Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

2. Kalenderwoche

Mittwoch, 13. Januar 2021 - 08:15 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Mittwoch, 13. Januar

18.28 Uhr. Am Oberverwaltungsgericht Münster ist ein erster Eilantrag gegen die 15-Kilometer-Einschränkung des Bewegungsradius von Bewohnern extremer Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen eingegangen. Antragsteller sei ein Mann aus Oer-Erkenschwick im betroffenen Kreis Recklinghausen,

teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit.

17.55 Uhr. Die Bücherei St. Johannes Baptist in Mesum bleibt weiterhin geschlossen. Ein Abhol- und Lieferservice ist nicht möglich. Die bereits ausgeliehenen Medien werden automatisch verlängert, sodass hierfür keine Nachgebühren anfallen. Die Onleihe der Bücherei unter www.libell-e.de kann während der Schließung der Bücherei weiterhin genutzt werden. Das kostenlose Herunterladen von eBooks, eAudios und eMagazine ist jederzeit mit einem gültigen Erwachsenen-Ausweis möglich. Falls der bestehende Ausweis abgelaufen ist oder die Nutzer noch keinen Leseausweis besitzen, kann der Zugang für die Onleihe über die Bücherei Mesum freigeschaltet werden. Für die Freischaltung oder Anmeldung einfach eine Nachricht per E-Mail an info@buecherei-mesum.de mit der Angabe des Vornamens, Nachname, Adresse und die Nummer des Büchereiausweises (falls vorhanden) senden.

17.32 Uhr. Das Kloster Gravenhorst hat eine Licht-Schau so gut es geht ins Netz verlagert, ebenso werden etliche weitere Kunstaktionen in Gravenhorst online präsentiert, die Verantwortlichen um Leiterin Gerd Andersen sind da wirklich sehr bemüht. Und dennoch ist ein Online-Blick auf eine Kunstausstellung einfach nicht das Gleiche wie ein realer Besuch mit seinen konkreten visuellen und haptischen Erlebnissen. Deshalb stellen sich die Kulturschaffenden im Kreis die bange Frage, wie lange der Lockdown noch dauert. [+]

16.55 Uhr. Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen hat vor einem Schnellschuss bei der Diskussion um eine FFP2-Maskenpflicht in Teilbereichen des öffentlichen Lebens gewarnt. „Vor jeden weiteren Überlegungen hierzu muss gewährleistet sein, dass die Masken zu vertretbaren Preisen für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen“, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Achten am Mittwoch.

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16.15 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind die Intensivstationen deutlich stärker ausgelastet als noch am Vortag. Das geht aus einer Meldung des Divi-Intensivregisters hervor. Aktuell seien noch 17 der 94 vorhandenen Betten frei – gestern waren es noch 30. Der Anstieg der Auslastung ist aber offenbar nicht auf Covid-Patienten zurückzuführen: Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Covid-Patienten liegt unverändert bei 13.

15.56 Uhr. Die Veranstaltung „Best of Poetry Slam – Kampf der Künste“ in der Stadthalle Rheine wird erneut verlegt. Die Veranstaltung war bereits vom 17. Januar 2020 auf den 23. Januar 2021 verlegt worden. Wegen der Coronavirus-Pandemie könne die Veranstaltung noch nicht veranstaltet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Der neue Termin ist der 22. Januar 2022. Der Einlass startet um 19:00 Uhr und die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Die schon erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Alle Verlegungen und weitere Informationen finden Sie auch unter www.stadthalle-rheine.de.

15.30 Uhr. Lagebericht unter der Pandemie aus Rheine: Laut Angaben der Stadt Rheine befinden sich aktuell 157 Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne, gestern waren es 167. Den 17 gesundeten Rheinensern stehen sieben Neuinfizierte gegenüber. Hier der Überblick:

15.04 Uhr. Die Corona-Warn-App hakt aktuell auf manchen Android-Smartphones. Offenbar funktioniert ein Schlüsselabgleich nicht. SAP und Google arbeiten „mit Hochdruck“ an der Lösung des Problems. Die Nutzer der Corona-Warn-App des Bundes erhalten derzeit unter Umständen kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung. Am Mittwoch berichteten mehrere Anwender der Anwendung auf Twitter, dass die App nicht den Risiko-Status aktualisiere. Auf dem iPhone von Apple tauchte der Fehler hingegen nicht auf.

14.42 Uhr. Eine Betreuungsperson im städtischen Kinderhaus Maria Sibylla Merian von Emsdetten ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Infolge mussten sich sieben Kinder einer Gruppe und zwei weitere Betreuungspersonen in häusliche Quarantäne begeben. Die Kinderbetreuung im Pandemiebetrieb läuft trotzdem weitgehend normal weiter. Sofern Änderungen oder weitere Einschränkungen notwendig werden, wird die Einrichtungsleitung Kontakt mit den betroffenen Familien aufnehmen.

14.14 Uhr. Im Kreis Steinfurt wurden bisher mehr als 6500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Damit bildet der Kreis Steinfurt bei den absoluten Zahlen, aber auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die Spitze in Westfalen-Lippe. Dies teilt der Kreis in einem Pressetext mit. „Ich bin sehr froh, dass die Impfungen dank der guten Vorbereitung und der ebenso guten Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Ärzten in unserem Kreisgebiet zügig ablaufen“, sagt Landrat Dr. Martin Sommer in der Mitteilung. Die Kreisverwaltung gehe davon aus, dass bis Ende Januar in allen stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen, Wohngemeinschaften und in der Eingliederungshilfe die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein erstes Mal geimpft sein werden heißt es weiter. Zudem seien bereits rund 5000 Zweitimpfungen fest terminiert. Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden und Bewohner sei sehr hoch.

14 Uhr. Nach dem heutigen Stand der Impfungen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat, wurden in ganz Deutschland mittlerweile über 750.000 Menschen (genau 758.093, Stand: 11 Uhr) gegen das Coronavirus geimpft. Der Wert der täglich durchgeführten Impfungen hat ebenfalls einen Höchststand erreicht, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 69.178 Menschen bundesweit geimpft.

In Nordrhein-Westfalen wurden laut den RKI-Daten 129.472 Bürgerinnen und Bürger mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Statistisch gesehen entspricht dies 7,2 geimpften Personen auf 1.000 Einwohner. NRW bleibt das einzige Bundesland in dem bisher nicht aufgrund des Alters oder nach medizinischer Notwendigkeit geimpft wurde. Zuerst werden weiterhin Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Altenheimen, sowie Krankenhaus- und Pflegepersonal geimpft.

13.39 Uhr. Der Online-Versand boomt zu Zeiten von Pandemie und Homeoffice. Doch wie wird es nach der Pandemie weitergehen? Der Vorstand der Deutschen Post DHL ist zuversichtlich. Der Paketboom wird sich nach Einschätzung von Post-Chef Frank Appel auch nach der Corona-Pandemie fortsetzen. Die hohe Nachfrage nach Paketsendungen sei kein Sondereffekt, sondern es gebe einen strukturellen Wandel im Handel, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL am Mittwoch in Bonn. Bei den Geschäftskunden des Bonner Konzerns sind in den vergangenen Monaten nach den Worten von Appel viele kleine Händler hinzugekommen, die vorher kaum oder gar kein Online-Geschäft hatten.

13.13 Uhr. Von den Rückschlägen in der Coronavirus-Pandemie wird sich Nordrhein-Westfalens Wirtschaft einer Prognose zufolge langsamer erholen als gedacht. „Wir werden wohl erst im kommenden Jahr - 2022 - die wirtschaftliche Stärke auf Vorkrisenniveau wiedererreichen können“, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf. Bisher hatte sein Ministerium auf Basis wissenschaftlicher Schätzungen damit gerechnet, dies schon Ende 2021 schaffen zu können. Wachstumsmotor bleibt die Exportindustrie. Nach den coronabedingten Schließungen im Gastgewerbe und im Einzelhandel schraubte die Behörde nun ihre Erwartungen an den gesamtwirtschaftlichen Verlauf runter, der neuen Prognose zufolge wächst die NRW-Wirtschaft dieses Jahr nur um drei statt wie bisher angenommen um fünf Prozent. Der Landesminister appellierte an den Bund, zugesagte Finanzhilfen für Unternehmen schneller auszuzahlen.

12.33 Uhr. Die meisten Kommunen im Kreis Steinfurt melden laut Kreisverwaltung einen Anstieg an aktuell Corona-Infizierten. Laut Kreisverwaltung ist die Zahl der aktuell Infizierten in Emsdetten auf 82 (gestern: 70), in Neuenkirchen auf 38 (gestern: 33) und in Wettringen auf 26 (gestern: 22) gestiegen. In Rheine ist die Zahl hingegen rückläufig: Hier werden 157 Personen gemeldet, die aktuell in Isolierung sind.

Die einzelnen Kommunen im Überblick:

  • In Altenberge: 11 Personen (8)
  • In Emsdetten: 82 Personen (70)
  • In Greven: 89 Personen (87)
  • In Hopsten: 29 Personen (27)
  • In Hörstel: 76 Personen (74)
  • In Horstmar: 6 Personen (8)
  • In Ibbenbüren: 85 Personen (71)
  • In Ladbergen: 10 Personen (9)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 57 Personen (59)
  • In Lienen: 15 Personen (11)
  • In Lotte: 25 Personen (23)
  • In Metelen: 19 Personen (24)
  • In Mettingen: 17 Personen (16)
  • In Neuenkirchen: 38 Personen (33)
  • In Nordwalde: 46 Personen (49)
  • In Ochtrup: 19 Personen (22)
  • In Recke: 31 Personen (29)
  • In Rheine: 157 Personen (167)
  • In Saerbeck: 15 Personen (14)
  • In Steinfurt: 87 Personen (84)
  • In Tecklenburg: 3 Personen (2)
  • In Westerkappeln: 12 Personen (9)
  • In Wettringen: 26 Personen (22)

12 Uhr. Das Tiger-Trio „Leopold“, „Zuma“ und „Tipah“ hat dem Naturzoo Rheine 2019 zu Rekord-Besucherzahlen verholfen, 350.000 Mneschen schauten vorbei. Doch im darauffolgenden Corona-Jahr 2020 musste der Zoo im Frühjahr und ab November ganz schließen und empfindliche Einnahmeeinbußen hinnehmen. Besonders das Ostergeschäft fiel weg. Jetzt blickt der Zoo darauf, ob notwendige Investitionen noch möglich sind.[+]

11.33 Uhr. Die Entscheidung der Stadt Emsdetten, dass Hundefriseursalons, wie Friseursalons für Menschen behandelt werden – und damit gemäß der Corona-Schutzverordnung geschlossen bleiben müssen – ist jetzt vom Verwaltungsgericht kassiert worden. Da Hundefriseure nicht explizit in der Verordnung erwähnt werden, hatten die lokalen Ordnungsämter Spielraum bei der Entscheidung..

11.11 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region: Neben einem deutlichen Rückgang im Kreis Borken von über 90 auf knapp 70 Infizierte pro 100.000 Einwohner, verzeichnet das gesamte Münsterland sinkende Inzidenzwerte. Um ebenfalls fast 20 Punkte reduzierte sich der Wert auch im Kreis Warendorf einmal wieder, auch wenn es hier mit 159 immer noch zu hoch ist. Unter einem Wert von 80 liegen ebenfalls der Kreis Coesfeld und die Stadt Münster. Weit über 100 liegen dagegen aktuell die benachbarten Landkreise in Niedersachsen. Aber auch hier sind leichte Rückgänge zu beobachten.

10.44 Uhr. Gemeinsamer Appell an das Krankenhaus- und Pflegepersonal: Kurz vor dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern wenden sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Jochen Brink, und der Vorsitzende des Pflegerates NRW, Ludger Risse, besonders an die medizinischen Fachkräfte: „Bitte lassen Sie sich gegen COVID-19 impfen und schützen Sie damit Ihre Angehörigen und sich selbst sowie die Ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten vor einer Ausbreitung des Virus.“ Dies teilt das Land NRW in einem Pressetext mit. Landesweit könnten sich rund 90.000 Beschäftigte, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten, in dieser ersten Stufe gegen das Virus impfen lassen, heißt es in der Mitteilung.

10.25 Uhr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auch über den Januar hinaus gelten werden. “Wir werden noch Beschränkungen brauchen“, sagte er im Deutschlandfunk. Es werde am 1. Februar nicht möglich sein, alle Beschränkungen zu lockern.

9.54 Uhr. Der Jugend- und Familiendienst (Jfd) Rheine geht im Lockdown neue Wege, um Familien ihr Bildungsprogramm quasi „nach Hause zu bringen“. Erstmals gibt es nämlich die Jfd-Babymassagekurse und die Eltern-Start-Angebote online ganz bequem ins Wohn- oder Kinderzimmer. Los geht es am Montag, 18. Januar, von 9.30 bis 10.15 Uhr mit der Babymassage. Es gibt insgesamt fünf Online-Treffen für Eltern mit Kindern im Alter ab sieben Wochen. Schritt für Schritt erklärt Kursleiterin Karin Bockstette via Zoom die Techniken der schwedisch-indischen Babymassage nach Leboyer und Schneider. In dem Kursus sind noch Plätze frei und er wird mit einem Corona-Rabatt angeboten, so dass die Teilnahme nur 15 Euro kostet. Nach der Anmeldung unter kursanmeldung@jfd-rheine.de bekommen die Teilnehmer einen Code, um an den virtuellen Treffen teilzunehmen sowie genaue Erklärungen zur Handhabung. Weitere Infos unter s 0 59 71 / 9 14 48-1 88.

9.27 Uhr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einer Impfpflicht im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie erneut eine Absage erteilt. „Ich habe im Bundestag mein Wort gegeben: In dieser Pandemie wird es keine Impfpflicht geben. Und das gilt“, sagte Spahn am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Die Bundesregierung setze auf Argumente, Informationen und Vertrauen in den Impfstoff. Auch das Pflegepersonal in Deutschland wolle er mit Argumenten überzeugen. „Das ist übrigens auch die Wertschätzung, die Pflegekräfte in dieser Pandemie erwarten“, sagte Spahn. Seit Monaten sagten alle, dass sie einen der schwersten Jobs in der Pandemie hätten. „Ich finde, dann sollten wir auch mit ihnen über das Impfen reden“, so der CDU-Politiker vor einer Regierungserklärung im Bundestag.

9.09 Uhr. Die SPD im Düsseldorfer Landtag hat einen Fragenkatalog zum Pharma-Lobbyisten Stefan Kentrup aufgestellt, der als Impfberater bis zum Juni für die NRW-Landesregierung im Corona-Krisenmanagement arbeiten soll. Über eine Kleine Anfrage im Landtag will die Opposition unter anderem wissen, auf welche Akten der Landesregierung der Mann Zugang hat und welche „Risikoabwägung“ die Staatskanzlei bei der Personalie vorgenommen habe. Kentrup ist laut Staatskanzlei für den Interims-Job von seinem Unternehmen freigestellt worden. Die Stelle war demnach ausgeschrieben worden, um zu Beginn der Impfungen „zusätzliche personelle Unterstützung und Expertise“ zu gewinnen. Kentrup sei insbesondere mit Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Corona-Krisenstabs befasst. Kentrup bringe „vertieftes Wissen“ mit, das in den kommenden Monaten besonders gebraucht werde, hatte eine Regierungssprecherin am Montag die Entscheidung begründet. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, seien eine spezielle Verschwiegenheitsvereinbarung und ein Verhaltenskodex vereinbart worden. Auch seinem bisherigen Arbeitgeber gegenüber sei er zur Verschwiegenheit verpflichtet.

8.48 Uhr. Mit einer FFP2-Maskenpflicht und einem Vorstoß zur Impfpflicht macht CSU-Chef Markus Söder Schlagzeilen. Prompt erntet der bayerische Ministerpräsident Gegenwind. Vor allem an der Maskenregelung finden Experten aber auch Gefallen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat eine Impfpflicht im Kampf gegen das Coronavirus erneut ausgeschlossen. „Die Bundesregierung hat klar gesagt, dass es keine Pflicht zur Impfung gegen Corona geben wird. Das Wort der Bundesregierung gilt“, sagte die SPD-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Wenn die Menschen von der Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung überzeugt sind, werden sich die Allermeisten auch impfen lassen.“ Der Deutsche Ethikrat hatte bereits im November in einem Positionspapier eine allgemeine Impfpflicht aus ethischen Gründen abgelehnt. Das Gremium habe aber auch erklärt, dass unter bestimmten Umständen über eine „bereichsbezogene Impfpflicht“ nachzudenken sei, erläuterte die Ethikrats-Vorsitzende Alena Buyx am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“.

8.32 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Testpflicht für Einreisende und Reiserückkehrer aus Irland erweitert. Sie gilt zudem weiter, wenn man aus Großbritannien oder Südafrika nach NRW kommt. Das geht aus der neuen Corona-Einreiseverordnung hervor, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde und ab Mittwoch gilt (siehe oben im Ticker). Hintergrund sind Corona-Mutationen, die nun auch in Irland aufgetaucht seien, heißt es in der Begründung der neuen Verordnung. Vor diesem Hintergrund sollten für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in Irland aufgehalten haben, dieselben Regelungen wie für Großbritannien und Südafrika gelten. Einreisende aus diesen Staaten müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden testen lassen. Bei einem zweiten negativen Test nach fünf Tagen endet die Quarantänepflicht.

8.16 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 7.456 auf 6.988 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 410 (376), insgesamt Infizierte 3.144 (3.107), Verstorbene 34 (31), Genesene 2.700 (2.700)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 458 (558), insgesamt Infizierte 7.309 (7.309), Verstorbene 151 (151), Genesene 6.700 (6.600)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 337 (406), insgesamt Infizierte 3.285 (3.254), Verstorbene 48 (48), Genesene 2.900 (2.800)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.419 (1.470), insgesamt Infizierte 8.453 (8.388), Verstorbene 134 (118), Genesene 6.900 (6.800)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 411 (496), insgesamt Infizierte 4.779 (4.764), Verstorbene 68 (68), Genesene 4.300 (4.200)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.166 (2.263), insgesamt Infizierte 18.039 (17.928), Verstorbene 373 (365), Genesene 15.500 (15.300)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 811 (857), insgesamt Infizierte 8.498 (8.435), Verstorbene 187 (178), Genesene 7.500 (7.400)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 976 (1.030), insgesamt Infizierte 6.703 (6.653), Verstorbene 127 (123), Genesene 5.600 (5.500)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.988 (7.456), insgesamt Infizierte 60.210 (59.838), Verstorbene 1.122 (1.082), Genesene 52.100 (51.300)

8 Uhr. Die Zahl der mit oder an dem Corona-Virus Verstorbenen im Kreis Steinfurt ist am Mittwoch deutlich größer geworden. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) gab es 187 Tote im Zusammenhang mit dem Virus, neun mehr als am Dienstag gemeldet wurden. Weil teilweise die Todesursache nachgetragen werden musste und es formale Korrekturen beim Meldeverfahren gab, hat der Kreis Steinfurt nach eigenen Angaben 23 Corona-Todesfälle an das LZG nachgemeldet. Von dieser Korrektur sind die Zahlen des LZG und damit auch die des Robert-Koch-Instituts betroffen. Insgesamt gibt es im Kreis Steinfurt nach LZG-Angaben aktuell 811 Infizierte.

7.42 Uhr. Am späten Dienstagabend fiel die Entscheidung: Die Handball-Nationalmannschaft Tschechiens sagt ihre Teilnahme an der WM in Ägypten ab. Der Grund: zu viele Corona-Infektion bei Teammitgliedern. Auch bei Kreisläufer Jan Mojzis, tschechischer Nationalspieler, vom TV Emsdetten sowie dem ehemaligen TVE-Trainer Daniel Kubes wurden Infektionen festgestellt. [+]

7.25 Uhr. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit gilt auch in Nordrhein-Westfalen – und zwar als Kann-Regelung, wenn in einem Kreis oder einer Großstadt die Fallzahlen extrem ansteigen. Wir schauen, was im 15-Kilometer-Radius um Rheine herum noch möglich wäre und warum die Zahl Pi (π) die Lage gar nicht so schlecht aussehen lässt. [+]

7.11 Uhr. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) werden heute Morgen 19.600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland gemeldet. Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Todesfälle liegt erneut über 1.000 bei 1.060, wobei hierbei weiterhin Nachmeldungen enthalten sein dürften. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bundesweit bei 155,0. „Der über die Feiertage und den Jahreswechsel beobachtete Rückgang der 7-Tage-Inzidenzen setzt sich nicht weiter fort“, hieß es im RKI-Lagebericht vom Dienstagabend. „Stattdessen sind in allen Altersgruppen, vor allem in den jüngeren Altersgruppen (zw. 15 und 39 Jahren) deutliche Anstiege zu beobachten.“

6.59 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) am Mittwoch leicht auf 134,1 gesunken. Landesweit liegt der Wert bei 141,8.

Dienstag, 12. Januar

19 Uhr. Ab dem 1. Februar soll es mit den Impfungen im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster/Osnabrück losgehen. Das NRW-Gesundheitsministerium und der Kreis Steinfurt haben jetzt einige weitere Eckdaten zu den Fragen Wer?, Wie? und Wann? genannt. Zunächst geht bis zum 23. Januar ein Info-Brief an die Über-80-jährigen raus, die sich ab dem 25. Januar und nicht eher für einen Impftermin anmelden können. Nur die Personen, die den Brief erhalten haben, sind berechtigt, Termine zu vereinbaren

18.18 Uhr. Die Notbetreuung läuft auch in den Kitas weiter. Auf Anfrage unseres Medienhauses beim Wettringer Schulamt ergaben sich folgende Angaben mit Stand vom Montag:

  • „Unsere Kleine Farm“: 25 Kinder, in den kommenden Tage werden es mehr.
  • „Kleine Strolche“: 23 Kinder, in den kommenden Tagen werden es mehr.
  • St. Monika: 22 Kinder
  • St. Martin: 29 Kinder
  • CJD-Kita: im Schnitt elf Kinder in der Betreuung.

18 Uhr. Die Bürger in Rheine fragen sich desöfteren, warum angesichts der aktuellen Einschränkungen die Stadtbusse noch bis 22 Uhr fahren. „Die sind doch kaum besetzt. Wohin sollen die Leute denn auch um diese Zeit noch fahren, wenn alle Geschäfte geschlossen sind?“, fragten einige Anrufer in der Redaktion. Unser Medienhaus fragte bei den Rheiner Verkehrsbetrieben nach. [+]

17.35 Uhr. Bei einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist, wurde erstmals die mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen. Dies teilt das Sozialministerium des Bundeslandes mit. Es handelt sich damit um den ersten bekannten Fall in Deutschland. Die Mutation ist während der Quarantäne der Familie festgestellt worden, informiert das Land in der Pressemitteilung. Am 18. Dezember 2020 hatte die südafrikanische Regierung erstmals über die Entstehung und rasche Zunahme der neuen Virusvariante berichtet.

17.17 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat dazu aufgefordert, keine Schlupflöcher in den Pandemie-Auflagen der Landesregierung zu suchen. Laschet verteidigte am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags die im Gegensatz zu den Bund-Länder-Beschlüssen etwas weicher wirkenden Auflagen bei privaten Kontakten. So gelte in NRW wie auch in Hessen und Rheinland-Pfalz seit März die Regelung, dass die Polizei die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen in privaten Wohnräumen nicht kontrolliere. Das bedeute aber nicht, dass die Kontaktbeschränkungen dort nicht gelten. „Es ist nicht die Zeit, nach Schlupflöchern zu suchen“, appellierte Laschet. Zudem warnte er bei der Bekämpfung des Coronavirus vor „falscher Sicherheit“. Die Infektionszahlen könnten binnen weniger Tage dramatisch in die Höhe schnellen, wenn das veränderte Virus aus Südafrika eine solche Kraft entfalte, sagte Laschet em Landtag. Deshalb müsse weiterhin Vorsicht gelten. „Wir sind in der Phase der Unsicherheit“, sagte der Ministerpräsident. Wichtigstes Gebot bleibe: „soziale Kontakte weiter reduzieren“.

17.04 Uhr. Entgegen der anders lautenden gestrigen Meldung, durch einen Übertragungsfehler vom Schulträger an unser Medienhaus, ist die Nelson-Mandela-Schule in Rheine im vollen Betrieb. „Wie den landesweiten Vorgaben zufolge natürlich auf Distanz, sodass ich, – mit ganz wenigen Ausnahmen – bis zum 31. Januar weder Kinder noch Lehrkräfte zu Gesicht bekommen werde“, so die Schulleiterin Sandra Matzelle. Trotz der physischen Distanz und der gemeldeten Startschwierigkeiten mit IServ und Schoolfox sind die Lehrkräfte der Nelson auch jetzt ganz nah an den Kindern und Jugendlichen geblieben. Jede Lehrkraft beobachte die Qualität der Arbeitsergebnisse, die Zuverlässigkeit der Aufgabenbearbeitung und klärt, ob es technische Probleme gegeben hat. „Wir kommunizieren sehr eng. Dadurch erkennen wir zum Beispiel, wenn sich ein Kind nicht strukturieren oder motivieren kann.“ Im Notfall müsse das entsprechende Kind mit zugestellten Lernpaketen arbeiten und wird telefonisch gecoacht. Eine schriftliche Rückmeldung zu jeder über den Server hochgeladenen Aufgabe erhalten die Schüler zwar nicht. „Die bekommen sie aber auch im Präsenzunterricht nicht immer“, sagt Matzelle.

16.48 Uhr. Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 30 freie Intensivbetten zur Verfügung. Das meldet das DIVI-Intensivregister mit Stand von heute Mittag. Unter den 64 behandelten Intensivpatienten sind demnach 13 Covid-19-Patienten, vier von ihnen werden beatmet.

16.24 Uhr. Die Pfarrbücherei St. Petronilla bietet an zwei Tagen in der Woche jetzt auch einen Bestell- und Abholservice an. Und so funktioniert es: Über den Online-Katalog unter der Webseite webopac.bistum-muenster.de erfolgt der Zugriff auf den Bestand der Bücherei. „Anhand des Status ist erkennbar, ob ein Medium verfügbar oder bereits ausgeliehen ist“, erklärte die Bücherei in einer Pressemitteilung. Unter s 0 25 57/41 69 500 ist die Bücherei ab sofort mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar und wir nimmt die Bestellung entgegen. Noch einfacher ist es, wenn eine Mail mit den Wünschen geschrieben wird an buecherei-wettringen@bistum-muenster.de. „Nach der Auswahl wird ein Termin zur Abholung der Medien vereinbart. Die Abholung erfolgt kontaktlos und wird zeitlich so organisiert, dass es keine Überschneidung zu Terminen anderer Leserinnen und Leser gibt“, schreibt die Bücherei. Aufgrund des Lockdowns ist die Bücherei weiterhin bis einschließlich 31. Januar geschlossen. Ausgeliehene Medien werden automatisch von der Bücherei verlängert. Es fallen keine Mahngebühren an.

15.46 Uhr. Wie bereits angekündigt, findet der Tag der offenen Tür des Arnold-Janssen-Gymnasiums am Freitag und Samstag, 15. und 16. Januar, als digitale Videokonferenz über Teams statt. Angeboten werden zwei alternative Konferenztermine an: Freitag von 19 bis 20 Uhr und Samstag von 11 bis 12 Uhr. Alle Interessierten erhalten von der Schule für beide Zeitfenster jeweils einen Link zur Konferenz, heißt es in einem Pressetext der bischöflichen Privatschule. Eltern, die sich bereits im Oktober zum Tag der offenen Tür angemeldet oder die bereits aufgrund eines Anmeldetermins die E-Mail Adresse in der Schule hinterlassen haben, werden automatisch eingeladen. Alle weiteren Interessierten können sich bis Freitag, 15. Januar, 14 Uhr im Sekretariat per E-Mail (ajg@bistum-muenster.de) anmelden. Um sich in die Konferenz einzuwählen, sollte nur der jeweilige Link angeklickt und nicht die Software heruntergeladen werden.

15.08 Uhr. Die deutsche Industrie lehnt strengere Vorgaben der Politik für mehr Homeoffice ab. Der neue Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, machte deutlich, der Einsatz von Homeoffice müsse von den Betriebsparteien vor Ort entschieden werden. Die Entscheidung darüber, was gehe und was nicht gehe, welche Arbeitsplätze dauerhaft im Homeoffice sein könnten, wo es richtig sei, ab und zu mal wieder zurück ins Büro zu kommen und welche Arbeitsplätze schlichtweg nicht von zuhause zu erledigen seien, wisse aber niemand besser als die Betriebsparteien vor Ort.

14.42 Uhr. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty geht nicht davon aus, dass die Schulen in Nordrhein-Westfalen Anfang Februar zum Präsenzunterricht zurückkehren können. Die Corona-Infektionszahlen seien noch zu hoch und sänken nur langsam, sagte der Oppositionsführer am Dienstag vor Journalisten in Düsseldorf. Insofern müsse man sich noch für mehrere Wochen auf harte Maßnahmen einstellen. Daher müsse das weitere Lernen auf Distanz vernünftig organisiert werden mit technischer Ausstattung und einem Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht in den Klassen.

14.14 Uhr. Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach zurzeit geltenden Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist so bald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen. Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), beantwortete die wichtigsten Fragen zur aktuellen Situation.

13.52 Uhr. Trotz seit mehr als zwei Monaten geltender Lockdown-Maßnahmen bleiben die Corona-Fallzahlen hoch. Erschreckend hoch. Gehen die Einschränkungen nicht weit genug oder halten sich zu viele Menschen nicht an die Regeln? Wo genau stecken sich die Betroffenen an? Die Suche nach Antworten gleicht Stochern im Nebel.

13.26 Uhr. Die neue nordrhein-westfälische Corona-Regionalverordnung zur Einschränkung des Bewegungsradius in Hotspots ist aus Sicht der SPD „halbherzig und schlecht gemacht“. Die am späten Montagabend veröffentlichte Regelung schaffe „mehr Verwirrung als Klarheit“, kritisierte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Dienstag im „Morgenecho“ des Hörfunksenders WDR 5. Die Kommunen würden mit den Entscheidungen in vielen Bereichen alleingelassen, kritisierte Kutschaty. Es sei zudem fraglich, ob ein Oberbürgermeister festlegen könne, wie weit Bürger reisen oder sich von ihrem Wohnort entfernen dürften, mahnte der frühere NRW-Justizminister.

13.03 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 8 Personen (8)
  • In Emsdetten: 70 Personen (66)
  • In Greven: 87 Personen (88)
  • In Hopsten: 27 Personen (33)
  • In Hörstel: 74 Personen (66)
  • In Horstmar: 8 Personen (9)
  • In Ibbenbüren: 71 Personen (68)
  • In Ladbergen: 9 Personen (10)
  • In Laer: 8 Personen (10)
  • In Lengerich: 59 Personen (53)
  • In Lienen: 11 Personen (13)
  • In Lotte: 23 Personen (23)
  • In Metelen: 24 Personen (22)
  • In Mettingen: 16 Personen (18)
  • In Neuenkirchen: 33 Personen (32)
  • In Nordwalde: 49 Personen (50)
  • In Ochtrup: 22 Personen (25)
  • In Recke: 29 Personen (25)
  • In Rheine: 167 Personen (164)
  • In Saerbeck: 14 Personen (15)
  • In Steinfurt: 84 Personen (93)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 9 Personen (9)
  • In Wettringen: 22 Personen (21)

12.36 Uhr. Der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffes bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA beantragt. Die Bewertung des Vakzins werde „in einem beschleunigten Zeitrahmen“ erfolgen, teilte die EMA in Amsterdam mit. Der Impfstoff könnte nach Einschätzung der EU-Kommission Ende Januar zugelassen werden. Die Kommission hat bis zu 400 Millionen Dosen des Mittels für die 27 EU-Staaten bestellt. Der Konzern entwickelte das Vakzin gemeinsam mit der renommierten britischen Universität Oxford. Anders als die Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den sogenannten mRNA-Impfstoffen, hat aber den Vorteil, dass es bei Kühlschranktemperaturen aufbewahrt werden kann.

12.12 Uhr. Wie schon zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 hat der WDR erneut sein Programm zur Unterstützung der Schulen erweitert. Es beginnt mit einem Angebot speziell für die Grundschulen. Dies teilt die Landesregierung in einem Pressetext mit. Erneut sind Kinder-Moderator André Gatzke (Sendung mit der Maus) und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe mit dabei. Diesmal beantworten die beiden live die Fragen, die Grundschülerinnen und Grundschüler ihnen stellen. Diese Sendung findet diesmal im Fernsehen und im Netz statt und wird live gestreamt unter https://kinder.wdr.de/. In den kommenden Tagen und Wochen kommen weitere Programmpunkte auch für die weiterführenden Schulen hinzu. Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärt in der Pressemitteilung: „Ich freue mich sehr über das große Engagement des WDR. Das Angebot ist hochwillkommen und ein wichtiges Zusatzangebot zum Distanzunterricht. Es wird uns dabei helfen, unsere Schülerinnen und Schüler gut durch diese herausfordernde Zeit zu bringen.“

11.54 Uhr. Seit Dienstag wird der Bewegungsradius in Corona-Hotspots in NRW auf 15 Kilometer rund um den eigenen Wohnort begrenzt. Voraussetzungen: Die Kommune hat eine Neuinfektionsrate von „deutlich über 200“ gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen und die Infektionen sind nicht bloß „auf einzelne Einrichtungen begrenzt“. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa zur „Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen“. Die neue Verordnung betraf zunächst die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

Corona-Regionalverordnung (88 kB)

11.39 Uhr. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in Deutschland schon Hunderttausende geimpft worden. Doch um einen Effekt zu erzielen, müssen zwei von drei Bürger den Schutz bekommen. Vorerst ist deshalb angesichts hoher Infektionszahlen weiter Vorsicht geboten. Die deutschen Amtsärzte bezweifeln, dass die harten staatlichen Corona-Beschränkungenam 31. Januar aufgehoben werden können.

11.04 Uhr. Auch in Rheine stagniert die Zahl der Corona-Infizierten auf relativ hohem Niveau. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind aktuell 167 Rheinenser in Isolation, darunter 14 Neuinfizierte. Den höchsten Wert gab es hier am 20. Dezember. Damals meldeten die Behörden 46 Neuinfizierte.

10.55 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region bewegt sich an diesem Dienstag zwischen 179,2 (Kreis Warendorf) und 74,8 (Kreis Coesfeld). Der Kreis Steinfurt liegt aktuell bei 145,0.

10.12 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl der Regionen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Dienstag wies das Robert Koch-Institut (RKI) zusätzlich Mettmann (216,2) in dieser Risikogruppe aus, neben dem Oberbergischen Kreis (239,7), Bielefeld (238,8), Gelsenkirchen (238) sowie den Kreisen Höxter (233,2), Minden-Lübbecke (217,8) und Recklinghausen (212,7). Herne, Oberhausen und der Kreis Güterloh lagen mit Werten oberhalb 194 ebenfalls nah an der Schwelle.

9.34 Uhr. Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute (14 Uhr) in einer Sondersitzung über die Maßnahmen der Landesregierung im verschärften Corona-Lockdown. Beantragt hatte die SPD-Opposition die Sitzung, nachdem die CDU/FDP-Landesregierung von den Bund-Länder-Beschlüssen teils abgewichen war. Sie beginnt mit einer Unterrichtung der Regierung mit dem Titel „Verantwortung, Entschlossenheit und Weitblick - Nordrhein-Westfalen in der Corona-Pandemie“. Es wird erwartet, dass Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Abgeordneten unterrichtet.

9.03 Uhr. Aktuell werden die Jahresabrechnungen der Stadtwerke Rheine zugestellt. Eine persönliche Abgabe für Leistungsempfänger im Bereich SGB II und SGB XII beim Jobcenter bzw. Sozialamt ist aufgrund der Corona-Pandemie und der eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell nicht möglich. Die Abrechnungen können per Post, Einwurf in den Hausbriefkasten oder Abgabe an der Information entweder als Kopie oder im Original eingereicht werden. Originalunterlagen werden nach der Bearbeitung zurückgeschickt. Auch eine elektronische Übermittlung per Mail oder verschlüsselt über www.rheine.de/unterlagen ist möglich. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Bereiche SGB II und SGB XII telefonisch zur Verfügung.

8.29 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Montag auf Dienstag von 7.614 auf 7.456 gesunken. Insgesamt waren seit Beginn der Pandemie bis heute knapp 60.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 376 (457), insgesamt Infizierte 3.107 (3.087), Verstorbene 31 (30), Genesene 2.700 (2.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 558 (543), insgesamt Infizierte 7.309 (7.293), Verstorbene 151 (150), Genesene 6.600 (6.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 406 (396), insgesamt Infizierte 3.254 (3.244), Verstorbene 48 (48), Genesene 2.800 (2.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.470 (1.348), insgesamt Infizierte 8.388 (8.257), Verstorbene 118 (109), Genesene 6.800 (6.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 496 (463), insgesamt Infizierte 4.764 (4.729), Verstorbene 68 (66), Genesene 4.200 (4.200)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.263 (2.459), insgesamt Infizierte 17.928 (17.810), Verstorbene 365 (351), Genesene 15.300 (15.000)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 857 (824), insgesamt Infizierte 8.435 (8.295), Verstorbene 178 (171), Genesene 7.400 (7.300)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.030 (1.124), insgesamt Infizierte 6.653 (6.644), Verstorbene 123 (120), Genesene 5.500 (5.400)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.456 (7.614), insgesamt Infizierte 59.838 (59.359), Verstorbene 1.082 (1.045), Genesene 51.300 (50.700)

8.06 Uhr. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) meldet für diesen Dienstag 857 infizierte Menschen im Kreis Steinfurt, darunter sind 140 Neuinfizierte. Möglicherweise sind in letzterem Wert aber Nachmeldungen von Montag enthalten, da das LZG gestern keine Neuinfizierten meldete.

7.41 Uhr. Vor dem Ende der nächtlichen Ausgangssperre in der Grafschaft Bentheim ziehen die dortige Kreisverwaltung und die Polizei eine relativ positive Bilanz. „Ich bin überzeugt, dass die Ausgangsbeschränkung, insbesondere über die Feiertage, die richtige Maßnahme war, um Kontakte zu reduzieren“, sagte Landrat Uwe Fietzek. Er dankte der Grafschafter Bevölkerung für die große Akzeptanz. Das habe zum Abwärtstrend in der Grafschaft beigetragen. Aber nicht alle haben sich daran gehalten: Die Polizei meldet etwa 400 Verstöße. Die Ausgangsbeschränkung endet mit Ablauf des heutigen 12. Januar.

7.16 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) am Dienstag leicht auf 145,0 gestiegen. Landesweit liegt der Wert bei 148,6. Inzwischen sind im Kreis Steinfurt 178 Menschen mit oder an dem Virus verstorben.

7.08 Uhr. Die Mitgliederversammlung der CDU-Seniorenunion Rheine am 14. Januar in der Eventlocation Stadtpark findet nicht statt. Neuer Termin ist der 23. März.

Montag, 11. Januar

18.18 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wurden bisher 114.762 Menschen mit einer Corona-Schutzimpfung versehen. Laut den Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind dies 3.676 mehr als am Vortag. Statistisch gesehen sind damit 6,4 von 1.000 Bürgerinnen und Bürgern in NRW gegen das Coronavirus geimpft worden.

17.42 Uhr. Die Stadtbibliothek Rheine ist zurzeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie hat jedoch seit dem heutigen Montag (11.01.) von montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr einen Abholservice für vorbestellte Medien eingerichtet, samstags zwischen 10 und 13 Uhr. Die Medien kann man im Online-Katalog unter www.rheine-bibliothek.de aussuchen und dann telefonisch unter s 0 59 71 / 93 91 60 die Übergabe vereinbaren. Die Rückgabe ist kontaktlos möglich.

17.21 Uhr. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat Unternehmen dringend aufgefordert, Beschäftigten in der Coronavirus-Krise Homeoffice zu gewähren. „Willkürlich Homeoffice zu verweigern, wäre jetzt unverantwortlich“, sagte der SPD-Politiker dem Sender „NDR Info“. Er werde seinen Appell an die Unternehmen, das Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen, am Dienstag in einer Konferenz mit den Personalvorständen großer Firmen bekräftigen.

Wo kein Homeoffice möglich sei, müssten die Hygieneauflagen strikt eingehalten werden, sagte Heil weiter. Sonst könne er einen Stillstand auch in der Produktion nicht ausschließen. Einen Lockdown in der gesamten Wirtschaft wolle er jedoch unbedingt vermeiden. Es gehe darum, „dass unsere Wirtschaft, wo immer es geht, am Laufen gehalten wird.“ Heil bedauerte, dass die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Homeoffice am Widerstand der Union gescheitert sei. „Sonst wären wir jetzt weiter.“

17.07 Uhr. Die Bücherei St. Josef teilt mit, dass sie ab Mittwoch wieder kontaktlos ausleihen kann. Das gehe relativ einfach, heißt es in einem Pressetext: Dazu im Internet Wep-Opac, Bistum Münster, Index Bücherei Neuenkirchen St. Arnold den Medienkatalog aufrufen. Medien aussuchen, Titel und Buchungsnummer notieren und die Wünsche per Email an: buecherei-st.arnold@bistum-muenster.de senden. Abholzeiten sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 12 Uhr. Im Bestand der Bücherei befinden sich zurzeit über 2500 Medien, davon viele neu eingestellt. Neben den Büchern für Erwachsene, Jugendliche und Kinder gibt es noch tiptoi-Bücher, Tonie Figuren, CDs, Spiele und DVD, teilt die Bücherei mit. Die vorbestellten Medien liegen mit Namen versehen zur Abholung im Vorraum der Bücherei bereit; für die Rückgabe gibt es einen Korb. Leser-Neuanmelder können sich per Email melden.

16.48 Uhr. Eine Netzinitiative Gewerbetreibender in Deutschland will ihre Läden und Restaurants öffnen - unter dem Hashtag #wirmachenauf - und dadurch absichtlich gegen die Beschränkungen unter der Pandemie verstoßen. Die eigentlich für den heutigen Montag (11.01.) geplante Aktion wurde jetzt jedoch auf den 18.01 verschoben. Zunächst sollen Betroffene an den Türen ihrer Geschäfte darauf aufmerksam machen. „Das Beste, was jetzt gemacht werden könnte, ist diese Frist, um einfach ein paar rechtliche Sachen zu sichern“, erklärte der Initiator . Eine Liste teilnehmender Geschäfte soll am Mittwoch veröffentlicht werden. Die Verbände von Handel und Gastronomie hatten sich von der Aktion distanziert und an die Unternehmer appelliert, sich an geltendes Recht zu halten.

16.03 Uhr. Im Kreis Steinfurt stehen aktuell 34 freie Intensivbetten zur Verfügung. Das meldet das DIVI-Intensivregister mit Stand von heute Mittag. Unter den 62 behandelten Intensivpatienten sind demnach elf Covid-19-Patienten, vier von ihnen werden beatmet.

15.40 Uhr. Die Bücherei St. Ludgerus Elte bleibt wegen der Verlängerung des Corona-Lockdowns weiterhin geschlossen. Alle Ausleihfristen bereits entliehener Medien werden automatisch verlängert, so dass keine Verzugsgebühren anfallen.

15.17 Uhr. Einer der Initiatoren der bundesweiten Kampagne #Wirmachenauf hat seinen Laden am Montag geschlossen gelassen. „Er hat nicht aufgemacht, ein Eingreifen war nicht notwendig“, sagte ein Sprecher der Stadt Krefeld, die mit ihrem Ordnungsdienst vor Ort war. Die Corona-Schutzverordnung sei nicht verletzt worden.

14.50 Uhr. Wegen der Pandemie müssen vielen Schulen auf Distanzlernen umstellen. Doch der Start über die Plattform „iServ“ am heutigen Montag war mehr als holprig. Viele Schüler und Lehrer scheiterten bei dem Versuch, den Online-Unterricht per Videokonferenz zu gestalten. [+]

14.28 Uhr. Der Landkreis Grafschaft Bentheim hebt die nächtliche Ausgangssperre auf. Das berichten die Grafschafter Nachrichten. Die nächtliche Ausgangssperre wird demnach ab Mittwoch aufgehoben. Man habe das Ziel, den Inzidenzwert zu senken, erreicht, wird Landrat Uwe Fietzek zitiert.

13.38 Uhr. Der Kreis Warendorf schrammt bei der Sieben-Tages-Inzidenz mit 191,1 aktuell nur knapp an der 200er-Marke vorbei, ab der weitere Einschränkungen möglich werden. Den niedrigsten Wert in der Region weist nach wie vor der Kreis Coesfeld mit 73,9 auf. Der Kreis Steinfurt liegt – wie bereits berichtet – bei 137,2.

12.42 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 8 Personen (8)
  • In Emsdetten: 66 Personen (73)
  • In Greven: 88 Personen (95)
  • In Hopsten: 33 Personen (35)
  • In Hörstel: 66 Personen (65)
  • In Horstmar: 9 Personen (11)
  • In Ibbenbüren: 68 Personen (62)
  • In Ladbergen: 10 Personen (11)
  • In Laer: 10 Personen (10)
  • In Lengerich: 53 Personen (55)
  • In Lienen: 13 Personen (15)
  • In Lotte: 23 Personen (23)
  • In Metelen: 22 Personen (22)
  • In Mettingen: 18 Personen (19)
  • In Neuenkirchen: 32 Personen (33)
  • In Nordwalde: 50 Personen (56)
  • In Ochtrup: 25 Personen (27)
  • In Recke: 25 Personen (27)
  • In Rheine: 164 Personen (176)
  • In Saerbeck: 15 Personen (16)
  • In Steinfurt: 93 Personen (105)
  • In Tecklenburg: 4 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 9 Personen (10)
  • In Wettringen: 21 Personen (21)

12.12 Uhr. Die Abteilungs- und Fachbereichsversammlungen der Sportarten Tauchen, Fitness und Turnen des TV Jahn Rheine finden in diesem Jahr Corona bedingt in digitaler Form statt. Die Taucher treffen sich am Montag, den 18.01.2021 um 19.00 Uhr. Beim Fachbereich Fitness startet die Versammlung am Dienstag, den 19.01.2021 um 18.00 Uhr. Turnen beginnt am gleichen Tag um 19.00 Uhr mit der Abteilungsversammlung. Alle Versammlungen finden via Zoom statt. Die Zugangsdaten für die Meetings sind bei den jeweiligen Abteilungs-/Fachbereichsleitern erhältlich.

11.34 Uhr. In Rheine befinden sich nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell 164 infizierte Menschen in Isolation, darunter sind zwei Neuinfizierte.

11.03 Uhr. In Nordrhein-Westfalen liegen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin sieben Regionen über der Schwelle von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Den höchsten Wert unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wies am Montag mit 261 der Kreis Höxter auf, wie aus den RKI-Zahlen hervorgeht. Dahinter lagen der Oberbergische Kreis mit 244,8, der Kreis Recklinghausen (228,5), die Städte Gelsenkirchen (227,2) und Bottrop (225,4), sowie der Kreis Minden-Lübbecke (223,9) und die Stadt Bielefeld (211,6).

10.13 Uhr. Der Kreis Steinfurt teilt mit, dass die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung im Januar entfallen. Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in diesem Monat vollständig zu erlassen. In diesem Zusammenhang hat NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) an die Eltern appelliert, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist. „Anders als im Frühjahr ist es nicht notwendig, eine systemrelevante berufliche Tätigkeit nachzuweisen“, sagt Kreis-Sozialdezernent Tilman Fuchs und ergänzt: „Allerdings wird es wie im Frühsommer 2020 praktiziert, dass der Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Stunden pro Woche reduziert wird. Die Betreuung darf – wie in den meisten Einrichtungen schon praktiziert – nur noch in festen Gruppen stattfinden.“ Fuchs, selbst Vater, weiß, dass die Verlängerung des eingeschränkten Betreuungsangebotes für die Familien eine weitere Kraftanstrengung bedeutet: „Insofern freue ich mich, dass die Eltern bezüglich der Elternbeiträge durch eine Dringlichkeitsentscheidung der Kreispolitik schnell und unbürokratisch entlastet werden.“ Die im Januar entfallenen Elternbeiträge werden mit denen im Februar verrechnet.

9.36 Uhr. Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer Mitte Dezember hat die EU eine Zulassung für den Moderna-Impfstoff erteilt. Nun soll das Mittel helfen, die Corona-Pandemie in Deutschland möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers soll nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch an diesem Montag an einen zentralen Punkt in Deutschland geliefert werden und am Dienstag an die Bundesländer gehen.

9.11 Uhr. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) gibt es derzeit im Kreis Steinfurt 824 Corona-Infizierte. Seit Beginn der Pandemie sind 171 Menschen mit oder an dem Virus verstorben.

8.34 Uhr. Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz spricht sich für ein schnelles Ende des Lockdowns vor allem für kleine und mittlere Unternehmen aus. „Für viele kleine Firmen ist der Punkt jetzt schon erreicht, wo es nicht weitergeht. Mir machen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen Sorgen. Die müssen möglichst schnell raus aus dem Lockdown, möglichst schnell zurück zu normalem Wirtschaften mit Hygienekonzept“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Montagsaugsabe). Für viele Menschen sei die Isolation im Lockdown nur schwer zu verkraften. Nach Lockerungen sieht es aber derzeit nicht aus – im Gegenteil: Angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen gelten ab heute in allen Bundesländern schärfere Regelungen.

8.03 Uhr. Corona bescherte den Emsdettener Museen eine traurige Premiere: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten mussten die Museen in Detten – und ganz Deutschland – über mehrere Wochen hinweg schließen, Veranstaltungen absagen und den Publikumsbetrieb einstellen. Ruhe kehrte ein auf der „Museumsinsel“ auf Hof Deitmar mit dem August-Holländer-Museum, dem Wannenmachermuseum und dem alten Hofspeicher. Die Zeit verstrich aber nicht tatenlos. [+]

7.40 Uhr. Die Finanzlage der Städte in NRW war bislang schon nicht rosig. Jetzt kommen noch Steuerausfälle infolge der Corona-Krise hinzu. Der Städtetag verlangt verbindliche Hilfszusagen und appelliert an Land und Bund, den Städten wie schon im vergangenen Jahr auch 2021 und 2022 Verluste bei den Gewerbesteuereinnahmen zu ersetzen.

7.10 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Montag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) auf 137,2 gesunken. Ob dieser Wert das tatsächliche Infektionsgeschehen abbildet oder ob es noch Nachmeldungen vom Wochenende gibt, ist zumindest fraglich. Denn nach den Zahlen des LZG gab es keine einzige Neuinfektion im Kreis.

6.58 Uhr. In Nordrhein-Westfalen beginnt am heutigen Montag der verschärfte Corona-Lockdown. Er bringt vor allem drastische Einschränkungen für Familien mit: Schulen gehen komplett in den Distanzunterricht und Kitas betreuen nur noch in reduziertem Umfang. Außerdem gelten bei den Kontaktbeschränkungen noch strengere Regeln.

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