Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Stadtwerke

Müllabfuhr stellt Sammeltouren um

Unfallgefahr durch Rückwärtsfahrten minimiert

Freitag, 15. November 2019 - 15:11 Uhr

von Newsdesk

Foto: SWR

Rückwärtsfahrten werden seltener notwendig durch die neuen Sammeltouren der Müllabfuhr.

Rheine wächst. Wer derzeit an der ehemaligen General-Wever-Kaserne vorbeifährt oder sich den neuen Wohnpark Dutum ansieht, weiß, wie schnell heute Neubaugebiete aus dem Boden sprießen. „Durch die rasante Stadtentwicklung der letzten Jahre hat die Müllabfuhr in Rheine jetzt ihre Kapazitätsgrenzen erreicht“, sagt Tanja Starke von den Technischen Betrieben Rheine (TBR). „Die bisherigen Sammeltouren für Restmüll, Bioabfall und Altpapier wurden daher der neuen Situation angepasst.“

Nach fast 15 Jahren verschieben sich damit erstmalig wieder die Grenzen der bisherigen Abfuhrbezirke. Von den Änderungen betroffen sind rund 400 Straßen, vorrangig solche, die an den Bezirksgrenzen liegen. So kann es passieren, dass Straßen ganz oder abschnittsweise einem neuen Abfuhrbezirk zugeordnet sind. „Die Umstellung auf die neuen Touren erfolgt zum 1. Januar 2020“, verkündet Starke.

Mit in die neue Tourenplanung eingeflossen sind die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung für Straßen, in denen die Müllfahrzeuge rückwärtsfahren. „Rückwärtsfahrten mit Müllfahrzeugen bergen ein hohes Unfallrisiko“, erklärt Starke. „Aus diesem Grund haben wir diese Straßen vom Ahlener Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management (Infa) untersuchen und bewerten lassen: In fast allen Straßen mit Rückwärtsfahrten können durch die optimierten Touren die Mülltonnen weiterhin direkt vor den Häusern geleert werden. In einigen wenigen Ausnahmefällen müssen diese jedoch demnächst an die Straßeneinmündung gezogen werden.“

Das ist dort der Fall, wo aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch bei Einsatz technischer Maßnahmen kein sicheres Befahren mit dem Müllwagen möglich ist. „Sicherheit geht vor!“, macht Starke klar. „Die betroffenen Anlieger erhalten bis zum Jahreswechsel entsprechende Infopost.“

Den neuen Abfuhrkalender gibt es rechtzeitig ab Anfang Dezember. Also am besten den neuen Abfuhrkalender sorgfältig lesen und prüfen, ob man einem neuen Bezirk zugeteilt wurde – oder einfach die Abfall-App nutzen. Einen persönlichen Abfuhrkalender zum Ausdrucken gibt es zudem wieder unter www.technische-betriebe-rheine.de.


Die Kommentarfunktionalität ist um diese Uhrzeit deaktiviert.