Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

2. Kalenderwoche

Mittwoch, 13. Januar 2021 - 08:15 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 17. Januar

18.05 Uhr. In NRW sind pro 1.000 Einwohner 10,8 Corona-Impfungen vorgenommen worden. Damit liegt das bevölkerungsreichste Bundesland unter dem Bundesschnitt von 12,6. Am meisten Impfungen gab es, relativ gesehen, in Mecklenburg-Vorpommern: 23,4 Impfungen gab es hier auf 1.000 Einwohner gerechnet, zeigen Zahlen des Roland-Koch-Instituts vom Samstag.

17.02 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 20 verfügbare Intensivbetten frei. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 93 Intensivplätze. Das meldet das Divi-Intensivregister. Zwölf Covid-Patienten werden demnach auf einer Intensivstation behandelt, von ihnen werden drei beatmet.

16.35 Uhr. Nach Kritik an schleppenden Hilfen für Unternehmen mit Einbußen durch Corona-Beschränkungen strebt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einfachere Bedingungen an. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur schlägt sein Ministerium Änderungen bei der Überbrückungshilfe III vor. So sollen Firmen eine Förderung für jeden Monat erhalten können, in dem sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent nachweisen können.

15.18 Uhr. Die Bücherei St. Josef in St. Arnold teilt mit, dass sie wieder kontaktlos ausleihen kann. Das gehe relativ einfach, heißt es in einem Pressetext: Dazu im Internet Wep-Opac, Bistum Münster, Index Bücherei Neuenkirchen St. Arnold den Medienkatalog aufrufen. Medien aussuchen, Titel und Buchungsnummer notieren und die Wünsche per Email an: buecherei-st.arnold@bistum-muenster.de senden. Abholzeiten sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 12 Uhr.

14.32 Uhr. In der Stadt Rheine sind seit gestern sechs Neuinfizierte registriert worden. Da im gleichen Zeitraum zwölf Infizierte wieder genesen sind, ist die Zahl der aktuell Infizierten in Isolierung auf 125 gesunken. Seit Beginn der Pandemie sind in der Emsstadt 46 Personen an oder mit Corona verstorben.

14.08 Uhr. Die Initiative „TV for Oldies“ nimmt Fahrt auf: Am Freitag wurde das erste Fernsehgerät an die Senioreneinrichtung Doreafamilie in Rheine übergeben. Denn viele Bewohner haben kein Fernsehgerät – gerade in Lockdown-Zeiten wäre das aber eine willkommene Abwechslung.[+]

13.24 Uhr. In vielen Kommunen im Kreis Steinfurt ist die Zahl der Infizierten in Isolation im Vergleich zum Samstag rückläufig oder konstant, nur in Lengerich und Lotte ist die Zahl der aktuell Infizierten leicht angestiegen, teilte die Kreisverwaltung mit. In Rheine sind derzeit noch 125 Infizierte in Isolation, in Neuenkirchen sind es 15, statt gestern 22. In Emsdetten und Wettringen gab es seit gestern keine Veränderungen.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • In Altenberge: 8 Personen (8)
  • In Emsdetten: 70 Personen (70)
  • In Greven: 76 Personen (80)
  • In Hopsten: 18 Personen (21)
  • In Hörstel: 62 Personen (68)
  • In Horstmar: 2 Personen (2)
  • In Ibbenbüren: 91 Personen (93)
  • In Ladbergen: 8 Personen (8)
  • In Laer: 6 Personen (8)
  • In Lengerich: 61 Personen (60)
  • In Lienen: 14 Personen (16)
  • In Lotte: 26 Personen (25)
  • In Metelen: 13 Personen (14)
  • In Mettingen: 15 Personen (15)
  • In Neuenkirchen: 15 Personen (22)
  • In Nordwalde: 39 Personen (44)
  • In Ochtrup: 19 Personen (20)
  • In Recke: 30 Personen (31)
  • In Rheine: 125 Personen (131)
  • In Saerbeck: 12 Personen (14)
  • In Steinfurt: 64 Personen (65)
  • In Tecklenburg: 4 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 18 Personen (20)
  • In Wettringen: 19 Personen (19)

12.42 Uhr. Österreich verlängert den Corona-Lockdown um weitere zwei Wochen. Bundeskanzler Sebastian Kurz begründet dies damit, dass Mutationen des Virus nun auch in Österreich angekommen seien. Die Lage habe sich nochmals deutlich verschärft.

11.33 Uhr. Im Kreis Steinfurt befinden sich aktuell 891 Corona-Infizierte in Isolation. 208 Personen aus dem Kreisgebiet sich bisher mit oder an Corona verstorben. Hier eine Übersicht über die Entwicklung der Infizierten-, Genesenen- und Todeszahlen seit Beginn der Pandemie.

10.45 Uhr. Die Stadt Münster ist mit Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenz in ganz NRW die Nummer 1: Mit 59,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weist die Großstadt landesweit den geringsten Wert aus. Im NRW-Schnitt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 123,0, geht aus Zahlen des Landeszentrums Gesundheit hervor. Erstmals seit Langem ist auch die Grafschaft Bentheim wieder in einem zweistelligen Inzidenzbereich. Hier hatte es zuletzt nächtliche Ausgangssperren gegeben, um die hohen Infektionszahlen zu senken.

10.06 Uhr. Seit Wochen gibt es eine erneute Debatte um Homeoffice-Lösungen, jetzt legt Bayern konkrete Vorschläge zur Förderung vor: Finanzminister Albert Füracker (CSU) plädiert dafür, die Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen zu verbessern und die Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmer dauerhaft zu verlängern.

9.31 Uhr. Noch vor den Bund/Länder-Beratungen am Dienstag über weitere Corona-Beschränkungen fordert die FDP eine Sondersitzung des Bundestags dazu. „Die Bundeskanzlerin sollte das Parlament und die Öffentlichkeit vor den Gesprächen mit den Ministerpräsidenten umgehend informieren“, sagte FDP-Chef Christian Lindner der „Bild am Sonntag“.

9.12 Uhr. Mit den neuen Onlinekursen wird ein Sportgeräte-Verleih für die Sportler des TV Mesum ins Leben gerufen. Der TVM nimmt den Kurs „Press&Pull“ sowie „Step Aerobic“ und „Sandhantel“ in die Reihe der Online-Kurse auf. Für diese sind entsprechende Übungsgeräte erforderlich. Diese kann man jetzt beim Verein ausleihen. Bei Interesse reicht eine E-Mail an kurse@tv-mesum.de. In verschiedenen Zeitfenstern können die Sportgeräte von den Sportlern ausgeliehen werden. Folgendes Equipment kann entliehen werden: Pilates-Ringe, Pilates-Rollen, Medizinbälle, verschiedene Kettlebell, Hanteln, Sandhanteln, Steppbretter und Langhantel Sets.

8.33 Uhr. Nachdem sich der für Einschränkungen relevante Wert der Sieben-Tages-Inzidenz gestern deutlich nach unten bewegt hatte, liegt dieser im Kreis Steinfurt am heutigen Sonntag wieder auf dem Niveau vom Freitag: 123,2 von 100.000 Einwohnern haben sich in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert, teilte das Landeszentrum Gesundheit mit.

Samstag, 16. Januar

18.01 Uhr. Nationalmannschafts-Arzt Tim Meyer sieht Impfungen von Bundesligaprofis gegen das Coronavirus derzeit nicht als dringlich an. In einem Interview sagte der Mediziner, die bestehenden Hygienekonzepte reichten aus, um vernünftig Fußball zu spielen. Die Impfstrategie sei klar geregelt, es gebe priorisierte Gruppen. „Da sind gesunde junge Fußballspieler in der allerletzten Gruppe“, sagte Meyer.

17.21 Uhr. Seit dem heutigen Samstag gilt in NRW eine neue Corona-Einreiseverordnung. Sie sieht vor allem verschärfte Auflagen für Einreisende aus den Gebieten vor, in denen die neuartigen Virusvarianten vermehrt auftreten. Einreisende aus diesen Gebieten müssen grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne, frühestens nach fünf Tagen ist ein „Freitesten“ möglich. Und: Sollten Einreisende aus den Gebieten Corona-typische Symptome feststellen, müssen sie unmittelbar das Gesundheitsamt informieren.

Corona-Einreiseverordnung ab 16.01.21 (105 kB)

16.41 Uhr. Wie nutzen Privatpersonen FFP2-Masken eigentlich korrekt? Was verbirgt sich hinter der Sieben-Tage-Regel? Und kann ich die Masken im Backofen aufbereiten? Infos dazu finden sich in einer Broschüre von FH Münster und WWU. [+]

16.02 Uhr. Für die über 80-Jährigen steht ab Februar die Coronaschutz-Impfung an. Wir haben an dieser Stelle für Rheinenserinnen und Rheinenser Informationen zum Ablauf zusammengestellt. [+]

15.10 Uhr. Bei den Corona-Impfungen in Deutschland kann das Präparat der Hersteller Biontech und Pfizer künftig einfacher eingesetzt werden.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Samstag der Deutschen Presse-Agentur, dies sei eine gute Nachricht besonders für Pflegebedürftige, die zu Hause auf eine Impfung warten.

14.22 Uhr. Im Kreis Steinfurt hat sich die Auslastung der Intensivbetten im Vergleich zu gestern kaum verändert. Ein Covid-Patient mehr wird hier behandelt.

13.07 Uhr. In der Region ist in fast allen Landkreisen die Zahl der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen zurückgegangen. Im Landkreis Osnabrück ist die Sieben-Tages-Inzidenz deutlich auf 118,4 gefallen. Der Kreis Warendorf hat mit 180,0 den höchsten Inzidenzwert. In Münster, Coesfeld und Borken ist der Inzidenzwert zweistellig.

12.19 Uhr. Auch an diesem Wochenende bleiben im Sauerland und in der Eifel viele Ski- und Rodelhänge, Parkplätze und Zufahrten gesperrt. Der Bürgermeister von Winterberg, Michael Beckmann (CDU), appellierte an mögliche Tagesgäste: „Bleiben Sie in Lockdown-Zeiten zu Hause, um so möglichst bald nach dem Lockdown unsere Ferienregion richtig zu genießen.“

11.46 Uhr. In Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten von 148 auf 131 gesunken, auch in Emsdetten (von 73 auf 70), Neuenkichen (von 28 auf 22) und Wettringen (von 24 auf 19) sind die Zahlen der aktuell Infizierten rückläufig. Das geht aus aktuellen Zahlen der Kreisverwaltung, Stand 10 Uhr, hervor.

Der Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreis:

  • In Altenberge: 8 Personen (10)
  • In Emsdetten: 70 Personen (73)
  • In Greven: 80 Personen (81)
  • In Hopsten: 21 Personen (27)
  • In Hörstel: 68 Personen (68)
  • In Horstmar: 2 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 93 Personen (101)
  • In Ladbergen: 8 Personen (9)
  • In Laer: 8 Personen (10)
  • In Lengerich: 60 Personen (62)
  • In Lienen: 16 Personen (16)
  • In Lotte: 25 Personen (25)
  • In Metelen: 14 Personen (19)
  • In Mettingen: 15 Personen (17)
  • In Neuenkirchen: 22 Personen (28)
  • In Nordwalde: 44 Personen (42)
  • In Ochtrup: 20 Personen (21)
  • In Recke: 31 Personen (33)
  • In Rheine: 131 Personen (148)
  • In Saerbeck: 14 Personen (15)
  • In Steinfurt: 65 Personen (70)
  • In Tecklenburg: 4 Personen (3)
  • In Westerkappeln: 20 Personen (19)
  • In Wettringen: 19 Personen (24)

11.25 Uhr. Fit und vital durch den Winter: Wir haben Tipps zusammengestellt, wie man sich zuhause fit hält. Und wir blicken auf Bildungsangebote, die im aktuellen Lockdown möglich sind.

10.44 Uhr. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist in Nordrhein-Westfalen weiter leicht gesunken. Am Samstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei 122,1, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging.

10.20 Uhr. Die Corona-Krise hat auch bei den beiden Kirchen in Wettringen zu Veränderungen geführt. Die evangelische Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen verzichtete sogar auf Präsenzgottesdienste zu Weihnachten. Mit unser Mitarbeiterin Kerstin Frohoff-Hülsmann sprachen Pfarrer Bernhard Schmedes von der katholischen Kirchengemeinde St. Petronilla und Pfarrer Dietrich Wulf von der evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen über ihre Erfahrungen mit Livestreams und Online-Gottesdiensten, Seelsorge und dem Gemeindeleben in der Pandemie.[+]

9.38 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind in den vergangenen sieben Tagen 113,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert worden. Damit ist der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz rückläufig.

8.49 Uhr. Deutschland steuert auf eine weitere Verschärfung des Lockdowns zu. Die Infektionszahlen und die Äußerungen der Politik deuten darauf hin. Kanzleramtschef Helge Braun hält in der Corona-Krise gar eine „Kraftanstrengung“ bis zum Sommer für nötig.

8.28 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind derzeit 888 Infizierte in Isolation. Das berichtet das Landeszentrum Gesundheit mit Meldestand der Daten von Mitternacht. Die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen im Kreisgebiet ist seit gestern um vier auf 208 gestiegen.

Freitag, 15. Januar

18.31 Uhr. In Bayern gilt ab Montag eine FFP2-Maskenpflicht und auch in NRW werden die Rufe danach immer lauter. Für die Stadt Rheine sind die besser schützenden Masken offenbar ein wichtiger Schlüssel in der Pandemie-Bekämpfung. Wie Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks nun gegenüber der MV bestätigte, will die Stadt Rheine 60.860 FFP2-Masken erwerben – allein 55.860 seien davon für den Schulbereich vorgesehen, die restlichen 5.000 für die allgemeine Verwaltung. Die Kostenschätzung liege bei 61.000 Euro, also bei knapp einem Euro pro Maske. „Aufgrund der Marktlage kann voraussichtlich ein niedriger Preis erreicht werden“, sagte de Groot-Dirks. Die Masken für den Schulbereich seien für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal vorgesehen und werden bis zu einem Betrag von 54.121,83 Euro vom Land NRW finanziert. „Die Masken für den Bereich Verwaltung werden über den städtischen Haushalt finanziert“, sagt de Groot-Dirks. Ein Drittel der Gesamtmenge soll bis zum 1. Februar geliefert werden, also bis zum Stichtag der aktuell gültigen Corona-Regeln. Der Rest soll spätestens am 1. März eintreffen.

18.02 Uhr. In Neuenkirchen leben derzeit 904 Personen über 80 Jahre. Sie erhalten in der kommenden Woche Post und erfahren, wie sie gegen das Coronavirus geimpft werden können. [+]

17.28 Uhr. Der Pharmakonzern Pfizer kann nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in den kommenden drei bis vier Wochen die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoff nicht liefern. Diese Information sei der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedsstaaten kurzfristig mitgeteilt worden, teilte das Ministerium am Freitag mit.

17.03 Uhr. Auch die Emmy-Noether-Schule in Neuenkirchen muss bei der Anmeldung für die künftigen Viertklässler aufgrund der Corona-Pandemielage unter Einhaltung aller Hygieneregeln neue Wege gehen. Der sonst übliche Tag der offenen Tür sowie der Naturwissenschaftstag für die Viertklässler entfallen. Für die Anmeldung im Februar können sich interessierten Eltern schon jetzt ihren Wunschtermin sichern, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Zu diesen Zwecken ist auf der Homepage der Schule www.emmynoetherschule.de ein Link zur Terminvergabe hinterlegt. Die benötigten Kontaktdaten dienen lediglich der Kontaktaufnahme, um den Interessenten eine Terminbestätigung zu schicken. Sollte keine Möglichkeit bestehen, auf diesem Weg einen Termin zu vereinbaren, bietet die Schule an, sich vormittags über das Sekretariat unter Telefon 05973/3135 zu melden, heißt es in der Pressemitteilung. Schnellstmöglich erhalten die Eltern eine Terminbestätigung.

16.36 Uhr. Das DIVI-Intensivregister meldet aktuell 20 freie Intensivbetten im Kreis Steinfurt. Das sind sieben weniger, als gestern. Am Corona-Virus liegt das aber nicht – denn die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-Patienten ist in etwa gleich geblieben.

16.04 Uhr. Nach dem heutigen Stand der Impfungen, den das Robert-Koch-Institut (RKI) werktäglich veröffentlicht, wurden in ganz Deutschland mittlerweile 961.692 Personen gegen das Coronavirus geimpft. Der Wert der täglich durchgeführten Impfungen hat zum dritten Mal in Folge einen Höchststand erreicht, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 94.654 Menschen bundesweit geimpft - knapp 16.000 mehr als am Vortag. In Nordrhein-Westfalen wurden laut den RKI-Daten bereits 176.801 Bürgerinnen und Bürger mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Die Differenz zum Vortag beläuft sich hier auf erstaunliche 25.600. Statistisch gesehen wurden in NRW zwei weitere Personen pro 1.000 Einwohner geimpft, insgesamt zehn pro 1.000 (9,9) - gestern waren es acht (7,9.)

15.45 Uhr. Nordrhein-Westfalen legt im Unterschied zu Bayern aus jeder Impfstoff-Lieferung von Biontech weiterhin die Hälfte für die zweite Impfdosis an die Erstgeimpften zurück. „Um eine hohe Wahrscheinlichkeit der Immunisierung von geimpften Personen gewährleisten zu können, ist eine Sicherstellung der Verabreichung einer zweiten Impfdosis essenziell“, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Aus diesem Grund verfolge NRW die Strategie, 50 Prozent für die zweite Dosis einzubehalten. Dieses Vorgehen stütze sich auch auf Aussagen des Bundesgesundheitsministeriums und von Biontech.

15.25 Uhr. Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre und älter sind, können ab dem 1. Februar im Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück in Greven geimpft werden. In der kommenden Woche erhalten alle, die bis Ende Januar das 80. Lebensjahr vollendet haben, ein Schreiben vom Kreis Steinfurt mit umfassenden Informationen zur Impfung. In Neuenkirchen leben derzeit 904 Personen, die dieser Altersgruppe angehören, davon leben etwa 30 in stationären Einrichtungen, die bereits ein Impfangebot erhalten haben oder noch erhalten werden. Die Übrigen können das Angebot im Impfzentrum wahrnehmen oder warten, bis ein Impfstoff von den Hausärzten genutzt werden kann. Dies teilt die Gemeinde Neuenkirchen in einem Informationsschreiben mit.

15.04 Uhr. Vorsorglich in freiwilliger Quarantäne, wie 73 weitere Menschen in der Stadt, befindet sich seit heute auch Emsdettener Bürgermeister Oliver Kellner. Er habe einen zehnminütigen Kontakt zu einer positiv getesteten Mitarbeiterin gehabt. „Bislang habe ich keine Beschwerden und hoffe, dass meine Mitarbeiterin einen milden Krankheitsverlauf hat.“ Bis auf Weiteres werde Kellner von Zuhause arbeiten und auf die Entscheidung des Kreises warten, ob und wie lange er in Quarantäne muss. „Das wird am Montag passieren.“

14.42 Uhr. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass im Zuge der bevorstehenden Terminvergabe für die Corona-Schutzimpfung niemand angerufen und auch niemand mit Besuchen beauftragt wird. In den vergangenen Tagen habe es anscheinend verschiedenen Betrugsversuche in diese Richtung gegeben, heißt es von der KVWL. Die in Nordrhein-Westfalen zunächst impfberechtigten Personen – Bürger im Alter von 80 Jahren und älter – werden in Kürze vom Land NRW bzw. ihrer jeweiligen Kommune darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie in der ersten Phase impfberechtigt sind und gebeten, ab 25. Januar online oder telefonisch einen Termin zu vereinbaren. „Im Moment werden noch keine Termine vergeben und es gibt auch keine Wartelisten!“, teilt die KVWL mit.

14.14 Uhr. Die meisten Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen sind bislang gut durch die Coronavirus-Krise gekommen. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen sei das Handwerk „glimpflich davongekommen“, sagte der Präsident von Handwerk NRW, Andreas Ehlert, am Freitag in einer Online-Pressekonferenz. Für das gesamte NRW-Handwerk werde für 2020 ein Umsatzminus von 4 Prozent erwartet, die Zahl der Beschäftigten sei voraussichtlich um 3 Prozent gesunken. Die Handwerksbetriebe in NRW beschäftigen rund 1,15 Millionen Menschen. Gut stehen nach Ehlerts Angaben die Betriebe rund um den Bau da, die von einem hohen Auftragsbestand profitierten. Auf die baunahen Bereiche entfallen rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes und der Beschäftigten des NRW-Handwerks. Große Probleme haben dagegen laut Ehlert Kfz-Betriebe, Friseure und andere Firmen, die vom Geschäft im Laden lebten. Sie bräuchten dringend eine Öffnungsperspektive.

13.52 Uhr. Wie das Statistische Bundesamt (destasis) in einer aktuellen Pressemitteilung aufzeichnet, hat sich die Zahl der Sterbefälle in der Kalenderwoche 51. 2020 (in der Woche vor Weihnachten) in Deutschland um 24 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 erhöht. In der Vorwoche lagen die Sterbefallzahlen nach aktuellem Stand 25 % über dem Vorjahresdurchschnitt, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem: Die Zahl der Todesfälle von Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren, steigt seit Anfang Oktober von Woche zu Woche an. In der 51. Kalenderwoche gab es insgesamt 4 484 beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete COVID-19-Todesfälle. Das waren 711 Fälle mehr als noch in der Vorwoche.

13.24 Uhr. Bereits am kommenden Dienstag, den 19. Januar, und nicht erst am 25. Januar, wie ursprünglich geplant, werden Bundesregierung und Länder über die weiteren Maßnahmen in der Coronavirus-Krise beraten. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert heute mitteilte, wird die Bund-Länder-Konferenz damit vorverlegt. Dies sei aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie nötig. Es sei zwar geschafft worden, „die Zahlen auf einem gewissen Plateau zu halten“ Nach wie vor sei Deutschland aber weit von dem Ziel entfernt, den sogenannten Inzidenzwert wieder unter 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu senken.

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich wiederum gegen vorgezogene Bund-Länder-Gespräche mit weiteren Entscheidungen zum Corona-Lockdown ausgesprochen. „Ich finde nicht, wir sollten als Politiker immer dann, wenn ein neuer Lockdown in Kraft getreten ist, schon nach wenigen Tagen über die Frage reden: Wie geht es denn weiter?“, sagte Laumann heute dem WDR-Magazin „Westpol“. Für ihn sei es wichtig, wie sich die Infektionszahlen entwickelten. Danach müsse beurteilt werden, ob Öffnungen möglich seien oder ob der Lockdown weiter durchgehalten werden müsse. „Und ich würde sagen, diese Entscheidung sollte man um den 25. Januar treffen, aber nicht vorher“, sagte Laumann.

12.48 Uhr. Im Kampf gegen Corona soll das Arbeiten von zu Hause eine größere Rolle spielen, fordern immer mehr Stimmen. Nun will sich auch Bundespräsident Steinmeier für mehr Homeoffice stark machen .- im Bündnis mit Gewerkschaften und Arbeitgebern. Einen gemeinsamen Appell zur stärkeren Nutzung des Homeoffices in Zeiten der Pandemie will das Staatsoberhaupt mit DGB-Chef Reiner Hoffmann und Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger an diesem Freitag vorstellen, wie das Bundespräsidialamt am Donnerstag mitteilte.

12.14 Uhr. Der Blick auf die aktuell Infizierten in den einzelnen Kommunen im Kreis Steinfurt: In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten konstant oder leicht rückläufig. Das geht aus aktuellen Zahlen der Kreisverwaltung, Stand 10 Uhr, hervor.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • In Altenberge: 10 Personen (12)
  • In Emsdetten: 73 Personen (79)
  • In Greven: 81 Personen (89)
  • In Hopsten: 27 Personen (26)
  • In Hörstel: 68 Personen (72)
  • In Horstmar: 5 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 101 Personen (89)
  • In Ladbergen: 9 Personen (10)
  • In Laer: 10 Personen (10)
  • In Lengerich: 62 Personen (59)
  • In Lienen: 16 Personen (16)
  • In Lotte: 25 Personen (26)
  • In Metelen: 19 Personen (20)
  • In Mettingen: 17 Personen (16)
  • In Neuenkirchen: 28 Personen (37)
  • In Nordwalde: 42 Personen (43)
  • In Ochtrup: 21 Personen (20)
  • In Recke: 33 Personen (30)
  • In Rheine: 148 Personen (159)
  • In Saerbeck: 15 Personen (14)
  • In Steinfurt: 70 Personen (79)
  • In Tecklenburg: 3 Personen (3)
  • In Westerkappeln: 19 Personen (16)
  • In Wettringen: 24 Personen (24)

12 Uhr. Auch in diesem Jahr wird es in Neuenkirchen kein Osterfeuer geben. Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass es – wie schon im Vorjahr – wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden muss. Mit dieser frühzeitigen Information wolle man den Organisatoren rechtzeitig die Möglichkeit geben, Alternativen zu finden, um den Heckenschnitt und andere Gehölze zu entsorgen oder anderweitig zu nutzen, heißt es in einer Pressemitteilung. [+]

11.33 Uhr. In der Stadt Rheine sind seit gestern acht Neuinfizierte verzeichnet worden. Derzeit befinden sich 148 Infizierte in Quarantäne, ein leichter Rückgang. Nach Angaben der Stadt gibt es 19 Genesene.

11 Uhr. Die NRW-Landesregierung stellt einen rechtlichen Rahmen für digitale Lehre und Prüfungen an Hochschulen bereit, heißt es in einer Pressemitteilung: Aufgrund der Pandemie-Entwicklung mussten ebenfalls Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen im Laufe des aktuellen Wintersemesters wieder auf einen rein digitalen Lehrbetrieb umstellen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat deshalb wie schon für das Sommersemester 2020 eine spezielle Corona-Epidemie-Hochschulverordnung erlassen. Mit der neuen Verordnung werden die Regelungen für den Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Hochschulen an die Bedingungen des nunmehr weitgehend digitalen Wintersemesters 2020/2021 angepasst. So wird etwa die individualisierte Regelstudienzeit erneut um ein Semester verlängert, außerdem wird unter anderem die Freiversuchsregelung im Falle einer nicht bestandenen Prüfung wieder eingeführt. Um Studierenden und Hochschulen langfristig Planungssicherheit zu bieten, gilt die neue Corona-Epidemie-Hochschulverordnung nicht nur für das aktuelle Wintersemester, sondern bis zum 1. Oktober 2021, also auch für das Sommersemester 2021.

10.25 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region an diesem Freitag (Daten des Landeszentrums Gesundheit (LZG) und des Landes Niedersachsen): Der Kreis Steinfurt hat mit 123,4, nach dem gestrigen Absturz aufgrund eines technischen Fehlers bei den Daten, wieder einen halbwegs realistischen Wert erreicht. Die Kreise Borken, Coesfeld und die Stadt Münster halten sich weiter im Bereich der 70+. Ein größerer Sprung nach oben dagegen wieder im Kreis Warendorf auf knapp 170 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Im benachbarten Niedersachsen gehen die Zahlen in der Grafschaft Bentheim und in der Stadt Osnabrück leicht zurück, ein leichter Anstieg dagegen im Emsland und gleichbleibend zeigt sich der Wert im Landkreis Osnabrück.

9.48 Uhr. Weniger Infektionen, aber mit riesigem Abstand höchstes Risiko: Dies zeigt ein Blick auf die NRW-Statistiken der Pandemie nach Altersklassen, wo im Kreis Steinfurt besonders die Altersklassen über 70 von den Todesfällen mit oder durch das Coronavirus betroffen sind.

Zum Überblick: Stand heute werden 204 Todesfälle gemeldet, 8.692 Menschen im Kreis haben sich bisher infiziert. Bei den Infektionen entfallen 1.391 Fälle auf die Altersklasse 0 bis 19, aber keine Todesfälle. In der Altersklasse 20 bis 39 gab es 2.629 Fälle und einen Todesfall. Beim Spitzenreiter der Infektionen unter den Altersklassen, der Gruppe 40 bis 59, wo es 2.785 Fälle gab, wurden 15 Todesfälle verzeichnet. Die Menschen im Kreis in den 60ern (vom Alter her) erlebten 841 Fälle, weniger als ein Drittel der beiden anderen Altersklassen zuvor, aber 18 Verstorbene. Von 0 bis 69 wurden zusammen gezählt 7.646 Infektionen gemeldet, davon 34 Verstorbene (jeder 224. Fall).

Nun wurden aus der Altersklasse 70+ (80 und 90+ inklusive), mit einer Altersspanne von rund 30 Jahren, statt der 10 der Menschen 60 bis 69 zuvor) insgesamt bloß 1.020 Infektionen aber dafür 170 Verstorbene gemeldet. Jede sechste infizierte Person über 70 Jahren ist im Kreis bisher mit oder an Covid-19 gestorben.

8.48 Uhr. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet für den Sommer mit einer deutlichen Verbesserung der Situation unter der Coronavirus-Pandemie, wie er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. „Wir haben nur für etwa 25 Millionen Menschen Impfstoff im ersten Halbjahr, also bis ungefähr Ende Juni. Weit über die Hälfte der Bevölkerung wird also bis zur Mitte des Jahres nicht geimpft sein. Aber im zweiten Halbjahr werden wir dann eine deutliche Erleichterung erleben. Jetzt kommen die wirklich ganz schweren Monate. Die nächsten zwei Monate werden die härtesten der Pandemie werden. Aber dann werden wir zunehmend impfen können. Ich gehe von einem sehr befreiten, sehr guten Sommer aus. Dann wird das Schlimmste hinter uns liegen.“

8.24 Uhr. Mehr als 80 Prozent der stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind bisher von den mobilen Teams für die Corona-Schutzimpfung aufgesucht worden. Nach dem jüngsten Stand von Mittwoch waren die Impfteams in 1873 der insgesamt rund 2300 Pflegeeinrichtungen, wie das Landes-Gesundheitsministerium auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte.

8.04 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 7.386 auf 7.370 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung - d.h. für den Kreis Steinfurt die Meldung vom Mittwoch (oben im Ticker)):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 407 (455), insgesamt Infizierte 3.243 (3.189), Verstorbene 36 (34), Genesene 2.800 (2.700)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 528 (583), insgesamt Infizierte 7.482 (7.436), Verstorbene 154 (153), Genesene 6.800 (6.700)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 288 (367), insgesamt Infizierte 3.341 (3.315), Verstorbene 53 (48), Genesene 3.000 (2.900)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.471 (1.499), insgesamt Infizierte 8.649 (8.554), Verstorbene 178 (155), Genesene 7.000 (6.900)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 495 (457), insgesamt Infizierte 4.868 (4.825), Verstorbene 73 (68), Genesene 4.300 (4.300)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.176 (2.214), insgesamt Infizierte 18.478 (18.296), Verstorbene 402 (382), Genesene 15.900 (15.700)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 888 (811), insgesamt Infizierte 8.692 (8.498), Verstorbene 204 (187), Genesene 7.600 (7.500)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.117 (1.000), insgesamt Infizierte 6.952 (6.828), Verstorbene 135 (128), Genesene 5.700 (5.700)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.370 (7.386), insgesamt Infizierte 61.705 (60.941), Verstorbene 1.235 (1.155), Genesene 53.100 (52.400)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

7.42 Uhr. Die Bundeswehr steht für den Einsatz in inzwischen elf Impfzentren in Nordrhein-Westfalen bereit. Die Kreise Viersen, Recklinghausen, Mettmann, Euskirchen, Minden-Lübbecke und Hochsauerland sowie Köln, Bottrop, Herford, Höxter und Soest sollen nach Auskunft eines Sprechers des Landeskommandos administrative oder logistische Unterstützung von insgesamt mehr als 150 Soldaten erhalten, sobald dies notwendig werde. Ob dies bereits mit dem Start der Arbeit in den Zentren ab Februar oder erst mit steigendem Andrang in den Einrichtungen notwendig werde, sei noch unklar. Auch sei mit weiteren Anfragen aus Kommunen und Kreisen zu rechnen. Darüber hinaus habe die Bundeswehr der Landesregierung die Hilfe von 22 Kräften des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zugesagt. Das medizinische Personal kann sowohl in Impfzentren als auch ambulant Impfungen verabreichen.

7.27 Uhr. Eine Verlängerung der scharfen Kontaktbeschränkungen in den Februar hinein wird immer wahrscheinlicher. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will schon kommende Woche und nicht erst wie geplant am 25. Januar mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Pandemie beraten. Das machte Merkel am Donnerstagabend deutlich. Ein Grund dafür dürfte die in Großbritannien aufgetauchte Mutation des Coronavirus sein. Einen Termin für die nächste Runde mit den Regierungschefs der Länder nannte Merkel jedoch noch nicht.

7.07 Uhr. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland wird nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) Stand heute mit 22.368 vermeldet. Zudem sind innerhalb von 24 Stunden 1.113 Todesfälle mit oder durch das Coronavirus verzeichnet worden. Die landesweite Inzidenz liegt bei 146,1.

Zudem haben sich in Deutschland seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie bereits mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

7 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist heute Morgen wieder auf 123,4 angestiegen (+27,2) (gestern 96,2 - plötzlicher Rückgang um 37,9) Der niedrige Wert vom Donnerstag ist darauf zurückzuführen, dass die automatisierte Übermittlung der Daten an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gestört war. Die aktuelle Übersicht der Entwicklung:

Donnerstag, 14. Januar

19.09 Uhr. Um berufstätige Eltern zu entlasten, bringt die Bundesregierung eine Aufstockung der Kinderkrankentage auf den Weg. Was bedeutet das konkret für Eltern? Wir haben Antworten auf wichtige Fragen zusammengestellt.

18.41 Uhr. Etwa 1.300 Mitarbeiter der Mathias-Stiftung sollen in der ersten Stufe die Coronaschutzimpfung erhalten.

Die Impfbereitschaft der Mitarbeiter in der ersten Stufe liegt laut Stiftung bei rund 80 Prozent. [+]

18.05 Uhr. Seit November sind Kneipen und Restaurants zum zweiten Mal innerhalb eines Dreivierteljahres geschlossen. Die Stimmung im Hotel- und Gaststättengewerbe ist schlecht. Wir haben mit Mitgliedern des Wettringer Wirtevereins über die aktuelle Lage gesprochen. [+]

17.45 Uhr. „Corona und immer wieder Corona! Wir haben deutlich mehr Fälle, in denen die Leute einfach nicht mehr weiterwissen.“ Der Sozialverband VdK im Kreis Steinfurt bekommt gerade die Probleme und das Leid vieler älterer und pflegebedürftiger Menschen im Kreis ziemlich hautnah mit. Oft, aber auch nicht immer, können die Kolleginnen und Kollegen von der Kreisgeschäftsstelle in Ibbenbüren helfen.[+]

17.15 Uhr. Die Saison im Jugend-Handball für die Spielzeit 2020/21 hat noch gar nicht begonnen. Wir haben mit Cederic Tappe, Kapitän der A I des TVE, darüber gesprochen, wie er die Zwangspause erlebt. [+]

16.32 Uhr. Zwei über 80 Jahre alte Eheleute aus Essen, die schnell gegen Corona geimpft werden wollen, haben das Oberverwaltungsgericht eingeschaltet. Nach Angaben einer Sprecherin haben die beiden 84-Jährigen am Donnerstag Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in der Vorinstanz eingelegt.

16.06 Uhr. In der Stadt Rheine sind seit gestern neun Neuinfizierte registriert worden. Das geht aus Zahlen der Stadtverwaltung hervor. Derzeit befinden sich 159 Infizierte in Isolation, 1.404 Infizierte sind wieder genesen.

16 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bittet Ältere bei einem Impfwunsch zu Hause um Geduld. In seinem angekündigten Schreiben an die über 80-Jährigen verweist er darauf, dass die landesweit 53 Impfzentren in NRW in Kürze in Betrieb genommen würden und diese Personengruppe dort vorrangig geimpft werde. „Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben“, schreibt Laumann in dem Informationsbrief, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt.

15.25 Uhr. Der zweite Lockdown seit November 2020 bringt ebenfalls die Flieger zu Boden - buchstäblich. Laut einer aktuellen Statistik des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) konnten die sechs Hauptflughäfen von Nordrhein-Westfalen im entsprechenden Monat durchschnittlich 90,1 Prozent weniger Passagiere verbuchen, als im Vorjahresmonat (November 2019). Am Flughafen Münster-Osnabrück sieht es noch schlimmer aus: Im November 2020 flogen ab FMO lediglich 1.261 Passagiere - darunter hauptsächlich Inlandsflüge (1.203) und lediglich 58 Flüge ins Ausland - insgesamt ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat von 95,8 Prozent. Schlechter geht es lediglich dem Flughafen Paderborn/Lippstadt, hier waren es bloß 91 Passagiere über den gesamten Monat - 99,3 Prozent weniger als zuvor.

15.04 Uhr. Nach dem heutigen Stand der Impfungen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat, wurden in ganz Deutschland mittlerweile 842.455 (Stand: 11 Uhr) Personen gegen das Coronavirus geimpft. Der Wert der täglich durchgeführten Impfungen hat zum zweiten Mal in Folge einen Höchststand erreicht, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 78.116 Menschen bundesweit geimpft. In Nordrhein-Westfalen wurden laut den RKI-Daten 142.066 Bürgerinnen und Bürger mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Statistisch gesehen entspricht dies knapp 8 (7,9) geimpften Personen auf 1.000 Einwohner.

14.42 Uhr. Die Impfung von Ärzten und Pflegern in den Krankenhäusern kann Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums früher beginnen. Die eingetroffene erste Lieferung des Corona-Impfstoffes der Firma Moderna solle zeitnah für Impfungen genutzt werden, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Daher habe man sich dazu entschieden, die Unikliniken anzuschreiben und ein Impfangebot bereits vor dem 18. Januar zu machen, sofern diese bereits dazu organisatorisch vorbereitet sind. Für den großflächigen Impfstart in den besonders von Covid-19 betroffenen Bereichen der Krankenhäuser sei weiterhin der Montag vorgesehen.

14.21 Uhr. Erstmals in ihrer Geschichte finden die „Schul-Kino-Wochen NRW“ digital statt. Da die Kinos nach wie vor geschlossen sind, haben die Veranstalter von „Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz“ und „Film + Schule NRW“, ein Online-Programm erstellt, das in der Zeit vom 21. Januar bis 10. Februar über die Webseite der „Schul-Kino-Wochen NRW“ verfügbar ist. Sowohl das Filmprogramm für alle Altersstufen als auch das pädagogische Begleitmaterial sind nach Anmeldung komplett kostenfrei. [+]

13.45 Uhr. Was macht die Coronavirus-Pandemie mit Menschen, die ohnehin schon belastet sind, an Ängsten oder an Depressionen leiden? Wo können sie in dieser Zeit Unterstützung erhalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um psychische Erkrankungen und Belastungen werden ab Dienstag, 19. Januar, in einer Online-Serie des Amtes für Soziales, Gesundheit und Pflege gegeben. Bis Ende März stellen Experten und Expertinnen regelmäßig psychiatrische Krankheitsbilder vor, beleuchten den besonderen Aspekt Corona und benennen entsprechende Beratungsangebote (YouTube-Kanal des Kreises Steinfurt). Am Tag danach ist zum jeweiligen Thema eine Hotline geschaltet, unter der Telefonnummer 02551 692899.

13.13 Uhr. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist heute (Stand: 10 Uhr) mit 96 (Vortag: 134) verzeichnet. Dieser niedrige Wert ist darauf zurückzuführen, dass die automatisierte Übermittlung der Daten an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gestört war. Dies teilt der Kreis Steinfurt mit. An der Korrektur der Daten wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Inzidenzzahl ist die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 12 Personen (11)
  • In Emsdetten: 79 Personen (82)
  • In Greven: 89 Personen (89)
  • In Hopsten: 26 Personen (29)
  • In Hörstel: 72 Personen (76)
  • In Horstmar: 5 Personen (6)
  • In Ibbenbüren: 89 Personen (85)
  • In Ladbergen: 10 Personen (10)
  • In Laer: 10 Personen (8)
  • In Lengerich: 59 Personen (57)
  • In Lienen: 16 Personen (15)
  • In Lotte: 26 Personen (25)
  • In Metelen: 20 Personen (19)
  • In Mettingen: 16 Personen (17)
  • In Neuenkirchen: 37 Personen (38)
  • In Nordwalde: 43 Personen (46)
  • In Ochtrup: 20 Personen (19)
  • In Recke: 30 Personen (31)
  • In Rheine: 159 Personen (157)
  • In Saerbeck: 14 Personen (15)
  • In Steinfurt: 79 Personen (87)
  • In Tecklenburg: 3 Personen (3)
  • In Westerkappeln: 16 Personen (12)
  • In Wettringen: 24 Personen (26)

12.39 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region reicht an diesem Donnerstag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) und des Landes Niedersachsen von 71,6 (Kreis Coesfeld) bis 156,7 (Stadt Osnabrück). Der Kreis Steinfurt hat mit 96,2 erstmals seit Wochen wieder einen zweistelligen Wert. Dieser dürfte aber wegen eines technischen Fehlers in der Übertragung der Daten nachträglich noch korrigiert werden. Das LZG jedenfalls weist für heute keinen einzigen Neuinfizierten im Kreis Steinfurt aus.

12 Uhr. Wenig überraschend ohne Ergebnisse endete die Videokonferenz des Verbandsfußballausschusses (VFA). „Es gibt nichts Neues zu berichten“, verwies der Steinfurter Fußballvorsitzende Hans-Dieter Schnippe auf die weiterhin sehr anspannte Gesamtsituation: „Wenn man die Andeutungen der Politiker hört, dass der Lockdown über den Januar hinaus verlängert und verschärft wird, steht der Fußball ganz hinten an.“ Die neunköpfige Runde hatte sich nicht viel zu sagen. Etwas Raum nahm die Regelüberarbeitung für Spielgemeinschaften im Seniorenbereich ein, die im Steinfurter Raum aber keine Relevanz hat. Beim Thema Saison-Wiederbeginn war allgemeiner Tenor, dass auch der ersehnte Re-Start im März voraussichtlich nicht zu halten sei. Das angestrebte Optimum sei, zumindest die Hinrunde zu Ende zu spielen, was beim Start im April oder Mai schwierig genug wird, da definitiv nicht über den 30. Juni hinaus Fußball gespielt wird. Das größte Paket hätte hierbei Oberliga-Staffelleiter Reinhold Spohn zu schnüren, dessen Liga bei 21 Mannschaften noch ein Mammutprogramm zu absolvieren hat. Somit hängt das Damoklesschwert eines Saisonabbruchs bedrohlich tief über der Saison 2020/21. Am 28. Januar treffen sich die 29 Kreisvorsitzenden zur Videokonferenz.

11.33 Uhr. In einer Pressekonferenz am Vormittag hat der Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI), Lothar Wieler, einen leicht optimistischen Blick auf die Pandemie in 2021 geworfen. „Am Ende dieses Jahres werden wir diese Pandemie kontrolliert haben“, erklärte Wieler. Dennoch, der Weg dahin führe lediglich über strikt umgesetzte Maßnahmen zur Kontaktreduzierung. Wieler warb damit auch für das Homeoffice. Außerdem warnte Wieler vor Reisen, denn Virusmutationen seien bisher ausschließlich durch Reisende ins Land getragen worden.

11.12 Uhr. Die Coronavirus-Krise hat die deutsche Wirtschaft in eine der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit gestürzt und tiefe Löcher in den Staatshaushalt gerissen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein, wie das Statistische Bundesamt jetzt anhand einer ersten Schätzung mitteilte. Stärker war die Wirtschaftsleistung nur während der globalen Finanzkrise 2009 geschrumpft, als das BIP um 5,7 Prozent sank. Erstmals seit 2011 verzeichnete Deutschland im Gesamtjahr wieder ein Haushaltsdefizit. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen gaben nach Angaben der Wiesbadener Behörde im vergangenen Jahr 158,2 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit bei 4,8 Prozent.Das war das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung.

10.50 Uhr. Bei den Mitarbeitern in den Emsdettener Pflegeheimen ist die Bereitschaft, sich aktuell gegen das Coronavirus impfen zu lassen, sehr unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb interessiert uns auch Ihre Meinung:

Umfrage

Würden Sie sich zum aktuellen Zeitpunkt impfen lassen?

Ja
Nein
1009 abgegebene Stimmen

10.25 Uhr. Im Bahnhof in Rheine gibt es eine neue Desinfektionsstation. Diese extra entwickelten Desinfektionstower ermöglichen kontaktlose Handdesinfektion an 100 Knoten- und Metropolbahnhöfen, heißt es von der Bahn. [+]

9.54 Uhr. Die Kolpingfamilie Wettringen teilt mit, dass der für das kommende Wochenende vorgesehene Gebrauchtbücherbasar wegen der Corona-Schutzbestimmungen ausfällt. Geplant ist, ihn am 15. und 16. Mai nachzuholen, sofern das dann möglich ist.

9.30 Uhr. Trotz der Einschränkungen der Coronavirus-Pandemie wollen die Neuenkirchener Grünen an der „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ festhalten. Weil es seitens der örtlichen NABU-Gruppen nicht möglich war, hierzu Info-Stände einzurichten und Unterschriften zu sammeln, richten die Grünen eine Sammelstelle für die Unterschriftenlisten ein. Bei trockener Witterung steht das Werbe-Fahrrad der Grünen, die „Kuddel“, freitagvormittags vor dem neuen Grünen-Büro an der Emsdettener Straße 13; dort gibt es dann auch die Listen. Ansonsten können die ausgefüllten Unterschriftenlisten in den neuen Briefkasten am Grünen-Büro eingeworfen werden. „Auch wenn in absehbarer Zeit die Bewältigung der Corona-Pandemie im Vordergrund stehen wird, der massive Artenschwund und die Klimakrise fordern ein mindestens genauso starkes Engagement, wollen wir hier noch das Ruder herumreißen und künftigen Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

9.09 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag von 6.988 auf 7.386 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

Die Zahlen aus dem Kreis Steinfurt wurden bisher nicht aktualisiert und sind noch auf dem Stand vom Mittwoch, 13. Januar.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 455 (410), insgesamt Infizierte 3.189 (3.144), Verstorbene 34 (34), Genesene 2.700 (2.700)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 583 (458), insgesamt Infizierte 7.436 (7.309), Verstorbene 153 (151), Genesene 6.700 (6.700)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 367 (337), insgesamt Infizierte 3.315 (3.285), Verstorbene 48 (48), Genesene 2.900 (2.900)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.499 (1.419), insgesamt Infizierte 8.554 (8.453), Verstorbene 155 (134), Genesene 6.900 (6.900)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 457 (411), insgesamt Infizierte 4.825 (4.779), Verstorbene 68 (68), Genesene 4.300 (4.300)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.214 (2.166), insgesamt Infizierte 18.296 (18.039), Verstorbene 382 (373), Genesene 15.700 (15.500)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 811 (811), insgesamt Infizierte 8.498 (8.498), Verstorbene 187 (187), Genesene 7.500 (7.500)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.000 (976), insgesamt Infizierte 6.828 (6.703), Verstorbene 128 (127), Genesene 5.700 (5.600)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.386 (6.988), insgesamt Infizierte 60.941 (60.210), Verstorbene 1.155 (1.122), Genesene 52.400 (52.100)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

8.48 Uhr. Die Grünen in Nordrhein-Westfalen sind unter bestimmten Bedingungen für eine FFP2-Maskenpflicht. Die Infektionslage in NRW sei trotz des seit Wochen andauernden Lockdowns angespannt, sagte die Grünen-Landeschefin Mona Neubaur der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Zudem sei völlig unklar, wie sich die in England und Südafrika entdeckte Virusmutation in NRW auswirken werde. „Eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften ist daher generell sinnvoll“, sagte sie. „Schnellschüsse wie in Bayern helfen uns aber nicht weiter.“ Zunächst müsse sichergestellt sein, dass die FFP2-Masken in ausreichender Menge und flächendeckend verfügbar seien. An Menschen mit geringem Einkommen müssten kostenlose Masken verteilt werden. „Infektionsschutz darf keine Frage des Geldbeutels sein“, so Neubaur. Auch SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty forderte von der Landesregierung, FFP2-Masken „so flächendeckend wie möglich kostenfrei zur Verfügung zu stellen und gezielt dafür zu werben, auch hauptsächlich diese Masken zu tragen“.

8.24 Uhr. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert am Ende des laufenden Schuljahrs eine Versetzung sämtlicher Schülerinnen und Schüler. „Eine Ausnahmesituation wie die Corona-Krise verlangt besondere Regelungen: In diesem Schuljahr darf niemand sitzenbleiben“, sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Schulzeugnisse und Abschlussprüfungen sollten in diesem Jahr aus Sicht von Lehrerverbänden die erschwerten Umstände der Corona-Pandemie berücksichtigen.

8.04 Uhr. Wegen der aktuellen Pandemie-Lage und des andauernden Lockdowns finden bis auf Weiteres in der Evangelischen Kirchengemeinde Neuenkirchen-Wettringen keine Gottesdienste, keine Gemeindeveranstaltungen und auch keine Hausbesuche statt. Das teilt Pfarrer Dietrich Wulf in einem Pressetext mit. Notwendige Gespräche (Seelsorge / Bestattungen) finden ausschließlich in kleinstem Kreis in den Kirchen statt. Dabei müssten Mundschutz, großer Abstand und Desinfektion beachtet werden. Weitere aktuelle Informationen sowie das geistliche Angebot „Kurz - An(ge)dacht“ gibt es auf der Homepage: www.neuenkirchen-wettringen.ekvw.de

7.42 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) stimmt die Bevölkerung auf einen längeren Lockdown ein. „Völlig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es wäre falsch, jetzt etwas auszuschließen“, sagte der Bewerber für den CDU-Bundesvorsitz dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) auf die Frage, ob die Einschränkungen schlimmstenfalls bis Ostern gelten. Frühestens ab Sonntag, den 17. Januar, werde es ein „realistisches Bild“ von den Infektionszahlen geben, womit auch das Geschehen der Feiertage abgebildet werde. Derzeit sei auch noch nicht bekannt, wie sich das mutierte Virus aus Großbritannien auf die Infektionslage auswirke. Am 25. Januar wollen die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung erneut beraten.

7.28 Uhr. Acht der neun Seniorenheime in Rheine sind bereits durchgeimpft. Insgesamt seien von mobilen Impfteams in Rheine 900 Bewohner sowie das Pflegepersonal geimpft worden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung mit. [+]

7.17 Uhr. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) werden heute Morgen - auf Basis der Daten der Gesundheitsämter - die aktuellen Zahlen unter der Coronavirus-Pandemie gemeldet: Erneut muss in Deutschland leider ein neuer Höchststand von Todesfällen mit oder durch das Coronavirus verzeichnet werden, 1.244 Verstorbenen wurden während der vergangenen 24 Stunden gemdlet. Die Zahl der Neuinfektionen ist ebenfalls wieder gestiegen, auf 25.164. Die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 151,2.

7.07 Uhr. Die Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) im Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit mit 96,2 auf unter 100 gesunken und damit deutlich gegenüber dem Vortag, da waren es 134,1. Die weiteren Zahlen für den Kreis gleichen, trotz scheinbar aktueller Datenlage, aber momentan noch den gestrigen.

Eine Korrektur ist daher noch möglich.

Mittwoch, 13. Januar

18.28 Uhr. Am Oberverwaltungsgericht Münster ist ein erster Eilantrag gegen die 15-Kilometer-Einschränkung des Bewegungsradius von Bewohnern extremer Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen eingegangen. Antragsteller sei ein Mann aus Oer-Erkenschwick im betroffenen Kreis Recklinghausen,

teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit.

17.55 Uhr. Die Bücherei St. Johannes Baptist in Mesum bleibt weiterhin geschlossen. Ein Abhol- und Lieferservice ist nicht möglich. Die bereits ausgeliehenen Medien werden automatisch verlängert, sodass hierfür keine Nachgebühren anfallen. Die Onleihe der Bücherei unter www.libell-e.de kann während der Schließung der Bücherei weiterhin genutzt werden. Das kostenlose Herunterladen von eBooks, eAudios und eMagazine ist jederzeit mit einem gültigen Erwachsenen-Ausweis möglich. Falls der bestehende Ausweis abgelaufen ist oder die Nutzer noch keinen Leseausweis besitzen, kann der Zugang für die Onleihe über die Bücherei Mesum freigeschaltet werden. Für die Freischaltung oder Anmeldung einfach eine Nachricht per E-Mail an info@buecherei-mesum.de mit der Angabe des Vornamens, Nachname, Adresse und die Nummer des Büchereiausweises (falls vorhanden) senden.

17.32 Uhr. Das Kloster Gravenhorst hat eine Licht-Schau so gut es geht ins Netz verlagert, ebenso werden etliche weitere Kunstaktionen in Gravenhorst online präsentiert, die Verantwortlichen um Leiterin Gerd Andersen sind da wirklich sehr bemüht. Und dennoch ist ein Online-Blick auf eine Kunstausstellung einfach nicht das Gleiche wie ein realer Besuch mit seinen konkreten visuellen und haptischen Erlebnissen. Deshalb stellen sich die Kulturschaffenden im Kreis die bange Frage, wie lange der Lockdown noch dauert. [+]

16.55 Uhr. Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen hat vor einem Schnellschuss bei der Diskussion um eine FFP2-Maskenpflicht in Teilbereichen des öffentlichen Lebens gewarnt. „Vor jeden weiteren Überlegungen hierzu muss gewährleistet sein, dass die Masken zu vertretbaren Preisen für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen“, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Achten am Mittwoch.

Umfrage

Halten Sie eine FFP2-Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen für sinnvoll?

Ja, das ist eine gute Idee.
Nein, ich halte das nicht für zielführend.
626 abgegebene Stimmen

16.15 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind die Intensivstationen deutlich stärker ausgelastet als noch am Vortag. Das geht aus einer Meldung des Divi-Intensivregisters hervor. Aktuell seien noch 17 der 94 vorhandenen Betten frei – gestern waren es noch 30. Der Anstieg der Auslastung ist aber offenbar nicht auf Covid-Patienten zurückzuführen: Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Covid-Patienten liegt unverändert bei 13.

15.56 Uhr. Die Veranstaltung „Best of Poetry Slam – Kampf der Künste“ in der Stadthalle Rheine wird erneut verlegt. Die Veranstaltung war bereits vom 17. Januar 2020 auf den 23. Januar 2021 verlegt worden. Wegen der Coronavirus-Pandemie könne die Veranstaltung noch nicht veranstaltet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Der neue Termin ist der 22. Januar 2022. Der Einlass startet um 19:00 Uhr und die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Die schon erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Alle Verlegungen und weitere Informationen finden Sie auch unter www.stadthalle-rheine.de.

15.30 Uhr. Lagebericht unter der Pandemie aus Rheine: Laut Angaben der Stadt Rheine befinden sich aktuell 157 Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne, gestern waren es 167. Den 17 gesundeten Rheinensern stehen sieben Neuinfizierte gegenüber. Hier der Überblick:

15.04 Uhr. Die Corona-Warn-App hakt aktuell auf manchen Android-Smartphones. Offenbar funktioniert ein Schlüsselabgleich nicht. SAP und Google arbeiten „mit Hochdruck“ an der Lösung des Problems. Die Nutzer der Corona-Warn-App des Bundes erhalten derzeit unter Umständen kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung. Am Mittwoch berichteten mehrere Anwender der Anwendung auf Twitter, dass die App nicht den Risiko-Status aktualisiere. Auf dem iPhone von Apple tauchte der Fehler hingegen nicht auf.

14.42 Uhr. Eine Betreuungsperson im städtischen Kinderhaus Maria Sibylla Merian von Emsdetten ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Infolge mussten sich sieben Kinder einer Gruppe und zwei weitere Betreuungspersonen in häusliche Quarantäne begeben. Die Kinderbetreuung im Pandemiebetrieb läuft trotzdem weitgehend normal weiter. Sofern Änderungen oder weitere Einschränkungen notwendig werden, wird die Einrichtungsleitung Kontakt mit den betroffenen Familien aufnehmen.

14.14 Uhr. Im Kreis Steinfurt wurden bisher mehr als 6500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Damit bildet der Kreis Steinfurt bei den absoluten Zahlen, aber auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die Spitze in Westfalen-Lippe. Dies teilt der Kreis in einem Pressetext mit. „Ich bin sehr froh, dass die Impfungen dank der guten Vorbereitung und der ebenso guten Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Ärzten in unserem Kreisgebiet zügig ablaufen“, sagt Landrat Dr. Martin Sommer in der Mitteilung. Die Kreisverwaltung gehe davon aus, dass bis Ende Januar in allen stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Wohngemeinschaften und in der Eingliederungshilfe die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein erstes Mal geimpft sein werden heißt es weiter. Zudem seien bereits rund 5000 Zweitimpfungen fest terminiert. Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden und Bewohner sei sehr hoch.

14 Uhr. Nach dem heutigen Stand der Impfungen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat, wurden in ganz Deutschland mittlerweile über 750.000 Menschen (genau 758.093, Stand: 11 Uhr) gegen das Coronavirus geimpft. Der Wert der täglich durchgeführten Impfungen hat ebenfalls einen Höchststand erreicht, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 69.178 Menschen bundesweit geimpft.

In Nordrhein-Westfalen wurden laut den RKI-Daten 129.472 Bürgerinnen und Bürger mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Statistisch gesehen entspricht dies 7,2 geimpften Personen auf 1.000 Einwohner. NRW bleibt das einzige Bundesland in dem bisher nicht aufgrund des Alters oder nach medizinischer Notwendigkeit geimpft wurde. Zuerst werden weiterhin Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Altenheimen, sowie Krankenhaus- und Pflegepersonal geimpft.

13.39 Uhr. Der Online-Versand boomt zu Zeiten von Pandemie und Homeoffice. Doch wie wird es nach der Pandemie weitergehen? Der Vorstand der Deutschen Post DHL ist zuversichtlich. Der Paketboom wird sich nach Einschätzung von Post-Chef Frank Appel auch nach der Corona-Pandemie fortsetzen. Die hohe Nachfrage nach Paketsendungen sei kein Sondereffekt, sondern es gebe einen strukturellen Wandel im Handel, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL am Mittwoch in Bonn. Bei den Geschäftskunden des Bonner Konzerns sind in den vergangenen Monaten nach den Worten von Appel viele kleine Händler hinzugekommen, die vorher kaum oder gar kein Online-Geschäft hatten.

13.13 Uhr. Von den Rückschlägen in der Coronavirus-Pandemie wird sich Nordrhein-Westfalens Wirtschaft einer Prognose zufolge langsamer erholen als gedacht. „Wir werden wohl erst im kommenden Jahr - 2022 - die wirtschaftliche Stärke auf Vorkrisenniveau wiedererreichen können“, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf. Bisher hatte sein Ministerium auf Basis wissenschaftlicher Schätzungen damit gerechnet, dies schon Ende 2021 schaffen zu können. Wachstumsmotor bleibt die Exportindustrie. Nach den coronabedingten Schließungen im Gastgewerbe und im Einzelhandel schraubte die Behörde nun ihre Erwartungen an den gesamtwirtschaftlichen Verlauf runter, der neuen Prognose zufolge wächst die NRW-Wirtschaft dieses Jahr nur um drei statt wie bisher angenommen um fünf Prozent. Der Landesminister appellierte an den Bund, zugesagte Finanzhilfen für Unternehmen schneller auszuzahlen.

12.33 Uhr. Die meisten Kommunen im Kreis Steinfurt melden laut Kreisverwaltung einen Anstieg an aktuell Corona-Infizierten. Laut Kreisverwaltung ist die Zahl der aktuell Infizierten in Emsdetten auf 82 (gestern: 70), in Neuenkirchen auf 38 (gestern: 33) und in Wettringen auf 26 (gestern: 22) gestiegen. In Rheine ist die Zahl hingegen rückläufig: Hier werden 157 Personen gemeldet, die aktuell in Isolierung sind.

Die einzelnen Kommunen im Überblick:

  • In Altenberge: 11 Personen (8)
  • In Emsdetten: 82 Personen (70)
  • In Greven: 89 Personen (87)
  • In Hopsten: 29 Personen (27)
  • In Hörstel: 76 Personen (74)
  • In Horstmar: 6 Personen (8)
  • In Ibbenbüren: 85 Personen (71)
  • In Ladbergen: 10 Personen (9)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 57 Personen (59)
  • In Lienen: 15 Personen (11)
  • In Lotte: 25 Personen (23)
  • In Metelen: 19 Personen (24)
  • In Mettingen: 17 Personen (16)
  • In Neuenkirchen: 38 Personen (33)
  • In Nordwalde: 46 Personen (49)
  • In Ochtrup: 19 Personen (22)
  • In Recke: 31 Personen (29)
  • In Rheine: 157 Personen (167)
  • In Saerbeck: 15 Personen (14)
  • In Steinfurt: 87 Personen (84)
  • In Tecklenburg: 3 Personen (2)
  • In Westerkappeln: 12 Personen (9)
  • In Wettringen: 26 Personen (22)

12 Uhr. Das Tiger-Trio „Leopold“, „Zuma“ und „Tipah“ hat dem Naturzoo Rheine 2019 zu Rekord-Besucherzahlen verholfen, 350.000 Mneschen schauten vorbei. Doch im darauffolgenden Corona-Jahr 2020 musste der Zoo im Frühjahr und ab November ganz schließen und empfindliche Einnahmeeinbußen hinnehmen. Besonders das Ostergeschäft fiel weg. Jetzt blickt der Zoo darauf, ob notwendige Investitionen noch möglich sind.[+]

11.33 Uhr. Die Entscheidung der Stadt Emsdetten, dass Hundefriseursalons, wie Friseursalons für Menschen behandelt werden – und damit gemäß der Corona-Schutzverordnung geschlossen bleiben müssen – ist jetzt vom Verwaltungsgericht kassiert worden. Da Hundefriseure nicht explizit in der Verordnung erwähnt werden, hatten die lokalen Ordnungsämter Spielraum bei der Entscheidung..

11.11 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region: Neben einem deutlichen Rückgang im Kreis Borken von über 90 auf knapp 70 Infizierte pro 100.000 Einwohner, verzeichnet das gesamte Münsterland sinkende Inzidenzwerte. Um ebenfalls fast 20 Punkte reduzierte sich der Wert auch im Kreis Warendorf einmal wieder, auch wenn es hier mit 159 immer noch zu hoch ist. Unter einem Wert von 80 liegen ebenfalls der Kreis Coesfeld und die Stadt Münster. Weit über 100 liegen dagegen aktuell die benachbarten Landkreise in Niedersachsen. Aber auch hier sind leichte Rückgänge zu beobachten.

10.44 Uhr. Gemeinsamer Appell an das Krankenhaus- und Pflegepersonal: Kurz vor dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern wenden sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Jochen Brink, und der Vorsitzende des Pflegerates NRW, Ludger Risse, besonders an die medizinischen Fachkräfte: „Bitte lassen Sie sich gegen COVID-19 impfen und schützen Sie damit Ihre Angehörigen und sich selbst sowie die Ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten vor einer Ausbreitung des Virus.“ Dies teilt das Land NRW in einem Pressetext mit. Landesweit könnten sich rund 90.000 Beschäftigte, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten, in dieser ersten Stufe gegen das Virus impfen lassen, heißt es in der Mitteilung.

10.25 Uhr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auch über den Januar hinaus gelten werden. “Wir werden noch Beschränkungen brauchen“, sagte er im Deutschlandfunk. Es werde am 1. Februar nicht möglich sein, alle Beschränkungen zu lockern.

9.54 Uhr. Der Jugend- und Familiendienst (Jfd) Rheine geht im Lockdown neue Wege, um Familien ihr Bildungsprogramm quasi „nach Hause zu bringen“. Erstmals gibt es nämlich die Jfd-Babymassagekurse und die Eltern-Start-Angebote online ganz bequem ins Wohn- oder Kinderzimmer. Los geht es am Montag, 18. Januar, von 9.30 bis 10.15 Uhr mit der Babymassage. Es gibt insgesamt fünf Online-Treffen für Eltern mit Kindern im Alter ab sieben Wochen. Schritt für Schritt erklärt Kursleiterin Karin Bockstette via Zoom die Techniken der schwedisch-indischen Babymassage nach Leboyer und Schneider. In dem Kursus sind noch Plätze frei und er wird mit einem Corona-Rabatt angeboten, so dass die Teilnahme nur 15 Euro kostet. Nach der Anmeldung unter kursanmeldung@jfd-rheine.de bekommen die Teilnehmer einen Code, um an den virtuellen Treffen teilzunehmen sowie genaue Erklärungen zur Handhabung. Weitere Infos unter s 0 59 71 / 9 14 48-1 88.

9.27 Uhr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einer Impfpflicht im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie erneut eine Absage erteilt. „Ich habe im Bundestag mein Wort gegeben: In dieser Pandemie wird es keine Impfpflicht geben. Und das gilt“, sagte Spahn am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Die Bundesregierung setze auf Argumente, Informationen und Vertrauen in den Impfstoff. Auch das Pflegepersonal in Deutschland wolle er mit Argumenten überzeugen. „Das ist übrigens auch die Wertschätzung, die Pflegekräfte in dieser Pandemie erwarten“, sagte Spahn. Seit Monaten sagten alle, dass sie einen der schwersten Jobs in der Pandemie hätten. „Ich finde, dann sollten wir auch mit ihnen über das Impfen reden“, so der CDU-Politiker vor einer Regierungserklärung im Bundestag.

9.09 Uhr. Die SPD im Düsseldorfer Landtag hat einen Fragenkatalog zum Pharma-Lobbyisten Stefan Kentrup aufgestellt, der als Impfberater bis zum Juni für die NRW-Landesregierung im Corona-Krisenmanagement arbeiten soll. Über eine Kleine Anfrage im Landtag will die Opposition unter anderem wissen, auf welche Akten der Landesregierung der Mann Zugang hat und welche „Risikoabwägung“ die Staatskanzlei bei der Personalie vorgenommen habe. Kentrup ist laut Staatskanzlei für den Interims-Job von seinem Unternehmen freigestellt worden. Die Stelle war demnach ausgeschrieben worden, um zu Beginn der Impfungen „zusätzliche personelle Unterstützung und Expertise“ zu gewinnen. Kentrup sei insbesondere mit Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Corona-Krisenstabs befasst. Kentrup bringe „vertieftes Wissen“ mit, das in den kommenden Monaten besonders gebraucht werde, hatte eine Regierungssprecherin am Montag die Entscheidung begründet. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, seien eine spezielle Verschwiegenheitsvereinbarung und ein Verhaltenskodex vereinbart worden. Auch seinem bisherigen Arbeitgeber gegenüber sei er zur Verschwiegenheit verpflichtet.

8.48 Uhr. Mit einer FFP2-Maskenpflicht und einem Vorstoß zur Impfpflicht macht CSU-Chef Markus Söder Schlagzeilen. Prompt erntet der bayerische Ministerpräsident Gegenwind. Vor allem an der Maskenregelung finden Experten aber auch Gefallen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat eine Impfpflicht im Kampf gegen das Coronavirus erneut ausgeschlossen. „Die Bundesregierung hat klar gesagt, dass es keine Pflicht zur Impfung gegen Corona geben wird. Das Wort der Bundesregierung gilt“, sagte die SPD-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Wenn die Menschen von der Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung überzeugt sind, werden sich die Allermeisten auch impfen lassen.“ Der Deutsche Ethikrat hatte bereits im November in einem Positionspapier eine allgemeine Impfpflicht aus ethischen Gründen abgelehnt. Das Gremium habe aber auch erklärt, dass unter bestimmten Umständen über eine „bereichsbezogene Impfpflicht“ nachzudenken sei, erläuterte die Ethikrats-Vorsitzende Alena Buyx am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“.

8.32 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Testpflicht für Einreisende und Reiserückkehrer aus Irland erweitert. Sie gilt zudem weiter, wenn man aus Großbritannien oder Südafrika nach NRW kommt. Das geht aus der neuen Corona-Einreiseverordnung hervor, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde und ab Mittwoch gilt (siehe oben im Ticker). Hintergrund sind Corona-Mutationen, die nun auch in Irland aufgetaucht seien, heißt es in der Begründung der neuen Verordnung. Vor diesem Hintergrund sollten für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in Irland aufgehalten haben, dieselben Regelungen wie für Großbritannien und Südafrika gelten. Einreisende aus diesen Staaten müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden testen lassen. Bei einem zweiten negativen Test nach fünf Tagen endet die Quarantänepflicht.

8.16 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 7.456 auf 6.988 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 410 (376), insgesamt Infizierte 3.144 (3.107), Verstorbene 34 (31), Genesene 2.700 (2.700)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 458 (558), insgesamt Infizierte 7.309 (7.309), Verstorbene 151 (151), Genesene 6.700 (6.600)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 337 (406), insgesamt Infizierte 3.285 (3.254), Verstorbene 48 (48), Genesene 2.900 (2.800)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.419 (1.470), insgesamt Infizierte 8.453 (8.388), Verstorbene 134 (118), Genesene 6.900 (6.800)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 411 (496), insgesamt Infizierte 4.779 (4.764), Verstorbene 68 (68), Genesene 4.300 (4.200)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.166 (2.263), insgesamt Infizierte 18.039 (17.928), Verstorbene 373 (365), Genesene 15.500 (15.300)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 811 (857), insgesamt Infizierte 8.498 (8.435), Verstorbene 187 (178), Genesene 7.500 (7.400)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 976 (1.030), insgesamt Infizierte 6.703 (6.653), Verstorbene 127 (123), Genesene 5.600 (5.500)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.988 (7.456), insgesamt Infizierte 60.210 (59.838), Verstorbene 1.122 (1.082), Genesene 52.100 (51.300)

8 Uhr. Die Zahl der mit oder an dem Corona-Virus Verstorbenen im Kreis Steinfurt ist am Mittwoch deutlich größer geworden. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) gab es 187 Tote im Zusammenhang mit dem Virus, neun mehr als am Dienstag gemeldet wurden. Weil teilweise die Todesursache nachgetragen werden musste und es formale Korrekturen beim Meldeverfahren gab, hat der Kreis Steinfurt nach eigenen Angaben 23 Corona-Todesfälle an das LZG nachgemeldet. Von dieser Korrektur sind die Zahlen des LZG und damit auch die des Robert-Koch-Instituts betroffen. Insgesamt gibt es im Kreis Steinfurt nach LZG-Angaben aktuell 811 Infizierte.

7.42 Uhr. Am späten Dienstagabend fiel die Entscheidung: Die Handball-Nationalmannschaft Tschechiens sagt ihre Teilnahme an der WM in Ägypten ab. Der Grund: zu viele Corona-Infektion bei Teammitgliedern. Auch bei Kreisläufer Jan Mojzis, tschechischer Nationalspieler, vom TV Emsdetten sowie dem ehemaligen TVE-Trainer Daniel Kubes wurden Infektionen festgestellt. [+]

7.25 Uhr. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit gilt auch in Nordrhein-Westfalen – und zwar als Kann-Regelung, wenn in einem Kreis oder einer Großstadt die Fallzahlen extrem ansteigen. Wir schauen, was im 15-Kilometer-Radius um Rheine herum noch möglich wäre und warum die Zahl Pi (π) die Lage gar nicht so schlecht aussehen lässt. [+]

7.11 Uhr. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) werden heute Morgen 19.600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland gemeldet. Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Todesfälle liegt erneut über 1.000 bei 1.060, wobei hierbei weiterhin Nachmeldungen enthalten sein dürften. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bundesweit bei 155,0. „Der über die Feiertage und den Jahreswechsel beobachtete Rückgang der 7-Tage-Inzidenzen setzt sich nicht weiter fort“, hieß es im RKI-Lagebericht vom Dienstagabend. „Stattdessen sind in allen Altersgruppen, vor allem in den jüngeren Altersgruppen (zw. 15 und 39 Jahren) deutliche Anstiege zu beobachten.“

6.59 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) am Mittwoch leicht auf 134,1 gesunken. Landesweit liegt der Wert bei 141,8.

Dienstag, 12. Januar

19 Uhr. Ab dem 1. Februar soll es mit den Impfungen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück losgehen. Das NRW-Gesundheitsministerium und der Kreis Steinfurt haben jetzt einige weitere Eckdaten zu den Fragen Wer?, Wie? und Wann? genannt. Zunächst geht bis zum 23. Januar ein Info-Brief an die Über-80-jährigen raus, die sich ab dem 25. Januar und nicht eher für einen Impftermin anmelden können. Nur die Personen, die den Brief erhalten haben, sind berechtigt, Termine zu vereinbaren

18.18 Uhr. Die Notbetreuung läuft auch in den Kitas weiter. Auf Anfrage unseres Medienhauses beim Wettringer Schulamt ergaben sich folgende Angaben mit Stand vom Montag:

  • „Unsere Kleine Farm“: 25 Kinder, in den kommenden Tage werden es mehr.
  • „Kleine Strolche“: 23 Kinder, in den kommenden Tagen werden es mehr.
  • St. Monika: 22 Kinder
  • St. Martin: 29 Kinder
  • CJD-Kita: im Schnitt elf Kinder in der Betreuung.

18 Uhr. Die Bürger in Rheine fragen sich desöfteren, warum angesichts der aktuellen Einschränkungen die Stadtbusse noch bis 22 Uhr fahren. „Die sind doch kaum besetzt. Wohin sollen die Leute denn auch um diese Zeit noch fahren, wenn alle Geschäfte geschlossen sind?“, fragten einige Anrufer in der Redaktion. Unser Medienhaus fragte bei den Rheiner Verkehrsbetrieben nach. [+]

17.35 Uhr. Bei einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist, wurde erstmals die mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen. Dies teilt das Sozialministerium des Bundeslandes mit. Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland. Die Mutation ist während der Quarantäne der Familie festgestellt worden, informiert das Land in der Pressemitteilung. Am 18. Dezember 2020 hatte die südafrikanische Regierung erstmals über die Entstehung und rasche Zunahme der neuen Virusvariante berichtet.

17.17 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat dazu aufgefordert, keine Schlupflöcher in den Pandemie-Auflagen der Landesregierung zu suchen. Laschet verteidigte am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags die im Gegensatz zu den Bund-Länder-Beschlüssen etwas weicher wirkenden Auflagen bei privaten Kontakten. So gelte in NRW wie auch in Hessen und Rheinland-Pfalz seit März die Regelung, dass die Polizei die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen in privaten Wohnräumen nicht kontrolliere. Das bedeute aber nicht, dass die Kontaktbeschränkungen dort nicht gelten. „Es ist nicht die Zeit, nach Schlupflöchern zu suchen“, appellierte Laschet. Zudem warnte er bei der Bekämpfung des Coronavirus vor „falscher Sicherheit“. Die Infektionszahlen könnten binnen weniger Tage dramatisch in die Höhe schnellen, wenn das veränderte Virus aus Südafrika eine solche Kraft entfalte, sagte Laschet em Landtag. Deshalb müsse weiterhin Vorsicht gelten. „Wir sind in der Phase der Unsicherheit“, sagte der Ministerpräsident. Wichtigstes Gebot bleibe: „soziale Kontakte weiter reduzieren“.

17.04 Uhr. Entgegen der anders lautenden gestrigen Meldung, durch einen Übertragungsfehler vom Schulträger an unser Medienhaus, ist die Nelson-Mandela-Schule in Rheine im vollen Betrieb. „Wie den landesweiten Vorgaben zufolge natürlich auf Distanz, sodass ich, – mit ganz wenigen Ausnahmen – bis zum 31. Januar weder Kinder noch Lehrkräfte zu Gesicht bekommen werde“, so die Schulleiterin Sandra Matzelle. Trotz der physischen Distanz und der gemeldeten Startschwierigkeiten mit IServ und Schoolfox sind die Lehrkräfte der Nelson auch jetzt ganz nah an den Kindern und Jugendlichen geblieben. Jede Lehrkraft beobachte die Qualität der Arbeitsergebnisse, die Zuverlässigkeit der Aufgabenbearbeitung und klärt, ob es technische Probleme gegeben hat. „Wir kommunizieren sehr eng. Dadurch erkennen wir zum Beispiel, wenn sich ein Kind nicht strukturieren oder motivieren kann.“ Im Notfall müsse das entsprechende Kind mit zugestellten Lernpaketen arbeiten und wird telefonisch gecoacht. Eine schriftliche Rückmeldung zu jeder über den Server hochgeladenen Aufgabe erhalten die Schüler zwar nicht. „Die bekommen sie aber auch im Präsenzunterricht nicht immer“, sagt Matzelle.

16.48 Uhr. Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 30 freie Intensivbetten zur Verfügung. Das meldet das DIVI-Intensivregister mit Stand von heute Mittag. Unter den 64 behandelten Intensivpatienten sind demnach 13 Covid-19-Patienten, vier von ihnen werden beatmet.

16.24 Uhr. Die Pfarrbücherei St. Petronilla bietet an zwei Tagen in der Woche jetzt auch einen Bestell- und Abholservice an. Und so funktioniert es: Über den Online-Katalog unter der Webseite webopac.bistum-muenster.de erfolgt der Zugriff auf den Bestand der Bücherei. „Anhand des Status ist erkennbar, ob ein Medium verfügbar oder bereits ausgeliehen ist“, erklärte die Bücherei in einer Pressemitteilung. Unter s 0 25 57/41 69 500 ist die Bücherei ab sofort mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar und wir nimmt die Bestellung entgegen. Noch einfacher ist es, wenn eine Mail mit den Wünschen geschrieben wird an buecherei-wettringen@bistum-muenster.de. „Nach der Auswahl wird ein Termin zur Abholung der Medien vereinbart. Die Abholung erfolgt kontaktlos und wird zeitlich so organisiert, dass es keine Überschneidung zu Terminen anderer Leserinnen und Leser gibt“, schreibt die Bücherei. Aufgrund des Lockdowns ist die Bücherei weiterhin bis einschließlich 31. Januar geschlossen. Ausgeliehene Medien werden automatisch von der Bücherei verlängert. Es fallen keine Mahngebühren an.

15.46 Uhr. Wie bereits angekündigt, findet der Tag der offenen Tür des Arnold-Janssen-Gymnasiums am Freitag und Samstag, 15. und 16. Januar, als digitale Videokonferenz über Teams statt. Angeboten werden zwei alternative Konferenztermine an: Freitag von 19 bis 20 Uhr und Samstag von 11 bis 12 Uhr. Alle Interessierten erhalten von der Schule für beide Zeitfenster jeweils einen Link zur Konferenz, heißt es in einem Pressetext der bischöflichen Privatschule. Eltern, die sich bereits im Oktober zum Tag der offenen Tür angemeldet oder die bereits aufgrund eines Anmeldetermins die E-Mail Adresse in der Schule hinterlassen haben, werden automatisch eingeladen. Alle weiteren Interessierten können sich bis Freitag, 15. Januar, 14 Uhr im Sekretariat per E-Mail (ajg@bistum-muenster.de) anmelden. Um sich in die Konferenz einzuwählen, sollte nur der jeweilige Link angeklickt und nicht die Software heruntergeladen werden.

15.08 Uhr. Die deutsche Industrie lehnt strengere Vorgaben der Politik für mehr Homeoffice ab. Der neue Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, machte deutlich, der Einsatz von Homeoffice müsse von den Betriebsparteien vor Ort entschieden werden. Die Entscheidung darüber, was gehe und was nicht gehe, welche Arbeitsplätze dauerhaft im Homeoffice sein könnten, wo es richtig sei, ab und zu mal wieder zurück ins Büro zu kommen und welche Arbeitsplätze schlichtweg nicht von zuhause zu erledigen seien, wisse aber niemand besser als die Betriebsparteien vor Ort.

14.42 Uhr. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty geht nicht davon aus, dass die Schulen in Nordrhein-Westfalen Anfang Februar zum Präsenzunterricht zurückkehren können. Die Corona-Infektionszahlen seien noch zu hoch und sänken nur langsam, sagte der Oppositionsführer am Dienstag vor Journalisten in Düsseldorf. Insofern müsse man sich noch für mehrere Wochen auf harte Maßnahmen einstellen. Daher müsse das weitere Lernen auf Distanz vernünftig organisiert werden mit technischer Ausstattung und einem Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht in den Klassen.

14.14 Uhr. Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach zurzeit geltenden Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist so bald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen. Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), beantwortete die wichtigsten Fragen zur aktuellen Situation.

13.52 Uhr. Trotz seit mehr als zwei Monaten geltender Lockdown-Maßnahmen bleiben die Corona-Fallzahlen hoch. Erschreckend hoch. Gehen die Einschränkungen nicht weit genug oder halten sich zu viele Menschen nicht an die Regeln? Wo genau stecken sich die Betroffenen an? Die Suche nach Antworten gleicht Stochern im Nebel.

13.26 Uhr. Die neue nordrhein-westfälische Corona-Regionalverordnung zur Einschränkung des Bewegungsradius in Hotspots ist aus Sicht der SPD „halbherzig und schlecht gemacht“. Die am späten Montagabend veröffentlichte Regelung schaffe „mehr Verwirrung als Klarheit“, kritisierte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Dienstag im „Morgenecho“ des Hörfunksenders WDR 5. Die Kommunen würden mit den Entscheidungen in vielen Bereichen alleingelassen, kritisierte Kutschaty. Es sei zudem fraglich, ob ein Oberbürgermeister festlegen könne, wie weit Bürger reisen oder sich von ihrem Wohnort entfernen dürften, mahnte der frühere NRW-Justizminister.

13.03 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 8 Personen (8)
  • In Emsdetten: 70 Personen (66)
  • In Greven: 87 Personen (88)
  • In Hopsten: 27 Personen (33)
  • In Hörstel: 74 Personen (66)
  • In Horstmar: 8 Personen (9)
  • In Ibbenbüren: 71 Personen (68)
  • In Ladbergen: 9 Personen (10)
  • In Laer: 8 Personen (10)
  • In Lengerich: 59 Personen (53)
  • In Lienen: 11 Personen (13)
  • In Lotte: 23 Personen (23)
  • In Metelen: 24 Personen (22)
  • In Mettingen: 16 Personen (18)
  • In Neuenkirchen: 33 Personen (32)
  • In Nordwalde: 49 Personen (50)
  • In Ochtrup: 22 Personen (25)
  • In Recke: 29 Personen (25)
  • In Rheine: 167 Personen (164)
  • In Saerbeck: 14 Personen (15)
  • In Steinfurt: 84 Personen (93)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 9 Personen (9)
  • In Wettringen: 22 Personen (21)

12.36 Uhr. Der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffes bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA beantragt. Die Bewertung des Vakzins werde „in einem beschleunigten Zeitrahmen“ erfolgen, teilte die EMA in Amsterdam mit. Der Impfstoff könnte nach Einschätzung der EU-Kommission Ende Januar zugelassen werden. Die Kommission hat bis zu 400 Millionen Dosen des Mittels für die 27 EU-Staaten bestellt. Der Konzern entwickelte das Vakzin gemeinsam mit der renommierten britischen Universität Oxford. Anders als die Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den sogenannten mRNA-Impfstoffen, hat aber den Vorteil, dass es bei Kühlschranktemperaturen aufbewahrt werden kann.

12.12 Uhr. Wie schon zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 hat der WDR erneut sein Programm zur Unterstützung der Schulen erweitert. Es beginnt mit einem Angebot speziell für die Grundschulen. Dies teilt die Landesregierung in einem Pressetext mit. Erneut sind Kinder-Moderator André Gatzke (Sendung mit der Maus) und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe mit dabei. Diesmal beantworten die beiden live die Fragen, die Grundschülerinnen und Grundschüler ihnen stellen. Diese Sendung findet diesmal im Fernsehen und im Netz statt und wird live gestreamt unter https://kinder.wdr.de/. In den kommenden Tagen und Wochen kommen weitere Programmpunkte auch für die weiterführenden Schulen hinzu. Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärt in der Pressemitteilung: „Ich freue mich sehr über das große Engagement des WDR. Das Angebot ist hochwillkommen und ein wichtiges Zusatzangebot zum Distanzunterricht. Es wird uns dabei helfen, unsere Schülerinnen und Schüler gut durch diese herausfordernde Zeit zu bringen.“

11.54 Uhr. Seit Dienstag wird der Bewegungsradius in Corona-Hotspots in NRW auf 15 Kilometer rund um den eigenen Wohnort begrenzt. Voraussetzungen: Die Kommune hat eine Neuinfektionsrate von „deutlich über 200“ gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen und die Infektionen sind nicht bloß „auf einzelne Einrichtungen begrenzt“. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa zur „Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen“. Die neue Verordnung betraf zunächst die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

Corona-Regionalverordnung (78 kB)

11.39 Uhr. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in Deutschland schon Hunderttausende geimpft worden. Doch um einen Effekt zu erzielen, müssen zwei von drei Bürger den Schutz bekommen. Vorerst ist deshalb angesichts hoher Infektionszahlen weiter Vorsicht geboten. Die deutschen Amtsärzte bezweifeln, dass die harten staatlichen Corona-Beschränkungenam 31. Januar aufgehoben werden können.

11.04 Uhr. Auch in Rheine stagniert die Zahl der Corona-Infizierten auf relativ hohem Niveau. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind aktuell 167 Rheinenser in Isolation, darunter 14 Neuinfizierte. Den höchsten Wert gab es hier am 20. Dezember. Damals meldeten die Behörden 46 Neuinfizierte.

10.55 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region bewegt sich an diesem Dienstag zwischen 179,2 (Kreis Warendorf) und 74,8 (Kreis Coesfeld). Der Kreis Steinfurt liegt aktuell bei 145,0.

10.12 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl der Regionen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Dienstag wies das Robert Koch-Institut (RKI) zusätzlich Mettmann (216,2) in dieser Risikogruppe aus, neben dem Oberbergischen Kreis (239,7), Bielefeld (238,8), Gelsenkirchen (238) sowie den Kreisen Höxter (233,2), Minden-Lübbecke (217,8) und Recklinghausen (212,7). Herne, Oberhausen und der Kreis Güterloh lagen mit Werten oberhalb 194 ebenfalls nah an der Schwelle.

9.34 Uhr. Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute (14 Uhr) in einer Sondersitzung über die Maßnahmen der Landesregierung im verschärften Corona-Lockdown. Beantragt hatte die SPD-Opposition die Sitzung, nachdem die CDU/FDP-Landesregierung von den Bund-Länder-Beschlüssen teils abgewichen war. Sie beginnt mit einer Unterrichtung der Regierung mit dem Titel „Verantwortung, Entschlossenheit und Weitblick - Nordrhein-Westfalen in der Corona-Pandemie“. Es wird erwartet, dass Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Abgeordneten unterrichtet.

9.03 Uhr. Aktuell werden die Jahresabrechnungen der Stadtwerke Rheine zugestellt. Eine persönliche Abgabe für Leistungsempfänger im Bereich SGB II und SGB XII beim Jobcenter bzw. Sozialamt ist aufgrund der Corona-Pandemie und der eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell nicht möglich. Die Abrechnungen können per Post, Einwurf in den Hausbriefkasten oder Abgabe an der Information entweder als Kopie oder im Original eingereicht werden. Originalunterlagen werden nach der Bearbeitung zurückgeschickt. Auch eine elektronische Übermittlung per Mail oder verschlüsselt über www.rheine.de/unterlagen ist möglich. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Bereiche SGB II und SGB XII telefonisch zur Verfügung.

8.29 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Montag auf Dienstag von 7.614 auf 7.456 gesunken. Insgesamt waren seit Beginn der Pandemie bis heute knapp 60.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 376 (457), insgesamt Infizierte 3.107 (3.087), Verstorbene 31 (30), Genesene 2.700 (2.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 558 (543), insgesamt Infizierte 7.309 (7.293), Verstorbene 151 (150), Genesene 6.600 (6.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 406 (396), insgesamt Infizierte 3.254 (3.244), Verstorbene 48 (48), Genesene 2.800 (2.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.470 (1.348), insgesamt Infizierte 8.388 (8.257), Verstorbene 118 (109), Genesene 6.800 (6.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 496 (463), insgesamt Infizierte 4.764 (4.729), Verstorbene 68 (66), Genesene 4.200 (4.200)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.263 (2.459), insgesamt Infizierte 17.928 (17.810), Verstorbene 365 (351), Genesene 15.300 (15.000)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 857 (824), insgesamt Infizierte 8.435 (8.295), Verstorbene 178 (171), Genesene 7.400 (7.300)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.030 (1.124), insgesamt Infizierte 6.653 (6.644), Verstorbene 123 (120), Genesene 5.500 (5.400)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.456 (7.614), insgesamt Infizierte 59.838 (59.359), Verstorbene 1.082 (1.045), Genesene 51.300 (50.700)

8.06 Uhr. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) meldet für diesen Dienstag 857 infizierte Menschen im Kreis Steinfurt, darunter sind 140 Neuinfizierte. Möglicherweise sind in letzterem Wert aber Nachmeldungen von Montag enthalten, da das LZG gestern keine Neuinfizierten meldete.

7.41 Uhr. Vor dem Ende der nächtlichen Ausgangssperre in der Grafschaft Bentheim ziehen die dortige Kreisverwaltung und die Polizei eine relativ positive Bilanz. „Ich bin überzeugt, dass die Ausgangsbeschränkung, insbesondere über die Feiertage, die richtige Maßnahme war, um Kontakte zu reduzieren“, sagte Landrat Uwe Fietzek. Er dankte der Grafschafter Bevölkerung für die große Akzeptanz. Das habe zum Abwärtstrend in der Grafschaft beigetragen. Aber nicht alle haben sich daran gehalten: Die Polizei meldet etwa 400 Verstöße. Die Ausgangsbeschränkung endet mit Ablauf des heutigen 12. Januar.

7.16 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) am Dienstag leicht auf 145,0 gestiegen. Landesweit liegt der Wert bei 148,6. Inzwischen sind im Kreis Steinfurt 178 Menschen mit oder an dem Virus verstorben.

7.08 Uhr. Die Mitgliederversammlung der CDU-Seniorenunion Rheine am 14. Januar in der Eventlocation Stadtpark findet nicht statt. Neuer Termin ist der 23. März.

Montag, 11. Januar

18.18 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wurden bisher 114.762 Menschen mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Laut den Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind dies 3.676 mehr als am Vortag. Statistisch gesehen sind damit 6,4 von 1.000 Bürgerinnen und Bürgern in NRW gegen das Coronavirus geimpft worden.

17.42 Uhr. Die Stadtbibliothek Rheine ist zurzeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie hat jedoch seit dem heutigen Montag (11.01.) von montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr einen Abholservice für vorbestellte Medien eingerichtet, samstags zwischen 10 und 13 Uhr. Die Medien kann man im Online-Katalog unter www.rheine-bibliothek.de aussuchen und dann telefonisch unter s 0 59 71 / 93 91 60 die Übergabe vereinbaren. Die Rückgabe ist kontaktlos möglich.

17.21 Uhr. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat Unternehmen dringend aufgefordert, Beschäftigten in der Coronavirus-Krise Homeoffice zu gewähren. „Willkürlich Homeoffice zu verweigern, wäre jetzt unverantwortlich“, sagte der SPD-Politiker dem Sender „NDR Info“. Er werde seinen Appell an die Unternehmen, das Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen, am Dienstag in einer Konferenz mit den Personalvorständen großer Firmen bekräftigen.

Wo kein Homeoffice möglich sei, müssten die Hygieneauflagen strikt eingehalten werden, sagte Heil weiter. Sonst könne er einen Stillstand auch in der Produktion nicht ausschließen. Einen Lockdown in der gesamten Wirtschaft wolle er jedoch unbedingt vermeiden. Es gehe darum, „dass unsere Wirtschaft, wo immer es geht, am Laufen gehalten wird.“ Heil bedauerte, dass die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Homeoffice am Widerstand der Union gescheitert sei. „Sonst wären wir jetzt weiter.“

17.07 Uhr. Die Bücherei St. Josef teilt mit, dass sie ab Mittwoch wieder kontaktlos ausleihen kann. Das gehe relativ einfach, heißt es in einem Pressetext: Dazu im Internet Wep-Opac, Bistum Münster, Index Bücherei Neuenkirchen St. Arnold den Medienkatalog aufrufen. Medien aussuchen, Titel und Buchungsnummer notieren und die Wünsche per Email an: buecherei-st.arnold@bistum-muenster.de senden. Abholzeiten sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 12 Uhr. Im Bestand der Bücherei befinden sich zurzeit über 2500 Medien, davon viele neu eingestellt. Neben den Büchern für Erwachsene, Jugendliche und Kinder gibt es noch tiptoi-Bücher, Tonie Figuren, CDs, Spiele und DVD, teilt die Bücherei mit. Die vorbestellten Medien liegen mit Namen versehen zur Abholung im Vorraum der Bücherei bereit; für die Rückgabe gibt es einen Korb. Leser-Neuanmelder können sich per Email melden.

16.48 Uhr. Eine Netzinitiative Gewerbetreibender in Deutschland will ihre Läden und Restaurants öffnen - unter dem Hashtag #wirmachenauf - und dadurch absichtlich gegen die Beschränkungen unter der Pandemie verstoßen. Die eigentlich für den heutigen Montag (11.01.) geplante Aktion wurde jetzt jedoch auf den 18.01 verschoben. Zunächst sollen Betroffene an den Türen ihrer Geschäfte darauf aufmerksam machen. „Das Beste, was jetzt gemacht werden könnte, ist diese Frist, um einfach ein paar rechtliche Sachen zu sichern“, erklärte der Initiator . Eine Liste teilnehmender Geschäfte soll am Mittwoch veröffentlicht werden. Die Verbände von Handel und Gastronomie hatten sich von der Aktion distanziert und an die Unternehmer appelliert, sich an geltendes Recht zu halten.

16.03 Uhr. Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 34 freie Intensivbetten zur Verfügung. Das meldet das DIVI-Intensivregister mit Stand von heute Mittag. Unter den 62 behandelten Intensivpatienten sind demnach elf Covid-19-Patienten, vier von ihnen werden beatmet.

15.40 Uhr. Die Bücherei St. Ludgerus Elte bleibt wegen der Verlängerung des Corona-Lockdowns weiterhin geschlossen. Alle Ausleihfristen bereits entliehener Medien werden automatisch verlängert, so dass keine Verzugsgebühren anfallen.

15.17 Uhr. Einer der Initiatoren der bundesweiten Kampagne #Wirmachenauf hat seinen Laden am Montag geschlossen gelassen. „Er hat nicht aufgemacht, ein Eingreifen war nicht notwendig“, sagte ein Sprecher der Stadt Krefeld, die mit ihrem Ordnungsdienst vor Ort war. Die Corona-Schutzverordnung sei nicht verletzt worden.

14.50 Uhr. Wegen der Pandemie müssen vielen Schulen auf Distanzlernen umstellen. Doch der Start über die Plattform „iServ“ am heutigen Montag war mehr als holprig. Viele Schüler und Lehrer scheiterten bei dem Versuch, den Online-Unterricht per Videokonferenz zu gestalten. [+]

14.28 Uhr. Der Landkreis Grafschaft Bentheim hebt die nächtliche Ausgangssperre auf. Das berichten die Grafschafter Nachrichten. Die nächtliche Ausgangssperre wird demnach ab Mittwoch aufgehoben. Man habe das Ziel, den Inzidenzwert zu senken, erreicht, wird Landrat Uwe Fietzek zitiert.

13.38 Uhr. Der Kreis Warendorf schrammt bei der Sieben-Tages-Inzidenz mit 191,1 aktuell nur knapp an der 200er-Marke vorbei, ab der weitere Einschränkungen möglich werden. Den niedrigsten Wert in der Region weist nach wie vor der Kreis Coesfeld mit 73,9 auf. Der Kreis Steinfurt liegt – wie bereits berichtet – bei 137,2.

12.42 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 8 Personen (8)
  • In Emsdetten: 66 Personen (73)
  • In Greven: 88 Personen (95)
  • In Hopsten: 33 Personen (35)
  • In Hörstel: 66 Personen (65)
  • In Horstmar: 9 Personen (11)
  • In Ibbenbüren: 68 Personen (62)
  • In Ladbergen: 10 Personen (11)
  • In Laer: 10 Personen (10)
  • In Lengerich: 53 Personen (55)
  • In Lienen: 13 Personen (15)
  • In Lotte: 23 Personen (23)
  • In Metelen: 22 Personen (22)
  • In Mettingen: 18 Personen (19)
  • In Neuenkirchen: 32 Personen (33)
  • In Nordwalde: 50 Personen (56)
  • In Ochtrup: 25 Personen (27)
  • In Recke: 25 Personen (27)
  • In Rheine: 164 Personen (176)
  • In Saerbeck: 15 Personen (16)
  • In Steinfurt: 93 Personen (105)
  • In Tecklenburg: 4 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 9 Personen (10)
  • In Wettringen: 21 Personen (21)

12.12 Uhr. Die Abteilungs- und Fachbereichsversammlungen der Sportarten Tauchen, Fitness und Turnen des TV Jahn Rheine finden in diesem Jahr Corona bedingt in digitaler Form statt. Die Taucher treffen sich am Montag, den 18.01.2021 um 19.00 Uhr. Beim Fachbereich Fitness startet die Versammlung am Dienstag, den 19.01.2021 um 18.00 Uhr. Turnen beginnt am gleichen Tag um 19.00 Uhr mit der Abteilungsversammlung. Alle Versammlungen finden via Zoom statt. Die Zugangsdaten für die Meetings sind bei den jeweiligen Abteilungs-/Fachbereichsleitern erhältlich.

11.34 Uhr. In Rheine befinden sich nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell 164 infizierte Menschen in Isolation, darunter sind zwei Neuinfizierte.

11.03 Uhr. In Nordrhein-Westfalen liegen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin sieben Regionen über der Schwelle von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Den höchsten Wert unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wies am Montag mit 261 der Kreis Höxter auf, wie aus den RKI-Zahlen hervorgeht. Dahinter lagen der Oberbergische Kreis mit 244,8, der Kreis Recklinghausen (228,5), die Städte Gelsenkirchen (227,2) und Bottrop (225,4), sowie der Kreis Minden-Lübbecke (223,9) und die Stadt Bielefeld (211,6).

10.13 Uhr. Der Kreis Steinfurt teilt mit, dass die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung im Januar entfallen. Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in diesem Monat vollständig zu erlassen. In diesem Zusammenhang hat NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) an die Eltern appelliert, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist. „Anders als im Frühjahr ist es nicht notwendig, eine systemrelevante berufliche Tätigkeit nachzuweisen“, sagt Kreis-Sozialdezernent Tilman Fuchs und ergänzt: „Allerdings wird es wie im Frühsommer 2020 praktiziert, dass der Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Stunden pro Woche reduziert wird. Die Betreuung darf – wie in den meisten Einrichtungen schon praktiziert – nur noch in festen Gruppen stattfinden.“ Fuchs, selbst Vater, weiß, dass die Verlängerung des eingeschränkten Betreuungsangebotes für die Familien eine weitere Kraftanstrengung bedeutet: „Insofern freue ich mich, dass die Eltern bezüglich der Elternbeiträge durch eine Dringlichkeitsentscheidung der Kreispolitik schnell und unbürokratisch entlastet werden.“ Die im Januar entfallenen Elternbeiträge werden mit denen im Februar verrechnet.

9.36 Uhr. Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer Mitte Dezember hat die EU eine Zulassung für den Moderna-Impfstoff erteilt. Nun soll das Mittel helfen, die Corona-Pandemie in Deutschland möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers soll nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch an diesem Montag an einen zentralen Punkt in Deutschland geliefert werden und am Dienstag an die Bundesländer gehen.

9.11 Uhr. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) gibt es derzeit im Kreis Steinfurt 824 Corona-Infizierte. Seit Beginn der Pandemie sind 171 Menschen mit oder an dem Virus verstorben.

8.34 Uhr. Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz spricht sich für ein schnelles Ende des Lockdowns vor allem für kleine und mittlere Unternehmen aus. „Für viele kleine Firmen ist der Punkt jetzt schon erreicht, wo es nicht weitergeht. Mir machen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen Sorgen. Die müssen möglichst schnell raus aus dem Lockdown, möglichst schnell zurück zu normalem Wirtschaften mit Hygienekonzept“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Montagsaugsabe). Für viele Menschen sei die Isolation im Lockdown nur schwer zu verkraften. Nach Lockerungen sieht es aber derzeit nicht aus – im Gegenteil: Angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen gelten ab heute in allen Bundesländern schärfere Regelungen.

8.03 Uhr. Corona bescherte den Emsdettener Museen eine traurige Premiere: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten mussten die Museen in Detten – und ganz Deutschland – über mehrere Wochen hinweg schließen, Veranstaltungen absagen und den Publikumsbetrieb einstellen. Ruhe kehrte ein auf der „Museumsinsel“ auf Hof Deitmar mit dem August-Holländer-Museum, dem Wannenmachermuseum und dem alten Hofspeicher. Die Zeit verstrich aber nicht tatenlos. [+]

7.40 Uhr. Die Finanzlage der Städte in NRW war bislang schon nicht rosig. Jetzt kommen noch Steuerausfälle infolge der Corona-Krise hinzu. Der Städtetag verlangt verbindliche Hilfszusagen und appelliert an Land und Bund, den Städten wie schon im vergangenen Jahr auch 2021 und 2022 Verluste bei den Gewerbesteuereinnahmen zu ersetzen.

7.10 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Montag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) auf 137,2 gesunken. Ob dieser Wert das tatsächliche Infektionsgeschehen abbildet oder ob es noch Nachmeldungen vom Wochenende gibt, ist zumindest fraglich. Denn nach den Zahlen des LZG gab es keine einzige Neuinfektion im Kreis.

6.58 Uhr. In Nordrhein-Westfalen beginnt am heutigen Montag der verschärfte Corona-Lockdown. Er bringt vor allem drastische Einschränkungen für Familien mit: Schulen gehen komplett in den Distanzunterricht und Kitas betreuen nur noch in reduziertem Umfang. Außerdem gelten bei den Kontaktbeschränkungen noch strengere Regeln.

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