Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

Neue Schutzverordnung in NRW in Kraft

Freitag, 16. Oktober 2020 - 07:12 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In unserem Corona-Ticker halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem aktuellen Stand.

Die wichtigsten Informationen derzeit kompakt zusammengefasst:

  • In den letzten sieben Tagen gab es im Kreisgebiet durchschnittlich 32,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand: 21. Oktober lt. Landeszentrum Gesundheit)
  • Im Kreis Steinfurt sind bisher 95 Corona-Infizierte verstorben. (Stand 21. Oktober lt. Landeszentrum Gesundheit)
  • Neue Schutzverordnung in NRW ist in Kraft getreten

Coronaschutzverordnung ab 17.10. (186 kB)

Anlage zur Coronaschutzverordnung ab 17.10. (200 kB)

Coronaeinreiseverordnung ab 7.10. (85 kB)

Coronabetreuungsverordnung ab 1.10. (118 kB)

Bußgeldkatalog ab 1.10. (84 kB)

Mittwoch, 21. Oktober

11.10 Uhr. In Rheine ist die Zahl der aktuell nachweislich Infizierten weiter angestiegen. 41 Infizierte befinden sich in der Emsstadt in Isolation:

10.50 Uhr. Bei der Sieben-Tages-Inzidenz reißt jetzt auch der Kreis Borken die kritische Marke von 50 – und der Kreis Warendorf muss mit einer starken Steigerung von 12,2 auf einen Wert von jetzt 76,3 umgehen. Der Kreis Steinfurt liegt heute bei 32,4 (+4,9). Die aktuelle Lage in der grafischen Übersicht:

10.20 Uhr. Zum dritten Mal in Folge muss die Stadthalle Rheine den Auftritt der Künstlerin Tahnee coronabedingt verschieben. Ursprünglich sollte die Veranstaltung am 14. Februar stattfinden, wurde dann auf den 22. Mai und später auf den 23. November verlegt. Doch auch daraus wird nichts: Aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie wird der Auftritt der Comedienne, Moderatorin und Schauspielerin nun nochmals verschoben. Neuer Termin ist der 12. September 2021. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Foto: Guido Schröder

Tahnee tritt nun im Herbst in Rheine auf.

9.40 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wohnen inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung in einem Corona-Risikogebiet. Rund zwölf Millionen Einwohner leben in Städten oder Kreisen, die über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen liegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. Münster mit rund 315 300 Einwohnern war demnach die einzige größere Stadt, die mit 33 Fällen pro 100 000 Einwohnern in den letzten sieben Tage unter der Kennzahl von 50 blieb. Das bevölkerungsreichste Bundesland NRW hat knapp 18 Millionen Einwohner. Der Kreis Steinfurt weist aktuell eine Inzidenz von 32,4 auf.

9.05 Uhr. Trotz steigender Infektionszahlen auch in Senioren- und Pflegeheimen in NRW will das Gesundheitsministerium die Besuchsregeln nicht verschärfen. „Im Gegenteil: Ziel ist es, Besuchsverbote unbedingt zu vermeiden“, teilte das Ministerium mit. Zugleich gehe es um den bestmöglichen Schutz von Bewohnern, Patienten und Beschäftigten. Dabei spielten Schnelltests eine wesentliche Rolle. „Es ist beabsichtigt, Schnelltests insbesondere in Pflegeheimen und Krankenhäusern einzusetzen“, sagte eine Sprecherin.

8.03 Uhr. In den Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen in Wettringen richtete der Pflegedienst Leusbrock zu Beginn der Coronavirus-Krise eine Quarantäne-WG ein. Wir haben über die Erfahrung gesprochen. [+]

7.50 Uhr. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 7.595 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Der Wert bleibt damit knapp hinter der Höchstmarke von 7.830 vom Samstag zurück, liegt aber deutlich über den 5.132 gemeldeten Neuinfektionen vom vergangenen Mittwoch.

7.33 Uhr. Die Leute sollen wieder Klopapier häufen, heißt es. Auch in Emsdetten? Wir haben uns in den Supermärkten umgehört.[+]

7.02 Uhr. Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht mehr fern. Viele Familien werden dann vielleicht ihre Angehörigen in Senioren- und Pflegeheimen besuchen wollen. Andererseits wollen die Senioreneinrichtungen Ansteckung unbedingt vermeiden. Könnten die neuen Corona-Antigen-Schnelltests, die seit dem 15. Oktober angeboten werden, vielleicht eine Lösung sein? Wir haben bei einigen Senioreneinrichtungen in Rheine nachgefragt. Ergebnis: Keine der befragten Einrichtungen hat bisher Erfahrungen mit den neuen Schnelltests sammeln können. [+]

Dienstag, 20. Oktober

18 Uhr. Corona zum Trotz: Die Kirchengemeinde St. Anna möchte in diesem Jahr wieder einen „Lebendigen Adventskalender“ organisieren – „trotz oder gerade wegen der besonderen Herausforderungen angesichts von Corona“, wie es in einer Pressemitteilung der Pfarrgemeinde heißt. Die Aktion soll in der Adventszeit in St. Arnold stattfinden [+]. Anders hat sich dagegen die evangelischen Kirchengemeinde Johannes Rheine und die katholischen Pfarrei St. Antonius in Rheine entschieden: Sie sagen den „Lebendigen Adventskalender“ Rheine rechts der Ems wegen Corona ab. Die mit dem gewohnten Ablauf verbundenen Risiken sind nach Ansicht der Veranstalter in Zeiten von Corona nicht verantwortbar, so dass dem Vorbereitungsteam eine Absage als richtiger Weg erscheine.

17.48 Uhr. In der Fußball-Regionalliga West sind wegen Corona-Fällen bei den Vereinen Borussia Mönchengladbach, Alemannia Aachen und Wuppertaler SV am Dienstag mehrere Partien unter anderem für den 10. Spieltag an diesem Mittwoch abgesetzt worden.

16.32 Uhr. Liebend gerne würde der FC Vorwärts Wettringen am Mittwochabend um den Einzug ins Kreispokal-Viertelfinale spielen. Doch ob es zum Heimduell mit Borussia Emsdetten kommt, steht aktuell in den Sternen. Grund: Aus dem Kader des Westfalenligisten meldete sich ein Spieler mit Grippesymptomen und ließ sich vorsichtshalber auf das Covid-19-Virus untersuchen. Das Ergebnis der Blutentnahme wird wohl erst am Spieltag vorliegen, bis dahin gilt das Zweitrundenduell zumindest als gefährdet. [+]

16.20 Uhr. Der Anstieg der Corona-Infektionen treibt die Politik in der Hauptstadt um. Zuletzt beschloss der Senat mehrfach neue Beschränkungen. Nun sind weitere Regelungen geplant. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen die Menschen in Berlin verstärkt eine Maske tragen.

14.30 Uhr. Gegen die NRW-weite Sperrstunde in Risikogebieten für Restaurants und Kneipen haben Gastronomen zwei Eilanträge beim Oberverwaltungsgericht Münster eingereicht. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

14.05 Uhr. Und noch eine Absage: Auch die Rodder Bauerschaftsversammlung, die eigentlich am 5. November stattfinden sollte, fällt angesichts der Pandemie aus. Die Versammlung hat in Rodde eine lange Geschichte und knüpft an die alte Tradition der Pachteintreibung an, die früher auch Bauerschaftsrechnung genannt wurde.

13.35 Uhr. Aufgrund der sich verschärfenden Pandemie sagen die Organisatoren den Nikolausmarkt in Hauenhorst endgültig ab. Besonders wegen der steigenden Infektionszahlen und der geltenden Auflagen könne die Veranstaltung nicht durchgeführt werden, erklärten die Vereine in ihrer Pressemeldung die Gründe.

13.05 Uhr. Aufgrund der wieder steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie fällt das Gruppentreffen der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe am Montag, 2. November, aus.

12.45 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 2.270 auf 2.403 (Stand: 20.10.2020, 12.15 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Wert in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 76 (80), insgesamt Infizierte 473 (470), Verstorbene 7 (7), Genesene 390 (383)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 289 (273), insgesamt Infizierte 1.700 (1.682), Verstorbene 41 (41), Genesene 1.370 (1.368)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 93 (83), insgesamt Infizierte 1.141 (1.102), Verstorbene 25 (25), Genesene 1.023 (994)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 562 (486), insgesamt Infizierte 1.683 (1.594), Verstorbene 19 (19), Genesene 1.102 (1.089)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 161 (143), insgesamt Infizierte 1.329 (1.311), Verstorbene 13 (13), Genesene 1.155 (1.155)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 806 (820), insgesamt Infizierte 3.297 (3.253), Verstorbene 48 (47), Genesene 2.443 (2.386)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 186 (166), insgesamt Infizierte 2.143 (2.123), Verstorbene 94 (94), Genesene 1.863 (1.863)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 230 (219), insgesamt Infizierte 1.387 (1.365), Verstorbene 21 (21), Genesene 1.136 (1.125)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 2.403 (2.270), insgesamt Infizierte 13.153 (12.900), Verstorbene 268 (267), Genesene 10.482 (10.363)

12.14 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Werte in Klammern: Vortag):

  • In Altenberge: 1 Person (1)
  • In Emsdetten: 41 Personen (40)
  • In Greven: 17 Personen (22)
  • In Hopsten: 7 Personen (6)
  • In Hörstel: 5 Personen (5)
  • In Horstmar: 5 Personen (4)
  • In Ibbenbüren: 21 Personen (13)
  • In Ladbergen: 2 Personen (2)
  • In Laer: 6 Personen (2)
  • In Lienen: 3 Personen (5)
  • In Lotte: 4 Personen (4)
  • In Metelen: 2 Personen (2)
  • In Mettingen: 3 Personen (3)
  • In Neuenkirchen: 5 Personen (5)
  • In Nordwalde: 6 Personen (4)
  • In Ochtrup: 9 Personen (14)
  • In Recke: 5 Personen (1)
  • In Rheine: 36 Personen (27)
  • In Steinfurt: 10 Personen (9)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (3)
  • In Wettringen: 13 Personen (7)

11.50 Uhr. Wie schwer erkranken Corona-Patienten? Abgesehen von Spätfolgen bei zunächst nicht schwer Erkrankten kann auch ein Blick in die Krankenhäuser dazu beitragen, die Entwicklung der Pandemie zu verfolgen. In unserer Grafik sind die Covid-Patienten aufgeführt, die zum jeweiligen Zeitpunkt in Krankenhäusern in NRW behandelt wurden bzw. auf einer dortigen Intensivstation lagen:

11.10 Uhr. Der Männergesangverein MGV 1912 hat seine Corona-Pause beendet. Nach der Schließung des „Café Jedermanns“ hat der Männerchor auch eine neue Bleibe gefunden. Die Proben finden in der Eventhalle „4U“ in Neuenkirchen statt. [+]

10.15 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist in der Grafschaft Bentheim stark gestiegen und liegt heute bei 86 (+14,6). Auch der Kreis Warendorf (64,1) und das Emsland (61,5) liegen oberhalb der kritischen Marke von 50. Einen stärkeren Anstieg verzeichnet heute auch der Kreis Coesfeld (+9,6) und meldet einen Inzidenzwert von 33,5. Die niedrigste Wocheninzidenz in unserer Region verzeichnet der Kreis Steinfurt mit jetzt 27,4 (+4). Die aktuelle Lage in der grafischen Übersicht:

09.55 Uhr. Wenn die Uni-Vorlesungen wieder starten, schalten sich wohl viele Studierende nur per Laptop zu. Zwar haben zahlreiche Hochschulen ein „hybrides Semester“ ausgerufen, die steigenden Corona-Zahlen machen aber wenig Hoffnung auf einen Studienstart wie vor der Pandemie. Im Interview erklärt eine Jugendforscherin, was das für junge Erwachsene bedeutet.

09 Uhr. Beschränkungen aufheben und nur einige wenige schützen? Nein, sagt die Gesellschaft für Virologie (GfV). Das Anstreben der so genannten Herdenimmunität ohne Impfung sei unethisch und führe zu einer eskalierenden Zunahme an Todesopfern. Denn selbst bei strenger Isolierung älterer Menschen gebe es weitere Risikogruppen, die viel zu zahlreich, zu heterogen und zum Teil auch unerkannt seien, um aktiv abgeschirmt werden zu können. Eine mögliche Komplikation einer überstandenen Erkrankung stelle zudem das sogenannte „long COVID“-Syndrom dar, das Spätschäden an Atemwegen, Gefäßen, dem Nervensystem oder anderen Organen zusammenfasst, betont die GfV in einer viel beachteten Stellungnahme.

08.15 Uhr. Inzwischen sind in NRW mehr als 150 Bundeswehrsoldaten zur Bewältigung der Corona-Krise im Einsatz – Tendenz steigend. Sie unterstützen fast ausnahmslos die Gesundheitsbehörden bei der Kontaktnachverfolgung von Neuinfizierten, berichtet ein Sprecher der Bundeswehr.

07.30 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist der Inzidenzwert seit gestern von 23,4 auf 27,4 gestiegen. In NRW liegt die durchschnittliche Wocheninzidenz heute bei 62,2 – wobei Solingen, Herne und Gelsenkirchen sogar dreistellige Werte melden.

07.20 Uhr. In Emsdetten trugen die meisten Marktbesucher am Wochenende ihre Masken, in der Fußgängerzone selbst nur wenige. Unser Reporter hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich das gesellschaftliche Leben in der Stadt kurzfristig ändern würde, falls Emsdetten in der kommenden Zeit die kritischen Inzidenzwerte übertrifft. [+]

Montag, 19. Oktober

17.24 Uhr. Die Stadt Hamm, die schon seit Mitte September über dem kritischen Neuinfektionswert liegt, führt neue Corona-Beschränkungen ein. Man wolle alles tun, um die schon fast seit einem Monat anhaltend hohen Zahlen in den Griff zu bekommen, sagte ein Stadtsprecher am Montag.

15.57 Uhr. In einer Gaststätte in der Rheiner Innenstadt ist am Wochenende ein Gast mit einer Corona-Infektion ausfindig gemacht worden. Dies bestätigte der Betreiber der Gaststätte auf Nachfrage der MV. Die Infektion wurde nach Auswertung der Kontaktbögen offenbar. Auf dem Zettel hatte der Gast vorschriftsmäßig seine persönlichen Daten sowie die genaue Sitzposition vermerkt. Es war das erste Mal im Kreis Steinfurt, dass eine Corona-Infektion in einer Gaststätte aufgrund ausgefüllter Kontaktbögen offenbar geworden ist. Die übrigen Gäste, die sich in der Gaststätte aufgehalten hatten, mussten sich in Quarantäne begeben.

15.43 Uhr. Die Vereinsaktivitäten müssen in den Bauerschaften Bilk und Haddorf weiter ruhen: Der Vorstand des Schützenvereins Bilk-Haddorf hat sich im Zuge der wieder erstarkten Coronavirus-Pandemie dazu entschieden, die Jahreshauptversammlung am 14. November abzusagen; zum Schutz der Mitglieder und da bloß wenige aktuelle Themen auf dem Programm stehen. Die Vorstandswahlen der diesjährigen Versammlung werden auf die nächste Gelegenheit verschoben. Planungen für das nächste Jahr, über die sonst informiert worden wäre, sind nach Angaben des Vereins aufgrund der Situation zu unsicher. Sicher ist allerdings bereits, dass der Bilk-Haddorfer Karneval in der Wettringer Bürgerhalle im Februar nicht stattfinden wird.

14.32 Uhr. Wegen einer Begegnung mit erhöhtem Risiko geht Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ins Homeoffice. Es gehe ihm aber gut, teilt sein Ministerium mit. Wie sein Ministerium mitteilte, hat die Corona-Warn-App bei dem SPD-Politiker eine Begegnung mit erhöhtem Risiko angezeigt.

13.35 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Werte in Klammern: Vortag):

  • In Altenberge: 1 Person (1)
  • In Emsdetten: 40 Personen (40)
  • In Greven: 22 Personen (23)
  • In Hopsten: 6 Personen (6)
  • In Hörstel: 5 Personen (5)
  • In Horstmar: 4 Personen (9)
  • In Ibbenbüren: 13 Personen (9)
  • In Ladbergen: 2 Personen (2)
  • In Laer: 2 Personen (0)
  • In Lienen: 5 Personen (7)
  • In Lotte: 4 Personen (4)
  • In Metelen: 2 Person (1)
  • In Mettingen: 3 Personen (2)
  • In Neuenkirchen: 5 Personen (6)
  • In Nordwalde: 4 Personen (6)
  • In Ochtrup: 14 Personen (17)
  • In Recke: 1 Person (1)
  • In Rheine: 27 Personen (36)
  • In Steinfurt: 9 Personen (9)
  • In Westerkappeln: 3 Personen (4)
  • In Wettringen: 7 Personen (5)

12.47 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind seit Freitag 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Das geht aus Zahlen der Bezirksregierung hervor. Stand 12.10 Uhr sind im Kreisgebiet 166 Personen akut infiziert, das sind zehn Personen weniger als am Freitag. Die Zahl der Genesenen stieg seit Freitag von 1.804 auf 1.863. Im Regierungsbezirk hat sich die Zahl von Freitag auf heute von 12.308 auf 12.900 erhöht.

Die einzelnen Kreise im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 80 (62), insgesamt Infizierte 470 (443), Verstorbene 7 (7), Genesene 383 (374)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 273 (218), insgesamt Infizierte 1.682 (1.598), Verstorbene 41 (39), Genesene 1.368 (1.341)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 83 (82), insgesamt Infizierte 1.102 (1.091), Verstorbene 25 (25), Genesene 994 (984)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 486 (428), insgesamt Infizierte 1.594 (1.535), Verstorbene 19 (19), Genesene 1.089 (1.088)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 143 (126), insgesamt Infizierte 1.311 (1.276), Verstorbene 13 (13), Genesene 1.155 (1.137)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 820 (637), insgesamt Infizierte 3.253 (3.004), Verstorbene 47 (47), Genesene 2.386 (2.320)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 166 (176), insgesamt Infizierte 2.123 (2.074), Verstorbene 94 (94), Genesene 1.863 (1.804)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 219 (186), insgesamt Infizierte 1.365 (1.287), Verstorbene 21 (21), Genesene 1.125 (1.080)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 2.270 (1.915), insgesamt Infizierte 12.900 (12.308), Verstorbene 267 (265), Genesene 10.363 (10.128)

12.03 Uhr. Shoppen auf einem privaten Kinderflohmarkt: Das war am Samstag in Emsdetten möglich. Natürlich hielten sich Veranstalter und Besucher streng an die Pandemie-bedingten Vorgaben. [+]

11.30 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist weiter gesunken und liegt nun bei 23,4 (Stand: 19.10.2020, 0 Uhr). In den benachbarten Landkreisen Emsland (63,0) und in der Grafschaft Bentheim (71,4) ist der Wert zwar ebenfalls leicht gesunken, liegt aber weiterhin über der Warnschwelle von 50.

11.16 Uhr. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält für stark betroffene Regionen nun auch eine bundesweite Maskenpflicht für denkbar. Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen solle eine Maskenpflicht in Schulen, auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auch am Arbeitsplatz gelten, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden könnten, sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag vor einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg.

9.16 Uhr. Bei einem Stationslauf durch Neuenkirchen holten die Messdiener von St. Anna das nach, was sie im corona-bedingt ausgefallenen Osterlager verpasst hatten. [+]

8.50 Uhr. Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Gastwirte und Hoteliers in Nordrhein-Westfalen haben mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen - das zeigen neue Zahlen des Statistischen Landesamts. Bereinigt um Preiseffekte (real) sank der Umsatz der Branche im vergangenen August um 26,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie Statistiker am Montag in Düsseldorf mitteilten. Sehr deutlich war das Minus mit 39 Prozent etwa im Hotelgewerbe. Einzig bei den Campingplätzen lief es im Vergleich zum Vorjahr besser - sie verzeichneten ein reales Umsatzplus von 3,9 Prozent.

7.35 Uhr. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die Corona-Übernahmeprämien für Auszubildende aus insolventen Betrieben um ein halbes Jahr bis Ende 2021 verlängern. Die Prämie von 3000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen soll dafür sorgen, dass mehr Auszubildende aus Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, ihre Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen können.

7.20 Uhr. Die Bundesregierung darf es aus FDP-Sicht nicht bei der aktuellen Überarbeitung der Corona-Warn-App belassen. „Die Erweiterung der Funktionen der Corona-Warn-App ist zwar sinnvoll, aber weitere Optimierungen sind dringend notwendig“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion, Bettina Stark-Watzinger.

6.59 Uhr. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, warnt mit Blick auf die stark steigenden Corona-Zahlen vor einer „Isolation um jeden Preis“ in Pflegeheimen. „Der Erhalt der Selbstbestimmung ist dringend notwendig. Es darf nicht passieren, dass Menschen entmündigt werden“, sagte Westerfellhaus.

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43. Kalenderwoche

Leserkommentare
Norbert Berning 20.10.202021:32 Uhr

Nun, Herr Federhenn, Sie müssen es nicht lesen, niemand zwingt Sie dazu. Und wenn Sie es trotzdem lesen und Ihnen etwas nicht gefällt, könnten Sie ja mal konkret dazu äußern – wobei ich dann hoffe, dass Ihre Kritikkompetenz über den Vorwurf des „Geseiere“ hinausgeht. Also, wie steht’s mit Ihnen?

Ingo Federhenn 19.10.202022:43 Uhr

Bin ich eigentlich der einzige, den das Geseiere von Herrn Berning auf den Senkel geht? Es gibt so schöne soziale Medien, z.B. Facebook, da können Sie Ihre Meinung kundtun. Da müssen es dann aber auch nur die ertragen, die sie abonieren. Hier geht es allmählich auf den Geist!

Norbert Berning 18.10.202011:25 Uhr

Kleine Korrektur zur Nr. 3: Der „31.01.2021“ ist falsch, richtig ist der 31.03.2021.

Norbert Berning 17.10.202014:18 Uhr

Nachtrag:

Ein Corona-Imperator der ganz besonderen Sorte ist Jens Spahn, neben der Kanzlerin der „Dr. Brinkmann“ (aus der früheren Serie „Schwarzwaldklinik“) unter den Politikern, dem viele (naive) Bürger in der Krise vertrauen – er will sich jetzt im Schnellverfahren seine Machtfülle ausbauen lassen: die noch geltende zeitliche Begrenzung „31.01.2021“ soll entfallen, dafür soll er mehr Kompetenzen bekommen, mit denen er – nun „stetig“ – eigenmächtig mehr Verordnungen als bisher erlassen kann... Ermächtigungsgesetz? Und die künftige Rolle des Bundestages?

Dazu n-tv gestern:

>>"Dem Deutschen Bundestag wird insoweit das Recht eingeräumt, entsprechende Verordnungen abzuändern oder aufzuheben", heißt es in dem Entwurf.<<

Man achte hier auf die Sprache: „wird insoweit das Recht eingeräumt“ statt „bleibt vorbehalten“... seit wann räumt eine Regierung dem Parlament Rechte ein? Welch Wandel der Dinge...

Aber auch so hat Spahn schon genug Möglichkeiten, die „Krise“ zu steuern, nämlich über das ihm unterstellte RKI, dessen „Empfehlungen“ somit stets mit ihm abgestimmt sind. Steigen z. B. die „positiv“-Zahlen derart stark an, dass wegen der vermehrten Einschränkungen Unmut im Volk aufkommt, kann er über das RKI eine neue Teststrategie „empfehlen“: also nur noch sagen wir mal 700.000 statt aktuell 1,1 bis 1,2 Millionen Tests – und die Fallzahlen mitsamt „Inzidenzen“ werden wundersam sinken... „Wir sind auf einem guten Weg!“ wird es dann überall heißen, wenigstens vorerst.

Und ich meine, wer das so toll im Griff hat, der darf sich damit eines Tages auch ein Denkmal setzen: Dann mag hierzulande das, was derzeit noch die „Corona-Pandemie“ genannt wird, künftig wohl die „Spahnsche Grippe“ heißen...

Norbert Berning 16.10.202020:32 Uhr

Mannomann... nicht nur die (offiziell) von Coronavirus Befallenen, auch die nach ihm benannten Verordnungen vermehren sich wie die Karnickel – das hat aber seinen Grund, denn unsere Führenden müssen ja in der Krise Handlungskompetenz zeigen. Dazu ein Statement vom Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, Lars Brocker, laut n-tv vom Mittwoch:

"Seit Monaten formulieren Verwaltungsgerichte bundesweit in ihren Beschlüssen Bedenken gegenüber dem bislang weitgehend exekutiven Regelungsregime der Corona-Verordnungen", sagte der oberste Richter des Landes Rheinland-Pfalz. "Diese deutlichen Warnhinweise werden noch nicht hinreichend wahrgenommen."

"Das vom parlamentarischen Gesetzgeber abgekoppelte Sonderrechtsregime[!] von Corona-Verordnungen gerät zunehmend in Konflikt mit den rechtsstaatlichen Vorgaben der Verfassung", betonte Brocker. "Nicht weil die Maßnahmen per se zu weitgehend wären, sondern weil weiterhin allein die Exekutive handelt."

Derweil quillt überall wieder die Knappheit durch die Ritzen: Apotheken im Rheinland (und sicher auch woanders) sind aktuell fast ohne Grippe-Impfstoffe, Gesundheitsämter für Kontaktrückverfolgungen hoffnungslos unterbesetzt – und laut RKI-Bericht vom Mittwoch berichten immer mehr Testlabore von aktuellen oder in Kürze zu erwartenden Engpässen bei ihren Kapazitäten: Personal arbeitet inzwischen zumeist schon an 7 Tagen die Woche, zudem sind krankheitsbedingfte Ausfälle im Herbst und Winter zu erwarten. Dazu kommt, dass die Testreagenzien wegen mangelnder Haltbarkeit nicht in größeren Mengen bevorratet werden können; einige Labore haben bereits Probleme, damit beliefert zu werden. Dass dann auch noch die „Freitestungen“ für Beherbergungen Kapazitäten binden, ist das Sahnehäubchen obendrauf.

Aber das wird unsere Corona-Imperatoren im Bund und in den Ländern nicht großartig stören; damit werden sie doch spielend fertig, wie mit den bisherigen Problemchen auch.

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