Kreis Steinfurt

PIN-Abfrage am Telefon? Auflegen!

Kriminelle Telefontricks häufen sich

Dienstag, 11. Januar 2022 - 07:30 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

In letzter Zeit häufen sich wieder kriminelle Telefontricks: Ein vermeintlicher Mitarbeiter der eigenen Bank oder Sparkasse ruft an und versucht mit einer glaubhaft wirkenden Geschichte an Kontonummern, Passwörter, PINs, TANs fürs Online-Banking und sogar an Zahlungskarten zu gelangen (Symbolfoto).

In letzter Zeit häufen sich wieder kriminelle Telefontricks: Ein vermeintlicher Mitarbeiter der eigenen Bank oder Sparkasse ruft an und versucht mit einer glaubhaft wirkenden Geschichte an Kontonummern, Passwörter, PINs, TANs fürs Online-Banking und sogar an Zahlungskarten zu gelangen.

„Alle Alarmglocken läuten“

„Der Betrüger tritt dabei sehr vertrauenswürdig auf und kann so etwaige Bedenken des Angerufenen geschickt ausräumen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens Euro Kartensysteme. „Hier sollten bei Verbrauchern alle Alarmglocken läuten.“

Strafanzeige bei der Polizei erstatten

Weder Bankmitarbeiter noch Behörden fragen sensible Daten wie die Geheimzahl oder eine TAN ab. Am besten legt man bei einem solchen Anruf sofort auf und wendet sich an seinen „echten“ Bankberater. Wer bereits auf so einen Trick reingefallen ist oder den Missbrauch seiner Daten vermutet, sollte Strafanzeige bei der Polizei erstatten und – je nachdem welche Daten weitergegeben wurden – das Konto sperren.

„Wichtig: Die PIN muss geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden.“ Bei Verlust oder Diebstahl müssen Bankkunden ihre Zahlungskarte umgehend sperren lassen.

Der Sperr-Notruf 116 116 ist rund um die Uhr erreichbar. Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos, ebenso der Anruf aus dem Festnetz. Im Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen.

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