Jahr im Sommer stark gesunken, weil sich das Leben dann stärker nach draußen verlagerte, wo sich das Virus schlechter verbreitet.

9.33 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute bei 5,66 (gestern: 5,38). Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Sieben-Tage-Fall-Inzidenz in NRW ist auf 1485,0 gestiegen (gestern: 1444,3). Der Überblick:

9.07 Uhr. Angesichts der sinkenden Zahl positiver Tests bei den Winterspielen sehen die Olympia-Macher von Peking ihr striktes Corona-Konzept als Erfolg. „Die Chance, Corona zu bekommen, ist geringer als irgendwo anders auf der Welt“, sagte Brian McCloskey, Chef der Medizinischen Expertenkommission. Zuvor hatten die Organisatoren mitgeteilt, dass bei den mehr als 70.000 Tests am Vortag sechs Infizierte entdeckt worden seien. Bei fünf der positiven Fälle handelt es sich demnach um Athleten oder andere Teammitglieder. Die Gesamtzahl der Fälle ist seit dem 23. Januar auf 393 gestiegen. Alle sechs neu entdeckten Fälle traten in der Olympia-Blase auf. Bei den Einreisekontrollen wurden keine weiteren Corona-Infektionen festgestellt. Die Organisatoren sehen darin einen Beleg für die Effektivität der Schutzmaßnahmen.

8.24 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 68.300 auf 69.200 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 5.500 (5.100), insgesamt Infizierte 15.678 (15.144), Verstorbene 152 (151), Genesene 10.000 (9.900)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 12.700 (13.200), insgesamt Infizierte 48.484 (47.494), Verstorbene 335 (333), Genesene 35.500 (32.900)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 6.700 (6.600), insgesamt Infizierte 19.523 (19.211), Verstorbene 111 (111), Genesene 12.800 (12.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 12.300 (11.500), insgesamt Infizierte 38.765 (37.676), Verstorbene 499 (499), Genesene 25.900 (25.700)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 8.500 (8.200), insgesamt Infizierte 28.590 (28.000), Verstorbene 152 (152) Genesene 19.900 (19.600)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 8.900 (8.800), insgesamt Infizierte 62.092 (61.658), Verstorbene 1.137 (1.137), Genesene 52.100 (51.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 9.300 (9.500), insgesamt Infizierte 48.328 (47.783), Verstorbene 407 (407), Genesene 38.700 (37.900)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 5.300 (5.400) insgesamt Infizierte 33.573 (33.015), Verstorbene 317 (316), Genesene 28.000 (27.300)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 69.200 (68.300), insgesamt Infizierte 295.033 (289.981), Verstorbene 3.110 (3.106), Genesene 223.900 (217.500)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.49 Uhr. Die Stadt Rheine präsentiert sich heute erneut mit über 1100 Fällen. Der Überblick über die vergangenen Tage:

7.25 Uhr. Die Lage in den Kommunen im Kreis Steinfurt stellt sich aktuell wie folgt dar:

  • Altenberge: 76 (74)
  • Emsdetten: 434 (431)
  • Greven: 544 (545)
  • Hopsten: 105 (106)
  • Hörstel: 211 (213)
  • Horstmar: 74 (74)
  • Ibbenbüren: 782 (744)
  • Ladbergen: 70 (72)
  • Laer: 100 (101)
  • Lengerich: 422 (403)
  • Lienen: 239 (231)
  • Lotte: 253 (246)
  • Metelen: 74 (71)
  • Mettingen: 229 (228)
  • Neuenkirchen: 209 (208)
  • Nordwalde: 173 (167)
  • Ochtrup: 461 (471)
  • Recke: 150 (152)
  • Rheine: 1.127 (1.078)
  • Saerbeck: 100 (102)
  • Steinfurt: 410 (429)
  • Tecklenburg: 79 (81)
  • Westerkappeln: 229 (216)
  • Wettringen: 151 (161)

7.07 Uhr. Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) hat den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen laut einem Medien-Bericht empfohlen, bei sehr hohem Meldeaufkommen von Corona-Fällen zu priorisieren. Erstmeldungen sollten Vorrang vor Folgemeldungen haben, berichtet die „Rheinische Post“. Angesichts der Omikron-Welle sollten sich die Gesundheitsämter bei der Abarbeitung der von den Laboren übermittelten Corona-Fälle auf die aktuellen konzentrieren. Das gehe aus einer Präsentation zur Situation des Meldewesens hervor. Demnach sei Ende Januar eine Kommune mehr als zehn Tage im Rückstand gewesen, zehn Kreise und kreisfreien Städte hätten einen Verzug von mindestens vier Tagen und 23 Kommunen mindestens von einem Tag gehabt. Mehrere Landräte in NRW hatten in den vergangenen Tagen das aufwendige Meldeverfahren kritisiert.

7 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist leicht auf 1103 gesunken (gesten: 1151,5). Der Blick auf die bisherige Entwicklung:

Montag, 7. Februar

18 Uhr. Aufgrund von Änderungen in der Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW besteht ab sofort auch für KRITIS-Personal (Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) im Kreis Steinfurt die Möglichkeit, ihre Isolation bei einer Corona-Infektion durch den Nachweis eines negativen Schnelltests nach sieben Tagen zu beenden. Ein negativer PCR-Test ist dafür nicht mehr zwingend notwendig, wird aber aufgrund der höheren Zuverlässigkeit durch den Kreis Steinfurt weiterhin empfohlen.Durch die Anpassungen des Landes können nun alle infizierten Personen die Isolation durch einen frühestens am siebten Tag nach ihrem positiven Testergebnis an einer qualifizierten Teststelle durchgeführten negativen Schnelltest oder negativen PCR-Test vorzeitig beenden. Die Stabsstelle Corona weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass die Vorlage des negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt für eine frühzeitige Entlassung aus der Isolation grundsätzlich nicht mehr notwendig ist. Freigetestete Personen können ihre Isolation selbstständig nach dem Ablauf des siebten Tages beenden. Gemäß der aktuellen Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW ist die Vorlage des negativen Testergebnisses jedoch weiterhin beim Arbeitgeber erforderlich.

17.25 Uhr. Die drei niedersächsischen Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig, SV Meppen und VfL Osnabrück sind wie angekündigt gegen die Zuschauer-Beschränkungen in Niedersachsen vor Gericht gezogen. Sie reichten beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg einen sogenannten Normenfeststellungsantrag im Eilverfahren ein und hoffen nun, bereits an diesem Samstag wieder vor mehr als 500 Fans spielen zu dürfen.

17.07 Uhr. Im Ärger um die Zustände in einigen Quarantänehotels für corona-infizierte Sportler bei den Winterspielen in Peking hat sich nun auch die IOC-Athletenkommission eingeschaltet. Man habe alle betroffenen Olympia-Teilnehmer zu einer Schalte eingeladen und ihnen weitere Verbesserungen zusichert, teilte das Internationale Olympische Komitee mit. Alle Isolierten seien weiter ein „wichtiger Teil der Spiele“, sagte IOC-Sportdirektor Kit McConnell. Erneut betonte der Dachverband, den positiv getesteten Athleten würden ein uneingeschränkter Zugang zum Internet und Trainingsgeräte für ihre Zimmer zur Verfügung gestellt werden. Auch die Klagen über unzureichendes Essen seien adressiert worden, hieß es weiter. Den Athletinnen und Athleten werde auch psychologische Betreuung angeboten. Emma Terho, die Vorsitzende der Athletenkommission, habe den Betroffenen ihr „großes Mitgefühl“ ausgesprochen.

16.32 Uhr. Die NRW-Landesregierung plant für die Karnevalstage „räumlich abgegrenzte Brauchtumsgebiete innerhalb der Städte“. In diesen Zonen, in denen größere Menschenansammlungen zu erwarten seien, würden höhere Schutzmaßnahmen gelten, teilte am Montag das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit.

16 Uhr. Mit sofortiger Wirkung stellt die Stadt Rheine den Versand von Isolier- und Quarantäneverfügungen ein. Die Pflicht zur Isolierung bzw. Quarantäne ergibt sich nach der aktuellen Rechtslage bereits unmittelbar aus den Regelungen der Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. „Ein gesonderter Bescheid ist deshalb nicht mehr notwendig“, wird Bürgermeister Peter Lüttmann zitiert.

15.25 Uhr. Viele Unternehmen in Deutschland planen auch nach der Pandemie hybride Arbeitsmodelle und wollen Beschäftigten damit eine Mischung aus Homeoffice und Präsenz ermöglichen. Der Anteil der Menschen, die künftig mehrmals pro Woche von zu Hause arbeiten dürften, falle deutlich größer aus als vor der Pandemie, heißt es in einer Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW. Die Firmen planten insbesondere mit Modellen mit ein bis drei Tagen Homeoffice pro Woche. An der repräsentativen Umfrage nahmen im Dezember und Januar 1200 Firmen aus der Informationswirtschaft und dem Verarbeitenden Gewerbe teil.

14.49 Uhr. Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland schreitet bloß langsam voran. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Sonntag 45.000 Impfdosen verabreicht. Damit haben nun 61,9 Millionen Menschen oder 74,4 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Mindestens 45,2 Millionen Personen (54,3 Prozent) hätten jetzt zusätzlich eine Auffrischungsimpfung. Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt aber weiterhin ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie 4 Jahre oder jünger sind.

14.14 Uhr. Die deutsche Industrie hat das von Lieferengpässen geprägte Jahr 2021 mit einem Produktionsplus abgeschlossen. Allerdings ist das Vorkrisenniveau noch lange nicht erreicht, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Da viele Unternehmen prall gefüllte Auftragsbücher haben, sehen Volkswirte aber gute Chancen, dass die Produktion im laufenden Jahr kräftiger anspringen wird - sofern der Mangel an Nachschub bei Vorprodukten und Rohstoffen zunehmend nachlässt.

13.03 Uhr. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Kreis werden nach dem Wochenende wieder mehr Covid-Patienten vermeldet: Aktuell befinden sich acht (gestern: fünf) Personen wegen einer Infektion auf Intensivstationen, von denen drei (gestern: zwei) Personen beatmet werden. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

12.36 Uhr. Hausärzte in Nordrhein-Westfalen klagen über eine wachsende Sorglosigkeit in der Bevölkerung im Umgang mit der Corona-Pandemie. „Insgesamt ist wohl in der Bevölkerung eine Testmüdigkeit aufgekommen. Viele, die als Kontaktperson in Quarantäne sein sollten, sind es nicht“, sagte Oliver Funken, Chef des Hausärzteverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“ (Montag). Bislang sind nur geboosterte Kontaktpersonen von der Quarantäne-Pflicht befreit. Auch die jüngste Stiko-Entscheidung für eine vierte Impfung hätten die Patienten gleichmütig aufgenommen: „Die Patienten überrascht fast nichts mehr.“

12.04 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will heute ab 13 Uhr mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern der Karnevalshochburgen „über geeignete Regelungen“ für die Karnevalstage sprechen. Ob schon unmittelbar nach dem „Karnevals-Gipfel“ Regelungen angekündigt werden, ist unklar. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Debatten gegeben, weil es keine verbindlichen Regelungen für den Straßenkarneval gibt. Viele Vereine haben ihre Umzüge abgesagt - verboten wären sie aber nicht. Unter anderem der Kölner Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn hatte „ein klares Statement von der Politik, wohin es geht“ gefordert.

11.42 Uhr. Von diesem Montag an bieten in Nordrhein-Westfalen die ersten Apotheken Impfungen gegen das Coronavirus an. Grundsätzlich wird zu Terminvereinbarungen geraten, weil nicht jede Apotheke von Anfang an dabei se, heißt es von Apothekerverbänden. Von Seiten der Hausärzte gibt es allerdings Kritik.

11.21 Uhr. Der Blick in die Region: Der Kreis Borken ist weiterhin der Kreis mit der höchsten Inzidenz der Umgebung (1919), das Emsland verzeichnet mit dennoch fast vierstelligen Werten (944) aktuell die niedrigste Inzidenz der Region.

10.52 Uhr. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich gegen übereilte Öffnungsschritte bei den Corona-Maßnahmen ausgesprochen. „Wir sollten uns vorbereiten, die Grundrechtseingriffe Stück für Stück zurückzunehmen, wenn der Scheitelpunkt, wenn der Höhepunkt dieser Welle erreicht ist, und wir sehen, dass das Gesundheitssystem sowohl in den Krankenhäusern stabil ist“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im ZDF. Das sei aber derzeit noch nicht der Fall. Die Inzidenzahlen stiegen noch an. „Der Höhepunkt ist offensichtlich noch nicht erreicht.“ Experten gehen aktuell davon aus, dass der Höhepunkt dieser Pandemiewelle Mitte oder Ende Februar erreicht sein wird.

10.30 Uhr. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) heute nach dem Wochenende 95.267 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 1426,0 (gestern: 1400,8) – ein weiterer Höchstwert. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1176,8 (Vormonat: 303,4). Zudem wurden binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet.

9.45 Uhr. Für viele markiert er nicht nur das Ende der Schulzeit, sondern auch eines Lebensabschnitts: der Abschlussball. Ein letztes Mal mit allen Freunden, Lehrern und Eltern feiern, bevor sich die Wege trennen, um eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Kein Wunder, dass dieser Tag bei vielen Schülerinnen und Schülern emotional hoch hängt. Doch Corona hat auch hier so manchen Strich durch die Rechnung gemacht. Für dieses Jahr macht sich allerdings ein wenig Optimismus breit. [+]

9.10 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 6.604 Menschen nachweislich infiziert. Am Vortag waren es noch 6.945 Menschen. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie ist auf 48.363 gestiegen. 407 Menschen im Kreis Steinfurt sind bisher in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

8.40 Uhr. Gut eine Woche vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach baldige Lockerungen von Beschränkungen in Aussicht gestellt. „Ich glaube, dass wir deutlich vor Ostern lockern werden. Davon bin ich fest überzeugt“, sagte er der „Bild“. Ostern ist in diesem Jahr Mitte April. Gleichzeitig warnte er: „Wir sind vor dem Höhepunkt der Welle. In das Maximum der Fallzahlen jetzt zu lockern, das bedeutet: Ich gieße Öl ins Feuer“, sagte der SPD-Politiker.

8 Uhr. So verteilen sich die aktuell Infizierten auf die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt (Zahl in Klammern = Vortag):

  • Altenberge 74 (76)
  • Emsdetten 431 (445)
  • Greven 545 (581)
  • Hopsten 106 (122)
  • Hörstel 213 (222)
  • Horstmar 74 (72)
  • Ibbenbüren 744 (762)
  • Ladbergen 72 (72)
  • Laer 101 (106)
  • Lengerich 403 (426)
  • Lienen 231 (219)
  • Lotte 246 (268)
  • Metelen 71 (79)
  • Mettingen 228 (242)
  • Neuenkirchen 208 (225)
  • Nordwalde 167 (171)
  • Ochtrup 471 (510)
  • Recke 152 (164)
  • Rheine 1.078 (1.116)
  • Saerbeck 102 (115)
  • Steinfurt 429 (460)
  • Tecklenburg 81 (90)
  • Westerkappeln 216 (229)
  • Wettringen 161 (173)

7.40 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute bei 5,38. Am Vortag lag der Wert noch bei 5,79. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden.

7.20 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt steigt erneut und liegt heute bei 1.151,5. Das ist ein Plus von 59,6 im Vergleich zu gestern und ein Plus von 161,1 im Vergleich zur Vorwoche.

Zu den älteren Meldungen:

 

​​​​​​Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Dies gilt zusätzlich ab dem 9. Februar:

  • Karneval: Für die Karnevalstage vom 24. Februar bis 1. März gelten Extra-Regeln: Die Kommunen im Bundesland können "gesicherte Brauchtumszonen" einrichten, in denen unter der "2G+"-Regel geselliges Beisammensein, Brauchtumspflege und der Verzehr von Speisen und Getränken möglich ist. Veranstaltungen ohne Zugangskontrolle und Personenbegrenzung wie Umzüge sind allerdings nicht erlaubt. Bei privaten Feiern, Karnevalsveranstaltungen und anderen Veranstaltungen des Brauchtums, die drinnen stattfinden, müssen auch geboosterte Personen einen negativen Testnachweis erfüllen.
  • Entschärfte Kontrolle der "2G"-Regel im Einzelhandel: Die "2G"-Regel bleibt im Einzelhandel grundsätzlich bestehen. Stichprobenartige Kontrollen reichen jetzt aber aus.
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren werden immunisierten, also geimpften oder genesenen Personen gleichgestellt, wenn diese über einen negativen Testnachweis verfügen oder in der Schule getestet werden.

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

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