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Sport

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Mittwoch, 9. Oktober 2019 - 23:07 Uhr

von dpa

Machte gegen Argentinien ein starkes Spiel: Serge Gnabry. Foto: Christian Charisius/dpa

Dortmund (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat einen Sieg im Prestigeduell mit Argentinien verpasst. Das personell stark geschwächte Team von Bundestrainer Joachim Löw musste sich nach einer 2:0-Führung zur Halbzeit am Ende mit einem 2:2 zufriedengeben.

Die DFB-Spieler in der Einzelkritik:

ter Stegen: Beim erhofften Einsatz lange nicht geprüft, dann zweimal kalt erwischt. Glück beim Pfosten-Knaller, sicher mit Ball am Fuß.

Can: In der Dreier-Kette energisch im Zweikampf. Und mutig nach vorn. Scheiterte als Mittelstürmer (55.). Am Ende brach er noch ein.

Koch: Was für ein Aufstieg von der Notnominierung zum starken Abwehrchef. Erst unaufgeregt, dann verlor er mit die Übersicht.

Süle: Die deutsche Abwehrwand. Am Boden und in der Luft lange nicht auszuspielen. In der Schlussphase wackelte aber auch er gewaltig.

Klostermann: Viel besser als zuletzt im DFB-Team. Als Balleroberer klasse, mit Mut: So bereitete der Leipziger gleich zwei Treffer vor.

Havertz: Endlich durfte er bei Löw von Beginn an ran. Und zeigte seine Stärke mit dem Ball. Erstes DFB-Tor. Später baute er ab.

Kimmich: Wirkte als Kapitän teilweise übermotiviert. Trieb Spiel und Kollegen an, ackerte fürs Team. Zu wechselhaft, guter Freistoß (76.).

Halstenberg: Zwei Wackler am Anfang, dann stabilisierte sich der Leipziger auf dem Flügel. Pech bei seinem Latten-Freistoß (31.).

Brandt: So wollen ihn auch die BVB-Fans sehen. Schnell, gefährlich - nur der letzte Tick fehlte einige Male. Einige gefährliche Rückpässe.

Gnabry: Unterstrich seine klasse Form: War vom Gegner nie zu greifen. Ein Supertor, eine Vorbereitung. Jetzt zehn Treffer in elf Spielen.

Waldschmidt: Kam bei seinem Debüt kaum ins Spiel. Der Einsatz stimmte, Leichtigkeit und Tempo fehlten. Traf das Außennetz (47.).

Amiri: Nach 66 Minuten ermöglichte ihm Löw sein erstes Länderspiel. Der Leverkusener war gleich couragiert. Akzente setzte er nicht mehr.

Serdar: Der vierte Debütant des Abends. Der Schalker sollte das Spiel zum Schluss stabilisieren - das gelang überhaupt nicht.

Rudy: Der Rückkehrer kam nach 83. Minuten. Seine Erfahrung half in der schweren Schlussphase auch nicht, um den Sieg zu sichern.


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