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Stadtwerke

…wenn alles schön grünet und blüht

Grünpflege der TBR sorgt für eine sehr gute Aufenthalts- und Erholungsqualität

Freitag, 8. Juni 2018 - 16:43 Uhr

von Newsdesk

Foto: TBR

Der Blick über die Ems wäre ohne die Bepflanzung der Nepomukbrücke nur halb so schön.

Man stelle sich Rheine vor ohne Bäume, ohne Wiesen, ohne Hecken oder Blumenbeete. Gerade jetzt im Sommer, da die Bürger bereit im Urlaubs- oder Ferienmodus sind, fällt auf, wie gut es tut, in einer grünen Umgebung zu leben. Damit dieses Grün so schön ist, wie wir es kennen, sind täglich 51 Gärtner, Schlosser, Baumpfleger sowie weitere „Grünpfleger“ und sechs Auszubildende der Technischen Betriebe Rheine (TBR) im Einsatz.

Ein bedeutendes Erholungsgebiet

„Als im Salinenpark mit der Regionale 2004 alles unter unserer Leitung neugestaltet wurde“, antwortet Dipl.-Ing. Uwe Neuber, der Fachbereichsleiter Grün, auf die Frage nach seinem Lieblingsprojekt. Und tatsächlich ist der Salinenpark ein überörtlich bedeutendes Erholungsgebiet.

Foto: TBR

Einsaat am Naturzoo Rheine.

Damit das so bleibt, beschneiden die TBR Bäume, Sträucher und Hecken, mähen den Rasen, beseitigen Wildkräuter und Laub, pflegen die Beete und pflanzen nach – und entfernen leider auch immer wieder Müll aus den Anlagen. „Das Rasenmähen des Salinenparks dauert allein jede Woche einen ganzen Vormittag“, gibt Neuber ein Beispiel für den Aufwand.

Stadt-, Walshagen- und Salinenpark bedeuten insgesamt eine zu pflegende Fläche von gut 285.800 Quadratmetern, also rund 40 Fußballfelder. Besonders die alten Bäume sind sehr pflegeaufwendig: „Für die Verkehrssicherung müssen wir regelmäßig Totholz aus den hohen Kronen entfernen; dafür werden neben dem eigenen Hubsteiger auch Baumkletterer eingesetzt“, erklärt Neuber. Insgesamt sind in Rheine 33.600 erfasste Bäume zu pflegen und zu kontrollieren.

Foto: TBR

Bunte Inseln im Stadtbild.

Doch apropos Fußballfeld: Neben 316.600 Quadratmetern Schulgelände, 128 Spielplätzen mit wöchentlicher (!) Sichtkontrolle pflegen die TBR 304.000 Quadratmeter öffentliche Grünflächen und knapp 968.000 Qua-dratmeter Straßenbegleitgrün. „Das Grün an den Straßen hilft, sich im Verkehr zu orientieren. Hecken beispielsweise schützen vor Verkehrslärm und Wind“, macht Neuber deutlich, dass es nicht nur um „Schönheit“ geht. Außerdem beeinflussen Bäume und Grünflächen das Stadtklima positiv und sind Sickerflächen für Regenwasser.

Neben dem großen Anteil an Grünpflege kommen auf die TBR immer wieder Neugestaltungsprojekte zu. Spaß macht dem Team besonders die Konzeption und Umsetzung z. B. von neuen Spielplätzen oder Anlagen. Ein spannendes jüngstes Projekt war für Neuber und sein Team der Bewegungsparcours an der Ems; er wurde am 9. Mai eröffnet. Auch der Ritter-Spielplatz am Godehardweg, der am 3. Mai freigegeben wurde, gehört zu den jüngeren Kreativprojekten der TBR.

Foto: TBR

Schattig, kühl und schön: der Staelsche Hof.


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