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Formel 1

„Leben auf dem Gaspedal“: Pressestimmen zum Tod von Lauda

Dienstag, 21. Mai 2019 - 12:26 Uhr

von dpa

Niki Lauda 1976 in seinem Ferrari. Foto: Raoul Fornezza/AP

Berlin (dpa) - Der Weltpresse würdigt das Leben von Formel 1-Legende Niki Lauda in großen Schlagzeilen. Der Österreicher war im Alter von 70 Jahren in der Nacht auf Dienstag verstorben.

ÖSTERREICH:

„Kurier“: „Niki Lauda: Tod eines österreichischen Weltstars“

„Der Standard“: „Als dreifacher Weltmeister der Formel 1, Flugpilot und gewiefter, wenn auch nicht immer erfolgreicher Geschäftsmann war der Wiener Nikolaus Lauda gefragter Experte für fast alles.“

„Die Presse“: „Schlafen, sich schonen, gesund leben - all das waren Begriffe, mit denen „Niki nationale“, wie der Spross einer Wiener Industriellenfamilie auch viele Jahre nach seinen Formel-1-Erfolgen noch genannt wurde, nichts anzufangen wusste. Vollgas war das Motto.“

ITALIEN:

„Gazzetta dello Sport“: „Die Legende der Formel 1 ist tot. Es war ein Leben auf dem Gaspedal.“

„La Repubblica“: „Nach dem Tod von Sergio Marchionne legt sich erneut Trauer über die Formel 1. (...) Heute ist die Formel 1 ärmer, und nicht nur die Formel 1.“

„Tuttosport“: „Er war einer der meist geliebten Rennfahrer. Denn er hat gezeigt, dass man mit Beharrlichkeit und Willenskraft jedes Ergebnis erzielen kann - auch das überraschendste.“

„Corriere della Sera“: „Niki Lauda, die Geschichte eines Champions war in sein Gesicht geschrieben.“

SPANIEN:

„AS“: „2019 wird mit Sicherheit ein Jahr, an das sich Mercedes lange erinnert - um nicht zu sagen auf ewig. Denn einer der großen Begründer der Vorherrschaft, welche die Silberpfeile seit sechs Saisons im Formel-1-Zirkus innehaben, ist diesen Montag gestorben. Wir sprechen leider von Niki Lauda.“

„El Mundo“: „Es geht eines der Gesichter, das die Legende der Formel 1 gekennzeichnet und den Sport der Einsitzer berühmt gemacht hat (...). Er war die Ikone der 70er und 80er Jahre, als sein von der Tragödie bereits gekennzeichnetes Gesicht seine Rolle als Mythos im Pilotenoverall noch deutlicher hervorgehoben hat.“

„El País“: „Die Formel 1 hat am Montag eine ihrer charismatischsten Figuren und einen ihrer in jeder Hinsicht größten Kämpfer verloren.“

„Sport“: „Niki Lauda war der Protagonist eines Lebens voller Erfolge, aber auch voller Dramen und Überwindungen. Auch wenn seine drei WM-Titel in den Jahren 1975, 1977 und 1984 den Höhepunkt seiner Karriere darstellten, waren es doch seine fesselnde Persönlichkeit und seine Fähigkeit, seinen schrecklichen Unfall auf dem Nürburgring im Jahr 1976 zu verarbeiten, die ihn in eine globale Ikone verwandelt haben.“

FRANKREICH:

„L'Équipe“: „Mit einem starken Charakter, zurückgekehrt nach einem schrecklichen Unfall, Geschäftsmann, Chef einer Airline - Niki Lauda war mehr als ein einfacher Rennfahrer.“

„Le Monde“: „„Phoenix“, „Gladiator“ - der Einsatz von Mythologie ist notwendig, um über den zu sprechen, den die Medien anfangs nur „den Roboter“ nannten und dessen Menschlichkeit in Dramen unglaublicher Gewalt offenbart wurde.“

NIEDERLANDE:

„De Volkskrant“: „Niki Lauda (1949-2019): Der unberechenbare Pilot mit dem flüssigen Fahrstil. ...Mit Lauda verliert der Rennsport eine der buntesten Figuren seiner Geschichte.“

„De Telegraaf“: „Lauda nahm die Mütze nur für Max ab“ und erinnert damit an eine Szene 2016, als Lauda aus Respekt vor der Leistung des niederländischen Rennpiloten Max Verstappen dessen Vater gratuliert und seine rote Kappe abnimmt.

ARGENTINIEN:

„Clarín“: „Als Pilot war er elf Jahre lang in der Formel 1 dabei, in denen er 25 Grand-Prix-Siege erntete, drei Weltmeistertitel, einen unvollständigen Rückzug und einen Unfall, der ihn fast das Leben kostete. Aber all das machte ihn zu einer der Ikonen des Motorsports, der heute seinen Tod beweint.“


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