Schwimmer und E-Freaks aufgepasst!

Schwimmer und E-Freaks aufgepasst!

Zur Ausbildung der Fachangestellten für Bäderbetriebe gehören auch lebensrettende Maßnahmen.

Was könnte schöner sein, als für sein Hobby bezahlt zu werden? „Wer regelmäßig im Schwimmverein oder in der DLRG aktiv ist, hat den halben Weg zum oder zur Fachangestellten für Bäderbetriebe schon hinter sich“, sagt Bernd Marschalck, Ausbilder bei den Stadtwerken Rheine. Vereins-Schwimmerinnen und -Schwimmer sieht er besonders gerne im Bewerbungsgespräch zu diesem Ausbildungsberuf: „Die bringen nicht nur Schwimmfertigkeiten mit, sondern haben oft auch schon als Übungshelfer Erfahrung. Da wissen wir: Die können mit Menschen umgehen und haben Spaß daran.“

Gerade ist er auf der Suche nach einem Auszubildenden für die Bäderbetriebe, Ausbildungsbeginn: 1. August. Natürlich können sich nicht nur versierte Vereins-Schwimmer bewerben. „Das Tolle an dem Beruf ist, dass man viel zu tun hat mit interessanter Technik, daneben aber ebenso mit Menschen zusammen ist und die sportliche Komponente dazukommt“, so Marschalck. Die dreijährige Ausbildung beinhaltet entsprechend die Wartung und Pflege der technischen Anlagen und die Überwachung der Wasserqualität sowie Schwimm-, Spring-, Tauch- und Rettungstraining. „Während der Ausbildung übernehmen die angehenden Fachangestellten für Bäderbetriebe außerdem schon Organisationsaufgaben, z. B. für Ferienthementage – das gehört für viele zu den Highlights“, weiß der Ausbilder.

Ein Highlight für Schülerinnen und Schüler, die sich für den Beruf des Elektronikers interessieren, ist die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Ebendiese bieten die Stadtwerke Rheine in diesem Jahr als Ausbildung an, ebenfalls zum 1. August. „Die Ausbildung ist sehr vielseitig“, sagt Fachausbilder Ralf Wilde, „nicht umsonst dauert sie dreieinhalb Jahre. Dafür hat man hinterher sehr gute Aufstiegschancen, weil es viele Weiterqualifizierungen gibt. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist ein Beruf für Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Und die gerne mit Kunden zu tun haben.“

Azubis lernen, wie sie mechanische, elektronische und elektrische Geräte zusammenbauen, bearbeiten Werkstoffe von Hand, prüfen Schutzeinrichtungen unter Anleitung, lernen Prozessleittechnik, Anlageninstallation und -inbetriebnahme sowie Störungsbeseitigung. „Ohne Elektroniker läuft heute nichts mehr: Strom brauchen wir überall“, sagt Wilde, „das macht den Beruf so spannend.“ Die Stadtwerke Rheine haben in der Ausbildung vieler Berufe bereits sehr lange Erfahrung und bieten entsprechend eine klar strukturierte, vielseitige und fundierte Lehrzeit. „Bei uns gibt es extra Azubi-Projekte, die allen immer viel Spaß machen“, sagt die Ausbildungsleiterin Heike Wehlage. Kurzfristige Bewerbungen nimmt sie entgegen unter h.wehlage@swrheine.de. Mehr Infos: www.stadtwerke-rheine.de/de/Kopfnavigation/Karriere/Ausbildung