Barthel sieht kein Heimvorteil für Bayern-Basketballer

Barthel sieht kein Heimvorteil für Bayern-Basketballer

Danilo Barthel sieht keinen Heimvorteil für die Bayern-Basketballer. Foto: Andreas Gora/dpa

München (dpa) - Die Basketballer des FC Bayern München wollen vor dem Start des Meisterturniers von einem Heimvorteil nichts wissen.

„Ich denke, dass es für alle mehr oder weniger gleich ist“, sagte Nationalspieler Danilo Barthel vor dem Auftakt im Audi Dome. „Man kann nicht von einem großen Heimvorteil sprechen, den wir als vermeintliches Heimteam haben. Vielleicht fühlt es sich für uns sogar komischer an, weil die Familien nur 15 Minuten weg sind“, sagte der 28 Jahre alte Flügelspieler weiter.

Unter strengen Hygienemaßnahmen schotten sich die zehn Teams in einem Münchner Hotel ab, von Samstag an geht es bis zum 28. Juni im Audi Dome um den Titel. „Wir sind in einer sehr soliden Verfassung“, sagte Trainer Oliver Kostic, der Überraschungen im Turnierverlauf für wahrscheinlich hält: „Ich glaube, dass jeder, der teilnimmt, die Chance sieht, weit zu kommen.“

Kostic muss allerdings auf seinen Topscorer Greg Monroe (Krankheitsfall im erweiterten Familienkreis) und Führungsspieler Nihad Djedovic (Knieverletzung) verzichten. Dafür wurde kurzfristig Nationalspieler Ismet Akpinar vom türkischen Club Besiktas Istanbul verpflichtet. Zwei „sehr essenzielle Bausteine“ würden ausfallen, sagte Barthel. In Akpinar käme aber ein starker Verteidiger und Schütze von außen hinzu.