Stadtwerke

Energiewende made in Rheine

Wie jeder in und um Rheine das Klimaziel 2030 unterstützen kann

Freitag, 9. Juli 2021 - 14:11 Uhr

von Newsdesk

Foto: Science in HD, www.unsplash.com

Gerade Großflächen wie z. B. auf Unternehmensdächern eignen sich für Projekte, die die Energiewende vorantreiben.

Aktuell stoßen wir in Deutschland 35 Prozent weniger CO2 aus als im Jahr 1990 – der EU-Durchschnitt liegt bei 23 Prozent. Und bereits 2019 haben wir 43 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen. Wir sind bereits einen großen Schritt weiter in Richtung Energiewende. Das Ziel besteht aus zwei Zahlen: 2030 und 65. In neun Jahren sollen die deutschen CO2-Emissionen 65 Prozent niedriger sein als 1990. Anspruchsvoll – aber nicht umsonst steht der Begriff „Made in Germany“ weltweit für Qualität.

Auch wer kein Eigenheim hat, kann mitmachen

Photovoltaik-Anlagen auf dem Haus- oder Firmendach, Energiespeicher, moderne Wärmepumpen, Ökostrom-Tarife und E-Mobilität sind Ansatzpunkte, die immer mehr Menschen für sich wählen. Auch wer kein Eigenheim hat, kann mitmachen: Mittlerweile gibt es viele Kleinlösungen wie z. B. Microwindanlagen, Wallboxen für Mieter oder Solarmodule für den Balkon. „Viele Bürgerinnen und Bürger wollen an der Energiewende selbst aktiv teilhaben und selbst über ihre Energieversorgung bestimmen. Dies führt zu einer dezentralen, verbrauchernahen Stromerzeugung in unseren Netzen.“, sagt Dieter Woltring, Geschäftsführer der Energie- und Wasserversorgung Rheine. Wer Strom ins Netz einspeist, muss dies auch beim Netzbetreiber anmelden, Rheinenser also bei den Stadtwerken Rheine. „Erst dann können wir unser Netz auf die vielen kleineren Stromproduzenten ausrichten und ihre Einspeisung bei den sich ändernden Stromflüssen berücksichtigen“, sagt Woltring. Das ist wichtig für die Netzstabilität.

Größere Projekte versprechen oftmals mehr Wirtschaftlichkeit

Aktuell versprechen größere Projekte oftmals ein höheres Maß an Wirtschaftlichkeit: „Ausschlaggebend hierfür sind damit verbundene Einmalkosten, die für die Installation anfallen, sowie laufende Betriebskosten, die im Verhältnis zur Größe der Anlagen abnehmen“, erläutert Dennis Schenk, Geschäftsführer der Energie- und Wasserversorgung Rheine, „durch die gestiegene Effizienz der Anlagen, wie z. B. im Bereich der Photovoltaik, lassen sich jedoch zunehmend auch Dachflächen in süd-östlicher als auch süd-westlicher Ausrichtung wirtschaftlich betreiben.“ Die Stadtwerke Rheine sind hier erster Ansprechpartner, wenn es um individuelle Groß- oder Verbundlösungen geht. Ebenso können sich jedoch auch Privatkunden an die Stadtwerke Rheine wenden. Die Stadtwerke Rheine unterstützen aktiv durch eine Vielzahl an Projekten die Energiewende maßgeblich mit. Abseits dessen realisieren die Stadtwerke Rheine bereits heute mit der Trianel, einem Verbund von Stadtwerken, Projekte im Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung von morgen in Form von Beteiligungen.

Strom aus Windkraft: Die Trianel-Offshore Windparks in der Nordsee produzieren grünen Strom für einen Verbund aus regionalen Energieversorgern. Mittlerweile sind 59 Prozent des Strommix der Stadtwerke Rheine „grün“.

E-Mobilität: Wer sich ein E-Auto anschaffen möchte, um mobil zu sein, kann hierfür bei den Stadtwerken eine Wallbox erwerben sowie eine Ladekarte für das Laden von unterwegs. Der Tarif „Rheine Strom für E-Fahrzeuge“ liefert hierfür 100 Prozent-Ökostrom – und ist günstiger als der Hausstrom. Der Erwerb eines E-Fahrzeugs sowie einer Wallbox wird durch aktuelle staatliche Förderungen für Privatleute und Unternehmen finanziell unterstützt. Parallel dazu bauen die Stadtwerke die öffentliche Ladeinfrastruktur in Rheine aus.

Photovoltaik: Privathaushalte und Unternehmen können PV-Anlagen von den Stadtwerken auf ihrem Dach installieren lassen und somit unabhängig, umweltfreundlich, stabil und rentabel Strom produzieren. Die Anlagen sind für den Eigenverbrauch konzipiert und können mit einem Stromspeicher kombiniert werden. Mit den Stadtwerken als Partner kann man sich nicht nur auf die Sicherheit und Qualität der Anlage verlassen, sondern spart auch die eigenen Anschaffungskosten, da die Anlage vom Kunden lediglich gepachtet wird.

Heizungstechnik: Neubauten werden häufig bereits mit Wärmepumpen ausgestattet. Bei Altbauten bringt Dämmung hohe Energieeinsparungen. Für manche Altbauten kann es zusätzlich als erster Schritt in Richtung Energiewende sinnvoll sein, eine alte Ölheizung durch eine energieeffizientere Gasheizung zu tauschen. Wer die Investition in eine neue Heizungsanlage scheut, kann eine neue, effiziente und damit umweltfreundlichere Heizungsanlage von den Stadtwerken pachten. Installation, Wartung und Service sind inbegriffen – und die laufenden Kosten liegen in der Regel unter den Energiekosten mit der alten Heizung.

Beratung: Seit vielen Jahren beraten die Kundenbetreuer der Stadtwerke Rheine rund ums Energiesparen und umweltfreundliche Energieerzeugen. Auch wer noch keine konkrete Idee hat, kann einfach mal im Kundencenter am Borneplatz für einen ersten Austausch vorbeischauen.

Mehr Infos unter www.stadtwerke-rheine.de /Energie-und-Wasser

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