Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

3. Kalenderwoche 2022

Mittwoch, 19. Januar 2022 - 09:17 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 23. Januar

17.15 Uhr. Morgen findet die nächste Videoschaltkonferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder statt. Der Welt liegt dazu die entsprechende Beschlussvorlage vor. Demnach erwartet der Expertenrat, dass „regional in der Spitze 7-Tages-Inzidenzen von mehreren Tausend erreicht werden.“ Die Hospitalisierungsrate soll den Erwartungen nach jedoch niedriger als bei der Delta-Variante sein. „Der Expertenrat weist jedoch darauf hin, dass sie um eine ganze Größenordnung (Faktor 10) niedriger liegen müsste als im letzten Winter, um die erwartete hohe Fallzahl zu kompensieren und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Von einer derart starken Reduktion der Hospitalisierungsrate sei auf der Basis der aktuell verfügbaren Daten trotz Impfungen nicht auszugehen.“
Bund und Länder wollen daher an den gelten Regeln festhalten. Konkret geplant sind folgende Punkte (zusammengefasst und ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Impfen: Die Impfkampagne soll verstärkt werden. Es stünden „genug Dosen der mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech zur Verfügung“.
  • Testen: Bei PCR-Testungen soll es, wie bereits angekündigt, Priorisierungen geben. „Die nur begrenzt verfügbaren PCR-Tests sollen auf vulnerable Gruppen und Beschäftigte, die diese betreuen und behandeln, konzentriert werden. Also auf das Personal insbesondere in Krankenhäusern, in Praxen, in der Pflege, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und für Personen mit dem Risiko schwerer Krankheitsverläufe.“ Im Normalfall soll ein positiver Schnelltest durch einen „überwachten qualitativ hochwertigen Antigentest“ nachgetestet werden.
  • Quarantäne und Isolation: Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten künftig die allgemeinen Regeln. „Für die Quarantäne von Kontaktpersonen ist ebenfalls eine Freitestung durch negativen Antigentest nach sieben Tagen möglich. Diejenigen, die einen vollständigen Impfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen („3 von 3“), sind von der Quarantäne als Kontaktpersonen ausgenommen; dies gilt auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene etc.).“
  • Genesenen- und Impfstatus: Festlegungen zum Geimpften- und Genesenenstatus sollen „rechtzeitig vor ihrem Inkrafttreten angekündigt und begründet werden“.
  • Kontaktnachverfolgung: Bei der Nachverfolgung soll es eine Priorisierung geben, die besonders auf die „Nachverfolgung der Kontakte zum Schutz vulnerabler Gruppen“ abzielt.
  • Schutz der Alten- und Pflegeeinrichtungen: Die Impfquoten der Beschäftigten sollen erhoben werden.
  • Kritische Infrastruktur: Die Lage soll genau beobachtet und im Bedarfsfall reagiert werden. Viele Bereiche seien „auf einen starken Personalausfall vorbereitet und haben ihre Pläne entsprechend angepasst. Die getroffenen Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass bisher keine Gefährdungen der Grundversorgung eingetreten sind.“
  • Öffnungsperspektive: Perspektiven sollen entwickelt werden, sobald „eine Überlastung von Kritischer Infrastruktur im Allgemeinen und Gesundheitssystem im Besonderen ausgeschlossen werden kann (beginnend mit Großveranstaltungen im Freien).“
  • Digitalisierung: Maßnahmen zur Digitalisierung des Gesundheitssystems werden empfohlen. „Kurzfristig sind die digitalen Anwendungen zum Nachweis des Impf- oder Genesenenstatus (insb. Corona-Warn-App und CovPass-App) fortzuentwickeln, um die Einhaltung der 2Gbzw. 2G-Plus-Regel auf einfachem Wege prüfen zu können.“
  • Wirtschaftshilfen und Kurzarbeitergeld: „Durch die Verlängerung der Wirtschaftshilfen und der Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 werden Beschäftigte und Betriebe weiterhin unterstützt.“
  • Fortgeltung der bisherigen Maßnahmen: Die geltenden Regeln für soziale Kontakte und Veranstaltungen sollen weiterhin gelten.
  • Nächste Zusammenkunft: Das nächste Treffen ist für Mitte Februar geplant, „sofern nicht das weitere Infektionsgeschehen eine frühere Zusammenkunft nötig macht“.

17 Uhr. Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zu riesigen wirtschaftlichen Schäden geführt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kommt in einer Analyse zum Ergebnis, dass der Wertschöpfungsausfall bei rund 350 Milliarden Euro liegt. Ein Großteil davon gehe auf Ausfälle beim privaten Konsum zurück, unter anderem wegen Lockdown-Maßnahmen. Selbst wenn zum Jahresende 2022 beim Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden sollte, bestehe auch dann noch eine „markante Lücke“ zur Wirtschaftsleistung im Vergleich dazu, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, heißt es in einem IW-Kurzbericht.

16.31 Uhr. Vor dem Spitzengespräch von Bund und Ländern zur weiteren Corona-Strategie an diesem Montag dringt die Wirtschaft auf Erleichterungen und bundesweit einheitliche Regeln. So fordert der Handelsverband Deutschland (HDE), die 2G-Zugangsbeschränkungen für den Einzelhandel abzuschaffen. Gastronomie und Tourismuswirtschaft verlangten eine klare und einheitliche Linie für die Branche.

16.16 Uhr. Masken können das Corona-Ansteckungsrisiko deutlich senken. Die Verbraucherzentrale NRW rät, auf den richtigen Sitz zu achten, aber auch auf Details der Kennzeichnung.

14.44 Uhr. Seit drei Tagen unverändert ist die Lage auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser, wo nach wie vor acht Menschen wegen Covid behandelt werden, von denen zwei beatmet werden.

14 Uhr. Die Omikron-Welle baut sich täglich weiter auf. Die Folge: Die Testlabore kommen langsam an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Auch das Laborzentrum Nord-West in Schüttorf bleibt davon nicht verschont. Dessen Ärztlicher Leiter, Professor Dr. Philipp von Landenberg: „Wir sind sicherlich mehr als ausgelastet. Das heißt aber nicht, dass wir die Arbeit einstellen müssen, weil wir sie nicht mehr schaffen können. Die Auswertungen dauern halt länger.“ [+]

13 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region bewegen sich am Sonntag zwischen 509,1 im Landkreis Osnabrück und 1240,7 im Kreis Borken.

12 Uhr. Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter steil an. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen hat erstmals die Schwelle von 800 überschritten. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Montag mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über die weiteren Schritten beraten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich mehrfach dafür ausgesprochen, die bestehenden Maßnahmen derzeit beizubehalten. Der Expertenrat der Bundesregierung stellt sich hinter diese Linie, plädiert aber dafür, sich für einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu wappnen.

11 Uhr. Viele Menschen möchten verreisen, fragen sich aber, welche Reiseziele angesichts steigender Infektionszahlen sicher sind und ob sie Buchungen stornieren können. Margareta Esters-Gardeweg, Leiterin der Beratungsstelle Rheine der Verbraucherzentrale NRW, erklärt, welche Reiseversicherungen jetzt sinnvoll sind. [+]

10.11 Uhr. Wenige Tage vor den ersten Beratungen über eine Corona-Impfpflicht im Bundestag nehmen die Pläne der Befürworter Konturen an. Gleichzeitig sinkt die Zustimmung in der Bevölkerung zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland, wenn gleich immer noch eine deutliche Mehrheit dafür ist. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten 60 Prozent eine allgemeine Impfpflicht, 32 Prozent sind dagegen, 8 Prozent machen keine Angaben. Anfang Dezember waren noch 63 Prozent dafür und nur 30 Prozent dagegen.

9.41 Uhr. Die aktuellen Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt.

  • Altenberge: 61 (58)
  • Emsdetten: 249 (248)
  • Greven: 300 (284)
  • Hopsten: 39 (43)
  • Hörstel: 202 (208)
  • Horstmar: 29 (31)
  • Ibbenbüren: 374 (360)
  • Ladbergen: 49 (46)
  • Laer: 21 (20)
  • Lengerich: 210 (194)
  • Lienen: 50 (46)
  • Lotte: 111 (106)
  • Metelen: 26 (26)
  • Mettingen: 106 (103)
  • Neuenkirchen: 151 (147)
  • Nordwalde: 50 (52)
  • Ochtrup: 208 (192)
  • Recke: 103 (103)
  • Rheine: 651 (643)
  • Saerbeck: 79 (82)
  • Steinfurt: 270 (256)
  • Tecklenburg: 63 (61)
  • Westerkappeln: 68 (73)
  • Wettringen: 75 (73)

9 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 3.545 Menschen nachweislich infiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit 36.672 Menschen mit dem Virus infiziert. 32.726 Menschen gelten inzwischen als genesen. 401 Menschen sind mit oder an dem Virus verstorben.

8.46 Uhr. Standardsprüche und Faustschläge: Seit neun Monaten die Helferinnen und Helfer des DRK-Testzentrums in Neuenkirchen mit Frust und Freude im Einsatz. Unserem Medienhaus berichten sie von ihren Erfahrungen. [+]

8.30 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt nähert sich weiter der 600er-Marke und steht am Sonntag bei 595,3.

Samstag, 22. Januar

18 Uhr. In Osnabrück hat es am Samstag eine angemeldete Corona-Demonstration zum Thema „Grundrechte sind nicht verhandelbar“ gegeben. Nach Angaben der Polizei versammelten sich rund 1750 Teilnehmende im Schlossgarten, angemeldet waren circa 1800. Lokal kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Einzelne Gruppen haben mit Plakaten und Sprüchen ihren friedlichen Gegenprotest zum Ausdruck gebracht. Es handelte sich dabei um insgesamt circa 50 Personen. Die vorgeschriebene FFP2-Maskenpflicht sei bei der Versammlung eingehalten worden. In diesem Zusammenhang leitete die Polizei aber ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt verlief die Demonstration friedlich und störungsfrei, heißt es abschließend in der Polizeimeldung.

17.53 Uhr. Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Deutschland sollen nicht mehr alle per Schnelltest positiv Getesteten einen PCR-Test bekommen. Die Gesundheitsminister der Länder sprachen sich einstimmig dafür aus. Sie begrüßten entsprechende Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für eine Priorisierung von PCR-Tests für bestimmte Gruppen. Positive Schnelltests sollen mit einem zweiten überwachten Antigentest überprüft werden.

17 Uhr. Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende und Familienminister Joachim Stamp hat angemahnt, coronabedingte Einschränkungen so bald wie möglich zurückzunehmen. Jede neue wissenschaftliche Erkenntnis müsse dazu führen, die Pandemie-Maßnahmen zügig zu überprüfen und sobald verantwortbar wieder außer Kraft zu setzen, sagte Stamp am Samstag bei einem digitalen Landesparteitag der FDP.

16.14 Uhr. Die Wucht der aktuellen Infektionswelle wird sich nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler in den Kliniken niederschlagen. „Eine Verharmlosung von Omikron wäre daher fatal, die häufig zu lesende Einordnung als „mild“ halte ich für brandgefährlich“, sagte der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität Virologe. Die Ausgangslage in Deutschland sieht Keppler wegen des vergleichsweise hohen Durchschnittsalters der Bevölkerung und vieler Ungeimpfter als schwierig an.

15.31 Uhr. Auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser hat sich die Lage seit gestern nicht geändert: Acht Menschen werden dort aktuell wegen Covid intensivmedizinisch behandelt, zwei davon werden beatmet. Das geht aus den Zahlen des Divi-Intensivregisters vom Samstag hervor.

15 Uhr. Wegen steil ansteigender Fallzahlen nehmen einige Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen nur noch zu besonders gefährdeten Corona-Infizierten Kontakt auf. Das Land unterstütze die Ämter mit mehr finanzierten Stellen, auch Soldatinnen und Soldaten seien im Einsatz. Mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen berichten dennoch, dass sie wegen der Anzahl der Corona-Fälle mit dem verfügbaren Personal nicht mehr hinterherkämen.

14 Uhr. Die Schulen und Kitas in Rheine sollen so lange wie möglich offen bleiben. Das fordert der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier. Er fürchtet, dass Kinder und Jugendliche besonders unter den Einschränkungen der Pandemie leiden. Es sei unverändert wichtig, dass Schulen und Kitas als Orte des Lernens und des Soziallebens zur Verfügung stehen. „Mit einer Ausweitung von Tests erhöhen wir die Sicherheit von Schulen und Kitas angesichts der leichter übertragbaren Omikron-Variante“, sagt Brockmeier. [+]

12.30 Uhr. Der für heute Nachmittag geplante Fußballtest von Germania Hauenhorst fällt aus. Beim vorgesehenen Gegner Olympia Laxten haben sich zwei Spieler mit dem Coronavirus infiziert, daher verzichteten Olympia-Trainer Bodo Gadomski und sein Hauenhorster Kollege Guido Göcke auf das Spiel. „Wir gehen verantwortungsvoll mit der Situation um und können daher nicht spielen“, bedauert Gadomski die Absage des Duells gegen seinen Heimatverein. Da Hauenhorst in der Kürze der Zeit keinen Ersatzgegner finden konnte, steht am Wochenende nur eine Trainingseinheit auf dem Terminplan.

12 Uhr. Die deutlich höchste aller Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region hat weiterhin der Kreis Borken mit 1152,7 Fällen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Osnabrück mit 475,1.

11 Uhr. In den früh von Omikron getroffenen Städten Bremen und Hamburg kommen Kliniken trotz steigender Patientenzahlen bislang ohne größere Probleme durch die aktuelle Infektionswelle. Sorge bereitet, dass immer mehr Patienten mit Corona infiziert sind, die nicht wegen Covid-19, sondern aus anderen Gründen eingeliefert wurden. Dies macht die Behandlung auf den Normalstationen aufwendiger. Auch der Ausfall von Krankenhauspersonal durch Krankheit oder Quarantäne bereitet Probleme. „Spätestens Anfang Februar wird es in den Krankenhäusern deutschlandweit sehr eng werden, wenn die Infektionszahlen weiterhin in diesem Tempo steigen“, sagte die Vorsitzende der Ärzteorganisation Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei gehe es nicht nur um steigende Patientenzahlen. „Wir erwarten, dass in den kommenden Wochen sehr viele Beschäftigte des ärztlichen und pflegerischen Personals ausfallen werden, weil sie sich infiziert haben und in Isolation müssen.“
Die Hospitalisierungsinzidenz in Deutschland liegt aktuell bei 3,77 – in NRW bei 3,47 (Vorwoche: 3,25; Vormonat: 4,08).

10 Uhr. Blick auf das Corona-Geschehen in Deutschland: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 772,7 an. Am Vortag hatte der Wert bei 706,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 497,1 (Vormonat: 289,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.461 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.022 Ansteckungen. Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 179 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI am Freitag mit 3,77 an (Donnerstag: 3,56).

9.30 Uhr. Die aktuellen Zahlen aus Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen sowie weiteren Kommunen im Kreis Steinfurt.

  • Altenberge: 58 (56)
  • Emsdetten: 248 (241)
  • Greven: 284 (278)
  • Hopsten: 43 (40)
  • Hörstel: 208 (200)
  • Horstmar: 31 (32)
  • Ibbenbüren: 360 (340)
  • Ladbergen: 46 (39)
  • Laer: 20 (22)
  • Lengerich: 194 (160)
  • Lienen: 46 (36)
  • Lotte: 106 (90)
  • Metelen: 26 (26)
  • Mettingen: 103 (94)
  • Neuenkirchen: 147 (132)
  • Nordwalde: 52 (53)
  • Ochtrup: 192 (204)
  • Recke: 103 (96)
  • Rheine: 643 (640)
  • Saerbeck: 82 (70)
  • Steinfurt: 256 (274)
  • Tecklenburg: 61 (51)
  • Westerkappeln: 73 (65)
  • Wettringen: 73 (72)

9.03 Uhr. Mit der „Lollimethode“ möchte der Jugendamtselternbeirat zu mehr Gewissheit bei Testungen in Rheiner Kindertagesstätten gelangen. Erreichen wollten das die Mitglieder des Eltern-Gremiums – das nach eigenem Bekunden die Interessen von mehr als 3.000 Kindern in Rheiner Kitas und in der Kindertagespflege vertritt – mit dem Vorstoß, die Stadt Rheine sollte aus eigener Kraft solche Pool-PCR-Auswertungen in den hiesigen Kitas einführen. In der politischen Beratung des Jugendhilfeausschusses, an den der Beirat ein Schreiben gerichtet hatte, stieß das Anliegen zwar auf viel Wohlwollen. Über den Status einer Kenntnisnahme und den Auftrag an die Stadtverwaltung, sich in der Frage mit den anderen Jugendämtern des Kreises Steinfurt abzustimmen und auf entsprechende Regelungen beim Land hinzuwirken, kam die Idee aber nicht hinaus. [+]

8.27 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 3.455 Menschen nachweislich infiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit 36.337 Menschen mit dem Virus infiziert. 32.483 Menschen gelten inzwischen als genesen. 399 Menschen sind mit oder an dem Virus verstorben.

8 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist noch einmal deutlich angestiegen und liegt am Samstag bei 584,8.

Freitag, 21. Januar

18 Uhr. Der Internetverkehr hat im zweiten Corona-Jahr weiter deutlich zugenommen. Der weltweit führende Internetknoten-Betreiber DE-CIX verzeichnete 2021 einen deutlichen Anstieg seines Datenverkehrs. An den Internetknoten wurden in diesem Zeitraum insgesamt über 38 Exabyte Daten ausgetauscht. Das entspricht der Speicherkapazität von mehr als 300 Millionen Smartphones mit jeweils 128 GB Speicherplatz. Im Vergleich zum Vorjahr und dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich der Datenverkehr um rund 20 Prozent gesteigert.

17.14 Uhr. Die für Sonntag, 23. Januar, angekündigte Finissage zur Ausstellung „Das Unsichtbare der Natur“ von Francesca Mele im Gertrudenstift Rheine wird coronabedingt bis in den März verschoben. Das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.

16.42 Uhr. Nein, die Schulen seien kein Corona-Hotspot. Sie bilden lediglich die Ausbreitung des Virus in der Gesamtgesellschaft ab. Das sagte Karlheinz Fuchs, Leiter der Corona-Stabsstelle beim Kreis Steinfurt, auf Anfrage unseres Medienhauses. Die Omikron-Variante sei zwar „drei Mal ansteckender als die Delta-Variante“, führe aber nur zu halb so viel Erkrankungen wie Delta.Ähnlich formuliert es Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, in einer Pressemitteilung“. [+]

15.45 Uhr. Allein gestern wurden im Kreis Steinfurt 24.222 Bürgertests durchgeführt. Das geht aus Zahlen hervor, die der Kreis Steinfurt veröffentlicht hat. Dabei fielen 129 Tests positiv aus, was einem Anteil von rund 0,5 Prozent entspricht.

15.10 Uhr. Sieben Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von SPD, FDP und Grünen haben einen ersten Gesetzentwurf für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht angekündigt. Die Gruppe spricht sich für eine Pflicht ab 18 Jahren aus, sie will nach der für nächsten Mittwoch geplanten Orientierungsdebatte im Parlament an einem Entwurf dazu arbeiten, wie es in einem Schreiben heißt. Es liegt der dpa vor.

14.10 Uhr. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser wegen Covid behandelt werden müssen, hat sich von gestern (sieben) auf heute (acht) erhöht. Invasiv beatmet werden müssen davon weiterhin zwei Menschen.

13.15 Uhr. Der Virologe Klaus Stöhr hält eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen im Lichte der Omikron-Variante für nötig, warnt aber vor zu weitgehenden Lockerungen. „Also jetzt alles zu öffnen, hört sich für mich ein bisschen so an wie vom rechten Straßengraben in den linken Straßengraben reinzufahren. Irgendwo ist die Fahrbahn ja in der Mitte und die finden, glaube ich, andere Länder besser“, sagte Stöhr im Sender RBB.

12.10 Uhr. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in der Region hat der Kreis Borken die 1.000er-Marke am Freitag überschritten: Hier liegt der Wert aktuell bei 1.053,2. Den niedrigsten Wert weist weiterhin der Landkreis Osnabrück aus, der aktuell bei 409,5 liegt.

10.45 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist erneut gestiegen und liegt mit 3,20 (gestern: 3,04) über dem Schwellenwert von 3. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Pandemie-Situation.

9.40 Uhr. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gefordert, Lehrer und Erzieher bei einer Priorisierung von Corona-PCR-Tests mit zu berücksichtigen. „Sie haben am Arbeitsplatz nicht nur viel Kontakt, sondern auch sehr viel Kontakt mit ungeimpften Menschen“, sagte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern.

8.50 Uhr. Die Entwicklung der Neuinfektionszahlen kennt in Nordrhein-Westfalen seit mehr als drei Wochen nur eine Richtung: Auch nach den jüngsten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute gab es bei der Sieben-Tage-Inzidenz einen weiteren sprunghaften Anstieg von 627,4 am Donnerstag auf nun 680,8.

8.20 Uhr. Auf Wunsch vieler Nutzerinnen und Nutzer bieten wir an dieser Stelle noch einmal eine geraffte Zusammenfassung der ab sofort für den Kreis geltenden, geänderten Corona-Test- und -Quarantäneverordnung.

7.50 Uhr. So verteilen sich die aktuell Infizierten auf die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt (Zahl in Klammern = Vortag):

  • Altenberge 56 (55)
  • Emsdetten 241 (241)
  • Greven 278 (255)
  • Hopsten 40 (31)
  • Hörstel 200 (194)
  • Horstmar 32 (35)
  • Ibbenbüren 340 (327)
  • Ladbergen 39 (37)
  • Laer 22 (23)
  • Lengerich 160 (144)
  • Lienen 36 (34)
  • Lotte 90 (86)
  • Metelen 26 (26)
  • Mettingen 94 (78)
  • Neuenkirchen 132 (121)
  • Nordwalde 53 (56)
  • Ochtrup 204 (197)
  • Recke 96 (76)
  • Rheine 640 (637)
  • Saerbeck 70 (62)
  • Steinfurt 274 (288)
  • Tecklenburg 51 (56)
  • Westerkappeln 65 (56)
  • Wettringen 72 (58)

7.30 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 3.311 Menschen nachweislich infiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich kreisweit 35.755 Menschen mit dem Virus infiziert. 32.046 Menschen gelten inzwischen als genesen. 398 Menschen sind mit oder an dem Virus verstorben.

7.15 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute bei 535 und damit weiterhin über der Marke von 500. Gestern lag die Inzidenz noch bei 505,8. Vor einer Woche lag sie bei 365,7.

Donnerstag, 20. Januar

18 Uhr. Das Fabrik-Theater Wettringen wird das zuletzt auf den März 2022 verschobene Musical „Rock of Ages“ coronabedingt endgültig absagen. Noch im November vergangenen Jahres war man optimistisch, in der großen Halle im Dorf Münsterland in Legden spielen zu können. Doch die Pandemie macht dem Musical-Ensemble auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Die Probensituation wird immer schwerer, zu groß sind die Risiken, dass Mitwirkende kurzfristig ausfallen oder die Zuschauer sich scheuen, in der aktuellen Situation Veranstaltungen dieser Größenordnung zu besuchen, heißt es in einem Pressetext. Zudem hoffen die Verantwortlichen insgesamt auf Hilfe von außen. [+]

17.39 Uhr. Staatsanwaltschaften und Polizei haben einem Bericht zufolge seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren bundesweit auf persönliche Daten aus der Luca-App oder auf andere Formen der Corona-Kontakterfassung zurückgegriffen. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Nachrichtenportals „heute.de“ unter allen Staatsanwaltschaften und Landesdatenschutzbeauftragten hervor. In mindestens fünf Fällen wurden die Daten verwendet, obwohl dem Bericht zufolge das Infektionsschutzgesetz dies zu dem Zeitpunkt nicht zuließ.

17.30 Uhr. Die derzeit schwierige Situation wegen der Pandemie stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Tagung des Hotelier-Stammtisches des Ortsverbandes Rheine und des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Westfalen. Darüber hinaus warfen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Blick in die Zukunft der gesamten Branche und besonders des Standortes Rheine. [+]

17 Uhr. Die Polizei in Bad Bentheim sucht nach Zeugen, die Angaben zu mehreren Fällen von Sachbeschädigung mit Pandemiebezug machen können. Am Mittwochnachmittag, zwischen 14 Uhr und 17.30 Uhr, haben unbekannte Täter laut Angaben der Polizei in Bad Bentheim und weiterführend bis in die Gemeinde Quendorf mit Farbe eine zweistellige Anzahl von Schaukästen, Schutzhütten, Schildern und einen Stromverteilerkasten besprüht. Die Tatorte liegen alle an einem beliebten Fuß-/Waldweg, der von der Fachklinik Bad Bentheim bis in die Gemeinde Quendorf führt. Mit schwarzer Farbe wurden zur Tagzeit Parolen geschrieben, die einen Bezug zu den Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen erkennen lassen, heißt es in der Pressemitteilung. „Wacht auf!“, „Widerstand!“ und „Covid-Lüge!“ sind einige der festgestellten Parolen, die sich insgesamt alle ähnlich sehen. Doe Polizei geht daher von einem Täter aus, der sich eventuell mit weiteren Personen nachmittags auf dem Waldweg aufgehalten hat. Zeugen, die zur Tatzeit dort auffällige Personen gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05922 / 9800 bei der Polizei in Bad Bentheim zu melden.

16.41 Uhr. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die auf den Intensivstationen der Kreis-Krankenhäuser wegen Covid behandelt werden müssen, hat sich von gestern (neun) auf heute (sieben) verringert. Beatmet werden müssen davon heute zwei (gestern: drei) Menschen.

16.35 Uhr. Die Stadt Rheine teilt mit, dass heute von fünf Schulen insgesamt für 13 Schülerinnen und/oder Schüler (SuS) positive PCR-Testmeldungen abgegeben:

  • Annetteschule: 1 SuS in Jahrgang 2
  • Kopernikus-Gymnasium: 1 SuS in Jahrgang 9
  • Emsland-Gymnasium: jeweils 1 SuS in Jahrgang 5 und Jahrgang 8
  • Euregio-Gesamtschule: 4 SuS in Jahrgang 5 und 1 SuS in Jahrgang 11 (EF)
  • Nelson-Mandela-Schule: 3 SuS in Jahrgang 9 und 1 SuS in Jahrgang 10

15.45 Uhr. Im Skandal um Lockdown-Parties im Regierungssitz Downing Street schafft es der britische Premierminister Boris Johnson nicht aus den Negativschlagzeilen.

15.06 Uhr. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in der Region steuert der Kreis Borken auf die 1.000er-Marke zu: Hier liegt der Wert aktuell bei 937,9. Den niedrigsten Wert weist der Landkreis Osnabrück mit 398,4 aus.

14.39 Uhr. Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp (FDP) lehnt eine Corona-Testpflicht für Kita-Kinder ab. „Verbindliche Tests würden bedeuten, dass Kinder, für die kein Test vorgezeigt werden kann, nicht betreut werden könnten“, sagte Stamp am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags in Düsseldorf. „Und das ist eben schon ein sehr einschneidender Eingriff in die Bildungschancen von Kindern, die ja zweifelsohne in den vergangenen zwei Jahren besonders viel entbehren mussten.“ Es gehe um sehr junge Kinder, die auch mal einen Test verweigern könnten. „Dann ist es mit der Pflicht ausgesprochen schwierig.“

14.15 Uhr. In NRW sollen Künstler mehr Möglichkeiten bekommen, um trotz Pandemie auftreten zu können. Die Landesregierung kündigte ein spezielles Förderprogramm an, das aus bereits vorhandenen Kulturfördermitteln gespeist werden solle.

13.40 Uhr. Deutschlands Hersteller von Wohnmobilen und Wohnwagen stürmen in der Corona-Krise von Rekord zu Rekord. Die Unternehmen lieferten 2021 so viele Fahrzeuge aus wie nie zuvor. Die Interessenten erwarten laut einer Studie vor allem Unabhängigkeit (88 Prozent) und Naturnähe (75 Prozent) von dieser Urlaubsform. An dritter Stelle ihrer Motive nannten die Teilnehmer mit 62 Prozent die mutmaßlich höhere Sicherheit vor Corona-Infektionen.

13.01 Uhr. Ein kurzer Blick auf den Impfstatus in Deutschland: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden gestern (19. Januar) in Deutschland 610.000 Impfdosen verabreicht. Damit seien nun mindestens 60,8 Millionen Menschen (73,1  Prozent der Gesamtbevölkerung) vollständig geimpft. Mindestens 40,7 Millionen Menschen (48,9  Prozent) haben nach diesen Angaben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung (sogenannte „Boosterimpfung“) erhalten. Aktuell seien 20,6 Millionen Menschen in Deutschland nicht geimpft (24,7  Prozent der Bevölkerung), hieß es vom RKI. Für vier Millionen dieser Menschen im Alter bis vier Jahren (4,8  Prozent) stehte bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

12.23 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist den dritten Tag in Folge gestiegen und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) nun mit 3,04 wieder leicht über dem Schwellenwert von 3. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern aufgenommen wurden und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Pandemie-Situation.

12 Uhr. Die Pfarrgemeinde St. Anna Neuenkirchen reagiert auf die neue Schutzverordnung. Der Kirchenvorstand weist insbesondere darauf hin, dass während der gesamten Nutzung des Pfarrheimes Karl-Leisner-Haus in allen Innenräumen Maskenpflicht gilt. Bei der 3G-, 2G- und 2G-plus-Regel gibt es ebenfalls Veränderungen. Der jeweilige Gruppenverantwortliche ist für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich.

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten muss laut Pressetext die 3G-Regel angewandt werden: Bildungsangebote und -veranstaltungen, Katechesen, Angebote und Veranstaltungen der Selbsthilfe (Kreuzbundgruppen), Integrationskurse, rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien ohne geselligen Charakter, Angebote der Jugendsozialarbeit sowie der Kinder- und Jugendhilfe.

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten muss die 2G-Regel angewandt werden: Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstigen Kulturveranstaltungen.

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten muss die 2G-plus-Regel angewandt werden: gemeinsame Sportausübung in Innenräumen, gemeinsames Singen von Chormitgliedern, gastronomische Angebote

11.30 Uhr. Die Neuenkirchener Hausarztpraxis von Dr. Heinrich Mammes, Wettringer Straße 4, bietet am Freitag, 28. Januar, erneut eine Impfaktion ohne Termin an. Zwischen 8 und 11 Uhr wird für Menschen über 30 Jahren mit Moderna geimpft, Menschen unter 30 Jahren erhalten Biontech – so lange der Vorrat reicht. Mitzubringen sind Impfausweis, Versichertenkarte und Personalausweis, heißt es in einer Pressemitteilung.

11.15 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat in Nordrhein-Westfalen in gleich drei Städten die Marke von 1.000 überschritten. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Bonn nach sprunghaftem Wachstum mit 1.096,9 am höchsten.

9.50 Uhr. Ausgerechnet auf einer Polizeiwache hat ein 20-Jähriger in Aachen einen auffällig gefälschten Impfausweis vorgelegt. Er hatte mit dem Impfeintrag eines Toten täuschen wollen. Der junge Mann aus Düren war am Dienstag nach einer Unfallflucht als Beschuldigter bei der Polizei vorstellig geworden und hatte seinen Impfpass für die Kontrolle der 3G-Regeln vorgelegt, wie die Polizei mitteilt.

9.30 Uhr. Im Kreis Steinfurt hat die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn die Marke von 35.000 übersprungen. Tagesaktuell sind 3.173 Menschen nachweislich infiziert (gestern: 2.896). 398 Menschen sind bisher kreisweit an oder mit einer Corona-Infektion verstorben.

9 Uhr. Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet bis Mitte Februar mit mehreren Hunderttausend Neuinfektionen am Tag. Es sei davon auszugehen, „dass die Welle Mitte Februar ungefähr ihren Höhepunkt haben wird“. Zur aktuell recht niedrigen Hospitalisierungsrate sagte er, dies sei eine „irrelevante Momentaufnahme“, da die Welle, die aktuell in England und Frankreich laufe, in Deutschland erst noch komme. „Die richtige Belastung auf den Intensivstationen würde ich Mitte, Ende Februar erwarten“, sagte Lauterbach. „Das wird die Belastungsprobe sein, nicht das, was wir jetzt sehen.“

8.25 Uhr. Die Stadt Rheine weist auf weitere bestätigte Corona-Fälle aus diesen Rheiner Schulen hin: Emsland-Gymnasium (1), Elsa-Brändström-Realschule (3), Südeschschule (1) und Euregio-Gesamtschule (2) zwei positive Fälle. Jeweils ein positiver Test war am Vortag am Emsland-Gymnasium und an der Nelson-Mandela-Schule gemeldet worden.

7.50 Uhr. Wieder deutlich nach oben gehen die Infiziertenzahlen in unserer Gegend: Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen vermelden allesamt Anstiege. So verteilen sich die aktuell Infizierten auf die einzelnen Orte im Kreis Steinfurt (Zahl in Klammern = Vortag):

  • Altenberge 55 (56)
  • Emsdetten 241 (221)
  • Greven 255 (233)
  • Hopsten 31 (29)
  • Hörstel 194 (173)
  • Horstmar 35 (31)
  • Ibbenbüren 327 (302)
  • Ladbergen 37 (32)
  • Laer 23 (21)
  • Lengerich 144 (138)
  • Lienen 34 (34)
  • Lotte 86 (84)
  • Metelen 26 (21)
  • Mettingen 78 (66)
  • Neuenkirchen 121 (107)
  • Nordwalde 56 (60)
  • Ochtrup 197 (165)
  • Recke 76 (72)
  • Rheine 637 (594)
  • Saerbeck 62 (59)
  • Steinfurt 288 (247)
  • Tecklenburg 56 (54)
  • Westerkappeln 56 (54)
  • Wettringen 58 (43)

7.20 Uhr. Drei weitere Verstorbene meldet der Kreis Steinfurt seit gestern. Damit hat sich die Zahl der an oder mit Corona verstorbenen Menschen seit Beginn der Pandemie kreisweit auf 395 erhöht.

7.10 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute bei 505,8 und damit erstmals über der Marke von 500. Gestern lag die Inzidenz noch bei 448. Vor einer Woche lag sie bei 334,7.

Mittwoch, 19. Januar

18 Uhr. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 2G-Regel im Einzelhandel des Freistaats vorläufig außer Vollzug gesetzt, wonach in den Läden grundsätzlich nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben. Das Gericht gab damit am Mittwoch einem Eilantrag gegen diese Corona-Maßnahme statt. Klägerin war die Inhaberin eines Lampengeschäfts.

17.30 Uhr. Der britische Premierminister Boris Johnson hat bekannt gegeben, dass seine Regierung die Maskenpflicht abschaffen wird – ebenso wie alle weiteren Corona-Beschränkungen. Isolation und Homeoffice seien dann nicht mehr nötig, kündigte er im Parlament an.

17.15 Uhr. Die Omikron-Welle hat auch die Kindertagesstätten in NRW erreicht: Nach Angaben des Familienministeriums wurden dieses Jahr bisher etwa 3.370 positive Corona-Tests aus den Kitas gemeldet. Diese betrafen demnach 1.930 Kinder und rund 1.440 Mitarbeiter (Stand: 17. Januar). Im gesamten Dezember habe es bei rund 3.010 Kindern und 1.800 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen positiven Corona-Test gegeben. Das Ministerium wies daraufhin, dass Tests teilweise auch noch rückwirkend gemeldet werden.

16.45 Uhr. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sieht keine Verpflichtung für Schulkinder, in der derzeitigen Corona-Lage an Skifreizeiten teilzunehmen. „Ich bin nicht der Meinung, dass man Kinder und Eltern zwingen kann“, sagte Gebauer am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Die Ministerin äußerte sich grundsätzlich kritisch zu schulischen Skifreizeiten in Zeiten steigender Infektionszahlen.

16.14 Uhr. Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft weitere Corona-Fälle zu beklagen. Dies teilte der Deutsche Handballbund mit. Wie viele und welche Spieler positiv getestet wurden, blieb zunächst offen.

16.05 Uhr. Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen geht wieder allmählich zurück. Sie lag am Dienstag bei 589.000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht. Das ist im Vergleich zu den vorangegangenen Dienstagen so viel wie zuletzt Mitte/Ende November. Am Dienstag vergangener Woche waren es 781.000, am Dienstag vor Weihnachten 1,2 Millionen. Mindestens 75,2 Prozent der Bevölkerung (62,5 Millionen Menschen) haben zumindest eine erste Impfdosis erhalten. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an, nachdem das zunächst von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) genannte Ziel 7. Januar nicht erreicht worden war..

15.23 Uhr. In der sich verschärfenden Auseinandersetzung über den richtigen Corona-Kurs hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, den Pandemie-Leugnern nicht das Feld zu überlassen. Die große, oft stille Mehrheit in unserem Land handele seit Monaten solidarisch und verantwortungsvoll, sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. „Nur fürchte ich, diese Mehrheit darf nicht still bleiben, wenn Extremisten die Axt ans demokratische Urvertrauen legen.“

14.34 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit neun Covid-Patienten behandelt, einer mehr als gestern. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor. Demnach werden unverändert drei Patienten invasiv beatmet.

13.48 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist wieder stark gestiegen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner am Mittwoch bei 573,2 nach 543,7 am Vortag. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 22.771 Neuinfektionen. 23 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen hinzu. Den höchsten Wert verzeichnete am Mittwoch wieder Wuppertal mit 994,4, gefolgt von Bonn (948,6) und Leverkusen (912,7). In Recklinghausen lag die Inzidenz dagegen bei 213,2. Von den Corona-Infizierten kamen in NRW binnen einer Woche pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 2,84 ins Krankenhaus, wie das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) meldete (Stand Dienstag). 415 Covid-19-Patienten lagen nach Angaben vom Mittwoch auf der Intensivstation, etwas weniger als am Vortag. Davon mussten 259 beatmet werden. 422 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten waren noch frei.

13.10 Uhr. Trotz steigender Corona-Infektionszahlen hält Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Unterricht im Klassenzimmer fest. Alle Schutzmaßnahmen dienten dem Ziel, den für die Bildungsgerechtigkeit so wichtigen Präsenzunterricht zu erhalten, sagte sie am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags.

12.45 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von fast 797 liegt der Kreis Borken deutlich am oberen Ende. Ihm folgen die Städte Münster (586,9) und Osnabrück (541,9). Den niedrigsten Wert meldet der Landkreis Emsland mit 381,2.

11.07 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt weiterhin unter dem Schwellenwert von 3. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gibt den Wert heute mit 2,91 an – eine leichte Steigerung zum Vortag. Im Kreis Steinfurt liegt der Wert nach Angaben der Kreisverwaltung bei 6,7 (Vortag: 6,7). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt aufgenommen wurden und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Pandemie-Situation.

10.44 Uhr. Mit über 40 Millionen Downloads gehört die offizielle Corona-Warn-App des Bundes zu den erfolgreichsten digitalen Tools weltweit, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Knapp 1,3 Millionen Infizierte in Deutschland haben über die App vor risikoreichen Begegnungen gewarnt. Etwa mit rechtzeitigem Testen für Betroffene wird darauf abgezielt, eine weitere Virus-Ausbreitung zu unterbinden. Doch trotz dieser Erfolgsgeschichte reißt die Kritik am Konzept und an der konkreten Umsetzung nicht ab.

10.02 Uhr. In Zeiten des Omikron-Seuchenzugs ist viel von der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ die Rede, von bestimmten Berufsbildern, auf die wir unter keinen Umständen verzichten können. Aber was ist eigentlich mit der Kinder- und Jugendhilfe? [+]

9.50 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Dienstag auf Mittwoch 19.100 auf 20.700 (Stand: 19. Januar, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 1.200 (1.100), insgesamt Infizierte 9.968 (9.772), Verstorbene 143 (143), Genesene 8.600 (8.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 3.300 (2.700), insgesamt Infizierte 29.055 (28.202), Verstorbene 325 (325), Genesene 25.500 (25.200)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 2.000 (1.800), insgesamt Infizierte 11.632 (11.353), Verstorbene 109 (109), Genesene 9.500 (9.500)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.800 (2.500), insgesamt Infizierte 27.416 (27.006), Verstorbene 495 (495), Genesene 24.200 (24.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 2.700 (2.600), insgesamt Infizierte 19.160 (18.890), Verstorbene 143 (142) Genesene 16.300 (16.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.700 (2.500), insgesamt Infizierte 51.527 (51.101), Verstorbene 1.111 (1.111), Genesene 47.700 (47.500)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 3.700 (3.700), insgesamt Infizierte 34.673 (34.350), Verstorbene 394 (394), Genesene 30.600 (30.200)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 2.300 (2.200) insgesamt Infizierte 23.774 (23.517), Verstorbene 312 (312), Genesene 21.200 (21.000)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 20.700 (19.100), insgesamt Infizierte 207.205 (204.191), Verstorbene 3.032 (3.031), Genesene 183.600 (182.100)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

9.22 Uhr. Der Polizei in Nordrhein-Westfalen sind seit April vergangenen Jahres mehr als 3.500 Verdachtsfälle gefälschter Impfpässe bekanntgeworden. Das hat das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt. Seit vergangenem September sei ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen erkennbar. Mit mehr als 1400 Fällen sei im Dezember der bisherige Höhepunkt bei den Fälschungsdelikten registriert worden. Der in Aussicht stehende Profit spreche ein Täterspektrum an, das zum Teil auch professionell agiere. Es seien Sachverhalte bekannt, die auf einen größer angelegten Handel mit gefälschten Zertifikate über soziale Medien und Messengerdienste schließen lassen.

8.43 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell nachweislich Menschen infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 56 (60)
  • Emsdetten: 221 (235)
  • Greven: 233 (243)
  • Hopsten: 29 (31)
  • Hörstel: 173 (162)
  • Horstmar: 31 (35)
  • Ibbenbüren: 302 (337)
  • Ladbergen: 32 (27)
  • Laer: 21 (23)
  • Lengerich: 138 (141)
  • Lienen: 34 (32)
  • Lotte: 84 (91)
  • Metelen: 21 (24)
  • Mettingen: 66 (66)
  • Neuenkirchen: 107 (103)
  • Nordwalde: 60 (53)
  • Ochtrup: 165 (161)
  • Recke: 72 (62)
  • Rheine: 594 (632)
  • Saerbeck: 59 (68)
  • Steinfurt: 247 (263)
  • Tecklenburg: 54 (55)
  • Westerkappeln: 54 (58)
  • Wettringen: 43 (44)

8.19 Uhr. Netto wie brutto: Zehntausende Beschäftigte in Deutschland erhalten Corona-Prämien, vor allem im öffentlichen Dienst. Mal sind es einige hundert Euro, manchmal vierstellige Summen ohne Abzug von Steuern oder Abgaben, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Am besten schnitten in diesem Punkt zuletzt die 1,1 Million Beschäftigten der Länder im Tarifpoker ab. Sie bekommen bis spätestens März 1.300 Euro als Corona-Prämie. 1.000 bis 1.100 Euro wurden im Herbst rund 170.000 Beschäftigten der bundeseigenen Deutschen Bahn zugesagt.

7.40 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für wichtig, dass eine mögliche Corona-Impfpflicht nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundestags schnell in Kraft tritt. Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker in der Sendung „RTL Direkt“.

7.28 Uhr. Die Nachbarschaft Augustusring in Rheine verschiebt das für den 12. Februar im Landgasthaus Hopster geplante Grünkohlessen mit Bingo wegen der angespannten Corona-Lage auf den 21. Mai, 18 Uhr, ebenfalls im Landhotel Hopster. Der Vorstand bittet um Verständnis für diese notwendige coronabedingte Maßnahme.

6.53 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Mittwoch weiter leicht gesunken und liegt nun bei 448,0.

Dienstag, 18. Januar

18.30 Uhr. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist in einer neuen Version in der Lage, gültige Impf- oder Genesenenzertifikate sowie einen digitalen Testnachweis in einen Gesamtstatus zusammenzufassen.

17.30 Uhr. Das ursprünglich für den 29. Januar geplante Bosseln der Bürgerschützengilde Eschendorf muss wegen der sich weiter verschärfenden Lage in Bezug auf die Corona-Infektionen erneut ausfallen. Ob das für April anberaumte Vereinsmeisterschießen stattfindet, kann der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entscheiden. Die Mitglieder sind aufgerufen, auf die in der Presse veröffentlichten Berichte zu achten.

17 Uhr. Die Brauerei Veltins hat in der Pandemie entgegen dem rückläufigen deutschen Biermarkt einen Rekordausstoß erzielt. Im Geschäftsjahr 2021 sei der Gesamtausstoß der Brauerei kräftig um 5,1 Prozent auf 3,095 Millionen Hektoliter gewachsen, teilte das nicht börsennotierte Familienunternehmen am Dienstag mit. Damit sei das bisherige Allzeithoch der im Sauerland beheimateten Brauerei aus dem Geschäftsjahr 2019 noch übertroffen worden.

16.01 Uhr. In einer Lerngruppe an der Neuenkirchener Emmy-Noether-Schule (ENS) wurde die Zahl von drei positiven Corona-PCR-Tests überschritte. Daher befinden sich die Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse zum größten Teil in Quarantäne. Darüber informiert Ulrich Blanke, stellvertretender Leiter der Gesamstschule, in einer Pressemitteilung.

15.29 Uhr. Unverändert stellt sich die Lage auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt dar, was die Belegung mit Covid-Patienten angeht. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters werden derzeit weiter acht Patienten mit dem Virus behandelt, davon drei invasiv beatmet.

15.04 Uhr. Wegen der 2G-Regelung im Einzelhandel sind aus Sicht des Mittelstandsverbundes die Umsätze von Unternehmen unter Druck geraten. Hauptgeschäftsführer Ludwig Veltmann sagte am Dienstag, die anhaltenden pandemiebedingten Restriktionen und das damit verbundene Kundenverhalten könnten sich zu einer Konjunkturbremse auswachsen. Gerade kleine und mittlere Handels- und Dienstleistungsunternehmen könnten krisenbedingt erheblichen Schaden nehmen.

14.23 Uhr. Infektion, Kontakt, Freitesten: Die Stadtverwaltung Rheine informiert über die aktuellen Quarantäne- und Isolationsvorgaben. Sie stützt sich dabei auf Angaben des Landes Nordrhein-Westfalen.

13.58 Uhr. Der Modekonzern Hugo Boss hat sich von seinem Corona-Tief erholt und im vergangenen Jahr deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2020 um 43 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Metzingen mitteilte. Damit habe Hugo Boss fast wieder das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie erreicht.

13.22 Uhr. Zwischen 357,2 (Landkreis Emsland) und 672,8 (Kreis Borken) bewegen sich an diesem Dienstag die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region.

12.40 Uhr. Omikron verbreitet sich in Windeseile - und ein Höchstwert bei Neuinfektionen und Sieben-Tage-Inzidenz jagt derzeit den nächsten. Vor jedem gezählten Corona-Fall stehen ein positiver PCR-Test und dessen Erfassung. Die schiere Testmenge treibt Labore und Gesundheitsämter an ihre Kapazitätsgrenzen. Und immer lauter stellt sich die Frage: Werden die PCR-Tests knapp?

12.03 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist ein weiterer Mensch mit oder an dem Coronavirus verstorben. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich um einen Mann im Alter von 45 Jahren.

11.22 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat verteidigt, dass die genaueren PCR-Tests bei der Freitestung für ein vorzeitiges Quarantäne-Ende jetzt vorrangig für Gesundheits- und Pflegepersonal vorgehalten werden sollen. „Wir werden nicht genug PCR-Tests haben, da ist die Kapazität begrenzt“, sagte er im Deutschlandfunk. Für andere Gruppen wie in den Schulen sei ein Antigentest ausreichend. Für das Freitesten funktioniere dieser Test sehr gut. „Er funktioniert nicht ganz so gut am Anfang einer Infektion“, so Lauterbach, „er funktioniert aber sehr gut, wenn man zurück will.“

11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW steht heute nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) bei 2,84 – kaum Veränderung zum Vortag. Vor einer Woche meldete das LZG einen ähnlichen Wert von 2,81, vor vier Wochen 3,60. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Pandemie-Situation.

10.25 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plädiert für eine allgemeine Impfpflicht ohne ein erst noch zu schaffendes Impfregister. „Wir können die Impflicht auch monitorisieren ohne Impfregister“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. Er warne davor, auf ein Register zu setzen. „Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten.“ Auf Details einer Impfstatus-Kontrolle ohne Register wollte er aber nicht eingehen, um noch zu formulierenden Anträgen im Bundestag nicht vorzugreifen. Zur Begründung einer allgemeinen Impfpflicht wies er auf die seiner Ansicht nach zu niedrige Impfquote hin. Das Virus könne sich auch noch einmal verändern, in dem es wie Omikron höchstansteckend bleibe, aber wieder tödlich wie Delta werde.

9.55 Uhr. Die ab Mitte März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht hat nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bislang zu .keinen gestiegenen Kündigungszahlen in Kliniken geführt

9.13 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 60 (64)
  • Emsdetten: 235 (230)
  • Greven: 243 (244)
  • Hopsten: 31 (31)
  • Hörstel: 162 (162)
  • Horstmar: 35 (35)
  • Ibbenbüren: 337 (337)
  • Ladbergen: 27 (25)
  • Laer: 23 (32)
  • Lengerich: 141 (153)
  • Lienen: 32 (36)
  • Lotte: 91 (94)
  • Metelen: 24 (30)
  • Mettingen: 66 (66)
  • Neuenkirchen: 103 (93)
  • Nordwalde: 53 (57)
  • Ochtrup: 161 (169)
  • Recke: 62 (61)
  • Rheine: 632 (641)
  • Saerbeck: 68 (68)
  • Steinfurt: 263 (286)
  • Tecklenburg: 55 (56)
  • Westerkappeln: 58 (57)
  • Wettringen: 44 (44)

8.30 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Montag auf Dienstag 18.000 auf 19.100 (Stand: 18. Januar, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 1.100 (1.000), insgesamt Infizierte 9.772 (9.653), Verstorbene 143 (143), Genesene 8.500 (8.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 2.700 (2.300), insgesamt Infizierte 28.202 (27.531), Verstorbene 325 (322), Genesene 25.200 (24.900)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 1.800 (1.700), insgesamt Infizierte 11.353 (11.212), Verstorbene 109 (108), Genesene 9.500 (9.400)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.500 (2.100), insgesamt Infizierte 27.006 (26.526), Verstorbene 495 (494), Genesene 24.100 (24.000)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 2.600 (2.500), insgesamt Infizierte 18.890 (18.600), Verstorbene 142 (142) Genesene 16.100 (15.900)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.500 (2.500), insgesamt Infizierte 51.101 (50.977), Verstorbene 1.111 (1.111), Genesene 47.500 (47.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 3.700 (3.900), insgesamt Infizierte 34.350 (34.215), Verstorbene 394 (394), Genesene 30.200 (29.900)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 2.200 (2.000) insgesamt Infizierte 23.517 (23.226), Verstorbene 312 (312), Genesene 21.000 (20.900)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 19.100 (18.000), insgesamt Infizierte 204.191 (201.940), Verstorbene 3.031 (3.026), Genesene 182.100 (180.900)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.07 Uhr. Eine vierte Corona-Impfung schützt laut einer israelischen Studie nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante. Man beobachte auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen, sagte Professor Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Montag.

7.20 Uhr. Fast jeden Tag jetzt dieses Katz-und-Maus-Spiel, diese neue Unübersichtlichkeit bei den Corona-Protesten auf Deutschlands Straßen. Auch am Montagabend waren wieder Tausende unterwegs. „Spaziergänger“, die sich auf Telegram verabreden, aber keine Demonstration anmelden.

6.59 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt bleibt unter der Marke von 500: Am Dienstag sank der Wert nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) um 36,1 Fälle auf nun 457,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Montag, 17. Januar

18 Uhr. Die SPD im NRW-Landtag hat der Landesregierung nach der Änderung der Booster-Regelung für Impfungen mit Johnson & Johnson mangelnde Aufklärung vorgeworfen. In der seit Sonntag geltenden Schutzverordnung steht, dass nur noch Menschen mit drei Impfungen als geboostert gelten. Dies gilt auch für Menschen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden.

17 Uhr. Weil sie mindestens elf Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen abgerechnet haben soll, ist eine 49-jährige Frau in Essen angeklagt worden. Es soll ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein. Das meiste Geld sei sichergestellt worden, die Angeschuldigte sitze in Untersuchungshaft.

16.04 Uhr. Die Corona-Fallzahlen an den Rheiner Schulen steigen steil an. Am stärksten ist von der aktuellen Welle die Elsa-Brändström-Realschule betroffen. Nachdem dort bei 14 Schülerinnen und Schülern ein PCR-Test positiv war, wurden insgesamt 74 Kinder in Quarantäne geschickt. Alle Jahrgänge sind betroffen; die meisten positiven Tests fielen im Jahrgang 6 auf. Darüber hinaus melden weitere Schulen Schülerinnen und Schüler mit positiven PCR-Tests:

  • Euregio Gesamtschule: vier, davon zwei in Jahrgangsstufe 5 und jeweils einer in den Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Gymnasium Dionysianum: zwei, jeweils einer in Jahrgangsstufe 7 und Q2
  • Elsa Brändström Realschule: 14 jeweils einer in JG 5, 7, 8, 9 und 10 und neun in Jahrgangsstufe 6, die Klassen 6c und sowie ein Religionskurs, insgesamt 74 Schülerinnen und Schüler wurden in Quarantäne geschickt
  • Bodelschwinghschule: fünf, davon drei in Jahrgangsstufe 2, zwei in Jahrgangsstufe 3
  • Nelson Mandela-Schule: einer in Jahrgangsstufe 5
  • Abendrealschule: zwei, jeweils einer im 1. und 2. Semester
  • Emsland Gymnasium: einer in Jahrgangsstufe 5
  • Alexander-von-Humboldt-Schule: zwei, jeweils einer in Jahrgangsstufe 5 und 9

15.36 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit acht Covid-Patienten behandelt (gestern: sieben). Von diesen müssen nach Angaben des Divi-Intensivregisters unverändert drei invasiv beatmet werden.

14.55 Uhr. Die nächste Impfaktion in Spelle findet am Sonntag, 23. Januar, von 10 Uhr bis 15 Uhr im Drive & Train der Firma Krone, Dreierwalder Straße 1, statt. Verwendet wird der Impfstoff von Moderna, der an Personen über 30 Jahre verimpft wird. Möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen ab drei Monaten nach der Zweitimpfung. Eine Anmeldung ist gewünscht unter www.terminland.eu/Impfaktion-Spelle. Mitgebracht werden sollten Personalausweis, Versichertenkarte, gegebenenfalls Impfpass und wenn möglich die ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbögen mitbringen. Beide Formulare werden nach der Anmeldung per E-Mail zugeschickt. Bei Impfunverträglichkeit, schweren Allergien und Nadelphobien ist eine Impfung an diesem Tag nicht möglich. Die Impfaktion findet in Kooperation zwischen der Samtgemeinde Spelle und der Firma Krone statt.

13.53 Uhr. Etwa 2.600 Apotheker sollen bis Monatsende in Nordrhein-Westfalen Corona-Schutzimpfungen trainiert haben. Rund 100 von ihnen lernten am Sonntag unter ärztlicher Anleitung in einem Hotel nahe der Düsseldorfer Arena das Setzen der Spritzen. Für ihr Training injizierten sich die Pharmazeuten gegenseitig eine Kochsalzlösung. Bis Ende Januar sollen in NRW bis zu 4.000 Apotheker für die Impfung bereit stehen. Das Interesse sei riesengroß, hatte der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Armin Hoffmann, betont. Parallel seien noch einige Detailfragen wie die Impfstoffversorgung der Apotheken zu klären, damit die Impfkampagne in den Apotheken vor Ort starten könne.

13.10 Uhr. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in der Region liegen inzwischen die Städte Osnabrück und Münster sowie die Kreise Borken und Warendorf über der Schwelle von 500. Rein statistisch stecken sich im Landkreis Emsland am wenigsten Menschen neu mit dem Coronavirus. Hier liegt die Inzidenz bei 306,8.

12.35 Uhr. Beschäftigte in Hausarztpraxen, die nach Inkrafttreten der Impfpflicht keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, müssen mit einer Abmahnung und in letzter Konsequenz mit ihrer Entlassung rechnen. Das geht aus einem Informationsblatt des Deutschen Hausärzteverbandes hervor.

11.55 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist deutlich angestiegen. Binnen sieben Tagen infizierten sich pro 100.000 Einwohner nachweislich 504,8 Menschen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen hervorging. Am Vortag hatte der Wert noch bei 489 gelegen, am Montag vor einer Woche bei 361,5. Die Inzidenz für NRW liegt unterhalb des bundesweiten Werts von 528,2. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter im bevölkerungsreichsten Bundesland binnen 24 Stunden 7.935 Neuinfektionen. Fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen hinzu. Von den Infizierten kamen in NRW binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner 2,87 ins Krankenhaus, wie das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) am Montagmorgen meldete. Damit sank dieser Wert, am Samstag hatte er bei 3,25 und am Sonntag bei 3,04 gelegen. Der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten in dem Bundesland war mit 8,13 Prozent etwa gleich hoch wie zuvor (Samstag: 8,19 Prozent, Sonntag: 8,12 Prozent).

11.12 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist am Montag wieder unter den Schwellenwert von 3 gesunken und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) nun bei 2.87. Vor einer Woche meldete das LZG einen Wert von 2,93, vor vier Wochen 3,38. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Pandemie-Situation.

10.34 Uhr. Die Macher der umstrittenen Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit.

10.05 Uhr. Die rasante Ausbreitung der zumeist mit eher milden Krankheitsverläufen verbundenen Omikron-Variante bestärkt Kritiker einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in ihren Bedenken. „Omikron ändert die Spielregeln“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Stephan Thomae, der „Süddeutschen Zeitung“. „Es ist jetzt nicht an der Zeit, einfach nur irgendetwas zu tun und möglichst harte Maßnahmen zu beschließen, nur um Handlungsbereitschaft zu beweisen. Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.“

9.34 Uhr. Die KAB St. Paulus Rheine sagt alle für die Monate Januar und Februar vorgesehenen Veranstaltungen coronabedingt ab. Ausgenommen davon ist die Ehrung des seligen Nikolaus Groß im regulären Sonntagsgottesdienst am 23. Januar um 10.15 Uhr in der St. Antonius Basilika in Rheine. Die Generalversammlung ist zunächst und bis auf Weiteres verschoben auf Anfang April 2022. Mitte Februar wird der Vorstand über die Termine im März beraten und beschließen.

9.02 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 64 (71)
  • Emsdetten: 230 (226)
  • Greven: 244 (262)
  • Hopsten: 31 (31)
  • Hörstel: 162 (153)
  • Horstmar: 35 (39)
  • Ibbenbüren: 337 (340)
  • Ladbergen: 25 (26)
  • Laer: 32 (36)
  • Lengerich: 153 (156)
  • Lienen: 36 (42)
  • Lotte: 94 (96)
  • Metelen: 30 (36)
  • Mettingen: 66 (61)
  • Neuenkirchen: 93 (105)
  • Nordwalde: 57 (54)
  • Ochtrup: 169 (183)
  • Recke: 61 (64)
  • Rheine: 641 (678)
  • Saerbeck: 68 (69)
  • Steinfurt: 286 (300)
  • Tecklenburg: 56 (56)
  • Westerkappeln: 57 (61)
  • Wettringen: 44 (50)

8.37 Uhr. Bei Corona-Impfstoffen hat die deutsche Pharmaindustrie einen Coup gelandet. Der Erfolg des Mainzer Herstellers Biontech brachte der Branche internationales Renommee und milliardenschwere Geschäfte - mit der Aussicht auf erneut kräftig steigende Umsätze 2022. Nun werden Corona-Medikamente für infizierte Patienten zur nächsten Chance. Zwar liegen im Fall der Therapeutika Konzerne aus der Schweiz, Großbritannien und den USA vorn. Doch bei Produktion und Verteilung spielen auch deutsche Standorte eine Rolle.

8.16 Uhr. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 30 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 52 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.000.122 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,23 an (Donnerstag 3,09, Mittwoch 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7.000.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.649.

8.02 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist nach Angaben der Bezirksregierung von Freitag bis Montag 16.940 auf 18.000 (Stand: 17. Januar, 0 Uhr) gestiegen Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung)

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 1.000 (840), insgesamt Infizierte 9.653 (9.361), Verstorbene 143 (143), Genesene 8.500 (8.400)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 2.300 (2.200), insgesamt Infizierte 27.531 (26.734), Verstorbene 322 (321), Genesene 24.900 (24.200)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 1.700 (1.500), insgesamt Infizierte 11.212 (10.865), Verstorbene 108 (108), Genesene 9.400 (9.200)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 2.100 (2.100), insgesamt Infizierte 26.526 (26.286), Verstorbene 494 (494), Genesene 24.000 (23.700)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 2.500 (2.400), insgesamt Infizierte 18.600 (17.985), Verstorbene 142 (142) Genesene 15.900 (15.500)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.500 (2.600), insgesamt Infizierte 50.977 (50.615), Verstorbene 1.111 (1.111), Genesene 47.400 (46.900)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 3.900 (3.100), insgesamt Infizierte 34.215 (33.070), Verstorbene 394 (394), Genesene 29.900 (29.600)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 2.000 (2.200) insgesamt Infizierte 23.226 (22.853), Verstorbene 312 (310), Genesene 20.900 (20.400)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 18.000 (16.940), insgesamt Infizierte 201.940 (197.769), Verstorbene 3.026 (3.023), Genesene 180.900 (177.900)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.29 Uhr. Wegen der anhaltenden Coronapandemie werden von der Kfd St. Anna Neuenkirchen einige Termine abgesagt: Karneval am 4. Februar sowie die Winterwanderung am 11. Februar. Auch die Jahreshauptversammlung am 18. März findet an diesem Termin nicht statt. Sie soll aber baldmöglichst nachgeholt werden.

6.54 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt geht weiter steil nach oben: Zu Wochenbeginn meldet das Landeszentrum Gesundheit (LZG) einen Wert von 493,3.

Zu den älteren Meldungen:

​​​​​​Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Das gilt zusätzlich zu bestehenden Regelungen ab dem 28. Dezember:

  • Kontaktbeschränkungen: Geimpfte und Genesene dürfen sich nur noch mit maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort.
  • Großveranstaltungen: Überregionale Großveranstaltungen finden nur noch ohne Zuschauer statt. Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Zuschauern.
  • Freizeitbereich: Für Sportausübung im Innenbereich ohne Maske ist neben einer Immunisierung auch ein aktueller negativer Schnelltest nötig (2G+).

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)

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