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Stadtwerke

Warum lohnt eine Ausbildung bei den Stadtwerken?

Interview mit der Ausbildungsleiterin Heike Wehlage

Samstag, 9. September 2017 - 08:42 Uhr

von Mareike Knue

Foto: SWR

Heike Wehlage, Personalreferentin

Heike Wehlage ist Personalreferentin bei den Stadtwerken Rheine sowie Ausbildungsleiterin für die kaufmännischen und Ausbildungskoordinatorin für die gewerblichen Auszubildenden. Im Interview spricht sie über Dos and Don’ts beim Bewerben, Ausbildungsbesonderheiten der Stadtwerke und die Perspektiven von Absolventen.

Frau Wehlage, was bieten die Stadtwerke Rheine ihren kaufmännischen Auszubildenden?

Spannend ist unsere Branche jeden Tag, denn die Energiewende und die Digitalisierung stellen immer neue Herausforderungen an uns. Was uns dabei besonders wichtig ist: Unsere kaufmännischen Auszubildenden erhalten eine ganzheitliche Ausbildung und durchlaufen daher alle wichtigen Unternehmensabteilungen wie z. B. das Rechnungs- und Personalwesen, den Einkauf, den Vertrieb oder auch das Lager, um die gesamten Prozesse des Unternehmens kennenzulernen. Unsere Azubis sollen nicht nur zugucken, sondern aktiv mitarbeiten und für eigene Aufgaben Verantwortung übernehmen: Im Einkauf stellen sie selbst Anfragen, vergleichen Angebote und bereiten Bestellungen vor. In der Personalabteilung unterstützen sie die Mitarbeiter in den Vorbereitungen für die Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Sie sollen selbst Projekte mitorganisieren wie beispielsweise die Ausbildungsmesse in der Stadthalle Rheine. Außerdem nehmen unsere Azubis an Seminaren außerhalb des Ausbildungsrahmenplans teil wie z. B. einem Telefon- oder Knigge-Seminar.

Gute Leistungen in der Ausbildung machen sich übrigens bezahlt: Es gibt eine Azubi-Prämie, bei der jährlich die schulischen wie auch betrieblichen Leistungen honoriert werden.

Worauf kommt es Ihnen bei Bewerbern denn an?

Auf kommunikative und interessierte Persönlichkeiten. Sie sollten beim Kennenlernen offen auf uns zu- und direkt ins Gespräch mit uns gehen. Fragen sind absolut erwünscht! Die kann man natürlich nur stellen, wenn man sich auch über die Stadtwerke und unsere Dienstleistungen informiert hat. Dazu eignet sich hervorragend ein Praktikum bei uns, das ist sehr praxisnah aufgebaut. Wichtig ist uns außerdem Engagement. Auch Auszeichnungen dürfen gern genannt werden.

Haben Sie Tipps fürs Bewerbungsgespräch?

So sein, wie man ist! Bewerber dürfen nervös sein, lachen, auch mal einen Scherz machen ... Wir wollen keine auswendig gelernten Phrasen abfragen, sondern den Menschen kennenlernen. Es braucht auch keiner in Anzug oder Blüschen zu kommen, wenn er oder sie das nicht mag. Es muss ja nicht unbedingt die zerrissene Jeans sein.

Gibt es Fehler, die Bewerber auf keinen Fall machen sollten bei ihrer Bewerbung?

Zeugnisse oder Praktikumsbescheinigungen vergessen. Unvollständigkeit kann ein Grund sein, warum wir die Bewerbung nicht berücksichtigen können.

Welche Perspektive bieten Sie Auszubildenden?

Zum Ende der Ausbildung hin überlegen wir gemeinsam mit jedem Einzelnen, wie es für ihn oder sie weitergehen soll. Ob sie weiter bei uns bleiben können, darüber entscheiden natürlich auch offene Stellen. Doch selbst wenn sie nicht bei den Stadtwerken weiter arbeiten, haben unsere Azubis sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt – wir unterstützen sie auch in der Bewerbungsphase. Oft fragen uns andere Unternehmen sogar, ob wir noch jemanden für sie hätten. Mir ist kein ehemaliger Azubi bekannt, der nichts gefunden hätte. Und die Absolventen, die weiter ins Studium gehen, sind gut organisiert und hinterfragen auch fachlich anders, als das im Durchschnitt Studierende tun, die direkt von der Schule an die Uni oder FH gehen.


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